Beiträge von fredo47

    Ich kenne es auch von allen Banken, wo ich bisher war, dass man da bei Vertragsabschluss mehrere Dokumente (PDF-Download) bekommen hat, teils zusätzlich per Mail, teil zusätzlich dann abrufbar in der Online-Postbox.

    Musste man nicht bei Vertragsabschluss anklicken, dass man die Vertragsunterlagen zur Kenntnis genommen hat?

    Ich hätte auch erwartet, dass sie verpflichtet sind, den Kunden bestimmte Unterlagen zur Verfügung zu stellen (AGB, Widerrufsrecht, Infoblatt zur Einlagensicherung, usw).

    Also bevor ich irgendwo hin (auf mein vermeintliches neues eigenes Konto) Geld überweise, würde ich versuchen mich einzuloggen (selbst eingetippte Bank-URL), und dort die meine neue IBAN gegenchecken mit der aus der erhaltenen Mail, dass es wirklich meine ist.

    Mir wurde erklärt, dass die Abgeltungssteuer immer von der verwahrenden Stelle abgeführt wird. Ich weiß aber gar nicht, wer die Aktien eigentlich verwahrt.

    Na dein Broker, also Flatex-Degiro.
    Die Stelle, von der du z.B. Depotauszüge und Wertpapierabrechnungen bekommst.

    Wenn du dort z.B. einen Freistellungsauftrag einrichten kannst, dann ist es ein inländischer Broker. Wenn nicht, dann höchstwahrscheinlich ein ausländischer.

    Zumeist wird vernüftigerweise empfohlen, seine Papiere bei einem deutschen Broker zu halten.
    Ausländische Broker mögen günstiger sein, aber man hat dann eben genau diese Schwierigkeiten und Sonderfälle mit der Besteuerung, um die man sich dann selber kümmern muss.

    Die genannten Renditen von 4,3% bzw. 2,6% sind pro Jahr (p.a.) oder gesamt über die 25 Jahre?
    Der Ausgangstext hört sich nach letzterem an, aber das wäre wirklich sehr wenig.

    Wurden die Depots komplett vor 25 Jahren angeschafft oder nach und nach angespart?
    Wenn ersteres, dann sind alle Titel (außer dem Mischfonds) steuerfreie Altbestände.
    Dann würde ich nicht lang überlegen, sondern alles in entsprechende passive ETF (wie oben genannt) überführen.

    Wenn du dich gerne mit Einzeltiteln beschäftigst und mit "deinen" Firmen mitfieberst, dann bleib bei Einzelaktien. Du solltest aber schon einige verschiedene haben, zwecks Diversifizierung. Also auch internationale. Ich würde sagen, grob mindestens 20 verschiedene, branchenübergreifend.

    Wenn dir aber das tägliche Marktgeschehen egal ist und du dich auch nicht mit Einzeltiteln auseinandersetzen willst, bzw. dir das zu viel ist/ geworden ist, und du einfach nur die Marktrendite mitnehmen willst, dann wechsel auf einen (All-) Welt ETF.

    Oder ist es überhaupt sinnvoll wegen ner Hand voll euro in Dänemark sich das Geld zurück zu holen? Wie auch immer das gehen sollte.

    Es geht relativ einfach. Ich hab das schon ein paar Mal gemacht. Man kann es für die vergangenen fünf Jahre in einem Antrag machen:
    Du besorgst dir eine Wohnsitz/Ansässigkeitsbescheinigung von deinem Finanzamt (ggf. online via Elster beantragen, dann schicken sie es einem zu). Dieses dann einscannen und zusammen mit den Dividendenabrechnungen und ggf. Depotauszügen auf dem Portal der dänischen Steuerbehörde skat.dk hochladen.

    Dann kann es mehrere Jahre dauern, bis man den Bescheid und die Erstattung bekommt (in DKK, evtl. berechnet deine Bank dafür Gebühr), es gibt aber Zinsen.

    https://skat.dk/de-de/unterneh…euer-beantragen

    Zu dem Thema gibt es einige interessante Videos auf dem YT-Kanal "Optionswelten".

    Wenn ich es richtig gesehen habe, dann sind die Videos mit den gelb umrahmten Thumbnails zu Themen, die sich nicht mit Optionen befassen, sondern eher allgemeine Themen und oft auch Fragen a la "Wie viel Geld reicht für die Rente" usw.

    Man könnte auch die 4% SWR ("safe withdrawal rate") hernehmen. Der Studie nach ist die Chance gut, dass man 30 Jahre lang nicht pleite geht, wenn man jährlich 4% des Anfangskapitals entnimmt.

    Demnach bräuchtest du das 25-fache deines Jahresbedarfs als Kapital. (Beachte: Jahresbedarf ungleich Jahresnetto).

    Je nach geänderten Einflussgrößen kann die "safe withdrawal rate" auch andere Werte als 4% annehmen ;)

    Für vor 2009 gekaufte Aktien galt die Spekulationsfrist von einem Jahr.
    Alle damals gekauften Titel sind inzwischen steuerfrei. Das bezieht sich auf Gewinne, aber auch auf Verluste.

    Bei der Telekom gibt es die Besonderheit, dass die Dividende aus dem "steuerlichen Einlagenkonto" ausgeschüttet wird. Das hat zur Folge, dass die Dividende selbst steuerfrei ausgeschüttet wird, aber im Gegenzug den Einstandspreis entsprechend senkt.

    Letztes Jahr (2025) hatte die ING zum Weltspartag eine Aktion ausgerufen:
    Man konnte einen Sparplan auf sein Extrakonto einrichten (monatlich mindestens 100 Euro), und sollte nach sechs Ausführungen dann eine Prämie erhalten.

    Hat das jemand von euch gemacht und je eine Prämie bekommen?

    Wenn das Feld "in Anspruch genommener Sparerpauschbetrag für nicht erklärte Kapitalerträge" ausgefüllt wird, gibt es keine Günstigerprüfung. Für eine Günstigerprüfung müssen ALLE Kapitalerträge erklärt werden inkl. dem tatsächlich ausgeschöpften Sparerpauschbetrag.

    Das ist zwar richtig, aber Zwergnase hatte ja geschrieben, dass bei ihm Günstigerprüfung eh nicht in Frage kommt.

    Und in dem Fall muss man die schon versteuerten oder freigestellten Erträge nicht mehr erklären. Sondern nur noch jene, die noch zu versteuern sind oder bei denen man etwas korrigieren lassen will.

    Du musst nur jene Erträge angeben, die du verrechnen lassen willst.

    Alle anderen sind nicht (mehr) von Bedeutung, da sie schon abgeltend besteuert (oder freigestellt waren).

    Es gibt da zwei Felder von Bedeutung:
    Eines für die Höhe des genutzten Sparerfreibetrags für die in der Erklärung aufgeführten Erträge.
    Und ein zweites für die genutzte Freibetragshöhe für in der Erklärung nicht aufgeführten Erträge.
    Diese beiden müssen schon richtig eingetragen werden, auch wenn du eben manche Erträge nicht aufgeführt sondern weggelassen hast.

    Ich habe irgendwas über 40 verschiedene.

    Wenn du Einzelaktien nur als Spielerei oder (etwas sinnvoller) als Satelliten im einem Core-Satellite-Ansatz nehmen willst, dann nimm halt welche die du gut findest.
    Oder wo du eine persönliche Beziehung dazu hast, weil du deren Produkte oder Dienstleistungen gerne nutzt.

    Solltest du einen ernsthaften Anteil deines Portfolio in Einzelaktien stecken wollen, dann würde ich schon mindestens 20 verschiedene nehmen, so dass auch allen Sektoren was dabei ist.

    Die 3300 Euro gelten erst ab 2026. Für 2025 war der Übungsleiterfreibetrag noch 3000 Euro.

    Hast du denn beim Verein/ der Institution eine Erklärung unterschrieben, dass du diesen Freibetrag nur bei denen nutzt?

    Theoretisch hätten sie dir die 3000 Euro steuerfrei auszahlen können und nur den überschreitenden Betrag versteuern müssen.

    Zunächst: Einige/viele der Produkte kenne ich nicht.

    Ich würde dazu tendieren, alle zu verkaufen.
    Und damit dann direkt in einen weltweit gestreuten Aktien-ETF, wie z.B. den genannten FTSE All-World.
    Falls du welche von den Fonds behalten willst, kannst du prüfen (=dort nachfragen), ob ein Übertrag (und ggf. ein Handel bzw. Verkauf) im neuen Depot möglich ist.

    Wegen der Immo-Fonds: Um sie (ohne Bedingungen, aber mit niedrigerem Kurs) direkt via Börsen verkaufen zu können, müsstest du sie von dem Union-Depot weg übertragen. Bei Union kannst du sie nur an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Wenn das Anschaffungsdatum vor 2013 war, kannst du sie bis zu einem gewissen Betrag sofort an die Fondsgesellschaft zurückgeben. Ansonsten gelten die bekannten Kündigungs-/Wartefristen.