Ich kenne nur drei Auswanderer, denen es da einfach besser gefällt als in D. Ich meine aber das bei denen wirtschaftliche Interessen nicht unbedingt im Vordergrund standen. Glaub einer davon wurde jetzt auch eingebürgert und ein anderer steht kurz davor. Was ich so gesehen/gehört hab ist das schon ziemlich aufwändig da.
Beiträge von Duregar
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Gute Frage. Bitcoin bleibt auch nach dem Ende des Minings (ca. 2140, das dauert also noch etwas) voll funktionsfähig. Transaktionen laufen weiter, weil Miner dann ausschließlich durch Transaktionsgebühren bezahlt werden.
Die Gebühren haben erst mal damit nichts zu tun. Diese werden von der Netzwerkauslastung bestimmt, also bei hoher Nachfrage eher teurer, bei wenig Verkehr günstiger.
Das System ist so gebaut, dass es ohne neue Bitcoins dauerhaft läuft.Also wenn Bitcoin sich komplett als Zahlungsmittel durchsetzt, wird die Auslastung (deutlich?) höher und die Gebühren steigen?
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Ich hatte genau einmal Probleme mit TR und das war als man 1-2 Tage auf einmal mit der Karte nicht zahlen konnte ohne Info. Da stand man blöd im Laden vor dem Kartenlegerin und musste erstmal ne weiter Karte rauskramen.
Bin aber sehr gespannt was die Steuerbescheinigung für 2025 sagt und wann die kommt. Hab da nicht so viel gutes gehört.

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Bevor man das kündigt würde ich mich beraten lassen was eine neue BU die auf dich passt kostet und wie gut die im Versicherungsmantel ist. Wurde hier schon oft drauf hingewiesen das man dafür sich bei einem unabhängigen Spezialisten begeben sollte.
Pauschal kündigen würde ich jetzt nicht.
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Im Normalfall empfiehlt jeder das man erstmal einen Kern an etfs auflegt um sich zu diversifizieren. Wenn man dann Einzelaktien beimischt ist das auch vollkommen okay, auch wenn es hier nicht zur meta gehört.
Der Anlagezeitraum von 15 Jahren, finde ich, ist zu knapp bemessen um mit Einzelaktien anzufangen.
Frage wäre auch wie lange du für die 23k Depot gebraucht hast. Kam das im letzten Jahr zusammen ist alles kein Thema, denn die Sparrate wäre hoch genug um noch massiv das Depot auszugestalten. Sind die über etliche Jahre zusammengekommen wäre das etwas problematischer, da man vom Klumpen ohne Verkauf kaum mehr wegkommt.
Ich persönlich würde wenn ich überzeugt wäre von der Allianz die Aktie vermutlich stehen lassen und alles in den acwi stecken an Sparrate. Verkaufen und auf 3 Versicherungen aufzuspalten wäre mir viel zu kleinteilig. Wenn die Aktie in meinen Augen heiß gelaufen ist, würde ich einen Teil verkaufen und in den acwi umschichten.
Wenn es um die Dividende geht kann man auch nen ausschüttenden ETF nehmen.
Wenn es Einzelaktien sein sollen die Divi zahlen würde ich da statt drei Versicherungen es bei der Allianz belassen und mir noch zwei andere Sektoren reingehen. Sind dann auch weiterhin Einzelwetten aber wenigstens nicht aufs gleiche Pferd.
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Ich finde gerade den steuerlichen Aspekt sehr schwierig. Ich kann mir nicht vorstellen das jegliche Börsenspielchen besteuert werden und der gesamte Cryptobereich komplett außen vorgelassen wird. Vor allem über die nächsten x Jahre die es braucht bis zur Rente.
Steuerliche Aspekte werden auch bei jeder anderen Anlage hier nicht als Kriterium empfohlen, nach der man seine Investitionen ausrichtet.
Ansonsten aber absolut legitim das so zu machen. Wäre aber absolut gar nichts für mich.
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Ich bin zufrieden mit meinem Stoxx 600. Letztes Jahr war die Performance natürlich brutal. Davor war er leicht schwächer als mein world.
LYX0Q0 bespare ich mit ca. 10% Gewichtung zu einem world der bei ca. 65% derzeit liegt. Rest sind Emerging Markets und gering Small Caps.
Bin derzeit lieber war breiter, da ich wie viele davon ausgehe, dass der KI früher oder später die Luft ausgeht. Geht mir (auch) um die Reduktion von big tech.
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Letztendlich wird es aber auch immer Gründe für und gegen Produkte geben. Der Lifestrategy ist, um beim Beispiel zu bleiben, kein schlechtes oder ungeeignetes Produkt. Man kann die 60/40 oder 80/20 Aufteilung gerade bei kleineren Depots ganz einfach selbst machen. Muss man aber eben auch nicht.
Die Vielfalt ist riesig. Die Details sind absolut gigantisch. Aber wenn man sich an die finanztip Empfehlungen hält macht man schonmal nichts falsch und wählt aus versehen ein total ungeeignetes Produkt. Man kann das eigentlich mit so ziemlich allem was man sonst kauft vergleichen. Hast du ne Ahnung wie ein Klimakompressor funktioniert oder wie man den benötigten Einspritzdruck beim Dieselmotor berechnet? Trotzdem würde keiner sagen das er dann lieber kein Auto kauft, weil er solche Details nicht versteht. Der Unterschied ist nur das nicht jeder ein Auto benötigt, aber eigentlich jeder einen vernünftige Vermögensaufbau.
Du hast angefangen und das ist die Hauptsache. Hier lesen und Links und Rechts mal schauen was die anderen machen. Da kommen so Begriffe wie Spread oder Volatilität immer mal vor. auch ohne die wissenschaftliche Definition kann man dann einordnen was gemeint ist und wie relevant es für dich ist. Wenn es zu sehr ins Detail geht, kann man auch einfach abbrechen und was anderes lesen. Ist ja mit jedem Thema so für das man sich etwas interessiert. Das meiste kommt von alleine. Ich bin auch weit weg von der fachlichen Kompetenz die hier einige User haben, dennoch investiere ich und lese viel zum Thema um meinen Horizont zu erweitern. Viel geändert hab ich aber noch nicht zu meinem Ausgangspunkt.
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Ich stelle mir schon lange die Frage, wer denn der typische Anleger ist? Ist es der freundliche Rentner aus der Nachbarschaft? Oder der 30-jährige Krypto-Millionär aus dem Internet?
Hier im Forum sind Sie also schon mal nicht zu finden die 'typischen Anleger'.
Ich nutze ja u.a. Parqet um mein Portfolio zu tracken. Dort bekomme ich einmal im Jahr eine hübsche Auswertung wie ich mich mit meinem Portfolio im Vergleich zu den anderen Parqet-Nutzern schlage. Meine Rendite im letzten Jahr war im Vergleich aller Parqet-Nutzer unterdurchschnittlich. Wohlmöglich, weil ich keinen DAX-ETF im Depot hatte?
Fragen über Fragen.
Evtl. kennt ja einer von Euch den 'typischen Anleger'?
Hast du bei paquet mal 'roast my portfolio' angesehen? Zu totlachen. Lauter 20-30 jahre alte studenten die mit einem bescheidenen startkapital von 150k innerhalb von einem Jahr mit ner ner halbe millionen dastehen und fragen ob das portfolio so ok ist. Natürlich ne full tech wette.

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Richtig schwierig. In nem 21k Seelendorf gibt es nur alte oder zu teure Wohnungen. Ja ist echt blöd und würde mich auch ärgern wenn ich da suchen würde. Aber ehrlich gesagt weiß ich nicht warum man dafür nen Artikel schreibt. (Ist nicht böse gemeint und no front gegen den Link)
400k für 170qm, dafür bekommt man in München nen Garagenstellplatz. Für die 1600€ Miete die man dafür zahlt, sind selbst in Düsseldorf schon Wohnungen unter 70qm vermietet worden (kein Erstbezug). In Wildeshausen gibt es dafür halt nen altes Haus.
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Aus dem DAX halte ich ne kleine Position Fresenius. Da habe ich mal ne Wette auf den Rebound gemacht und bis Anfang letzten Jahres mit nem kleinen Sparplan den Dip gekauft. Position ist schon wieder erfolgreich halbiert und denke den Rest werde ich dieses Jahr auch noch auflösen.
Ansonsten Stoxx 600 als Beimischung im etf portfolio.
Bin noch sehr in der Gestaltungsphase, wobei das schlimmste vermutlich vorbei ist (hoffe ich).
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Finde auch das bei 5 und 8 noch das Taschengeld und die Sparbüchse im Vordergrund stehen sollten. Bargeld macht das ganze erlebbar und man sieht die Unterschiede aktiv. Kauft man ein Heft zu lesen oder Süßigkeiten oder ein Spielzeug. Wie lange dauert es bis ich mir was kaufen kann usw.
Denke wichtig ist vor allem das die Kinder lernen das richtige Maß zu halten.
Wie schon andere erwähnt haben geht das sicher gut wenn die entsprechenden Themen in der Schule bearbeitet werden.
Bin auch sehr gespannt wie das mit meinem kleinen läuft. Aber das hat noch Zeit.
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Es gibt halt schon irgendwo leichte Vorteile bei so Versicherungen. Im Großen lohnen die nicht, aber wenn hier ein geringes plus nach Inflation rauskommt hätte eine Neuauflage von Riester zumindest den Vorteil von Pfändungsschutz. Das ist für einen mMn großen Teil auch relevant und wird oft wenig beachtet. 50k sparen die meisten gering und normalverdiener über 10 Jahre an. Im Falle von schwerer Krankheit oder Arbeitsplatzverlust ist dieses Geld schnell aufgebraucht. Eine vernünftig konzipierte etf riester Rente hätte nen zwar nur nen wert von 40k (zahlen aus der luft gegriffen), aber sie wären nach 2-3 Jahren in gleicher Summe noch verfügbar. Da geht dann kein Arbeitsamt dran und erzählt einem das die Altersvorsorge ja erstmal aufgebraucht werden kann.
Ist einem Bekannten passiert der mit Behinderung kurz vor der Rente arbeitslos wurde weil sein Betrieb geschlossen wurde und er keine Arbeit mehr gefunden hat. Da war das ersparte weg als er später in rente ging. (Der Fall ist stark vereinfacht dargestellt und hab da auch keine expliziten Zahlen zu. Das ganze ist locker 20 Jahre her.)
Wenn die Kosten im Rahmen bleiben und die Auszahlung flexibel wäre ist das ganze auf jeden Fall einen Blick wert finde ich. Kommt ja nicht immer aufs letzte Prozent an wenn man dafür Sicherheit erkauft.
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Ich würde hier auch erstmal abwarten was kommt. Denke es wird in 2026 irgendwas dabei rauskommen und dann kann man sehen ob es sich lohnt oder ob es weiter so geht.
Der Riestervertrag meiner Frau wurde im sommer 25 aufgelöst und nur paar Monate später kam bei mir das da eventuell ne gesetzliche Möglichkeit zur Umwandlung im Raum steht. Ein wenig ärgere ich mich da bei guten Konditionen zumindest die Förderung erhalten geblieben wären.
Ich würde mit dem Wissen jetzt den Riester gar nicht mehr anpacken bis man sieht was da wirklich rauskommt. Ein Jahr macht da jetzt den Kohl nicht Fett und auflösen oder beitragsfrei stellen geht ja immernoch.
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Extrem spannendes Thema.
Das Problem ist mMn, das es die einzige Wette ist die wir haben. Auf eine Systemänderung zu wetten, würde wie aussehen? Bei aktien kann man gegen regionen oder sektoren wetten, aber weltweit gegen das einzige halbwegs funktionierende System wetten. Wie soll das aussehen?
Hab genau dazu heute auch einen Text gelesen. Konsens darin war das auf einem endlichen Planeten kein unendliches Wachstum möglich ist. Darauf beruht jedoch der Kapitalismus und in seiner jetzigen Form kann er demnach nicht bestehen bleiben. Irgendwann muss sich da was ändern und damit darf man nicht meinen das der Kapitalismus nur schlecht ist. Er hat unvergleichlichen Wohlstand geschaffen, der in dieser Form bisher nicht existierte.
Bin gespannt auf weiter Anregungen und Meinungen. Ist sehr vielschichtig.
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Spart sehr viel Zeit beim scrollen/wischen.
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Früher war Luciano De Crescenzo eine gute Einsteigerlektüre.
Luciano ist das der Rapper-Typ der bei Trade Republic die Werbung für private equity macht?

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Bei gut 3000 Schließfächern und mind. 1 Minute für Aufbrechen, Sichten und Entnahme pro Schließfach sind das über 50 Stunden ohne Zigarettenpause.
Bei 4 Mann, nach Aufbrechen aller Wände, mind. eine 13-Stunden-Schicht ohne Tarifpausen.
Wenn man nicht weiter an Hintermänner abgeben muss, wäre das ein formidabler Stundenlohn
