Beiträge von michael_d

    Danke für deine Antwort. Vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt.
    Ich bin gar nicht per se gegen eine Abschaffung des Splittings, ich wollte mit dem Beispiel nur zeigen, dass es in einer Ehe neben dem finanziellen Vorteil des Splittings auch diverse finanzielle "Nachteile" gibt.


    Und ein einseitiges Abschaffen des Splittings wäre meiner Meinung nach ungerecht. Man müsste dann größer Ansetzen und eben auch bei den Solzialleistungen ansetzen.

    Mal ein konkretes Beispiel, warum ich der Meinung bin, dass das Ehegattensplitting nötig ist, um die Ehe nicht zu benachteiligen:

    Wir leben aktuell genau in der Situation, dass ich berufstätig bin und meine Frau Hausfrau ist. Da ich privat Krankenversichert bin, muss meine Frau sich freiwillig gesetzlich krankenversichern. Zur Berechnung ihres Krankenkassenbeitrags wird unser gemeinsames "Familieneinkommen" herangezogen. Das hat zur Folge, dass meine Frau 600 Euro pro Monat für die GKV bezahlen muss, obwohl sie kein eigenes Geld verdient.

    Ich will mich darüber gar nicht beschweren, uns war immer bewusst, dass das so sein wird. Und wir haben auf der Gegenseite ja das Ehegattensplitting, dass uns Steuern spart.

    Nehmen wir nun den selben Fall an, nur dass wir nicht verheiratet sind. Dann würde meine Frau nur den Mindestbeitrag für die GKV bezahlen müssen. Gleichzeitig müsste ich dann deutlich mehr Steuern bezahlen. Und damit wäre die Ehe finanziell ja der Nicht-Ehe gegenüber schlechter gestellt. Und das darf nicht sein.

    Wenn man das Ehegattensplitting also abschaffen wollte, dass müsste man auf der Gegenseite auch die finanziellen Pflichten, die sich aus der Ehe ergeben abschaffen.

    Sie stellt sich die Frage, wie sie jetzt am sinnvollsten bei diesen aktuellen Märkten was machen soll.

    Der Sohn wird in 2 Jahren volljährig. Vielleicht sollte man einfach mit ihm reden und ihn fragen, was ER denn möchte, schließlich sind es seine Aktien. Will er die Allianz Aktien verkaufen? Dann würde ich sie verkaufen. Das funktioniert übrigens bei "diesen aktuellen Märkten" genauso wie bei allen anderen Märkten. Einfach verkaufen drücken und für den Erlös einen Welt-ETF kaufen (wenn der Sohn das denn möchte).

    Wenn der Sohn aber die Allianz behalten will, dann würde ich die auch nicht antasten. Stellt dir mal vor, die Mutter verkauft gegen den Willen des Sohnes die Allianz und kauft statt dessen einen MSCI World. Und in 2 Jahren, wenn er volljährig ist, hat die Allianz eine viel bessere Performance hingelegt, als der MSCI World. Dann kommt die Mutter ggf. in Erklärungsnot.

    Bin nicht sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Aber die Zinsen landen doch einfach auf deinem Konto. Von dort überweist du sie dann einfach dorthin, wo du sie haben willst.

    Und jetzt habe ich gesehen dass der MSCI World nicht so gut läuft. Ob es einen Zusammenhang hat mit Dubai weiss ich nicht. Könnte man den MSCI World auf 10% setzen und den MSCI EM auf 90%?

    Im letzten Monat ist der MSCI World um ca. 2-3% gefallen, der MSCI EM um ca. 6%.
    Wie kommst du also darauf, dass die Situation "in Dubai" dazu führen sollte, den EM so extrem überzugewichten?

    Ich hatte vor vielen Jahren mal das Problem, dass ich meine Karte bestimmt 2 Jahre nicht genutzt habe. Dann bin ich in den Urlaub gefahren. Die erste Zahlung im Urlaub ging durch, bei der zweiten wurde die Zahlung abgelehnt, weil nach der ersten Zahlung die Karte gesperrt wurde mit Verdacht auf Missbrauch.

    Warum ist das mit dem Benzinpreis eigentlich im benachbarten Ausland gerade nicht so ausgeprägt? Die kaufen ihr Öl doch auf dem gleichen Weltmarkt, ok die Steuern sind unterschiedlich, aber die müssten sich ja linear mit verändern.

    Die Steuern wirken wie ein Hebel. Bei einem Netto Benzinpreis von 80 Cent kommen ca. 1,20 Euro Steuern drauf.

    Wenn der Nettopreis um 10 Cent steigt, dann steigt der Preis an der Zapfsäule um 25 Cent.