Beiträge von Duregar

    Gefördert werden die Kinder, nicht die Eltern!! Und wenn die nicht von der Couch hochkommen, war es das dann für die Kids. Die Eltern können hier nichts "mitnehmen". Und was meinst Du wie hoch die Hemmschwelle für jemanden aus dem Niedriglohnsektor oder Bürgergeld sein mag so ein Depot zu eröffnen?

    Das ist bereits jetzt so und wird so bleiben. Jetzt wird lediglich die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, wie man privat vorsorgen könnte. Wenn man mit 17 den Brief bekommt das irgendwo 2k€ für einen rumliegen, wird das besonders die Leute mit wenig Geld anziehen. Es geht ja hier nur um Aufmerksamkeit da man ansonsten ganz andere Förderungen auspacken könnte und viel weniger kleinteilig. Die gesamten Kosten könnten einfach in einen Fond gehen und dann für alle dann ab den Stichtag mit Renteneintritt ausgezahlt. Wäre nahezu 0 Aufwand, aber damit schafft man keine Aufmerksamkeit. Wäre lediglich ein Mitnahmeeffekt für alle.

    Bedenke dabei, dass dein Kind an das Geld erst im Rentenalter dran kommt. Vorher nicht.

    Ich nehme die staatliche Förderung mit und habe parallel „normale“ Kinderdepots, wo das Geld nahezu „immer“ verfügbar ist.

    Ja das ist gleichzeitig Vor- und Nachteil des Kinderavd. Ich finde es gut wenn man an einen Teil nicht kommt aber es dennoch dem Nachwuchs zu Gute kommt. Ich denke nicht das mit 18 der Kapitalbedarf auf einmal so exorbitant ist. Wenn man es als sinnvoll erachtet kann man das ja noch mitfinanzieren.

    Ich bin der Meinung das es auch durchaus Vorteile hat wenn man in der Zukunft auch ein kleines Polster besitzt.

    Demnach könnte man die 6840€ jährlich "nachschießen". wenn man jetzt z.b. 100€ monatlich in ein Kinderdepot überweist könnte man die umlenken auf das depot der frühstartrente und wenn weiterer Bedarf besteht könnte man auch das kinderdepot nach und nach auflösen und umschichten. Zumindest bis zur jährlichen Obergrenze.

    Punktuell finde ich das keine schlechte Idee. Ich denke für meinen Fall würde ich die Anlage splitten. Einen Teil soll auf jeden Fall zur direkten Verfügung stehen, aber ich denke auch daran die Summe irgendwie zu kappen. In meiner Vorstellung wären das so 50k€.

    Bei 100€ und 4% Rendite auf 18 Jahre kommt man laut finanztiprechner auf ca. 31k Euro. Damit kann man meines Erachtens schon eine Menge schönen Unfug anstellen. Falls man noch weiteres Geld anlegt kann man schnell bei den 50k landen. Wir zum Beispiel haben jegliches zusätzliches Geld von Geburtstagen, zur Geburt, Weihnachten usw. immer beim Kind gelassen und ins Depot gesteckt.

    Stand jetzt würde ich bei erreichen bzw. wenn das absehbar ist das es erreicht wird, den Rest in die Altersvorsorge stecken. Falls es dann zu Ideen kommt die mir absolut nicht passen ist wenigstens nicht alles (aus meiner Sicht) für die Katz gewesen.

    Hatte da auch schon mit anderen im realen Leben drüber gesprochen, deren Kinder ein ganz gutes Erbe von 30k erhalten haben. Da kamen dann Zweifel auf ob ein Jugendlicher mit 18 dann wirklich 100k und (weit) mehr, auf einen Schlag übertragen werden sollen. Da finde ich es ganz charmant den Kindern eine gute Absicherung fürs Alter zukommen zu lassen.

    Ich meine ntv. Da ist das eine oder andere nette oder sogar nützliche kleine Video dabei.

    Dax, das ist Home Bias. Vor allem aber ein Gradmesser für die Enwicklung der Wirtschaft in Deutschland.

    Wobei sich der Dax auch schon mit etwas entkoppelt hat von der deutschen Wirtschaft. Es werden ja große Teile der Wertschöpfung im Ausland vorgenommen. Hat damit auch nur begrenzt eine Aussagekraft für Deutschland, auch wenn es eine hat für deutsche Firmen.

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht das man damit durchkommt. Wenn man die Konten leerräumt und den anderen verlässt ist es egal ob gemeinschaftskonto oder getrennt. Beides sollte zumindest in gewissem Maße Diebstahl sein. Wenn man davon ausgeht das man in einer zugewinngeneinschaft lebt (wie ich es mache) läuft es eh auf 50/50 raus. Ich kann mir nicht vorstellen das man da nichts machen kann.

    Das jeder sein avd haben muss steht auf einem völlig anderen Blatt. Wir beide haben auch unterschiedliche Steuernummern obwohl wir zusammen veranlagt werden. Das hat aber nichts mit gemeinschaftlich erworbenem vermögen zu tun.

    Außerdem was bringt es dir wenn dein Partner das Vermögen abhebt und damit nach z.b. Brasilien fliegt. Haste schön hier ne Anzeige laufen die absolut niemals vollstreckt werden wird außer sie ist so dämlich nochmal das Land zu betreten.

    Für mich sind das zumindest keine Gründe für den Aufwand alles getrennt zu halten.

    Ich denke es gibt immer Optionen die man nicht abdecken kann. Solche Risiken lassen sich nur mit extrem viel Aufwand annähernd vermeiden.

    Klar könnten wir jetzt auch strikt das Geld trennen und Hürden aufbauen das der Partner nicht dran kommt. Dann hat man aber die Opportunitätskosten die man im Falle eines Unfalls trägt. Wird einer von uns auch nur vorübergehend Handlungsunfähig hat der Partner eh genug Probleme. Sich dann um Finanzen kümmern zu müssen wäre extrem nervig und unnötig. Da wir beide Zugriffe auf alles haben ist das kein Problem.

    Ich lebe mein Leben lieber in eine vertrauensvollen Beziehung als so viel Paranoia haben zu müssen.

    Ich schaue auch mehrmals täglich. Einfach mal die Charts genießen und schauen was sich wie verhält bei welchen Nachrichten.

    Hab ein paar Positionen die ich noch veräußern möchte und warte da auf die Preise die mir gefallen.

    Bei Panik seh ich mich nicht. Würde wohl eher das Tagesgeld plündern um nachzukaufen.

    50 km/h im Park, soso... du sprichst von einem S-Pedelec nehme ich an.

    War etwas übertrieben formuliert, aber habe es bei uns oft erlebt das die Geschwindigkeit mit den e-bikes etwas unangepasst ist. Es werden vermutlich nur 20-30 km sein, aber das ist schon eine sehr unangenehme Geschwindigkeit für Stadt oder Park für andere Verkehrsteilnehmer/Fußgänger. Dabei unanhängig ob mit Motor oder ohne, aber mit dem, schaffen das leider auch viele die das Gefährt eher weniger unter Kontrolle haben.

    Manche Leute haben hier echt Schaum vorm Mund. Das kuriose ist: Bitcoinbefürwortern wird unterstellt, dass sie das einseitig betrachten, während die Bitcoinkritiker Schaum vorm Mund haben und ausgemachten Blödsinn verzapfen.

    Wenn wenig Ahnung auf viel (emotionsgeladene) Meinung trifft, ist das das Ergebnis. Mazen und Einundzwanzig warum tut ihr euch das an? Leute wie Mischu habe ich längst auf der Blockierliste. Wenn ich dann im Rahmen von Zitaten doch mal was mitbekomme, bestätigt mich das nur in meiner Meinung.

    Ich stelle mal 2 Thesen auf: Entweder es bleibt, wie es ist oder es wird wie Aktien behandelt und vor Gericht gekippt. Szenario 1 halte ich für realistischer, da es zunehmend schwierig wird, Merz als Kanzler zu halten. Da gibt es dann vordergründige Probleme, die es zu lösen gilt. Dass Gold ebenfalls steuerpflichtig wird, halte ich für abwegig, da hierfür eine enorme Lobby vorhanden ist und das dann zusätzlich noch mehr angreifbar wird, weil ja auch andere sonstige Wirtschaftsgüter unter §23 fallen. Da die letzte Einordnung von Krypto erst in 23 war, dürfte das argumentativ unmöglich sein hier Kryptowerte in 3 Jahren gänzlich anders zu beurteilen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt wurde von mir und anderen: Dass der Staat Geld braucht, ist kein Argument, was vor Gericht stand hält.

    Ich hab zwar die Petition mitgezeichnet, aber hätte jetzt z.b. nicht so super viele Bauchschmerzen damit, wenn Bitcoin zukünftig wie Aktien behandelt werden. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich natürlich gerne darauf verzichten. Als HODLer ist es mir derzeit aber recht egal. Und was in 20 Jahren ist? who knows.

    Mit der Betrachtungsweise kann ich durchaus leben. Ich bin mir nicht sicher wie es rechtlich aussieht wenn man die Zuordnung ändert nach 3 Jahren. Ist gleichzeitig ne sehr kurze und ein lange Zeit. Das sich Bitcoin in der Zeit stark entwickelt hat, dürfte nicht von der Hand zu weisen sein und wird hier auch immer betont. So etwas kann die Betrachtung schon verändern.

    Ein Arbeitskollege der gewichtigeren Sorte fährt jeden Morgen mit dem e-bike 20 min zur Arbeit. Natürlich auf Turbomodus und zum Frühstück gibt es für die brutalen körperliche Anstrengung ein zweites Teilchen.😅

    Ich finde E-Bikes zwiespältig. Keiner braucht die in der Stadt die auf dem Fahrradweg oder Park mit 50kmh durchballern. Kein Mensch braucht die auf alpinen Wandertouren. Aber gerade in ländlicheren Bereichen ist es ein Traum. 20-30km stellen kein Hindernis mehr dar für nicht sehr fitte Menschen. Man kann das Auto stehen lassen und erweitert mit dem "E" seinen Bewegungsradius massiv. Auch wenn es etwas hügelig ist kann man das Fahrrad locker nutzen.

    Boersenfeger : kannst denen ja mal vorschlagen ohne oder mit niedrigster Unterstützung zu fahren. Dann geht da ganz schnell die Luft aus😉

    Das ist leider die Einstellung, die manchmal ins Verderben führt.

    Meine Lebenserfahrung zeigt, dass manche Menschen in zwei Situationen eine wahnsinnige Rücksichtlosigkeit an den Tag legen können, die man ihnen vorher nie zugetraut hätte: an Scheidungen und beim Streit ums Erbe zerbrechen ganze Familien, Geschwister werden zu Feinden und Ex-Partner zu den gemeinsten Menschen, die man sich vorstellen kann.

    Oft kommt es anders und man einigt sich gütlich, aber Gier ist eine unheimliche Kraft und ich halte es für besser, sich im Vorfeld so aufzustellen, dass alles bereits möglichst fair geregelt ist.

    Ich gebe dir Recht mit der Gier vieler Menschen und verletztem Stolz.

    Dennoch muss man sich in der Situation über die Zugewinngemeinschaft einfsch nur nicht über den Tisch ziehen lassen. Das ist ja rechtlich geregelt und man kann einzig über sein Einverständnis Zugeständnisse machen die unfair wären. Solange man darauf nicht eingeht ist doch alles im Lot egal was man vorher finanziell getrieben hat.

    Ich komm nicht auf die Idee in meiner Beziehung alles 1:1 zu trennen damit wir in 20 Jahren wenn wir und (vielleicht) trennen alles sauber haben. Da wäre mit der Aufwand zu hoch, auch wenn wir das zum Beispiel getan haben als wir zusammen gezogen sind. Aber das haben wir noch so 1-2 jahren verworfen.

    Alles eine Frage des Umfelds, vielleicht auch des Alters

    Absolut. Wobei mir gerade einfällt das in der Kita ein Vater mit 2 Töchtern ist, den die Frau sitzen lassen hat. Von heute auf morgen weg und jetzt schmeißt er den Laden.

    Aber ansich hast du Recht. Kann halt nur aus meiner Bubble berichten. Möchte nicht abstreiten das es nahezu alle Konstellationen gibt.

    Ich hab mir über so etwas nie Gedanken gemacht. Für uns wird es 2 avd geben und ich freue mich wenn auf eines mehr Zulage kommt für unsere Altersvorsorge.

    Da ich nicht von einer Trennung ausgehe kann ich mir viele Gedanken sparen. Die Zugewinngemeinschafts teilt sich jetzt alles, genau wie in der Rente. Kommt es zur Trennung wird es eh fair aufgeteilt.

    Hornie Es ist ja schon extrem schwierig das beide Partner exakt das selbe verdienen bei gleicher Stundenanzahl. Bisher habe ich es so erlebt das fast immer rational wirtschaftlich gehandelt wurde. Der mit dem größeren Gehalt geht arbeiten und der Partner bleibt zu Hause bzw. reduziert Stunden. Care Arbeit ist aber extrem Unterschiedlich verteilt. Kenne da viele Konfigurationen. Von Frau will alles alleine machen, über Mann will nahezu nichts leisten, bis nahezu paritätische Aufteilung hab ich nahezu alles gesehen. Einzig einen Mann der alles an sich reißt hab ich noch nicht gesehen.😉

    Bezieher von Bürgergeld waren gemeint.

    Boersenfeger:

    Hast vollkommen recht so ein Fall darf gar nicht vorkommen. Gibt auch noch genug Beispiele von vollständig integrierten und arbeitenden die abgeschoben werden (sollen). Nach 30 Jahren kommt raus das sie damals illegal eingewandert sind. Aber im Großen und Ganzen sind das vermutlich Einzelfälle. Zumindest hoffe ich das😅


    Denke aber wir können wieder zurück zur Rente nach dem Exkurs hier😉