Beiträge von Reicher

    ...Eine Kreditversicherung deckt nur das Insolvenzrisiko eines Kunden ab. Die leistet dann, wenn der Kunde zwar die Leistung (z.B. eine Warenlieferung) erhalten hat und dann wegen Insolvenz nicht zahlen kann....

    Ich hatte früher ehrlich gesagt auch gedacht, dass eine Kreditversicherung irgendwie die eigene Firma absichert. Erst später habe ich verstanden, dass sie sich auf das Risiko bezieht, wenn ein Geschäftskunde seine Rechnung wegen einer Insolvenz oder anderer Zahlungsausfälle nicht mehr begleichen kann.

    Falls jemand den Unterschied genauer nachlesen möchte, habe ich eine gut erklärte Information zu Warenkreditversicherung gefunden, die das verständlich auseinanderhält. Mir hat das geholfen, den Begriff deutlich besser einzuordnen.

    Ich wäre vorsichtig mit der Vorstellung, dass ein Job bei einer Behörde automatisch entspannter ist. Planbarer vielleicht, aber dort gibt es oft ganz andere Belastungen. Am Ende kann man sich auch in einem vermeintlich ruhigen Job jeden Tag ärgern.

    Mir fällt auf, dass ihr die Instandhaltungsrücklage sehr konsequent mit einplant. Viele rechnen sich an der Stelle die Finanzierung schön und wundern sich später über neue Heizung, Dach oder Außenanlagen.

    Dadurch wirkt eure Rechnung zwar strenger, aber vermutlich auch realistischer.

    Die Sache mit der automatischen Übermittlung an Arbeitgeber und Banken läuft heutzutage tatsächlich deutlich unkomplizierter als früher.

    Viele machen sich da unnötig Sorgen und informieren noch zusätzliche Stellen, obwohl die Daten ohnehin weitergegeben werden.

    Bei solchen Debatten habe ich oft den Eindruck, dass viele die PKV oder GKV für die Ursache halten, obwohl die demografische Entwicklung vermutlich deutlich mehr Einfluss hat. Mehr ältere Menschen bedeuten eben auch mehr Gesundheitskosten, egal welches System dahintersteht.

    Ich würde die Bedeutung der Kosten nicht unterschätzen. Über viele Jahre können selbst kleine Unterschiede bei Sparplänen und Orders einen merklichen Betrag ausmachen. Wenn wenig gehandelt wird, ist das aber natürlich etwas weniger relevant.

    Ich würde nicht automatisch die Fonds mit der schwächsten Vergangenheit verkaufen. Manchmal steckt dahinter einfach eine andere Anlagestrategie und nicht zwingend eine schlechte Zukunft. Erst einmal prüfen, ob sich die verschiedenen Bausteine im Depot überhaupt sinnvoll ergänzen, wäre mein Ansatz.

    Der Quoten-Nießbrauch klingt für mich fast praxisnäher als die vollständige Übertragung der Erträge. Dadurch bleibst du operativ stärker eingebunden und hast bei unerwarteten Themen mit Mietern vermutlich weniger organisatorischen Aufwand.

    Wenn die Verbraucherzentrale und die eigene Einschätzung so weit auseinanderliegen, wäre vielleicht eine Nachfrage bei einem Fachanwalt sinnvoll.

    Nicht unbedingt gleich mit Klagegedanken, sondern um zu klären, ob die Auftragsbestätigung nach so langer Zeit überhaupt noch als Annahme gewertet werden kann.

    Überdiversifiziert sehe ich die IMI-Varianten nicht unbedingt. Die kleinen Unternehmen machen im Gesamtportfolio ja nur einen überschaubaren Anteil aus.

    Der Unterschied zum klassischen All World fühlt sich für mich in der Praxis deutlich kleiner an, als viele Diskussionen vermuten lassen.

    Bei den Niederlanden würde ich erstmal abwarten, bevor man Rückschlüsse auf Deutschland zieht. Die ING hat schon öfter Dinge in einzelnen Märkten getestet, die später nicht überall identisch ausgerollt wurden. Für mich wäre entscheidend, ob die Basisfunktionen weiterhin ohne große Hürden nutzbar bleiben.