Beiträge von foxy

    Leider sind unzählige Verkäufer der verschiedensten Anbieter unterwegs, bestens geschult um gutgläubige Kunden übers Ohr zu hauen.

    Problematisch vor allem dann, wenn der Verkäufer/Berater ein guter Bekannter/Freund ist und nach eigener Aussage selbst genau diesen Vertrag auch abgeschlossen hat. Noch mehr Lehre: Niemals Finanzen im Bekannten-/Freundeskreis regeln.

    Einmalig 1500 € Verlust erscheinen mir weniger schlimm als jährlich 1000€. Wenn du die Versicherung nur zwei Jahre weiterlaufen lässt, hättest du mehr Geld verloren als bei direkter Kündigung.

    Da hast Du definitiv Recht. Ich werde da jetzt priorisiert mal etwas Hirnschmalz reinstecken und vor allem die genauen Vertrags- bzw. Kündigungsbedingungen klären.

    Ernsthaft??? Du zahlst lieber weiterhin den Rest der Abschlussgebühren, dazu Verwaltungsgebühren und höhere Fondskosten, als einmal 1500€ offensichtlichen Verlust zu realisieren?

    Entschieden habe ich da noch gar nichts. Blöd ist so oder so beides, aber direkt zu sagen, dass ich 1.500€ in die Tonne werfe, ohne mir genau über die Alternative im Klaren zu sein, halte ich persönlich für noch blöder.

    Ich weiß nicht, was Du mit Kosten von 6.750€ meinst? Hast Du etwa eine direkte Vermittlungsgebühr für die Police bezahlt? :/

    Kosten war der falsche Begriff, daher in Anführungszeichen. Ich habe seit Beginn des Vertrags im Juni 2024 6.750€ Beiträge gezahlt, das war damit gemeint. Eine direkte Vermittlungsgebühr, die klar ausgewiesen ist, gab es nicht, sondern abhängig von meinen monatlichen Beiträgen (soweit hatte ich es verstanden) wird ein gewisser Anteil in den ersten 5-10 Jahren als Gebühr einbehalten. In der jährlichen Fondsübersicht vom 01.01.2026 steht zum Beispiel, dass im Beitragsjahr 2025 526,25€ für Abschluss- und Vertriebskosten und 410,84€ für die Verwaltung des gebildeten Kapitals fällig waren, die bereits in den genannten Werten berücksichtigt sind.

    Hier mal Deine Fonds in der Police im Verglich zum SPDR MSCI ACWI IMI, einem sehr breit streuenden passiven ETF.
    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…94,IE00B3YLTY66

    Danke für den Link zum Fondsvergleich! Da hab ich mich ja wirklich grandios mit Buzzwords beeinflussen lassen...
    Ich werde mich wohl mal intensiv in die Möglichkeiten zur Kündigung des Vertrags einlesen - wobei das wohl ein Verlustgeschäft werden dürfte. Die Übersicht vom Jahresanfang sagt: "Ihre Leistung bei Kündigung zum 01.01.2026: 3.332,83€" - vs. 4.750€, die ich bis zu dem Zeitpunkt eingezahlt hatte.
    Ggfls. lasse ich das ganze weiter laufen, aber reduziere den Beitrag aufs absolute Minimum. Soweit ich das verstanden hatte, dürften bei einem niedrigeren Monatsbeitrag auch die Gebühren sinken - absolut betrachtet natürlich.

    Zur bAV kann ich erstmal nix weiter sagen. Wie sieht es dort denn mit dem Rentenfaktor aus?
    Wie bereits geschrieben. So schlecht sehen die Konditionen nicht aus. Vor allem, da Dein Arbeitgeber 100% auf Deine Zahlung draufpackt! Das ist quasi geschenktes Geld.

    Zum RF der bAV: Glaube da gibt es in der Richtung nichts... Letztendlich kann man die bAV bei uns wohl wie ein extern gemanagtes Depot betrachten, in dem das Geld der Anleger gesammelt in einen Fonds gesteckt und entsprechend verwaltet wird. Habe noch gefunden, dass es sich um Metzler Wertsicherungsfonds 93 C mit der ISIN DE000A0H1AG2 handelt.
    Sobald ich wirklich in Rente gehe, habe ich dann das Wahlrecht, ob ich eine monatliche Rente beziehen, oder mir den Gesamtwert in einem auszahlen lassen will - natürlich alles noch mit Steuern und sonstigen Abgaben versehen.

    Aber ja, dass ich da de facto Geld geschenkt bekomme, ist mir bewusst. Vor allem aktuell, wo ich selbst 0€ einzahle, aber im Jahr immerhin um die 600€ seitens AG auf das Konto eingezahlt werden.


    Langsam kommt etwas mehr Licht in den Tunnel und ich gewinne sogar einen gewissen Spaß daran, mich in diese Themen einzufuchsen - hätte ich das mal früher gemacht! Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Hilft mir jetzt auch nicht weiter, jetzt mache ich einfach das Beste draus.

    Nochmals besten Dank euch! <3:thumbup:

    Danke für eure schnellen Rückmeldungen!

    Ich gehe hier direkt mal auf euer beider Fragen ein, aber vorweg: hab da ein paar Namen durcheinander geworfen, sorry.. die FRV ist die ConceptInvest Pro von der Continentale, nicht Concordia :S

    Welche Fonds werden in der Police denn bespart?
    Wie lange zahlst Du denn schon ein und welches Guthaben hast Du aktuell?

    Besparte Fonds (angeblich alles Insti-Tranchen mit dementsprechend geringeren Kosten als für Privatanleger) zu je 25%:

    • Schroder Int. Sel. Fund global Sust. Growth C USD
      ISIN LU0557290854
    • Vontobel Fund - Global Equity I USD
      ISIN LU0278093595
    • Nordea 1 - Global Sust. Stars Equity Fund BI EUR
      ISIN LU0985319473
    • Robeco Global Stars Equities IL EUR
      ISIN LU1408525894

    Ich zahle seit Juni 2024 ein, hatte also bisher "Kosten" von 6.750€.
    Das Fondsguthaben zum 01.01.2026 (da habe ich die jährliche Übersicht bekommen) lag bei 3.392,84€, also nach Zahlungen i.H.v. 4.750€.

    Grundsätzlich klingen die Konditionen Deiner bAV nicht schlecht. 100% Förderung und 3,25% garantierte Rendite. Die große Unbekannte sind die Kosten Deiner bAV. Die garantierte Rendite ist immer vor allen Kosten.

    Zu den Kosten der bAV habe ich in meinem Konto folgendes gefunden:
    Kosten und Gebühren

    Ausgabeaufschlag 3,50 %

    Rücknahmegebühr entfällt

    Verwaltungsvergütung p. a. 0,35 %

    Verwahrstellenvergütung p. a. 0,02 %

    Performance-Fee N/A

    Laufende Kosten* Berechnung per 10.12.2025

    Laufende Kosten* 0,40 %

    *Die laufenden Kosten enthalten alle im Zusammenhang mit der Fondsanlage anfallenden Kosten mit Ausnahme der Transaktionskosten.

    PS: Wie sieht es denn in Sachen BU-Versicherung aus? Das ist m.E. insbesondere bei Deinem Einkommen eine weit wichtigere Versicherung als eine private Rentenversichwerung.

    Eine BU kommt für mich leider nicht infrage: Typ 1 Diabetes + Hashimoto.
    Ich hatte mal eine UV, die eine halbe Alternative war, aber da haben sich irgendwann von einem aufs nächste Jahr die Gebühren verdoppelt, also hab ich sie gekündigt - ist Jahre her. Seitdem habe ich mich damit zugegeben nicht weiter beschäftigt.

    Für eine seriöse Entscheidung braucht man den bAV-Vertrag und die Concordia-FRV, insbesondere Kosten, Garantien, Fonds, Rentenfaktor und die voraussichtlichen Ablaufleistungen. Erst dann kann man die drei Varianten wirklich auf einen Netto-Endwert herunterrechnen.

    Oben habe ich ja schon das, was ich zu den bAV-Kosten finden konnte, aufgeführt.
    Der garantierte Rentenfaktor der FRV liegt bei 51,18€ pro 10.000€ Fondsguthaben. Rentenzahlung ist nachschüssig, möglicher Rentenbeginn im Juli 2059 (wenn ich 67 bin), vereinbarter Rentenbeginn ist 2082 (was ich nach jetzt gut 2 Jahren nach der Beratung auch nicht mehr wirklich verstehe), Beitragszahlungsende auch Juli 2059.

    Was mein Berater mir sagte war, dass ich ab dem 62. Lebensjahr mit den steuerlichen Vorteilen anfangen könnte mir Geld in beliebiger Höhe aus dem Topf auszahlen zu lassen - wovon ich aber auf die Schnelle in den Unterlagen nichts finde. Muss ich ihn wohl nochmal zu befragen..

    Nochmals vielen Dank an euch - komme mir gerade so unfassbar dumm vor... ?(

    Hey zusammen,

    Ich habe kürzlich angefangen, alle Finanztip Podcasts von Anfang an zu hören. Zwar lege ich schon seit Jahren Geld in ETFs zur Seite, habe mich aber nie im Detail damit beschäftigt und will jetzt endlich Fachwissen aufbauen.

    Zu meiner Frage: ich habe gerade die Folge 17 zur bAV durch und bin ins Grübeln gekommen. Vor gut 2 Jahren saß ich mit einem Bekannten von Taures zusammen, der mir vorgerechnet hat, dass meine bAV ziemlich schlecht sei, v.a. was die Rendite gegenüber anderen Möglichkeiten angeht. Er hat mich da schon irgendwie überzeugt, sodass ich von da an die Zahlungen in die bAV beendet und stattdessen bei ihm eine FRV bei der Concordia mit monatlichen Zahlungen von 250€ abgeschlossen habe. Dass da in den ersten 5-10 Jahren horrende Gebühren abfließen, ist mir bewusst; geködert hatte mich da aber, dass ich bei Auszahlung einen deutlich geringeren Steuersatz zahle, und die zu erwartenden Renditen wohl deutlich höher ausfallen, als in der bAV.

    Paar Details dazu: ich verdiene zur Zeit gut 7,5K brutto mtl, mindestens 2,6% müsste ich in die bAV einzahlen, der AG würde nochmal 2,6% mtl dazugeben. Dazu kommen jährlich nochmal um die 600€ Sonderzahlung vom AG, die ich aber auch aktuell erhalte, nur weil ich das Konto habe und den entsprechenden Haken gesetzt habe. Rendite wird laut Vertrag auf mindestens 3,25% jährlich garantiert.

    Gem. Inhalt der genannten Podcastfolge sollte das meinem Verständnis nach ein super Vertrag sein, den ich weiterführen sollte.

    Dazu muss ich noch sagen, dass ich neben der FRV mtl 1400€ in verschiedene ETFs auf 2 Depots stecke.

    Was meint ihr, sollte ich die Zahlungen in die bAV wieder aufnehmen und die Zahlungen in die Depots um den Betrag kürzen, oder lieber bei ETFs bleiben? Oder sogar bAV wieder aufnehmen, aber die FRV kündigen? Bin maximal verwirrt...

    Danke euch!