Beiträge von st55

    Schau doch erstmal in diese Sammlung

    Ovid
    25. März 2026 um 19:48

    dann braucht es vielleicht gar keine neue Diskussion.

    Kurz gesagt: Nein, weil die Teilfreistellung beim Altersvorsorgedepot keine Rolle spielt. Die gibt es dort gar nicht.

    Du kannst dir also die 0,25 % TER für die Firma Vanguard sparen, weil es günstiger ist, die Kombination selbst zu machen.

    Danke für die rasche Rückmeldung. Ich bin gar nicht so sehr auf den Vanguard sebst aus, war nur ins Grübeln gekommen, ob ich eine Aktienquote benötige oder den Plan weiter verfolgen soll, das AVD bei recht kurzer Laufzeit in meinem Fall eher als geförderten Geldmarkt- oder Anleihenfonds zu nutzen. Deine Info hat mir in jedem Fall geholfen.

    Ich hätte auch noch eine Frage. Vielleicht wurde es bereits diskutiert, ich habe ehrlicherweise nicht den gesamten Faden durchgelesen (und die KI Zusammenfassung gibt dazu keine Auskunft). Spielt die Teilfreistellung für die Besteuerung beim AVD eine Rolle, also, wenn ich bspw. überlege, ob ich für das AVD einen Vanguard LifeStrategy mit niedriger Aktienquote wählen würde? Dankeschön für einen Hinweis.

    Allgemein stimmt das, aber es gibt wie hier Ausnahmen. Bei meinem Großvater war das genauso, mit Einzug ins Heim hat er begonnen in Öl zu malen, erst hat er sein Zimmer mit Bildern voll gehängt, dann den Flur vor dem Zimmer, dann das ganze Stockwerk. Er hat sicher bis zum Tod so 70-80 Bilder geschaffen.

    Unabhängig vom Einfluss des Lebensstil und der Genetik, muss man vielleicht noch einige Aspekte beachten, wenn man überlegt, wie alt man wohl werden wird, und was daraus an Konsequenzen z.B. für die Alterssicherung folgen. Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung ist es z.B. so, dass es darauf ankommt, für welche Altersgruppe man diese betrachtet. So ist die Lebenserwartung von Älteren automatisch höher, weil ja Personen, die den Durchschnitt zu einem früheren Zeitpunkt nach unten zogen, bereits verstorben sind. Die Anzahl der erwartbaren Lebensjahre nimmt sozusagen zu, wenn man "überlebt". Bei der Diskussion der Schwankungen der Lebenserwartung bei Geburt hierzulande muss man bedenken, dass die Pandemie zu einer Übersterblichkeit bei den Älteren geführt hat, was auch aktuell durch die sog. Hitzesterbefälle wieder in die Statistik eingehen dürfte. Was man nicht vergessen darf, ist, dass die Änderungen bei der Steuerung der Migration (die den demografischen Wandel bei uns etwas gebremst hate) sich ebenfalls auf die durchschnittlichen Lebenserwartung auswirken wird. Die Demografen versuchen daher in unterschiedlichen Szenarien zu rechnen. Inwiefern die ganze Statistik und die Erkenntnisse aus der Ungleicheits- und Lebensstilforschung für einen selbst und die individuelle Lebenserwartung hilft, ist eine andere Frage. Es sind ja Mittelwerte, über die man immer liest, und Streuungen um die Mitte bedeuten halt, dass ein guter Teil darunter und darüber liegt.

    Nochmal OT. Und unabhängig davon, ob nun die Jugend schön gewesen ist oder nicht, hat nicht vielleicht "der" Staat (in den offenbar das Vertrauen geschwunden ist) doch irgendetwas damit zu tun, dass jemand zu Vermögen gekommen ist und sich vornehmen kann, im Alter zu reisen?

    Na ja, wie staatliche Institutionen (bspw. rechtsstaatliche) sich gegen autoritäre Politikambition stemmen konnten bzw. können, sieht man ja bspw. in Ungarn, Polen und den USA. Und auch bei uns können Gerichte, spätestens das Bundesverfassungsgericht, politische Entscheidungen wieder geraderücken. Das ist aber nur ein Beispiel. "Der" Staat ist einfach etwas anderes, als "die" Politik.

    Meine VL laufen in mein sowieso schon vorhandenes DEKA Depot. Ja, die Fonds sind nein Tick teurer als ETFs, aber das macht in EUR nicht wirklich viel Unterschied und es gibt keine extra Gebühren, außer bei vorzeitiger Kündigung. Und die DEKA wird es aller Voraussicht nach auch noch in 40 Jahren geben.


    Für mich sind die VL ein Geschenk des Arbeitgebers und in Aktienfonds gut investiert. Dafür, dass viele Menschen das verfallen lassen oder in irgendwelche Bausparverträge einzahlen, nehme ich die paar EUR Mehrkosten im Vergleich zu einem ETF gern in Kauf. 🤷🏻‍♂️

    Es kommt auf den Bausparvertag an. Wir haben einen Uralt Vertrag, der mit Bonus auf 4,5% Verzinsung kommt (die Bausparkasse versucht zwar seit Jahren, uns loszuwerden, aber da gehen eisern die 6,65 vom AG rein, bis kurz vor Erreichen der Bausparsumme unter Darlehensverzicht aufgelöst wird). Das dürfte aber in der Tat die Ausnahme sein.