Beiträge von fredo47

    fredo47 , das stimmt so nicht.

    Hier ist es dargelegt: "10. Wie versteuerst Du die Auszahlung aus dem Altersvorsorgedepot?", https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/

    Ok, du hast Recht. Ich habe übersehen, dass es da ein Maximum gibt. Also einen maximalen Betrag, den man als Sonderausgaben absetzen kann. Wenn man mehr als dieses Maximum eingezahlt hat, dann bekommt man auch keine Steuer zurück für den Anteil, der über diesem Maximum liegt. Und das, was in der Einzahlphase besteuert wurde, wird natürlich in der Auszahlphase nicht nochmal besteuert.

    Aber wie Tomarcy schreibt: Eigentlich ist es unnötiger Aufwand, sich über Entwürfe den Kopf zu zerbrechen. Noch gibt es kein verabschiedetes Gesetz, und es soll eh erst ab 2027 losgehen.
    Vielleicht wissen wir in einem halben Jahr mehr und dann gibt es auch schon einige konkrete Beispielprodukte :)

    Verstehe ich nicht. Warum soll ich auf bereits versteuertes Geld nochmal für die reine Rückzahlung Steuern zahlen. Auf die Gewinne klar…


    Auf was muss er denn jetzt Steuern zahlen ? Auf das „eigene“ Geld, die Zulagen oder den Minigewinn? Oder nur auf die Zulagen und den Minigewinn.

    Nochmal: Auf die ganze Auszahlung.

    Weil die Einzahlung war ja bisher "steuerfrei". Man hat zwar bereits versteuertes Geld eingezahlt, konnte es aber als Sonderausgabe im selben Jahr geltend machen und die Steuer wieder erstattet bekommen.

    Du zahlst zwar versteuertes Geld in das AVD ein, aber kannst die Einzahlungen in der Steuererklärung als Sonderausgaben voll geltend machen und somit wieder vom zu versteuernden Einkommen abziehen, d.h. du erhältst eine Steuererstattung (via Steuerbescheid).
    So zumindest mein Verständnis bisher.

    Verstehe ich es richtig, dass man auf das Endvermögen (grüne Zahl) noch die Einkommenssteuer im Alter anwenden muss??

    (Der Finanztip Rechner ist gemeint)

    https://www.finanztip.de/altersvorsorge…edepot-rechner/

    Ja, so verstehe ich es.

    Und zwar auf den kompletten Betrag, d.h. nicht nur auf die Gewinne.
    Weil auch die Einzahlungen sind nicht steuerfrei, sondern deren Besteuerung nur auf die Zeit der Auszahlung im Alter verschoben.
    So wie bei der betrieblichen AV. Ein Argument dafür ist meist, dass im Alter ja der persönliche Steuersatz niedriger ist, als während des Erwerbslebens.

    Ich nutze Portfolio Performance.

    Eine besonders große Einarbeitung ist nicht nötig. Man legt am Anfang mal seine Depots, die Verrechnungskonten und ggf. die Wertpapiere an.
    Ab dann muss man nur noch die PDFs seiner Abrechnungen (Käufe, Verkäufe, Ausschüttungen u.ä.) in das Tool reinziehen. Für alle gängigen Banken/Broker wird das unterstützt.

    Wenn man einen Code benutzt, um sich eine kostenlose Eintrittskarte zu generieren, dann bekommt der Code-Geber (also z.B. die Börse Stuttgart) die eigenen Kontaktdaten und die Info, dass man es genutzt hat.
    Darüberhinaus kostet es nichts. Allerhöchstens Zeit, je nach dem, wie weit die Anreise ist. Btw, kostenloses Nahverkehrsticket (VVS) ist auch dabei.

    Man kann das jetzt alles schlechtreden. Oder einfach hingehen, die Marktschreier ignorieren und stattdessen ein paar interessante Gespräche mit Influencern (heißen jetzt Content-Creator) oder anderen gleichgesinnten Privatanlegern führen. Und interessante Vorträge gibt es sicher auch ein paar, oder zumindest unterhaltsame Vorträge. Ich finde z.B. Tim Schäfer immer sehr inspirierend.

    Normalerweise gibt es doch bei den gängigen Bausparkassen auch eine Telefonnummer. Oder sogar einen persönlichen Ansprechpartner in der lokalen, verbundenen Bank, den man aufsuchen oder eben anrufen kann. Vielleicht lässt es sich in einem Gespräch einfacher klären, als in einem Brief-Pingpong, inklusive Einschreiben.

    Tipp also: Hast du schon mal versucht, dort anzurufen?

    Ich denke, es kann etwas schneller gehen, wenn der neue Anbieter die Kündigung beim alten übernimmt. Allerdings ist es dann eine gewisse Timing-Frage mit der Kündigungsfrist.

    Hast du beim Antrag die "Marktlokationsnummer" (o.ä.) angegeben? Damit soll es schneller gehen als wenn man nur die Adresse und die Zählernummer angibt.

    Wie die Dividende der Telekom verrechnet wird, ist mir schon klar. Mir ging es um die Aussage, dass man durch ein Investment in die Deutschen Telekom ein "erheblich geringeres" Risiko hat, als bei einer Investition in Einzeltitel. Die Telekom ist ein Einzeltitel und hat das selbe Risiko wie jede andere Aktie.

    Die Aussage kommt nicht von mir, aber ich vermute, der Gedanke ist, dass es mit der Dividende (der Telekom) langfristig sicherer ist, als mit irgendwelchen (anderen) Einzeltiteln tatsächlich auf Kursgewinne zu spekulieren:
    Nachdem der Kurs gestiegen ist, kann er auch wieder fallen. Aber es gibt keine negative Dividende, die den Einstandskurs wieder erhöhen würde.

    Kannst du das näher erläutern? Die Deutsche Telekom ist doch auch ein Einzeltitel.

    Du sagst damit, dass man in einen Einzeltitel investieren sollte, und damit das Risiko verringert im Vergleich zu einem Einzeltitel?

    Die Dividenden der Telekom lassen sich indirekt mit Aktienverlusten deshalb verrechnen, weil sie aus dem "steuerlichen Einlagenkonto"(?) gezahlt werden. Die eigentliche Dividendenauszahlung findet zunächst steuerfrei statt, verringert gleichzeitig aber den steuerlich relevanten Einstandskurs entsprechend. Bei einem späteren Verkauf hat man so einen höheren Kursgewinn und kann ihn mit dem Aktienverlusttopf verrechnen.

    Diese Verrechnungsmöglichkeit erkauft man sich freilich mit dem Risiko eines Einzeltitels.
    Es gibt zwar noch mehrere derartige Einzeltitel, aber die Deutsche Telekom dürfte davon noch einer der größten (Marktwert), bekanntesten und defensivsten (Branche) sein.

    Habe bei DKB und inzwischen auch bei ING Depot sowie Girokonto.

    Sind eigentlich beide ähnlich und ok.
    Der Login bei der ING-App braucht einen Schritt mehr als bei der DKB.

    Bei der DKB ist zwingend das Girokonto das Verrechnungskonto vom Depot.
    Bei der ING kriegst du zum Depot ein Extrakonto (=Tagesgeld) als Verrechnungskonto. Wenn du ein Girokonto dazunimmst, kannst du selber einstellen, ob das Giro oder das TG das Verrechnungskonto zum Depot sein soll.

    Ich würde es bevorzugen, wenn Depot und Giro beim selben Anbieter sind, weil man sich dann manche Überweisung sparen kann. Ist aber in Zeiten von Echtzeitüberweisung auch kein Problem, zumindest keine Zeitfrage mehr ;)

    Ein Unterschied zwischen den beiden ist, mein ich, dass man mit der DKB Visa-Debit weltweit kostenlos abheben kann, und mit der ING Visa-Debit nur im Euroraum kostenlos. (Automatengebühren sind davon unabhängig).

    Da hier allgemein der "Blick über den Tellerrand" empfohlen wird:

    "Ab 2028 sollen Anleger in den Niederlanden jährlich bereits auf tatsächliche Wertzuwächse Steuern zahlen – auch ohne Verkauf. Das Modell gilt als europäischer Präzedenzfall. Droht deutschen Anlegern das gleiche Schicksal?" Quelle: Börsen-Zeitung via Focus

    Gewinne besteuern, die noch gar nicht realisiert wurde?
    Klingt bisschen nach Vorabpauschale.
    Droht uns nicht - Haben wir bereits.

    Denn derzeit liegt bei einem zu versteuernden Einkommen von unter 70.000 Euro der persönliche Steuersatz unter 25 %.

    Und der Grundfreibetrag steigt jährlich (Existenzminimum).

    Wer also 3,3 Mio Euro in einem Dividenden-ETF mit 3 Prozent Bruttorendite hat, wäre von Erhöhungen NULL betroffen.

    Was diese Rechnung soll, verstehe ich nicht.
    Mit 3,3 Mio Euro in einem Dividenden-ETF, der 3% p.a. Bruttorendite bringt, gibt es im Jahr 100.000 Euro Ausschüttung.

    Sparerfreibetrag ist 1.000 Euro und Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 Euro. Also weit unter den 100.000 Euro aus deinem Beispiel.