Beiträge von Fckingawesome

    Nur um das klarzustellen: Meine Bestätigung in der Postbox aus 2023 ist ein PDF, das mit MS Office erstellt wurde. Ich habe kein bearbeitbares Dokument in der Postbox.

    Ich würde daraus eher schließen, dass Raisin eventuell von MS auf LibreOffice umgestellt hat und die gleiche Vorlage verwendet. Wissen tue ich das aber nicht...

    Enthält Ihr Doku irgendeinen Schutz? Lässt es sich bearbeiten? Verfügt es über Zertifikate? Und wie sehen die Metadaten aus?
    Vielen Dank!

    Ich hatte das letzte mal 2023 Festgeld bei Raisin Festgelt. Die Bestaetigung damals wurde mit MS Office erstellt und Schriftart auch grossteils Calibri.

    Interessant, danke für den Hinweis! Das erklärt die Kombination der technischen Details sogar noch besser und stützt meinen Verdacht.

    Wenn Raisin das Original tatsächlich standardmäßig mit MS Office und Calibri erstellt, passt das perfekt ins Bild: Der Vermieter hat wohl einfach ein echtes, älteres Dokument von sich als Vorlage genommen. Da он aber vermutlich keine MS-Office-Lizenz hatte (oder ein anderes Tool nutzte), hat er die PDF mit dem kostenlosen LibreOffice geöffnet, um die Daten (wie Betrag, Laufzeit oder Verwendungszweck) manuell anzupassen. Beim anschließenden Speichern hat LibreOffice dann seine eigenen Metadaten (Creator/Producer) in die Datei geschrieben, während das ursprüngliche Calibri-Layout erhalten blieb. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

    Abgesehen davon bleibt es rechtlich ohnehin eine Nebelkerze: Es ist ein normales Festgeldkonto und kein echtes Mietkautionskonto mit Sperrvermerk auf meinen Namen. Als Kaution ist das Dokument so oder so unbrauchbar.

    Danke für den Link! Eine direkte Anfrage bei der Bank wird da leider ins Leere laufen. Da es kein offizielles Mietkautionskonto ist, greift das Bankgeheimnis voll – mir als Drittem werden sie keinerlei Auskunft zu dem Konto geben.

    Genau aus dem Grund möchte ich die Dokumente lieber selbst vergleichen. Ich will einfach sehen, wie eine echte Bestätigung dieser Bank vom Layout und den technischen Eigenschaften her aussieht, um den Verdacht auf eine Urkundenfälschung durch den Vermieter abzugleichen. Falls also jemand ein echtes (natürlich geschwärztes) Dokument zum Vergleich hat, wäre das für mich der beste Weg.

    Hallo zusammen, ich brauche mal eure Einschätzung zu folgendem Fall: Mein Vermieter hat mir eine Einlagebestätigung vorgelegt, die angeblich als Nachweis für mein Mietkautionskonto dienen soll. Das Dokument wurde angeblich von der Plattform Raisin (WeltSparen) in Kooperation mit der mediserv Bank GmbH ausgestellt (es handelt sich um ein Festgeld für 12 Monate). Beim Blick in die technischen Details der PDF-Datei sind mir jedoch erhebliche Dinge aufgefallen, die mich stark an der Echtheit zweifeln lassen: 1. Metadaten: Als Erstellungsprogramm (Creator/Producer) ist in den Dateieigenschaften "LibreOffice" eingetragen. Generieren Raisin oder die Partnerbanken ihre Dokumente nicht normalerweise vollautomatisch über serverseitige Systeme (wie iText, Apache FOP etc.)? LibreOffice als Ersteller wirkt auf mich extrem nach manueller "Homeoffice-Bastelei". 2. Schriftart: Der gesamte Textlayer ist in "Calibri" gehalten (der klassischen Microsoft-Standardschriftart) und lässt sich in einem gängigen PDF-Editor völlig problemlos und ohne Fehlermeldungen frei bearbeiten. 3. Sicherheit: Es gibt keinerlei digitale Signaturen, elektronische Siegel (eSeal) oder Zertifikate im PDF, die das Dokument vor nachträglichen Änderungen schützen würden. Abgesehen davon, dass Raisin meines Wissens nach überhaupt keine Mietkautionskonten anbietet, kommt mir das Dokument technisch extrem manipuliert vor. Daher meine Frage: Hat jemand von euch ein echtes, aktuelles Dokument (Einlagebestätigung/Kontoauszug) von Raisin / mediserv Bank vorliegen und könnte hier einen Screenshot davon teilen? (Selbstverständlich vollständig geschwärzt – ohne Namen, IBAN, Beträge!). Ich würde gerne das Layout und die technischen Eigenschaften abgleichen. Vielen Dank für eure Hilfe!