Beiträge von fredo47

    Dazu auch nochmal hier die Stellungnahme einer Steuerberaterin:

    https://bettina-kuhn.de/besteu…nnahmen-aus-p2p-krediten/


    Ich werde für mich die 'alternative Besteuerung' anwenden, wenn ich mal Geld von meinem Bondora Go & Grow Account abziehe.

    Danke erstmal für den Link. Dort wird die Sache wirklich gut und verständlich zusammengefasst.



    Wenn du Zinsen auf Bondora G&G erhältst, musst du sie auf jeden Fall in der Steuererklärung angeben:


    Entweder du folgst der "normalen" Besteuerung, dann gibst du diese Zinsen bei den ausländischen Kapitalerträgen an.

    Oder du folgst der "alternativen" Besteuerung (d.h. der Annahme, dass du noch keine witschaftliche Verfügungsgewalt über die Zinsen hast, solange du sie nicht von deinem Bondora-Account auf dein Girokonto zurückgeholt hast), dann musst du diese Zinsen zumindest im Freitext erwähnen, so wie die Steuerberaterin in deinem Link beschreibt.


    Damit entscheidest du dich sofort zwischen "normaler" und "alternativer" Besteuerung und wendest die jeweilige an, sobald du auf Bondora Zinsen bekommst hast. Die Entscheidung wird nicht erst beim Abheben der Zinsen getroffen.


    Die Steuerberaterin schreibt am Ende ausdrücklich:

    "Keine Angaben zu machen ist daher Steuerhinterziehung!"

    Wenn du n Anteile verkaufst, dann werden jene n Anteile verkauft, die du als erstes gekauft hattest.

    Du könntest so lange deine frühesten/ältesten Käufe bzw. Sparplanausführungen zusammenzählen, bis du auf n Anteile kommst. Um auf genau n Anteile zu kommen, musst du vom jüngsten dieser ältesten Käufe vermutlich nur einen Bruchteil nehmen.


    Für diese identifizierten ältesten Käufe/Sparplanausführungen (um eben auf n Anteile zu kommen), nimmst du die jeweiligen Kaufkurse und kannst dir damit zu den n ältesten Anteilen einen Durchschnittskurs ausrechnen.


    Ja, händisch ist das wahrscheinlich aufwendig.

    Wenn man es öfters braucht, könnte man sich einen Code schreiben.


    Manche Broker bieten eine Art "Steuer-Simulation" an, hab ich gehört.

    Um den Aktienverlusttopf "abzurechnen", ist es bei derzeitiger Rechtslage die einzige Möglichkeit, dass man von seinen "Gewinneraktien" einige in passender Menge verkauft, d.h. Kursgewinne in Höhe des Verlusttopfinhaltes realisiert. Dieser Gewinn ist dann steuerfrei, weil er mit dem Aktienverlusttopf verrechnet wird.

    Falls man diese Gewinneraktien aber eigentlich behalten möchte, kann man sie dann sehr zeitnah einfach erneut kaufen. Idealerweise mit dem gleichen Kurs, und mit keinen oder sehr geringen Ordergebühren.


    Die zweite Möglichkeit ist, dass man den Aktienverlusttopf einfach so stehen lässt und hofft bzw. darauf wartet, dass die Gesetzeslage geändert wird.

    Aber ob man da zwei Jahre, zehn Jahre oder noch länger warten muss, vermag ich nicht zu sagen :saint:

    Du hast dann Kapitalerträge im Inland erzielt, von denen keine Kapitalertragssteuer (Abgeltungssteuer) abgezogen wurde. Als Folge daraus bist du dann verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.


    Eine auf dem Weg der Steuererklärung besteuerte Vorabpauschale ist dann aber deiner Bank natürlich nicht bekannt. Bei einem späteren Verkauf von Fondsanteilen kann deine Bank also die Vorabpauschale auch nicht mit deinen erzielten Gewinnen verrechnen, sondern du musst das wieder über die Steuererklärung machen.

    Luftpumpen gibt es halt so viele.

    Welche mit Hand- und welche mit Fußbetrieb. Sogar elektrisch betriebene.

    Und soll man alle Luft auf einmal reinpumpen. Oder lieber in Tranchen.

    ;)


    Wenn man diese Fragen nicht einem Dienstleister für 500 Euro überlassen will, dann muss man sich schon selber damit befassen. Wenigstens ein bisschen.

    1) Hast du einen Notgroschen?

    2) Wie lange darf das Geld arbeiten, ohne dass du zwischenzeitlich drauf zugreifen wirst?

    3) Wie viel zwischenzeitlichen vorübergehenden Verlust (auf dem Papier) würdest du ertragen, ohne in Panik auf den Verkaufsknopf zu drücken und ohne Nachts nicht mehr schlafen zu können?



    Und für mehr Wissen einfach mal in den Artikeln( Ratgebern bei Finanztip lesen, oder zB auf Youtube Videos von Finanzfluss schauen.

    Intern "schreibt" sich die Bank alle diese (Kauf-)Bewegungen auf.

    Was sie dir als Einstandskurs u.ä. anzeigt, steht auf einem anderen Blatt, d.h. kann auch einfach der Durchschnitts-Einstandskurs sein.


    Hilfreich kann es sein, sich das auch selbst alles "aufzuschreiben", d.h. auf jeden Fall die ganzen PDFs der Abrechnungen abzuspeichern/ zu archivieren.

    Du könntest sie auch in eine Software wie zB Portfolio Performance importieren, für einen besseren Überblick.

    Jetzt hast du beidesmal 2025 geschrieben. Also noch knapp zwei Jahre.

    Da würde ich es einfach laufen lassen.

    Und Dynamik widersprechen, falls noch nicht geschehen und falls noch möglich. Mit Dynamik hat die jährliche Anpassung immer wieder neue Kosten zur Folge.


    Allerdings glaube ich, dass du dich verschrieben hast, und der Vertrag nicht nur bis 2025 läuft, sondern vielleicht doch bis 2055.

    Wie kann sonst die Beitragssumme bzw. der Rückkaufwert Ende 2023 bei ca. 8.000 Euro liegen, und ca. zwei Jahre später soll eine vertraglich garantierte Leistung von 80.000 Euro warten? Bei einem jährlichen Beitrag von 725 Euro??

    Da stimmt doch was nicht mit den Zahlen...

    Ich habe bisher an die 10 Wertpapierüberträge gemacht.

    Da gab es nie irgendwelche Fehler.


    Bei meinen Überträgen eingehend bei Onvista und bei Smartbroker/DAB wurden mir jeweils ein paar Tage nach den PDFs für Anzeige der Bestandseingänge noch separate PDFs in die Postbox gestellt, welche die steuerlichen Anschaffungsdaten dokumentierten. Natürlich ohne extra Gebühren.Bei der ING sind die steuerlichen Anschaffungsdaten einige Tage nach dem Bestandseingang im Onlinebanking einsehbar.

    Danke für die Info. Dann muss ich das später über Steuerausgleich abrechnen.

    Äh, nein :)


    Aktienverluste können grundsätzlich nicht mit Dividendenerträgen verrechnet werden.

    Weder direkt bei der Depotbank, noch über Steuererklärung (was du vermutlich mit "Steuerausgleich" meinst).


    Erst wenn eines Tages die Gesetzeslage geändert wird, so wie Achim Weiss geschrieben hat.

    Wie Achim Weiss schon geschrieben hat:

    Mit der Methode "Freistellungsauftrag" sind die Erträge schon direkt zum Zeitpunkt der Ausschüttung steuerfrei, d.h. du kannst schon früher mit dem Bruttobetrag weiter wirtschaften (=Zeitvorteil für Zinseszins).

    Mit der Methode "Steuererklärung" bekommst du zunächst nur den Nettobetrag und kannst über den Steueranteil dann erst im Folgejahr verfügen nachdem du den Steuerbescheid erhalten hast.


    Und: Mit Methode "Steuererklärung" hast du den Aufwand jedes Jahr (auch wenn er klein sein mag).

    Dagegen kannst du den Freistellungsauftrag einmalig bei der Bank "bis auf weiteres" erteilen und dann musst dann in den Folgejahren nichts mehr tun (sofern sich die Verteilung deiner Erträge nicht großartig ändert).

    Man kann übrigens auch die Wertpapiere erst zu TradeRepublic übertragen, und dort verkaufen. Spart den Gang zum Bankberater.

    Ist der Fonds bei TradeRepublic überhaupt handelbar?


    Um den Fonds schon im UnionDepot an die Fondsgesellschaft zu verkaufen/ zurückzugeben, muss man nicht den Bankberater aufsuchen. Man kann auch einfach online die Order aufgeben.

    Für diesen Zweck ist es ausreichend, 1000 Euro Kapitalerträge einzutragen und (bei Nachfrage des Finanzamts) nachweisen zu können.

    Alles darüber hinaus wurde ja schon richtig und mit abgeltender Wirkung versteuert und bedarf keiner Korrektur mehr.


    In der Praxis würde ich einfach die Zahlen der Steuerbescheinigung einer deiner Banken abtippen, wenn da schon 1000+ Euro zusammen gekommen sind. Ansonsten eben die Summe von mehreren Banken.

    [...] In letzter Zeit fallen mir in den Vergleichsportalen immer mehr Tarife auf, bei denen ein Mindestverbrauch verlangt wird (etwa 1300 kWh/a oder sogar 1500 kWh/a). [...]

    Ich hab auch letztens verglichen und zufällig die Beobachtung gemacht, dass ein bestimmter Anbieter einen deutlich höheren Bonus angeboten hat, als ich den Vergleich mit 100 kWh mehr (1500 statt 1400) hab durchlaufen lassen.

    Die Eingabe ist ja nur eine Prognose, letztlich zählt der tatsächliche Verbrauch.

    Also ruhig mal etwas mit den Zahlen spielen :)

    Hallo zusammen,

    die HUK24 funktioniert gut.

    Auch mit Telematik. Noch mal 30 Prozent weniger.

    LG

    "Bis zu" 30% weniger. Je nach Fahrverhalten.

    Draufzahlen muss man aber nicht. Im schlimmsten Fall kann der Rabatt auf 0% sinken.


    Ich hab mir abgewöhnt, nochmal zusätzlich auf mein Fahrverhalten zu achten und fahre halt so wie immer. Komme damit auf einen mittleren einstelligen Prozente-Rabatt.