Beiträge von fredo47

    Normalerweise gibt es doch bei den gängigen Bausparkassen auch eine Telefonnummer. Oder sogar einen persönlichen Ansprechpartner in der lokalen, verbundenen Bank, den man aufsuchen oder eben anrufen kann. Vielleicht lässt es sich in einem Gespräch einfacher klären, als in einem Brief-Pingpong, inklusive Einschreiben.

    Tipp also: Hast du schon mal versucht, dort anzurufen?

    Ich denke, es kann etwas schneller gehen, wenn der neue Anbieter die Kündigung beim alten übernimmt. Allerdings ist es dann eine gewisse Timing-Frage mit der Kündigungsfrist.

    Hast du beim Antrag die "Marktlokationsnummer" (o.ä.) angegeben? Damit soll es schneller gehen als wenn man nur die Adresse und die Zählernummer angibt.

    Wie die Dividende der Telekom verrechnet wird, ist mir schon klar. Mir ging es um die Aussage, dass man durch ein Investment in die Deutschen Telekom ein "erheblich geringeres" Risiko hat, als bei einer Investition in Einzeltitel. Die Telekom ist ein Einzeltitel und hat das selbe Risiko wie jede andere Aktie.

    Die Aussage kommt nicht von mir, aber ich vermute, der Gedanke ist, dass es mit der Dividende (der Telekom) langfristig sicherer ist, als mit irgendwelchen (anderen) Einzeltiteln tatsächlich auf Kursgewinne zu spekulieren:
    Nachdem der Kurs gestiegen ist, kann er auch wieder fallen. Aber es gibt keine negative Dividende, die den Einstandskurs wieder erhöhen würde.

    Kannst du das näher erläutern? Die Deutsche Telekom ist doch auch ein Einzeltitel.

    Du sagst damit, dass man in einen Einzeltitel investieren sollte, und damit das Risiko verringert im Vergleich zu einem Einzeltitel?

    Die Dividenden der Telekom lassen sich indirekt mit Aktienverlusten deshalb verrechnen, weil sie aus dem "steuerlichen Einlagenkonto"(?) gezahlt werden. Die eigentliche Dividendenauszahlung findet zunächst steuerfrei statt, verringert gleichzeitig aber den steuerlich relevanten Einstandskurs entsprechend. Bei einem späteren Verkauf hat man so einen höheren Kursgewinn und kann ihn mit dem Aktienverlusttopf verrechnen.

    Diese Verrechnungsmöglichkeit erkauft man sich freilich mit dem Risiko eines Einzeltitels.
    Es gibt zwar noch mehrere derartige Einzeltitel, aber die Deutsche Telekom dürfte davon noch einer der größten (Marktwert), bekanntesten und defensivsten (Branche) sein.

    Habe bei DKB und inzwischen auch bei ING Depot sowie Girokonto.

    Sind eigentlich beide ähnlich und ok.
    Der Login bei der ING-App braucht einen Schritt mehr als bei der DKB.

    Bei der DKB ist zwingend das Girokonto das Verrechnungskonto vom Depot.
    Bei der ING kriegst du zum Depot ein Extrakonto (=Tagesgeld) als Verrechnungskonto. Wenn du ein Girokonto dazunimmst, kannst du selber einstellen, ob das Giro oder das TG das Verrechnungskonto zum Depot sein soll.

    Ich würde es bevorzugen, wenn Depot und Giro beim selben Anbieter sind, weil man sich dann manche Überweisung sparen kann. Ist aber in Zeiten von Echtzeitüberweisung auch kein Problem, zumindest keine Zeitfrage mehr ;)

    Ein Unterschied zwischen den beiden ist, mein ich, dass man mit der DKB Visa-Debit weltweit kostenlos abheben kann, und mit der ING Visa-Debit nur im Euroraum kostenlos. (Automatengebühren sind davon unabhängig).

    Da hier allgemein der "Blick über den Tellerrand" empfohlen wird:

    "Ab 2028 sollen Anleger in den Niederlanden jährlich bereits auf tatsächliche Wertzuwächse Steuern zahlen – auch ohne Verkauf. Das Modell gilt als europäischer Präzedenzfall. Droht deutschen Anlegern das gleiche Schicksal?" Quelle: Börsen-Zeitung via Focus

    Gewinne besteuern, die noch gar nicht realisiert wurde?
    Klingt bisschen nach Vorabpauschale.
    Droht uns nicht - Haben wir bereits.

    Denn derzeit liegt bei einem zu versteuernden Einkommen von unter 70.000 Euro der persönliche Steuersatz unter 25 %.

    Und der Grundfreibetrag steigt jährlich (Existenzminimum).

    Wer also 3,3 Mio Euro in einem Dividenden-ETF mit 3 Prozent Bruttorendite hat, wäre von Erhöhungen NULL betroffen.

    Was diese Rechnung soll, verstehe ich nicht.
    Mit 3,3 Mio Euro in einem Dividenden-ETF, der 3% p.a. Bruttorendite bringt, gibt es im Jahr 100.000 Euro Ausschüttung.

    Sparerfreibetrag ist 1.000 Euro und Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 Euro. Also weit unter den 100.000 Euro aus deinem Beispiel.

    Taugt nichts für DKB und smartbroker+, ausser jemand hat nur ein oder zwei ETF und möglichst wenig Trades. Kein Autosync. Auch nicht bei Portfolio Performance. Alle anderen kommen wegen mangelnden Datenschutz sowieso nicht in Frage. Exelkentnisse nicht vorhanden, also weiterhin einmal im Jahr die Zusammensetzung der ETF auf einen Zettel...... :sleeping:

    Ich versteh nicht ganz, warum es nichts taugen soll?

    Ich meine, man kann auch mit mehrere Brokern und mit vielen Trades (20 im Monat?) einfach die PDFs in Portfolio Performance reinziehen und gut ist (Parqet müsste ebenso gehen).

    Es gibt entsprechende Blogs, Foren, Youtube-Videos, Podcasts, die sich mit dem Thema beschäftigen.
    Das müssen keine spezifischen p2p-Angebote sein. Auch z.B. beim Finanzwesir, Finanzrocker oder Aktien mit Kopf (früher) war das ab und zu Thema.

    Oder komm mal auf die Invest in Stuttgart, da waren auch schon p2p-Anbieter mit Ständen vertreten. Und in der Blogger-Lounge dort ist p2p sicherlich auch ein beliebtes Thema.

    Allerdings hier auf Finanztip und auch im Wertpapierforum eher weniger.

    Ich sag mal so: Zumindest hier in Deutschland wird ja eher selten darüber geredet, wie man sein Geld anlegt. Wiederum unter den Leuten, die sich mehr über Geldanlage austauschen, dürfte der Anteil von p2p-Anlegern dann relativ etwas höher liegen.

    Vermutlich alles eine Frage, in welcher Bubble man sich befindet ;)

    Trotzdem muss der ausgedruckte Antrag die Runde über das Wohnsitzfinanzamt drehen, um dann gestempelt und gescannt den Flug über die Alpen antreten zu dürfen. Erst danach gilt der Antrag für die Schweiz als eingereicht.

    Das erste eigene Ausdrucken des Antrags ist nicht erforderlich. Man kann die eine entsprechende Seite des Antrags per Elster digital ans Finanzamt schicken. Die drucken es bei sich aus, zeichnen/stempeln es ab und schicken es einem dann (zugegeben mit Papierpost) nach Hause.

    Viele von denen, die p2p machen (und die ich kenne), sind mit so ca. 5-15% (bis zu 20%) ihres Portfolios in p2p. Das mal so als Richtwert.

    Während man einen ETF-Sparplan quasi passiv laufen lassen kann, und Bondora G&G vermutlich auch, so erfordert Mintos doch einiges an Aufwand/ Zeiteinsatz, weil eben, wie du geschrieben hast, sich die Zinsen immer wieder mal ändern. Außerdem muss man einzelne Kredite bzw. aus den Anbahnern auswählen oder einen Auto-Invest entsprechend einstellen, usw.
    Ok, es gibt glaub auch vorgefertigte Auto-Strategien, aber da ist dann die Rendite geringer.

    Ist also die Frage, wie viel Zeit du dauerhaft in p2p stecken willst...