Beiträge von Fernsprecher

    Beim BHW WohnBausparen Plus (FX1/FX2) gibt es grundsätzlich eine Option, zwischen 1,25 % und 2,35 % Sollzins zu wählen. Entscheidend ist aber, welche Variante Ihr Vertrag aktuell hat bzw. welchen Bewertungszahlfaktor er erfüllt.

    Für Ihren 2016 abgeschlossenen Vertrag ist das besonders interessant:

    • FX1: 1,25 % gebundener Sollzins
    • FX2: 2,35 % gebundener Sollzins
    • Der Wechsel des Darlehenszinses ist bei BHW ausdrücklich vorgesehen.
    • Allerdings ändert sich dadurch der Bewertungszahlfaktor – bei 1,25 % ist dieser 13, bei 2,35 % 39.

    VIELEN DANK für den Hinweis, das war mir so nicht bekannt.

    Ich habe der Bausparurkunde entnommen, dass aktuell 2,35% gelten. Aktuelle Bewertungszahl ist 97,37.

    Wenn ich nun den Sollzins durch Wechsel auf FX1 auf 1,25% reduzieren möchte, könnte man einfach rechnen: 97,37 : 39 * 13 ?

    Dann hätte dies eine neue Bewertungszahl 32,46 zur Folge - Somit würde er lt. BHW-Portal mit 33 „neu zugeteilt werden“, korrekt ? - und wann wäre dies der Fall ?

    Kann sich ja eigentlich nur um einen kurzen Zeitrahmen handeln und ich würde mir vmtl. einen relativen grossen Betrag an Zinszahlungen sparen.

    Der Tilgungsbeitrag in der Darlehensphase ist aktuell mit 900 Euro festgelegt. Kann man diesen bei Bedarf reduzieren und den Rückzahlungs-Zeitraum verlängern?

    Sorry für die vielen Fragen und vielen Dank vorab

    Bei welcher Kasse wurde der BSV abgeschlossen?

    Der Zinssatz wird sich - selbst auf die volle Bausparsumme - definitiv über Tarifoptionen, Wahlzuteilung oder Tarifwechsel verbessern lassen ☝️

    Der Vertrag wurde bei BHW im Tarif "BHW WohnBausparen Plus (FX1/FX2)" abgeschlossen und ist seit 2024 zuteilungsreif.

    "blöde" Frage: ich kann mir schlecht vorstellen, dass BHW freiwillig Vertragsänderungen vornehmen lässt, bei denen die Bausparkasse schlechtere Konditionen akzeptiert. Sind die in irgendeiner Weise dazu "verpflichtet"?

    Sorry für die vielen Fragen, aber Tarifoptionen, bzw. Wahlzuteilung habe in diesem Zusammenhang noch nicht gehört.

    Danke vorab für das Feedback!

    Hallo community,

    ich benötige bitte Euere Sicht auf meine u.s. Situtation.

    Ich werde in Zukunft eine Immobilie erben. Dabei ist im Testament festgelegt, dass ich ein Viertel des von einem Gutachters ermittelten Immoblienwerts an ein Geschwisterteil bezahlen muss. Vmtl. Wird der Wert der Immobilie bei 850.000 bis 900.000 Euro liegen. (Somit benötige ich ca. 225.000 Euro)

    Aus diesem Grund habe ich bereits 2026 einen Bausparvertrag über 150.000 Euro abgeschlossen. Dieser hat eine Guthabensverzinsung von 0,1% und einen späteren „Tilgungszins“ von 4 Prozent. Aktuell sind ca. 75.000 angespart.

    (Weitere ca. 100.000 Euro habe ich zu ca. 50:50 als ETF-Fonds und Tagesgelder verfügbar)

    Aufgrund der praktisch nicht vorhandenen Guthabensverzinsung bin ich nun am überlegen, ob ich den Bausparer kündige und das Guthaben als Tages-/Festgeld anlege. Und die aktuelle Sparrate des Bausparers weiter in diese Tages-/Festgeldanlage bespare.

    Sobald der Erbfall eingetreten ist, müsste ich dann den noch fehlenden Differenzbetrag mit einer „normalen“ Baufinanzierung füllen.

    Risiko dabei ist natürlich, dass die Darlehenzinsen zukünftig über 4 Prozent steigen und ich somit die mit dem Tagesgeld erhaltenen Zinserträge durch den höheren Zins wieder verliere. Zudem stellt sich die Frage, ob ich uneingeschränkt einen Baukredit erhalte, da ich bis dahin vmtl. 60 Jahre alt sein werde und somit dem Renteneintritt näher bin (als Sicherheit könnte ich aber vmtl. Die Immobilie bei der Bank „hinterlegen“)

    Vielen Dank vorab für Euere Gedanken und Informationen.


    Beste Grüße