Beiträge von Referat Janders

    Wenn man gut verdient und den 2100 Euro Beitrag leistet, sollte man davon ausgehen, dass zwischen gesetzlichen Rentenniveau von 40%+x und benötigten 70%+x eine Rentenlücke entsteht, die mit der Riester-Rente nicht vollständig/annähernd geschlossen werden wird. Hier muss man zusätzlich vorsorgen, auf welchem Weg auch immer.

    Mal kurz nachgehakt, die 70% kommen wie zustande? ?(

    Faustformeln gibt es ja mehr als eine, besser man kennt sie alle. :D

    Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen, aber die Kasse macht in der Sache jetzt nicht die beste Figur.

    Da ich die Details nicht vor Augen habe, ein winziges Detail kann die Sache schnell in eine ganz andere Richtung laufen lassen, würde ich nach dem Eindruck, den ich hier gewinnen konnte, die Widersprüche weiterverfolgen.

    Spätestens wenn es in Richtung Sozialgericht geht, würde ich anraten einen Fachmann (Versichertenberater oder Fachanwalt) hinzuziehen.

    Das stimmt schon und man muss schon lange riestern, um Riesters Rente zu bekommen.

    Aber für ihn persönlich hat es sich gelohnt zum Verb zu werden.

    Nur das Delta zwischen damaliger Verheißung und tatsächlicher Performance sollte nicht den heutigen Berufseinsteiger verunsichern.
    Er sollte nüchtern analysieren, ob ihm das Produkt hilft oder schadet.

    Nur hilft die Historie nicht wirklich dabei, das Ganze sachlich und nüchtern anzugehen.

    netto vor Steuer = Bruttorente nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung (aber eben vor Steuerabzug)

    Das ist auch der Maßstab für das Rentenniveau.


    Riester macht nicht den Unterschied zwischen Wohnschließfach und herrschaftlicher Villa, das sehe ich auch so.

    Es geht wohl eher um die 2-3 Schnapsgläser auf den heißen Stein.

    Es ist ja auch die Frage der Ausgangslage.

    Traue ich mir zu, mich selbst um meine Altersvorsorge zu kümmern? Dass es in Deutschland so viele Versicherungsprodukte gibt, spricht wohl eine deutliche Sprache.

    Wenn Alg II immer als Damoklesschwert über mir droht, dann werde ich mir mit einem ETF-Sparplan wohl schwerer tun, als der Spezialist, für den die Arbeitslosigkeit ein eher theoretischer Begriff ist.

    Aber wir sind uns ja einig, dass es auf den Einzelfall ankommt. :thumbup:

    Im Beitrag wird recht gut aufgedröselt, dass es Problemfelder gibt.

    Eine pauschale Empfehlung mit zwingender Konsequenz habe ich da jetzt nicht herausgelesen.

    Es ist schon richtig, dass man sich auch die Details ansehen muss.

    Daher empfinde ich es auch immer so befremdlich, dass in den Kommentaren (gerne auch schon in den ersten) mit Glaubenssätzen gearbeitet wird und die Welt in schwarz-weiß gesehen wird.

    Ich sage ja nicht, dass die Konzentration auf die Dividende der einzig wahre Weg ist. Ich habe ja vielmehr gesagt, dass jeder seinen Schwerpunkt woanders setzt.

    Bei einem langfristigen Investment kann ich wie oft Kursgewinne mitnehmen und wie oft bekomme ich Dividende ausgezahlt?

    Jeder Jeck ist halt anders!

    Hm,
    wenn man jetzt ausschließlich auf die Dividendenrendite aus ist und sagt "Kurs ist egal, ich habe einmal gekauft und am Ende wird vererbt.", dann könnte das Sinn ergeben.

    Die Weltlage hat ja auch Einfluss auf die Dividendenerwartung.

    Im Regelfall wird man aber wohl sowohl auf den Kurs als auch auf die Dividende schauen.
    Natürlich mit unterschiedlicher Gewichtung je nach persönlicher Vorliebe. :D

    Bisher habe ich mit der Interhyp gute Erfahrung gemacht in Sachen Erreichbarkeit und Reaktionsgeschwindigkeit.

    Wir eseln uns jetzt schon länger ab, was den Hauskauf und die Finanzierung anbelangt, aber das liegt an Begleitumständen, die ich schlecht der Interhyp in die Schuhe schieben kann. Die Begleitung während der ganzen Zeit war sehr gut.

    Wenn demnächst die Unterschriften geleistet werden, schauen wir mal, wie es weitergeht.

    Es war nur sehr interessant, wie unterschiedlich die verschiedenen Banken arbeiten. Die einen wollen mal knapp das Expose vom Haus und eine Gehaltsabrechnung und für die anderen muss man sich komplett "nackt machen".

    Wobei der langfristige Investor natürlich der "Heuschrecke" vorzuziehen ist. :thumbup:

    Die Welt wird immer komplizierter. Früher konnte man die Kapitalisten am Zylinder erkennen. Das geht heute nicht mehr. :thumbdown:

    Da agiert ein ehemaliger Wirtschaftsboss im Weißen Haus, der nicht den Eindruck erweckt, über ein Proseminar in VWL hinausgekommen zu sein. :S

    Aber wir können ja davon ausgehen, dass es keine Einfuhrzölle auf rote Mützen aus China geben wird. ;)

    Nur wie nutze ich jetzt dieses Wissen?

    Eines vorweg:

    Wo Konjunktiv steht, da steht der nicht aus Versehen. Das Forum kann keine Rechtsberatung ersetzen!

    1.
    Nach meinem Verständnis dürfte der Zuschuss in der Konstellation eigentlich gar nicht gezahlt werden. Daher großes "?" meinerseits.

    2.
    Die Mindestbemessungsgrundlage ist bei freiwilliger Versicherung 1/3 der Bezugsgrösse (2017: 2975 EUR 2018: 3045 EUR). Also rund 1000 Euro im Monat.

    3.
    Nach meinem Verständnis müsste der Wechsel zurück in die Familienversicherung unproblematisch sein, sobald die Verdienstgrenzen eingehalten werden.

    Soweit meine erste Inspiration hierzu.