Beiträge von colko64

    Ich verstehe das schon richtig, monstermania, du implizierst, dass wir Schmarotzer sind. Du drückst es nur vornehmer aus und nennst es "Mitnahmementalität".

    Jeder, der ein gefördetes AV-Depot nutzen wird, nimmt die Förderung aus Steuergeldern "mit". Sinn und Zweck der Förderung isz ja gerade, die Altersvorsorge auch für Nicht-so-gut-Verdiener attraktiv zu machen. Warum soll man Menschen, die in einer finanziellen Notlage sind, dabei nicht unterstützen dürfen?

    Weil sie das Geld jetzt viel dringender brauchen und dem Steuerzahler jetzt weniger auf der Tasche lägen, wenn ich die 150€ monatlich zum Lebensunterhalt beisteuere? Damit verschiebt man das Problem nur 40 Jahre in die Zukunft, rechne mal aus, was die 2.340€ Unterschied in 40 Jahren bedeuten.

    Zum Hinweis, das Leben ist nicht fair. Nö, aber darf man als Eltern nicht versuchen, das Leben seiner Kinder fairer zu machen?

    Wenn ich mir das Altersvorsorgedepot so anschaue, dann lohnt es sich m.E. auch noch kurz vor dem eigenen Ruhestand eines anzulegen.

    Angenommenes Alter 61, Zeit bis zur Rente 6 Jahre, Einzahlungen 10.800€, Förderung 3.240€.

    Wenn man das in ein abgesichertes Produkt anlegt, also quasi risikolos, dann stellt doch die Förderung die "Rendite" dar, schlappe 30%. Kriegt man sonst nirgends, schon gar nicht garantiert.

    Oder hab ich da einen Denkfehler?

    (Mir ist klar, dass dann die monatliche Auszahlung ab 67 höchstens dazu reicht, einmal im Monat Essen allein zu gehen oder die Streaming-Abos zu zahlen. Aber 30% können ja auch ausbezahlt werden, immerhin 4.200€, davon 3.200€ vom Staat, reicht für eine kleine Kreuzfahrt zu zweit.)

    Vielen Dank, Tomarcy. Ein ähnliches Schreiben hab ich schon im September an die Jobagentur geschickt, sie haben es "weitergeleitet". Aber vielleicht wird es ja zügiger bearbeitet, wenn eine Kundennummer mit der Anfrage verbunden ist.

    Ganz unabhängig von mir und meinem Nachkömmling, diese Konstellation dürfte ja kein Einzelfall bleiben. Ich hoffe bloß, dass das nicht erst gerichtlich geklärt werden muss.

    Ich werde hier jetzt nicht preisgeben, warum mein Kind vermutlich auf absehbare Zeit Aufstocker ist.

    Laut FT-Rechner macht in dem Alter 1 Jahr weniger Einzahlung am Beginn über 20.000€ weniger im Depot mit 67 Jahren aus, nicht unerheblich.

    Jetzt wird es vielleicht anschaulicher, warum ich nicht warten will, bis die Grundsicherung endet.

    Der geförderte Teil ist geschützt, siehe https://aktienrenterechner.de/news/grundsich…epot-anrechnung


    So verstehe ich das.

    Dies gilt nur für bestehende Guthaben bzw. in der Auszahlungsphase. Das hab ich daraus entnommen.

    Da das geförderte und geschützte Altersvorsorgedepot aber erst zim Januar startet, kann noch kein Vermögen entstanden sein (kein alter Riestervertrag vorhanden).

    Hallo.

    Nach meinem Verständnis sind regelmäßige wiederkehrende Schenkungen als Einkommen zu berücksichtigen. Ob es da Bagatellgrenzen oder sobstige Ausnahmen gibt, kann ich so nicht sagen.

    Gibt es ein Arbeitslosenzentrum oder eine andere Beratungsstelle vor Ort?

    Falls nicht im gesamten Jahr 2027 Grundsicherung bezogen wird, dann könnte man den Jahresbeitrag für 2027 auch erst im Dezember zahlen.

    Mein Gedanke war eine zweckgebundene Schenkung, schön mit Vertrag zwischen mir und dem Kind, zum Aufbau des AV-Depots. Gerne auch als einmalige Zahlung, direkt aufs Verrechnungskonto zum Kauf der Anteile. Also keine regelmäßige Schenkung/Zuschuss zum Lebensunterhalt.

    Als Bezieher der Grundsicherung dürfte es schwer fallen, schon den Mindestbetrag zu sparen und man ist doppelt bestraft, weil die Rente wegen Grunfsicherung auch noch niedriger ausfällt. Und dreifach, wenn man als Auszubildender und Berufseinsteiger keine Chance hatte, mehr als einen Notgroschen anzusparen.

    Zumindest den Nachteil beim AV-Depot wollte ich ausgleichen.

    Von der Jobagentur kam nur die Nachricht, dass das an die zuständige Stelle weitergeleitet wurde.

    Mein volljähriges Kind bezieht derzeit Grundsicherung, vermutlich auch noch 2027. Es soll dennoch ein Altersvorsorgedepot eröffnen.

    Um es nicht noch weiter zu benachteiligen, möchte ich, solange es selbst finanziell dazu nicht in der Lage ist, die monatliche Sparrate übernehmen.

    Wie kann ich das machen, ohne dass die Agentur für Arbeit diese Unterstützung auf die Grundsicherung anrechnet?

    Falls die Frage bereits gestellt wurde, ich hab sie nicht gefunden.