Nur am Rande in dem Kontext
Der unermüdliche Drang vieler Foristen und blauer Balken diesen Thread zu torpedieren, ist wirklich bewundernswert. Besonders faszinierend finde ich die masochistischen Züge mancher Schreiberlinge: Meine Beiträge belasten sie offensichtlich, trotzdem schaffen sie es nicht den Thread zu deabonnieren, mich zu blockieren oder einfach nicht zu antworten. Irgendwie Klasse. 
So manche Statements sagen - nach meinem Dafürhalten - mehr über den "Schreiberling" selbst (nur um Deiner Formulierung aufzugreifen) aus - als über den oder die vermeintlichen Adressaten.
Qualitativ hochwertiges Eigenständiges sucht man bei diesen Personen meist vergeblich.
"Qualitativ hochwertiges Eigenständiges" (nur um Deine Formulierung zu verwenden) ist nicht notwendig präziser überflüssig - wenn bereits gesunder Menschenverstand und Realitätsbezug reichen.
Zur Sache:
Ich erwarte eine deutlich höhere Inflation von über 4 % ...
Unser rein aktienbasierter Ansatz bietet dafür m.E. eine robuste Lösung.
(nachträglich gefettet von mir)
Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß vor dem Hintergrund einer langfristig robusten und resilienten Finanzaufstellung die Inflation fraglos ein erhebliches Risiko aber nicht das einzige Risiko darstellt (Deflationsrisiken, rechtliche Risiken, politische Risiken (von Eingriffen bis zu Enteignungen) usw.):
Es ist eine Binse, daß es diesbezüglich unterschiedliche Denkschulen gibt (siehe bereits Nr. 10):
Der einen Denkschule reichen Aktien als einzige Anlageklasse (Konzentration). Zudem mit dem Glauben, daß ohnehin alles vom Aktienmarkt abhängt und mit diesem korreliert. Die andere Denkschule setzt auf eine Streuung im Sinne einer individuell passend gewählten Asset-Allocation (Diversifikation) mit bewährten aber verschiedenen sprich unterschiedlichen Anlageklassen.
Eine gedankliche Schnittmenge wird sich da schwerlich finden lassen. Überzeugte Anhänger ihre jeweiligen Denkschule dürfte kaum (eher gar nicht) die Seiten wechseln.
Dazu gesellt sich als weitere Binse das Thema der subjektiven Risikotoleranz. Ein Aspekt, der insbesondere auch dann zum Tragen kommen kann (und in praxi oftmals bis meist zum Tragen kommen wird), wenn bereits etwas Vermögen vorhanden ist (siehe Beitrag Nr. 1 und die vermeintlichen 4,9 Mio. € bzw. 2,45 Mio. € pro Person).
Für meinen Teil beispielsweise akzeptiere ich ungern Schwankungen meines Vermögens um 50, 60 oder mehr Prozent bzw. ich strebe an diese zu vermeiden (via einer Risikostreuung über mehrere Anlageklassen, die m. E. dazu geeignet ist).
Ähnliches, um nicht zu sagen Identisches, gilt übrigens für mein näheres und weiteres Umfeld inkl. der Gruppe "Millionaires next door" und aufwärts.
War sonst noch was ... ? Ach ja ...
Paragraph Eins - jeder macht Seins
Dir bzw. Euch nichtsdestotrotz weiter gutes Gelingen mit dem gewählten Ansatz !