Beiträge von Papewaio

    Erstmal vielen Dank für eure ganzen Rückmeldungen, die mich in meinem grundlegenden Vorhaben bestärken.
    Saarlaender danke für deinen Hinweis zur Vorsorgevollmacht etc. Das haben wir zum Glück schon alles eingetütet, da bin ich auch froh drum. Das Gold liegt zum Glück nicht physisch daheim herum, lief auch über die Sparkasse, muss da aber auch mal genauer schauen, wo das genau liegt. Und danke für die Empfehlung des Deka Deutsche Börse Eurogov - den hatte ich gar nicht auf dem Schirm.
    90 Prozent Aktien danke für die konkrete Auflistung, ich bin da noch nicht so detailliert geschaut, aber dachte mir schon, dass die nicht wirklich attraktiv sind. Den ETF bei der Deka schaue ich mir auch mal an, das könnte in der Tat eine Alternative sein. Wenn es ein anderer Broker werden sollte, dann wird die Orga sicher in meine Hände gehen und da weiß ich noch nicht so recht, ob ich das machen will.
    Ansonsten werde ich ähnlich wie ichbins vorgehen - das Problem ist eher, dass meine Eltern mir blind vertrauen würden, wenn ich Ihnen sage, mache XY. Deshalb will ich klare Alternativen aufzeigen, erklären, welche Optionen es gibt und dann sollen sie entscheiden.
    Aber ich sehe Liquidität schon als größte Priorität an, ob sie dann Aktien noch mit bspw. 5000 € beimischen wollen, wird dann ihre Entscheidung sein.

    Danke nochmal an alle - das hat mir sehr geholfen!
    Viele Grüße

    Pape

    Hallo Referat Janders,

    ja, das Haus kann gut bewirtschaftet werden und es stehen keine großen Investitionen an. Die sind alle in den letzten Jahren durch (Heizung, Dach,…). Fraglich ist, ob Richtung Barrierefreiheit mal was gemacht werden soll.

    Umzug ist ein leidiges Thema: Haus ist tendenziell zu groß für die zwei, das sehen sie auch ein. Allerdings wohnen sie seit 40 Jahren dort. Sie wünschen sich eine ebenerdige 3 Zimmerwohnung mit Garten im gleichen Stadtteil, die es natürlich erschwinglich und im Überfluss gibt ;) Ehrlich gesagt sehe ich die da nicht ausziehen.

    Hallo Finanztip-Forum,
    ich wende mich an euch, weil ich ein paar Einschätzungen zur Geldverteilung für meine Eltern benötige.

    Folgende Eckdaten gibt es:

    Alter: Vater 76 Jahre, Mutter 82 Jahre
    Zustand: gesundheitlich dem Alter entsprechend gut; bescheidener Lebensstil
    Finanzwissen: sehr gering, über Bausparverträge und Festgeld ging es bisher nicht hinaus; der Sparkassenvertreter ist der Freund und Helfer in Finanzfragen
    Besonderheit: leider Opfer eines Betrugs geworden und ca. 20.000 € verloren (Rücklagen des Tagesgeldkontos)
    Einnahmen: Rente die gut zum Leben reicht, Sparvolumen von ca. 800 € im Monat möglich
    Vermögenswerte: abbezahltes Haus und Grundstück mit einem Schätzwerk von ca. 400.000 €


    Jetzt die konkrete Geldanlage:

    Tagesgeld-Konto: 7.000 €
    Goldbestand: 94,71 g --> ca. 11.000 €
    DekaDepot: ca. 27.000 €

    DEKA-GL AKT.LOWRISK CF(A) LU0851806900 - ca. 5.500 €
    DWS DEUTSCHLAND LC DE0008490962 - ca. 6.300 €
    PICTET-WATER P DY EO LU0208610294 - ca 4.600 €
    SPK.KARLSRUHE-PREMIUM-FO. DE000DK2J9C3 - ca. 5.500 €
    DEKA-IMMOBILIENEUROPA DE0009809566 - ca. 5.500 €

    Meine Einschätzung ist folgende:
    - Tagesgeldkontoanteil erhöhen, um schnell kurzfristig flexibel zu sein (falls doch mal Treppenlift oder Kosten für Reha, Pflege etc., ...). Konkrete Höhe unklar: hätte jetzt 15.000 € veranschlagt, aber kann die Summe nicht begründen
    - Das Gold würde ich verkaufen, wirft keine Rendite ab, würde ich aufs Tagesgeldkonto schieben. Sehe die Notwendigkeit für Gold aufgrund der Immobilie auch nicht.
    - Dekra-Depot: Das ist mir schon ein Dorn im Auge, da sehr teuer. Die einzelnen Produkte kenne ich nicht. Das Umschichten in einen ETF ergibt für mich aufgrund beschränkten Anlageperspektive (Lebenserwartung) keinen Sinn. Falls meine Eltern Geld vererben wollten, wäre das eine Option, aber bisher haben Sie sich dazu nicht geäussert.
    Meine Idee: Das Depot auflösen und dann entweder Festgeldtreppe anlegen oder Geldmarkt-ETF.

    Mir ist bewusst, dass die Organisation der Geldanlagen von Angehörigen ordentlich Konfliktpotential in sich birgt.
    Mein Vater bat mich explizit, dass ich ihm bei der Neustrukturierung seiner Geldanlage helfen soll. Er überblickt es nicht mehr (oder hat es vielleicht auch nie wirklich überblickt).
    Ich freue mich sehr über Anregungen, Ideen und Rückmeldungen.
    Viele Grüße
    Pape