Beiträge von Heute4

    Okay, dann mache ich das jetzt so!

    Nochmal zwei Fragen zur Praxis:

    - ist es nötig/ratsam, selber noch Buch zu führen über irgendetwas, oder reichen die Bankbescheinigungen?

    - zum Thema Vorabpauschale bei ausschüttenden ETFs: falls eine Steuer auf die Vorabpasuchale auch bei dem ausschüttenden fällig wird, wird diese ja 2027 abgezogen - heißt das, dafür würde dann auch der Freistellungsauftrag von 2027 hinzugezogen werden, obwohl die Vorabpauschale und darauf fällige Steuer selber für 2026 berechnet wurde? Da ich derzeit keinen Freistellungsauftrag bei der DKB habe, frage ich mich jetzt nämlich, wie hoch in diesen für 2026 dann einrichten sollte.

    britty habe ich das aus Deinem Thread über versteckte Kosten eigentlich richtig verstanden, dass es bspw. sein kann, dass ich einen Sparplan bei Bank X anlege auf einen ETF, und wenn ich denselben ETF bei Bank Y und Bank Z mit derselben Rate, demselben Ausführungsintervall und -tag auch bespare, dass ich bei allen dreien am Ende des Jahres unterschiedliche zusätzliche Kosten gehabt habe, auch wenn alle drei "kostenlose Sparplanausführungen" haben?

    Für einen Broker hattest du dich doch noch nicht entschieden? Oder ist es sicher DKB?

    Nein, noch nicht wirklich. Einfacher ist es natürlich schon, aber Verkäufe sind ja bspw. auch nicht gerade günstig bei der DKB, also das Beispiel mit dem thesaurierenden und dann Anteile verkaufen wäre bei der DKB nicht optimal.

    Wenn das Geld 6 Monate keine Rendite erwirtschaften darf, dann kostet dich das mehr als 9€

    Aber das tut es doch gar nicht - es liegt doch im ETF. Es ist ja nicht so, dass ich neben den 1200 pro Jahr noch diverses anderes Geld übrig habe, sonst würde ich das ja auch in den ETF investieren. Wenn ich statt 100 Euro pro Monat auf einmal 1200 investiere, muss ich mir die 1100 zusätzlichen Euro ja erst einmal erarbeiten, dass ich diesen Betrag auf einmal anlegen kann.

    Okay, also nochmal kurz generell: wenn ich die Dividenden sofort wieder reinvestiere, dann sind doch in meinem Fall bei nicht ausgeschöpftem Sparerpauschbetrag die ausschüttenden ETFs eine gute Wahl, oder? Und MSCI ACWI, MSCI ACWI IMI und FTSE-All World besser als "nur" MSCI World, korrekt?

    Ich bin auch bei der DKB und bisher habe ich immer meinen Wunsch-ETF oder zumindest eine fast identische Alternative bei den Aktions-ETFs gefunden. Ich würde nicht wechseln. Ein kleiner Tipp von mir: möchtest Du wirklich in einen kostenpflichtigen ETF investieren und sind Dir Limits egal, kannst Du mit den Sparplänen tricksen und sparst Dir die 10€ für die Einmalanlage. Du legst einfach einen Sparplan für Deinen WunschETF an der nur jährlich investiertst (maximal 5000€) und löscht den danach wieder (oder behälst ihn halt wenn du 1x im Jahr oder vielleicht alle halbe Jahre investieren willst). Das geht bei der DKB innerhalb von 1-2 Tagen vor dem nächsten Sparplantermin und kostet dann nur 1,5€ (statt 10€). Du könntest also immer alle 6 Monate oder alle 12 Monate investieren anstatt jeden Monat und bezahlst nur 1x 1,5€.

    Ja, war mir auch schon eingefallen. Welchen besparst Du, wenn ich fragen darf?

    Ich glaube, dann ist der Verlust u.U. deutlich größer als die 1,50x6

    Was meinst Du damit?

    Würdet Ihr dann sagen, ich nehme den bei der DKB kostenlosen SPDR ACWI IMI, oder lieber den Invesco oder Vanguard mit 1x 1200 Euro bspw?

    Danke an alle für Eure Antworten!

    Da hatte ich mich wohl falsch ausgedrückt - ich bin, wie einige von Euch bei der DKB, die ja einige kostenlose Sparpläne auf ETFs anbietet, allerdings hatte ich dort keinen der von mir genannten gefunden. Erst jetzt habe ich bemerkt, dass der SPDR ACWI IMI dabei ist. Nur scheint der ja am schlechtesten von allen abzuschneiden und viele hier im Forum bevorzugen ja eher ACWI ohne IMI oder FTSE-All World. Daher würde ich tendentiell auch eher den Vanguard oder Invesco favorisieren...und Amundi wird hier ja auch nicht gerade hochgelobt.

    Ich verstehe auch nicht so ganz: so oft wird gesagt: "Einfach loslegen", "es ist egal, welchen Du von denen nimmst" etc - aber ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?

    Ich hatte das neue Angebot der Comdirect mit dem Pure-Depot gesehen, was mir in vielen Dingen zusagt (auch was das Girokonto betrifft). Allerdings liest man ja wieder viel negatives über die comdirect. Ansonsten bin ich für jede Bank oder Broker offen, es soll nur wirklich funktionieren und nicht Fehler bei Abrechnungen geben oder Probleme, wenn doch mal das Depot gewechselt werden muss o.ä.

    Hallo,

    ich beschäftige mich seit kurzer Zeit mit dem Thema ETF und habe mich ganz gut durch Finanztip und das Forum durchgelesen. Ich weiß, es gibt bereits diverse Anfängerfragen-Threads, trotzdem möchte ich noch einmal speziell meine Fragen stellen.

    Ich möchte gerne, wie empfohlen, in einen breit gestreuten ETF investieren (Sparplan). Also nicht "nur" MSCI, sondern MSCI ACWI oder FTSE All World. Ich möchte (und muss) erst einmal klein starten, also bspw. 100 Euro/Monat.

    - ich habe den Sparerbetrag noch lange nicht aufgebraucht. Sollte ich eher in einen ausschüttenden ETF investieren? Ich weiß, das ist ein Streitthema, würde aber dennoch gerne Eure Einschätzung wissen, da wiegesagt der Sparerpauschbetrag noch nicht voll ausgenutzt ist.

    - wenn ausschüttend: da gibt es anscheinend nur den Vanguard FTSE All-World Dist, den Invesco FTSE All-World Dist und den SPDR MSCI ACWI IMI?

    - ich bin mir bezgl. des Depotanbieters unsicher. Bei meiner Bank sind die Sparpläne kostenpflichtig. Gleichzeitig weiß ich nicht, ob es evtl. bei den (Neo-)Brokern dann vielleicht doch zu Stress kommt und sich der Aufwand im Endeffekt nicht lohnt, oder ob es vielleicht an anderen Stellen "versteckte" Kosten durch z.B. Sparplanausführungen zu ungünstigen Zeiten o.ä. hinzukommen, da hatte ich so etwas in einem Thread gelesen.

    Vielen Dank für Euren Input.