PV-Anlage mit 70+

KI-Zusammenfassung

: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Tante und Onkel mit 70 und 73 Jahren, rund 3.000 kWh Stromverbrauch und bis zu 20.000 € Budget? Das Dach ist groß und nach Ost-West ausgerichtet, Wärmepumpe und E-Auto sind derzeit nicht geplant.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Tante und Onkel mit 70 und 73 Jahren, rund 3.000 kWh Stromverbrauch und bis zu 20.000 € Budget? Das Dach ist groß und nach Ost-West ausgerichtet, Wärmepumpe und E-Auto sind derzeit nicht geplant.

  • Mehrere Beiträge sehen eine große PV-Anlage wegen niedrigem Eigenverbrauch und langer Amortisation finanziell eher kritisch, andere beziehen Ökologie und Immobilienwert ein.
  • In der Community wird ein Balkonkraftwerk ohne Speicher oft als günstigere Alternative genannt, während das konkrete Angebot wegen Preis, 750 € Anmeldung und 50 % Anzahlung kritisch gesehen wird.

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  • Dann werf ich noch meinen Negativrekord hinterher:

    49 kWh Strom für die WP ergaben 115 kWh Wärme bei -4°C Tagesmittel draußen. Die Vorlauftemperatur mit Heizkörpern kam nicht über 48°C hinaus. Also entweder Pulli an, oder Heizstab. Ich habe mich für ersteres entschieden, und Warmwasser vorübergehend eingeschränkt.

    Wahrscheinlich feuchtes Wetter und häufige Abtauungen?

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  • Meine Antwort bezog sich ja auf die Frage, ob man 100 % autark sein kann.

    Wenn das Ziel Autarkie heißt, macht es wenig Sinn, rein mit Tageserträgen zu rechnen. Da braucht es einen langzeitfähigen Speicher, um die Erträge vom Sommer in den Winter zu retten. Die gibt es, z.B. über Wasserstoff, aber von den Anschaffungskosten kann man ein Leben lang Strom beziehen. Ein solches System mag für eine einsame Berghütte sinnvoll sein, wo Autarkie sich automatisch aus der Lage ergibt. Für ein normales Haus in der Zivilisation wird sich Autarkie nicht rechnen

  • Ich denke die Frage wird sein was der Grund dahinter ist und natürlich auch von welcher Zukunft man ausgeht. Lebenserwartung, Stromkosten... Vieles was man nicht weiß und einfach nur schätzen kann.

    Meine Gedanke dazu:

    Ich würde es mal sehr sachlich betrachten...

    Bei 3000 Kw/h/p.a. und angenommenen 0,30€ haben wir jährlich Stromkosten von 900€.

    Mal grob angenommenen mit Ausrichtung, Wetter, etc. ist die Hälfte mit PVA erreichbar.

    Bei Anfang 70 würde ich von noch ca 10 Jahren ausgehen (Ich wünsche natürlich deutlich mehr Jahre). Sprich 4.500€ was die Anlage nach meiner Einschätzung für die Großeltern kosten dürfte, wenn sie selbst noch die Amortisierung erleben wollen.

    Plus PVA: Nach den angenommenen 10 Jahren ist sie ja nicht defekt und wird von ihnen oder anderen Personen weiter betrieben und produziert weiter Strom.

    Contra PVA: Dieses Kapitel könnte hingegen auch angelegt werden und würde Rendite bringen, die einen Teil des Stromverbrauchs amortisieren würde.

    Konkret: Du hast von 20.000 € geschrieben. Die bei (nur) 3% angelegt dann 600€ Kapitalerträge im Jahr bringen und die Stromkoste zu ⅔ bezahlen würden. Wenn man annimmt, dass nur die Hälfte, also 450€, über eine PVA erreichbar wäre, wär es soga ein Gewinn am Ende. Dafür zudem keine Wartung, keine Reparatur, keine erhöhte Brandgefahr und wahrscheinlich ist das Gel flexibler erreichbar, falls erforderlich.

    Investitionen sind wichtig. Viele vergessen aber die Opportunitätskosten. Das wäre der entgangenen Gewinn, der Kaufkosten inklusive Folgekosten, durch Zinsen oder Dividenden.

    Meine Meinung und keine Empfehlung... Unter meinen Annahmen würde ich keine PVA kaufen. Das Geld müsst aber auch entsprechend angelegt sein.

    Ein Balkonkraftwerk müsste ebenfall berechne werde.

    Und wenn dann nie über eine Firma die sich von sich aus anbietet (Auch die wollen Geld verdienen dabei!), sondern würde Angebote von örtlichen Elektrikern einholen. Oft ist das Angebot dann besser und man hat bei Problemen den Handwerker vor Ort.

  • Amigo 25. August 2026 um 19:47

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • Amigo 30. August 2026 um 17:15

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
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