Ich denke die Frage wird sein was der Grund dahinter ist und natürlich auch von welcher Zukunft man ausgeht. Lebenserwartung, Stromkosten... Vieles was man nicht weiß und einfach nur schätzen kann.
Meine Gedanke dazu:
Ich würde es mal sehr sachlich betrachten...
Bei 3000 Kw/h/p.a. und angenommenen 0,30€ haben wir jährlich Stromkosten von 900€.
Mal grob angenommenen mit Ausrichtung, Wetter, etc. ist die Hälfte mit PVA erreichbar.
Bei Anfang 70 würde ich von noch ca 10 Jahren ausgehen (Ich wünsche natürlich deutlich mehr Jahre). Sprich 4.500€ was die Anlage nach meiner Einschätzung für die Großeltern kosten dürfte, wenn sie selbst noch die Amortisierung erleben wollen.
Plus PVA: Nach den angenommenen 10 Jahren ist sie ja nicht defekt und wird von ihnen oder anderen Personen weiter betrieben und produziert weiter Strom.
Contra PVA: Dieses Kapitel könnte hingegen auch angelegt werden und würde Rendite bringen, die einen Teil des Stromverbrauchs amortisieren würde.
Konkret: Du hast von 20.000 € geschrieben. Die bei (nur) 3% angelegt dann 600€ Kapitalerträge im Jahr bringen und die Stromkoste zu ⅔ bezahlen würden. Wenn man annimmt, dass nur die Hälfte, also 450€, über eine PVA erreichbar wäre, wär es soga ein Gewinn am Ende. Dafür zudem keine Wartung, keine Reparatur, keine erhöhte Brandgefahr und wahrscheinlich ist das Gel flexibler erreichbar, falls erforderlich.
Investitionen sind wichtig. Viele vergessen aber die Opportunitätskosten. Das wäre der entgangenen Gewinn, der Kaufkosten inklusive Folgekosten, durch Zinsen oder Dividenden.
Meine Meinung und keine Empfehlung... Unter meinen Annahmen würde ich keine PVA kaufen. Das Geld müsst aber auch entsprechend angelegt sein.
Ein Balkonkraftwerk müsste ebenfall berechne werde.
Und wenn dann nie über eine Firma die sich von sich aus anbietet (Auch die wollen Geld verdienen dabei!), sondern würde Angebote von örtlichen Elektrikern einholen. Oft ist das Angebot dann besser und man hat bei Problemen den Handwerker vor Ort.