Beiträge von AndiW

    Hallo monstermania

    Vielen Dank für deine Mühe und die ausführliche Antwort.

    Die aktuelle Standmitteilung für 2025 habe ich inzwischen angehängt.

    Als ich den Vertrag 2015 abgeschlossen habe, war mir als Selbständigem bewusst, dass ich selbst für meine Altersvorsorge vorsorgen muss. Eine konkrete Altersvorsorgestrategie hatte ich damals allerdings nicht. Die Entscheidung für die Basisrente erschien mir zu diesem Zeitpunkt sinnvoll.

    Zu meiner Altersvorsorge gehören heute:

    • diese Basisrente bei der VKB
    • Rente der landwirtschaftlichen Alterskasse ( ~600€ monatlich)
    • ein selbst genutztes Eigenheim (Restschuld ca. 50.000 €)
    • ein Vermietungsobjekt, das noch überwiegend finanziert ist
    • das Betriebsvermögen meines landwirtschaftlichen Betriebs

    Eine größere ETF-Altersvorsorge habe ich bisher nicht aufgebaut.

    Zur Steuerersparnis: Mir ist bewusst, dass es sich um eine Steuerstundung handelt und die spätere Rente versteuert werden muss. Die Steuererstattung wurde bisher nicht separat angelegt, sondern floss als Selbständiger meist in den Betrieb oder in Investitionen.

    Eine konkrete Gesamtkostenquote habe ich in meinen Unterlagen bisher leider nicht gefunden.

    Zum Rentenfaktor:
    Laut Versicherungsschein beträgt der garantierte Rentenfaktor 21,22 € monatliche Rente je 10.000 € Vertragsguthaben. Zusätzlich wird ein aktueller Rentenfaktor von 27,82 € genannt. Garantiert ist nach meinem Verständnis nur der Faktor 21,22 €.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht nicht.

    Interessant finde ich den Hinweis auf die Insolvenz- und Pfändungssicherheit der Basisrente. Diesen Aspekt hatte ich bisher kaum berücksichtigt.

    Meine eigentliche Frage ist heute vor allem:
    Würdet ihr den Vertrag weiter besparen oder die zukünftigen Beiträge anders einsetzen?

    Mit Blick auf das geplante staatlich geförderte Altersvorsorgedepot überlege ich, ob es sinnvoll sein könnte, den Beitrag zur Basisrente künftig zu reduzieren und einen Teil der 250 € stattdessen dort zu investieren – sofern eine Beitragsreduzierung bei meinem Vertrag überhaupt möglich ist.

    Hallo zusammen,

    ich lese schon eine ganze Weile im Forum mit, dies ist aber mein erster Beitrag.

    Ich bin ca. 40 Jahre alt, selbständig und habe seit 2015 eine Basisrente (FlexVorsorge Vario als BasisRente der Versicherungskammer Bayern).

    Die damalige Motivation war vor allem die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge. Heute würde ich ein ETF-Depot aufbauen und nicht noch einmal denselben Vertrag abschließen. Allerdings hilft mir diese Erkenntnis für die aktuelle Situation natürlich nur begrenzt weiter.

    Daher interessiert mich eure Einschätzung, wie ihr den Vertrag heute beurteilen würdet und wie ihr an meiner Stelle weiter vorgehen würdet.

    Einige Eckdaten:

    • Vertragsbeginn: 2015
    • Beitrag: 250 € monatlich
    • Aktuelles Vertragsguthaben (01.01.2026): ca. 56.900 €
    • Kapitalanlage:
      • ca. 43.900 € Amundi MSCI World II UCITS ETF
      • ca. 13.000 € Teilgarantiefonds
    • Kosten 2025:
      • Abschluss-/Vertriebskosten: 75 €
      • Verwaltungskosten: 661 €

    Mein Eindruck ist:

    • Die hohen Abschlusskosten dürften inzwischen weitgehend bezahlt sein.
    • Positiv sehe ich, dass der Vertrag überwiegend in einen MSCI-World-ETF investiert ist.
    • Sehr Negativ fallen mir die laufenden Kosten auf.
    • Die steuerliche Förderung ist natürlich weiterhin ein Argument.

    Mich interessiert insbesondere:

    1. Würdet ihr den Vertrag heute weiter besparen oder beitragsfrei stellen?
    2. Würdet ihr die 250 € künftig lieber in ein ETF-Depot investieren?
    3. Welche Rolle spielt für euch die bereits erfolgte Steuerersparnis der vergangenen Jahre bei der Bewertung?
    4. Übersehe ich bei der Beurteilung des Vertrags etwas Wesentliches?
    5. Falls ihr den Vertrag behalten würdet: Würdet ihr den Beitrag unverändert weiterlaufen lassen oder reduzieren?

    Die aktuelle Standmitteilung habe ich anonymisiert angehängt.

    Vielen Dank für eure Einschätzungen.