Natürlich gibt es immer Anleger die prozyklisch handeln. Tatsächlich sind in Krisen aber die professionellen Anleger die besonders nervösen. Manch ein privater Anleger "verschläft" sogar die großen Krisen, weil er/sie schlicht nicht ins Depot schaut. Gerade wenn man sich langjährige Depots anschaut ist dieser Anteil gar nicht so klein. Wer freilich nur die Depots bei Neobrokern anschaut, bekommt alles andere als eine repräsentative Stichprobe.
Wie gesagt: Das stimmt nicht. Es gibt zu diesem Thema sehr umfangreiche Auswertungen zu 401k und IRA Depots. Es ist fast schon zum Lachen wie zuverlässig in der Krise risikobehaftete Assets auf den Markt geworfen werden.
Du musst dich mal mit einem Honorarberater oder Vermögensverwalter unterhalten. Die können die aktuelle Marktlage ohne externe Informationen allein an der Häufigkeit des Telefonklingelns erraten.