Beiträge von fredo47

    Also die 0,7% sind jetzt nur die TER des Fonds.
    Er heißt zwar "Altervorsorgedepot ETF", aber das ist denk ich nur Marketing.

    Für ein echtes Altersvorsorgedepot nach den ab 01.01.2027 geltenden Bedingungen braucht es aber zusätzlich noch ein Depot und eine Verwaltung, welche sich um die Abwicklung der ganzen Förderung/Zulagen kümmert. Das begründet sicherlich auch noch ein paar weitere Basispunkte an Kosten ;)

    Verschiedene Anleger haben u.a. verschiedene Risikotoleranzen und bewerten die ("Lifestyle-Entscheidung") selbstgenutzte Immobilie unterschiedlich.

    Ebenso: Der Markt sagt ca. 90/10, Finanzfluss war auf 70/30, und neuerdings nehmen auch viele verstärkt Europa mit rein.

    Auch Finanztipp "empfiehlt" eigentlich nicht Krypto. Aber letztens hab ich ein Video gesehen, in dem Saidi einige Krypto-Plattformen vergleicht, für diejenigen, die halt doch mit einen sehr kleinen Teil da reingehen wollen.

    -> Ich sehe hier keine Inkonsistenz, sondern ein breites Informationsangebot für ein diverses Publikum.
    Da muss sich schon jeder seine eigenen Gedanken machen, was er selber umsetzt und was nicht, und nicht nur blind einem "Finfluencer" folgen. ;)

    Welcher Sachwert steckt nochmal hinter Krypto?

    Beim Bitcoin steckt quasi die Energie drin, die aufgewendet wurde, um ihn zu minen.
    Oder auch, was aktuell dazu an Energie aufgewendet werden müsste.

    Zugegeben, Energie ist auch kein Sachwert. :)
    Man könnte Bitcoin aber als "Wertspeicher" bezeichnen, analog zu Gold.

    Du sprichst aus eigener Erfahrung?

    Ich habe bisher nur einen Depotumzug gemacht, das ist aber schon ein paar Jahre her. Damals von der DAB Bank zu ebase (heute FNZ).

    Hat glaube ich 3-6 Monate gedauert. Ich musste immer nachhaken. Die Banken haben sich den schwarzen Peter gegenseitig zugeschoben.

    Für mich hat sich das Thema Depotübertrag mit diese Erfahrung erstmal erübrigt. Auf der anderen Seite lese ich hier von vielen glücklichen und erfolgreichen Überträgen 😄

    Ich habe bestimmt schon an die zehn Überträge gemacht. (Allerdings noch keinen, wo TR involviert war).
    Meistens hat es ca. zwei Wochen gedauert. Der schnellste war wenige Tage (3 iirc), der längste vielleicht vier Wochen.

    ETF-Sparpläne sind bei ING kostenlos. Wie können sie bei Trade Republic günstiger sein?

    Was machst du mit deinen Abrechnungen (Käufe, Ausschüttungen, o.ä.)? Lädst du sie am Desktop als PDF runter und speicherst sie dir ab? Dann bleib bei ING. Bei TR bekommen sie so unverständliche Dateinamen (oder du nutzt ein Drittanbieterprodukt).

    wer wird dabei sein?

    Ich hab vor, an beiden Tagen hinzugehen.
    Weiß aber noch nicht, ob ich es schon gleich morgens schaffe ;)

    Es gibt doch einige interessante Vorträge, z.B. "Der Finfluencer-Talk: Kritischer Dialog über Einfluss und Geschäftsmodelle"

    Oder, passend zum aktuellen Anlass :) : "Zwischen Kundenfrust und Top-Konditionen: Was spricht noch für Trade Republic & Co", diskutieren Philipp Frohn (WiWo) und Thomas Kehl (Finanzfluss).

    Und die Börse Stuttgart veranstaltet irgendwie eine Art Schnitzeljagd, Stationenlauf oder so ähnlich :D

    Ich meine, Österreich hat quasi zeitgleich mit Deutschland das System eingeführt, das die Tankstellen die aktuellen Preise an eine zentrale Stelle melden müssen und dann per verschiedener Apps abrufbar sind.

    In Österreich gab es meine ich schon von Anfang an die Regel, dass nur einmal am Tag geändert werden durfte.
    Ich hab nie verstanden, warum man das bei uns nicht schon längst auch so umgesetzt hat.
    Bisher war es bei uns ja so: Man hat in der App geschaut, ist dann zur Tanke gefahren und musste dabei hoffen, dort immer noch den gleichen Preis anzutreffen. Wenn man Pech hatte, dann wurde in der Zwischenzeit erhöht.
    Das ist nun zum Glück seit heute anders.

    fredo47 , das stimmt so nicht.

    Hier ist es dargelegt: "10. Wie versteuerst Du die Auszahlung aus dem Altersvorsorgedepot?", https://www.finanztip.de/altersvorsorge/altersvorsorgedepot/

    Ok, du hast Recht. Ich habe übersehen, dass es da ein Maximum gibt. Also einen maximalen Betrag, den man als Sonderausgaben absetzen kann. Wenn man mehr als dieses Maximum eingezahlt hat, dann bekommt man auch keine Steuer zurück für den Anteil, der über diesem Maximum liegt. Und das, was in der Einzahlphase besteuert wurde, wird natürlich in der Auszahlphase nicht nochmal besteuert.

    Aber wie Tomarcy schreibt: Eigentlich ist es unnötiger Aufwand, sich über Entwürfe den Kopf zu zerbrechen. Noch gibt es kein verabschiedetes Gesetz, und es soll eh erst ab 2027 losgehen.
    Vielleicht wissen wir in einem halben Jahr mehr und dann gibt es auch schon einige konkrete Beispielprodukte :)

    Verstehe ich nicht. Warum soll ich auf bereits versteuertes Geld nochmal für die reine Rückzahlung Steuern zahlen. Auf die Gewinne klar…


    Auf was muss er denn jetzt Steuern zahlen ? Auf das „eigene“ Geld, die Zulagen oder den Minigewinn? Oder nur auf die Zulagen und den Minigewinn.

    Nochmal: Auf die ganze Auszahlung.

    Weil die Einzahlung war ja bisher "steuerfrei". Man hat zwar bereits versteuertes Geld eingezahlt, konnte es aber als Sonderausgabe im selben Jahr geltend machen und die Steuer wieder erstattet bekommen.

    Du zahlst zwar versteuertes Geld in das AVD ein, aber kannst die Einzahlungen in der Steuererklärung als Sonderausgaben voll geltend machen und somit wieder vom zu versteuernden Einkommen abziehen, d.h. du erhältst eine Steuererstattung (via Steuerbescheid).
    So zumindest mein Verständnis bisher.

    Verstehe ich es richtig, dass man auf das Endvermögen (grüne Zahl) noch die Einkommenssteuer im Alter anwenden muss??

    (Der Finanztip Rechner ist gemeint)

    https://www.finanztip.de/altersvorsorge…edepot-rechner/

    Ja, so verstehe ich es.

    Und zwar auf den kompletten Betrag, d.h. nicht nur auf die Gewinne.
    Weil auch die Einzahlungen sind nicht steuerfrei, sondern deren Besteuerung nur auf die Zeit der Auszahlung im Alter verschoben.
    So wie bei der betrieblichen AV. Ein Argument dafür ist meist, dass im Alter ja der persönliche Steuersatz niedriger ist, als während des Erwerbslebens.

    Ich nutze Portfolio Performance.

    Eine besonders große Einarbeitung ist nicht nötig. Man legt am Anfang mal seine Depots, die Verrechnungskonten und ggf. die Wertpapiere an.
    Ab dann muss man nur noch die PDFs seiner Abrechnungen (Käufe, Verkäufe, Ausschüttungen u.ä.) in das Tool reinziehen. Für alle gängigen Banken/Broker wird das unterstützt.