Haus für Bitcoin verkauft...und nun?

  • Gute Frage. Bitcoin bleibt auch nach dem Ende des Minings (ca. 2140, das dauert also noch etwas) voll funktionsfähig. Transaktionen laufen weiter, weil Miner dann ausschließlich durch Transaktionsgebühren bezahlt werden.
    Die Gebühren haben erst mal damit nichts zu tun. Diese werden von der Netzwerkauslastung bestimmt, also bei hoher Nachfrage eher teurer, bei wenig Verkehr günstiger.
    Das System ist so gebaut, dass es ohne neue Bitcoins dauerhaft läuft.

    Also wenn Bitcoin sich komplett als Zahlungsmittel durchsetzt, wird die Auslastung (deutlich?) höher und die Gebühren steigen?

  • Aber was kostet dann die günstigste Transaktion im besten Fall?

    Die Zahl der Miner müsste zurückgehen, weil es nur noch an Transaktionen zu verdienen gibt?!

    Der Übergang zu einem reinen Transaktionsgebühren-Modell passiert nicht plötzlich im Jahr 2140, sondern ist ein sehr langsamer, schrittweiser Prozess, der seit langen läuft und alle ~4 Jahre durch ein "Halving" spürbar wird. Aber ja, ich vermute auch, dass wir dann weniger, aber größere und effizientere Miner-Pools haben werden und hier eine Konsolidierung stattfinden wird. Die Transaktionsgebühren müssten auch graduell steigen, könnten aber durch effizientere Layer2, wie das Lightning Netzwerk, aufgefangen werden. Die günstigsten Transaktionsgebühren im Jahr 2140 kann keiner voraussagen.