Hallo zusammen,
ich überlege gerade, wie ich meine Altersvorsorge für den geplanten Renteneintritt im Jahr 2065 am sinnvollsten strukturiere und optimiere. Ich habe bisher leider wenig Ahnung von dem Thema und weiß daher gar nicht, ob ich überhaupt ansatzweise gut aufgestellt bin.
Ausgangslage:
- bAV (Arbeitgeber-Pensionskasse): Besparung über Bruttoentgeltumwandlung inkl. 100 % AG-Zuschuss (wird unverändert weitergeführt, Pflichtmitglied).
Ungefähr 80 €/Monat vom Brutto - bAV (Altvertrag): Laufende Besparung (Direktversicherung ohne AG-Zuschuss), die ich vor allem wegen der Option auf eine spätere Einmalzahlung bisher gehalten habe.
Ungefähr 140 €/Monat vom Brutto - Private ETF-Rentenversicherung: 100 €/Monat vom Netto (70% MSCI World / 30% STOXX 600) mit garantiertem Rentenfaktor von 19,96 € / 10.000 €.
Meine Fragen an die Community:
- Haltet ihr es für am sinnvollsten, das neue Altersvorsorgedepot als zusätzlichen Baustein aufzubauen und alle bisherigen Säulen weiter aufrechtzuhalten?
- Falls ich die monatliche Netto-Belastung nicht erhöhen möchte: Welcher Vertrag eignet sich am ehesten für eine Beitragsfreistellung, die private Rentenversicherung oder die Altvertrag-bAV (unter Verzicht auf den weiteren Ausbau der Einmalzahlung)?
- Wie bewertet ihr die Sinnhaftigkeit dieser Baustein-Kombination im Hinblick auf Flexibilität, Rendite und die spätere Besteuerung im Jahr 2065?
Ich danke euch für eure Einschätzungen und Gedanken!
Viele Grüße
Lukas