Beiträge von GoldGaleone

    Bei der LeasePlan Bank wird die Steuer nicht automatisch abgeführt.

    Das ist korrekt - aber wo ist das Problem?


    Bei Leaseplan gibt’s jährlich die Erträgnisaufstellung zum Download, und die Zinseinkünfte werden dann beim jährlichen Lohnsteuerjahresausgleich entsprechend mit verrechnet.

    Mach ich seit 2019 so und hat bislang immer problemlos funktioniert. Und allein vom einfachen Handling her und auch in puncto Sicherheit bin ich mit LeasePlan bislang top zufrieden.

    Und aktuell 3,8% sind - wie ich finde - für Tagesgeld echt nicht schlecht 👍


    Aber das muss natürlich jeder selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie seine/ihre Kohlen anlegt …

    Bin noch nicht dazu gekommen, eine endgültige Entscheidung zu treffen.

    auf jeden Fall Dividenden ETF, einer von den o.g.

    Nimm dir auf jeden Fall die Zeit, die du für deine Entscheidung brauchst, mit der du gut leben kannst 👍

    Auf keinen Fall eine überstürzte Entscheidung treffen, das geht oft in die Hose 👎

    Freut mich natürlich, dass du grundsätzlich bei deiner „Grundentscheidung“ bleibst und dir einen Dividenden-ETF ins Depot legen willst 👍

    Genauso die Haltung zu den Ausschüttungen: Natürlich sind die Diskussionen dazu hier im Thread oft linke-Tasche-rechte-Tasche Diskussionen und beim gleichen ETF ist es natürlich egal ob man beim Ausschütter die Dividenden entnimmt oder den gleichen Anteil beim Thesaurierer verkauft. Nur: Wenn man sich gerade in Krisenphasen mit den Ausschüttungen wohler fühlt und in der Lage ist, dann auch mit niedrigeren Ausschüttungen im Alter auszukommen, da die sonstige Altersvorsorge umfangreich genug ist: Ist dann die Ausschüttungsstrategie individuell gesehen nicht wirklich die bessere? Ich würde den Vorteil wie gesagt vor allem darin sehen, dass man nicht regelmäßig die Höhe der Verkäufe entscheiden muss, sondern dass diese je nach Marktlage von den Ausschüttungen vorgegeben werden und man die Anteile (Wert hin oder her) dann einfach entspannt halten kann. In Punkto Entscheidungsregeln gerade für den Crash-Fall hat das doch u.U. beträchtliche Vorteile, nämlich wenn man dann auch bei seinen Regeln und im Aktienmarkt investiert bleibt!


    Und ich glaube diesen psychologischen Aspekt der ganzen Thematik kann man gar nicht oft genug betonen, auch und gerade in Hinblick auf den langfristigen tatsächlichen Investitionserfolg… Ist zumindest meine bescheidene Meinung! ;)

    FinanztipUser

    Ist jetzt vermutlich keine Überraschung, dass ich deine Ausführungen zu 100% unterschreiben kann✌️

    Und auch gerade der Punkt - der Markt gibt die Dividende vor, und man bleibt trotzdem dauerhaft investiert - ist nicht zu unterschätzen. Wie schon geschrieben: Den Corona-Crash habe ich auf diese Weise ganz gut überstanden, und das gab/gibt mir die nötige Sicherheit, mit Dividenden-ETFs eine noch schärfere und vor allem längere Krise (hoffentlich) auch ganz gut meistern zu können.

    Gios


    Eine Finanztip-Empfehlung ist auch die LeasePlanBank. Ich nutze sie seit Jahren für Tages- und Festgeld. Soweit ich weiß, verzichtet sie weitgehend auf krude, kurzfristige Lockangebote, sondern gibt dauerhaft ganz passable Zinsen - eben im Rahmen der EZB-Leitzinspolitik.


    Schon länger gibt es aufs Tagegeld 3,6 %, und Festgelder sind je nach Anlagehorizont zwischen 3,2 und 3,85% zu haben.


    Sind jetzt sicherlich nicht die allerbesten Verzinsungen, aber sie sind m. E. deutlich über dem Durchschnitt.

    Wäre da nicht die Lösung, einfach einen Betrag wie etwa 50.000 Euro als Tages-/Festgeld zu sparen, um einen solchen Fall auszusitzen? Ich denke, eine Dividendenstrategie ist da nicht alternativlos.

    Absolut richtig, Tages- und Festgeld sind die Alternativen. Und darauf habe ich inzwischen deutlich mehr als 50 K gebunkert. Und das aus einem triftigen Grund: Es gibt ein Haus, kreditfinanziert, das peu a peu renoviert und saniert werden muss. Bei Laufzeitende muss eine Restschuld von ca 50 k gestemmt werden, meine Dividenden helfen mir indirekt, die monatliche Kreditrate entspannt aufzubringen.

    Lassen wir aber einmal die Steuerfrage außen vor. Wenn du aus einem nicht ausschüttenden Depot dieser Größe (also 300.000 Euro), das zum Beispiel einfach nur aus einem thesaurierenden World ETF besteht, jeden Monat 700 Euro entnimmst, also im Jahr 8400 Euro, dann komme ich zu folgendem Ergebnis: Selbst wenn der ETF eher etwas schwächer läuft und im Schnitt nur um 5 Prozent wächst, könntest du dir endlos durch Anteilsverkäufe diese Rente auszahlen.


    Natürlich hast du nie eine Gewissheit, dass du gerade eine gute Zeit erwischst, um ETF-Anteile zu verkaufen. Aber wenn ich mir die Zahlen so ansehe, dann ist diese Frage am Ende gar nicht so wichtig, wenn es dir darum geht, einerseits versorgt zu sein, andererseits nachfolgenden Generationen etwas zu hinterlassen. Das sollte mit dem Depot und dem eher geringen Bedarf von deiner Seite auf jeden Fall möglich sein.

    @gregoriw

    Herzlichen Dank für dein Feedback und deine weiteren Ausführungen 👍👍👍

    Tatsächlich sind 300 k meine Zielmarke, aber davon bin ich noch ein Stückchen entfernt, hoffe aber mittels Sparplänen diese Summe wenigstens annähernd noch zu erreichen, bevor’s in die Rente geht.


    Das ist eben für mich der Knackpunkt: Die - wie du es ausdrückst - fehlende Gewissheit, was ich als Angst vorm Mega-Crash bzw „verlorenes Jahrzehnt“ bezeichne. Und da bin ich eben zu sehr Schisser, um mich rein auf die Thesaurierer zu verlassen, weil eben in meinen Augen in der Krise dann das große Risiko bestünde, dass ich mit hohem Verlust Anteile verkaufen müsste. Und wie schon geschrieben: In der Corona-Krise (die zum Glück zeitlich nur kurz gewirkt hat) haben mich die Emitter über Wasser gehalten. Die Thesaurierer habe ich nicht angerührt, da ich diese mit heftigem Verlust hätte verkaufen müssen, um das einzunehmen, was mir die Dividenden aufs Konto gespült haben.

    FinanztipUser

    Vielen Dank für deine weiteren Anmerkungen und Tipps, auf die ich kurz eingehen will:


    Zur Pimco-Anleihe: Mit ist völlig klar, dass in diesem Junk-Bond ein enormes Risiko drinsteckt, sollte in den USA die große Rezession wüten. Dann werden auch die mehr als 800 Positionen in dieser Anleihe wahrscheinlich relativ wenig helfen. Insofern hat Beck mit seinem „Blutbad“ völlig recht. Bislang sieht’s aber für mich so aus, als würden die USA wirtschaftlich einigermaßen in moderatem Wellengang unterwegs sein.

    Gut, dass du Deutsche Staatsanleihen erwähnst: Die sind zwar eindeutig sicherer als der Pimco, aber wie du selbst schreibst: Die Dividende ist weit unterdurchschnittlich, die Gesamtrendite übrigens auch.

    Wie fast immer im Aktien- und Anleihebereich gilt (leider) auch beim Pimco der Grundsatz: Mehr Risiko, mehr Rendite.


    Was den Europa-Anschütter angeht: Ich habe gefühlt 20 dieser ETfs unter die Lupe genommen, und quasi immer gab’s mindestens bei einem der für mich entscheidenden Auswahlkriterien die Rote Karte: Z.B. entweder echt schlechte Gesamtrendite und Sharpe Ratio (SPDR, Ishares Euro Stoxx Select Dividend 30 [DE0002635299], obwohl beide eine enorm gute Dividendenrendite hinlegen), viel zu geringes Fondsvolumen (Fidelity), insgesamt zu mittelmäßig (Vanguard) oder ein negatives Dividendenwachstum (z. B. der Ishares MSCI Europe Quality Dividend).


    Als bislang einziger Kandidat ist der Ishares Euro Stoxx 50 (IE0008471009) übrig geblieben, aber ich zögere dennoch mit dem Investieren, weil die Dividendenrendite mir eigentlich etwas zu niedrig ist. Aber mal sehen …


    Auch die vielen Emerging Markets Bonds hatte ich schon auf dem Prüfstand, und da gab’s für mich einen ganz klaren Favoriten, nämlich den Vanguard Emerging Market Gouvernement Bond. Allerdings: Obwohl der ETF mit ca. 4-5% Dividendenrendite genau in mein Suchprofil passen würde, halten mich z. B. die grausame Gesamtrendite von 1,94% seit Auflage und eine Sharpe Ratio von aktuell 0,01 mächtig von einer Investition ab. Nichtsdestotrotz steht der Vanguard auf meiner Watchlist …

    Super FinanztipUser, dein Feedback freut mich sehr 👍👍👍


    Ich gehe nur mal ganz kurz auf die kritischen Punkte ein, die du sehr gut erfasst hast:


    - Eine Anleihe (ich habe den IE00B7N3YW49 im Depot) als Sicherheitsbaustein ist natürlich immer schwierig, aber da jener Pimco FÜR EINE ANLEIHE eine insgesamt relativ zufriedenstellende Gesamtrendite aufweist, habe ich mich für den entschieden, natürlich auch, weil die Ausschüttungen ziemlich hoch und MONATLICH sind. Und ja, von dem Pimco wird nicht so viel für die Erben übrig bleiben


    - der hohe USA-Anteil und die Tech-Werte: Beides bereitet mir auch Kopfschmerzen, aber ich habe noch keine wirkliche Idee, wie ich es besser machen kann. Ein bisschen steuere ich dagegen, indem ich den VanEck (ca 30% USA) und den Fidelity Global (ca 60%) deutlich höher gewichtet habe, gleiches gilt auch für den Thesaurierer Ishares World Momentum (ca. 60%). Beim Entsparen wird dann auch der Vanguard S&P500 der ETF sein, dessen Anteile als erstes peu a peu verkauft werden.

    Überdies warte ich noch auf den Launch eines vernünftigen Europa-Emitters, um den USA-Anteil weiter zu drücken. Bislang habe ich aber in der Hinsicht (noch) keinen Dividenden-ETF gefunden, bei dem eben Gesamtrendite und Dividendenrendite in vernünftigem Gleichgewicht stehen. Aber wer weiß, kann ja noch kommen …


    Was die gesamte Depotrendite angeht, rechne ich grundsätzlich konservativ und gehe von maximal 5% aus. Werden es tatsächlich die oft genannten 7%, freue ich mich natürlich umso mehr.

    GoldGaleone

    Danke für deine Antwort. Ich schau mir das nachher mal an (also aus meinem eigenen Interesse heraus). Es geht mir lediglich darum, meinen eigenen (finanziellen) Horizont zu erweitern. Das Thema Dividenden ist spannend. Von daher freue ich mich über den Austausch hier.

    @gregoriw

    Gern geschehen. Ich würde mich auch über ein kritisches Feedback von dir zu meiner Allokation freuen - vielleicht komme ich dann zu der Auffassung, dass ich an der ein oder anderen Stelle nachjustieren muss/sollte. Vielleicht bist du auch so nett und legst deine Depot-Allokation dar - würde mich freuen.


    Vielleicht sollte ich noch den zentralen Punkt meiner Entscheidung für mein „2/3-Emitter-Depot“ darlegen:


    Weil eben spät angefangen mit ETFs und Rente in Sicht, war für mich die zentrale Frage: Was mach ich, wenn es kurz nach Rentenbeginn richtig crasht oder sogar das nächste „verlorene Jahrzehnt“ (wie z.B. 1973 - 82 oder 2000 - 09) bevorsteht?


    Und irgendwann - trotz Saidi oder Thomas von Finanzfluss etc. - entschied ich mich für die selbstgewählte 2/3-Emitter-Variante, weil ich damit m. E. so eine Baisse oder Mega-Krise besser überstehe, da ich dann eben NICHT gezwungen sein würde, ETF-Anteile mit (höchstwahrscheinlich großem) Verlust zu verkaufen.

    Für meine beiden Thesaurierer gilt übrigens: In einer Krise wird so lange kein Anteil davon verkauft, bis ich wieder mit einem oder beiden im Plus bin - für Cashflow sorgen in der Krise allein die Emitter-Dividenden.


    Auch wenn die Dividendenrendite analog der Kurse in der Krise sinkt: Der Corona-Crash hat zumindest für mich gezeigt, dass ich mit der Dividenden-Strategie nicht ganz falsch liege und mir wegen Kurseinbrüchen etc. relativ wenig Gedanken machen muss.


    Das zweite wichtige Argument war für mich: Da von den Dividenden-ETFs nichts verkauft werden soll, habe ich bis zum letzten Atemzug eben ein ziemlich gutes Sicherheitspolster (was natürlich im äußersten Notfall eben doch angeknabbert werden kann).


    Alle anderen „Pro-Dividenden-ETF“-Argumente, z.B. das Vererben, kein Market-Timing bei Anteilverkauf betreiben zu müssen, kein sonstiger Aufwand außer nur die regelmäßige Überweisung von Depot auf Girokonto etc. etc., sind für mich entweder nicht ganz so wichtig oder schlicht Nebensache.


    Ich hoffe, meine Überlegungen konnte ich einigermaßen verständlich darlegen.

    Moin zusammen,

    @gregoriw

    als Thesaurierer habe ich den Vanguard S&P 500 im Depot sowie den Ishares Edge World Momentum - diese ETFs will ich nach Rentenbeginn für Urlaube, Haus, Gesundheit (3. Zähne! 😉) verwenden und deren Anteile dürfen auch komplett verbraucht werden.


    Als Emitter habe ich im Depot von Fidelity den Global Quality Income sowie den US Quality Income, den VanEck Developed Markets Leaders sowie als relativen „Sicherheitsbaustein“ die Anleihe Pimco Short Term High Yield (ich weiß: viel zu viel US-Exposure im Depot).


    Diese Emitter sollen eben bis zum Schluss unangetastet bleiben und vererbt werden. In meinen Augen weisen die beiden Fidelitys sowie der VanEck ein gutes Verhältnis zwischen Gesamtrendite und Dividendenrendite auf.

    Stand jetzt bzw. mit laufenden Sparplänen werden diese 4 Emitter ausreichen, um mir nach Steuern ein durchschnittliches monatliches Zusatzeinkommen zwischen ca 500 bis 700 € ab Rentenbeginn zu ermöglichen, was vollkommen ausreichend sein wird. Und gleichzeitig betrachte ich diese Emitter als unverzichtbares Sicherheitspolster bis zum letzten Atemzug, auch wenn ich sie - im hoffentlich nicht eintretenden Notfall - natürlich verkaufen würde.


    In meinem alten Onvista-Depot liegen leider noch die beiden Ladenhüter und „Jugendsünden“ Vanguard All World High Dividend und Ishares Stoxx Global Select Dividend (zum Glück nur mit überschaubaren Beträgen); von denen werde ich mich voraussichtlich auch trennen, evtl.nach Rentenbeginn.


    Ihr dürft jetzt alle lästern und mich als Vollidioten hinstellen, aber so passt‘s eben für mich. Und das ist gut so 👍

    Versteh ich auch nicht. Das würde nur Sinn ergeben, wenn du im Alter auch schon größere Teile deiner Dividenden-ETFs verkaufst.

    Es macht für mich Sinn, weil ich spät mit ETFs angefangen habe und in absehbarer Zeit in Rente gehe. Ergo: Nach meiner Rechnung habe ich zu wenig Zeit, um ein vernünftiges Thesaurierer-Depot aufzubauen, dass mich sicher bis zu meinem letzten Atemzug finanziell über Wasser hält. Mit einem Dividenden-Depot scheint mir das schon wesentlich eher möglich, da ich da - hoffentlich - bis zum Schluss möglichst viele/alle Anteile behalten kann und nicht gezwungen bin, diese - wie bei Thesaurierern - peu a peu verkaufen zu müssen.

    Und so seh ich den Punkt auch! Ich find die Idee nett, irgendwann nur noch die Ausschüttungen für mich zu verwenden, gerade wenn die Einkünfte im Alter insgesamt für ein gutes Leben reichen! Soll sich ruhig die nächste Generation drüber freuen, die werdens noch schwer genug haben, fürchte ich… :rolleyes:

    Super geil, dass du diesen Punkt ansprichst: Die (kaum vorhandenen) Rentenchancen der Generationen nach uns. Deshalb hoffe ich wirklich sehr, dass meine Erben irgendwann ein relativ dickes ETF-Portfolio von mir übernehmen können - weshalb für mich eben auch Dividenden-ETFs Vorrang vor Thesaurierern haben. Von Letzteren würde ich vermutlich am Ende wenig oder nix mehr zu vererben haben. Leider!

    @gregoriw

    Die Diskussion dreht sich hier deshalb im Kreis, weil Dividenden-ETFs so gut wie immer gegenüber Thesaurierern den Kürzeren ziehen. Also: Aktuell gibt es kaum oder keine Vorteile, die ein langfristiges Invest in Dividenden-ETFs rein nach Zahlen rechtfertigen würden.


    Es gibt aber Leute - und da zähle ich mich dazu - die aus bestimmten Gründen eben doch in Dividenden-ETFs investieren und sich damit wahrscheinlich oder hundertprozentig - je nach Sichtweise - ein großes Stück vom Renditekuchen ganz bewusst entgehen lassen.



    Wenn ich an das Ausgangsthema dieses Threads von Hessenmax denke

    Spdr Dividend Aristocrats ucits etf --- Erfahrungen ?

    artete ein eigentlich völlig harmloses Thema beinahe zum Glaubenskrieg aus. War aus meiner Sicht eigentlich völlig unnötig 😉

    Zumal der Threadstarter ja auch noch ausdrücklich darauf hingewiesen hat, das es ihm NICHT um die Gesamtrendite geht, sondern er mit den Dividenden einfach nur seine Rente aufbessern will … Zitat: „Geld muß nicht unbedingt vermehrt werden, aber die Dividendenausschüttungen wären schön als zusätzliches Einkommen.

    monstermania


    Ach, Monster, jetzt krieg ich langsame die Plaque!


    Ich wollte doch nur aufzeigen, dass es nach meinem Wissen nur EINEM EINZIGEN Dividenden-ETF in den letzten Jahren gelungen ist, einen thesaurierenden Welt-ETF „zu schlagen“.

    Heißt doch im Umkehrschluss: ALLE ANDEREN Dividenden-ETFs haben es nicht geschafft, eben auch die vielen „Global“-Dividenden-ETFs nicht! Auch nicht der von dir angeführte Fidelity Global Quality Income, was dir sicherlich auch bekannt ist.


    Natürlich darf man einen US-Dividenden-ETF nicht mit einem thesaurierenden Welt-ETF vergleichen. Mir ging’s nur darum, diesen US-Fidelity-ETF zu nennen, weil er in Bezug auf die Gesamtrendite der einzige Dividenden-ETF zu sein scheint, der so großartig performt hat.


    Ich hoffe, jetzt ist es klarer, oder?

    Die aus meiner Sicht relevante Frage an der Stelle ist und bleibt doch die nach dem Gesamtvermögen: Wenn ein auf Ausschüttungen von vll. rund 4% optimierter ETF dann in der Entnahmephase real (also spätestens nach Abzug der Inflationsrate) deutlich Wert verliert, dann ist z.B. 10 Jahre nach Rentenbeginn die Gesamte Bilanz dieser 10 Jahre (Summe aus entnommenen Ausschüttungen und Restwert des ETF im Depot) wahrscheinlich unter der selben Bilanz im Falle eines Weltaktieninvestments, sofern nicht der von monstermania angesprochene Punkt eintritt, dass (in meinen Augen eher zufällig) die Aktienauswahl des Dividenden ETF besser performt als die eines Weltmarktinvestments.

    Ist absolut korrekt 👍

    Und der Fall, dass ein Dividenden-ETF besser performt als ein Welt-ETF, ist meines Wissens nach in den letzten 7 nur einem Emitter gelungen: dem Fidelity US Quality Dividend (IE00BYXVGX24).


    Die Schmerzen werden durch Dividendenzahlungen gelindert.


    Also in Schulnoten: Thesaurierer 1- ; Ausschütter 2+ ,


    Bei beiden ist die Versetzung nicht gefährdet, da die Inflation langfristig geschlagen wird.

    Horst Talski: Hast du super auf den Punkt gebracht. Gibt von mir ne 1+ 👍👍👍👍👍

    TamInvest ist häufiger so hilfreich und gibt regelmäßig solche Belehrungen und "Ratschläge" von sich. Lass dich davon nicht ärgern! Glaube, die Grundrechenarten haben wir hier alle verstanden. :) Warum diskutieren wir hier nicht respektvoller und mehr in der Sache?

    Sehe ich genauso wie du, FinanztipUser! Inhaltlich gibt’s ja nichts zu meckern, aber wie immer gilt: Der Ton macht die Musik 😉