Hallo Community,
ich bräuchte mal kurz einen Blick in Eure Glaskugel, oder zumindest Eure Meinung, ob ich bei meinen Überlegungen etwas übersehe:
Ich habe am 1.12.2004 eine fondsgebundene Lebensversicherung abgeschlossen und seit dem €200 monatlich einbezahlt. Der Vertrag läuft bis 1.12.2067; kann aber jederzeit gekündigt werden. Derzeit beträgt das Vertragsguthaben €138.260. Der Betrag liegt zu 50% in einem Int Aktienfond, zu 45% in einem Euroland Aktienfond und zu 5% in einem EURO Anleihefond angelegt. Der interne Zinsfuß (IZ) beträgt, wenn ich richtig rechne, 8,27% p.a.
8.27% p.a. sind nicht ganz schlecht, aber vielleicht geht das ja besser ...
Der IZ meines ETF Portfolios liegt bei 14,04% - allerdings für einen kürzeren Zeitraum von 12 Jahren (s. Anhang). Daher überlege ich nun, diesen Vertrag aufzulösen und die (steuer-)frei werdenden €138k in mein bestehendes ETF Portfolio umzuschichten. Im Unterschied zur fondsgebundene Lebensversicherung würden zukünftige Gewinne dann jedoch der Abgeltungsteuer unterliegen.
Der IZ meines Portfolio müßte somit dauerhaft ca 1% Mehrrendite (6,95% statt 6,00%) gegenüber der fondsgebundenen Versicherung liefern. Ist das realistisch?
Was tun?
a) Nichts, d.h. weiterlaufen lassen bei Bedarf (steuerfreie) Teilentnahmen durchführen
b) Umschichten in das ETF Portfolio.
c) Alternativ könnte ich auch innerhalb des Fonds die Verteilung ändern und z.B. 100% in den Internationalen Aktienfond umschichten. Dieser ist letztlich ein Dachfonds, der sich wie folgt zusammensetzt:
59% SPDR S&P 500
15% iShares Euro Stoxx50
13% iShares FTSE 100
12% Daiwa Topix 12%
1% Liquide Mittel
59% USA / 15% Eurozone / 13% UK / 12% Japan


Mein Portfolio mit 14.4% p.a.