Beiträge von darwin

    Das ist interessant, wenn es sich nicht mehr lohnt in das neue AV-Depot zu wechseln, und der alte Riester gut gelaufen ist:

    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ…rzeichnis422316


    Kann ich meinen alten Riester-Vertrag behalten, aber auf den ursprünglich festgelegten Auszahlungsplan verzichten?

    Vertragliche Änderungen von bestehenden Riester-Verträgen sind möglich, jedoch nur im Konsens der Vertragsparteien. Im Einvernehmen mit Ihrem Anbieter können Sie von der Verrentungspflicht abweichen. Ein Wechsel zur neuen steuerlichen Förderung ist dagegen auch ohne Zustimmung Ihres bisherigen Anbieters möglich.

    Ich habe seit Ende 2005 den Riester mit Union-Inverstment Uni Global (erste Version) bespart und der hat sich ja erfreulicherweise überdurchschnittlich entwickelt (im Vergleich zu anderen Riester). Derzeit sind da alles in allem rund 100.000 € drin. Ich habe noch rund 9 Jahre vor mir bis zur Rente.

    Ich frage mich, was jetzt eigentlich bei einem Übertrag zum künftigen Altersvorsorge-Deport passiert. Werden da "nur" die Euros übertragen und davon werden dann Aktien entsprechend dem aktuellen Wert gekauft und der ETF startet mit der Wertentwicklung von da aus. Oder werden die Aktien übertragen und die Wertentwicklung läuft so weiter wie bisher also ausgehend von den ersten gekauften Aktien usw. (ich vermute mal, das dies nicht der Fall ist).

    Die Frage die dahinter steht: Könnte es sein, dass es besser wäre im alten Riester zu bleiben, weil die Wertentwicklung besser sein wird, weil da schon so viele "alte" Aktienanteile drin sind, während im neuen Depot eben nur neue "teure" Aktien drin sein können. Sollten sich die Aktien künftig eher langsam nach oben entwickeln, könnte das beim Übertrag ins neue AV-Depot ja stärker auswirken als mit dem alten Riester-Deport.

    Wird irgendwie klar, was ich meine?

    Liebes Forum,

    ich überlege meinen Riester aufzulösen, UniProfiRente seit 2006 , die allererste, da ich immer widersprochen habe.

    Der Gewinn beläuft sich auf etwa 60.000 € (ja, ist wirklich gut gelaufen, als einer der wenigen, kann ich mich nicht beschweren).

    Wie wird der besteuert: Mit den 25 Prozent der Abgeltungssteuer/Kapitalertragssteuer oder meinem persönlichen Steuersatz?

    Ich frage auch, weil meine Frau dieses Jahr auch schon ihren Riester DWS verkauft hat und wir gemeinsam veranlagt sind und wir dann natürlich auf einen Schlag eine ziemliche Einnahme haben, die entsprechend besteuert werden würde (nehme ich an?).

    Wenn es aber beide per Abgeltungssteuer versteuert werden würde, wäre das doch egal, oder?

    Die Frage wäre auch, ob es besser wäre den Gewinn jetzt einzustreichen und zu versteuern, oder erst 2026? (ich würde das alles dann in einen ETF legen, aber das ist eine andere Geschichte).

    Ihr seht mich mit gepflegtem Halbwissen und hoffe, auf Eure Fachkenntnis.

    Wohnriester kann ja genutzt werden, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, die dann aber selbst genutzt werden muss. Worauf bezieht sich aber das "selbst nutzen"? Nur auf den Riesternutzer/die -nutzerin selbst oder auch Familienmitglieder? Wir überlegen eine Wohnung in unsere Stadt zu kaufen, die unsere Tochter während des Studiums als Wohnung nutzen könnte, die wir später dann selbst nutzen könnten als Alterswohnung.

    Wäre es möglich dafür das Geld aus dem Wohnriester zu nutzen?

    Ich überlege, meinen Riester-Vertrag aufzulösen und alles in einen ETF zu stecken und dort weiterzusparen.

    Bin aber nicht sicher, ob ich mir das gerade nur schöner rechne als es wirklich wäre. Vielleicht kann mir der ein oder andere erklären, ob ich richtig oder wo ich falsch liege.

    Die Ausgangslage ist für Riester eigentlich ganz gut:

    UnionProfiRente seit Dez. 2005 (in der ursprünglichen Variante, (immer widersprochen):

    Stand zur Zeit: 70.000€

    Garantiertes Gesamtkapital: 33.300

    Eingezahlte Beiträge: 27.500

    Zulagen: 6000

    Auszahlung ab Januar 2036

    Die Idee: Auflösen. Dann gehen von den 70.000 € die 6000 Zulagen weg und die Steuern. Sagen wir mal alles in allem 10.000 zusammen

    Bleiben 60.000€ übrig.

    Wenn ich die jetzt in einen ETF anlege und monatlich 200€ einzahle, können daraus rund 200.000€ werden (ich entnehme das dem ETF-Rechner auf Zeit.de (er gibt eine Spanne von 87.000 bis 480.000€). https://www.zeit.de/geld/2023-06/e…sparplanrechner

    Nehme wir an ich lebe ab Rente noch 20 Jahre (bis 87), dann könnte ich monatlich etwa 800€ entnehmen (vor Steuern), bis ich alles aufgebraucht habe.

    Union Investment schrieb zuletzt:
    Voraussichtlich zur Verfügung stehendes Kapital nach Kosten zu Beginn der Auszahlphase:
    Bei einer beispielhaften Wertentwicklung von 0,50% .................................................................. 84.955,67 EUR

    Bei einer beispielhaften Wertentwicklung von 2,00% ................................................................ 100.279,95 EUR

    Bei einer beispielhaften Wertentwicklung von 3,00% ................................................................ 112.008,12 EUR

    Bei einer beispielhaften Wertentwicklung von 4,00% ................................................................ 125.101,38 EUR

    Wenn ich von den 125.000 noch die 25% abziehe, die für die Rentenversicherung verwendet werden, bleiben rund 100.000 € übrig. Da weiß ich indes nicht, wie ich das in eine monatliche Rente umrechnen soll. Prophezeit wurde mir mal zwischen 200 und 300 Euro. Mit mehr rechne ich auch nicht.

    Gefühlt bliebe da also pro Monat mit allen Einschränkungen/Unwägbarkeiten usw.

    250 vs 800 €

    Ist natürlich ein wenig schön gerechnet (ich könnte ja älter werden als 87), aber es könnten auch mehr als 200.000 bei rauskommen (im worst case natürlich auch weniger.)

    Liege ich damit richtig oder falsch?

    Und Zusatzfrage: Wenn ich den Riester auflöse und die 60.000 bekomme: Denn Gewinn müsste ich wohl auch noch versteuern bevor ich ihn in ETF anlege, oder? Wären es dann statt 60.000 nicht eher 50.000€, die ich nutzen kann? (30.000 Gewinn aktuell - 25% Steuer)

    Liebe Forumsmitglieder,

    an einer Engstelle hat der Wagen vor mir zurückgesetzt, damit ein Bus vorbeikommt, und hat seine Anhängerkupplung in die Stoßfänger meines Wagens gerammt. Keine große Sache, aber der Kunststoff ist gerissen und eingedrückt. Der Fall ist klar. Jetzt meldet sich die Versicherung (Signal Iduna) und bietet mir erstmal an, die Reparatur in einer ihrer Exklusivwerkstätten durchführen zu lassen (mit allem Drum und Dran wie Hol und Bring-Service für den Wagen, Verlängerung der Garantie und Originalteile). Meine Frage: Hat da jemand Erfahrung mit? Kann man dem vertrauen? Oder besser beim Hersteller meines Wagens durchführen lassen (Mercedes, alte C-Klasse von 2009). Ich nehme and die müssen den ganzen Stoßfänger tauschen.

    Lieber Forum, wir haben seit ein paar Tagen zwei Trocknergeräte hier in der Wohnung, weil zwei Etagen über uns jemanddas Wasser hat laufen lassen (wir hatten nur Wasserflecken an der Decke, sonst nichts). Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass wir ein Recht auf Mietminderung haben, weil der Schaden ja durch einen Fehler des Vermieters über uns entstanden ist und nicht aufgrund eines Fehlers/Schadens in der Wohnung, für den der Vermieter verantwortlich wäre.

    Es gibt ja hier bei FT einen Artikel zu dem Thema, in dem es auch um Trocknergeräte und Wasserschaden geht, aber da sieht es eben so aus, als läge es in der Schuld beim Vermieter. Dann kann ich das nachvollziehen (https://www.finanztip.de/mietminderung/).

    Die Frage ist also: Wenn der Vermieter gar keine Schuld trägt, sondern ein anderer Mieter, kann ich trotzdem Mietminderung fordern?

    Selbe Situation bei mir wie bei den anderen auch: (seit 2005 in Uniprofirente (bin jetzt 52), immer Widerspruch eingelegt): Dieses Jahr wurde erstmals in größerem Maßstab in UniEuroRenta eingekauft, von April bis Juli, dann wieder UniGlobal, und im November nochmal UniEuroRenta. Bestand: 179.498 Uniglobal 29.424 UniEuroRenta. Depotwert fast 50.000 €. Das geht alles noch. Ich hoffe einfach, das sich die Lage wieder bessert, und Union dann wieder mehr in den Global investiert, machen sie ja, wie man sieht, je nach Entwicklung.

    Oder hat noch jemand eine Idee, was man sinnvollerweise tun könnte?