Beiträge von Duregar

    Wie wird denn für Deutschland ein "durchschnittlicher Börsenstrompreis" ermittelt, wenn der Börsenstrompreis sich über den Tag verteilt wesentlich ändert und auch der Zeitpunkt, wann Strom zum aktuellen Börsenstrompreis exportiert wird und wann Strom zu einem anderen Zeitpunkt bei einem anderen Börsenstrompreis importiert wird?

    Womit dann z.B. so etwas herauskommt

    KaffeeOderTee
    16. Juli 2026 um 23:56

    Aus Grafiken wie folgenden kann man abzulesen, dass wir hauptsächlich dann grosse Mengen Strom exportieren, wenn der Börsenstrompreis relativ billig ist und Strom importieren, wenn der Strompreis relativ teuer ist. Das kann sich für uns eigentlich nicht rechnen:

    https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….07.2026/hourly

    Ja wir haben auf jeden Fallbdie letzten 20 Jahre da schön gepennt und weder ausreichend Erneuerbare zugesagt, noch uns darum gekümmert den billigen Strom sinnvoller zu nutzen als ihn billig zu verkaufen. Die Strukturen wurden einfach nicht aufgebaut.

    Was das jetzt allerdings mit den awk zu tun hat verstehe ich nicht. Sie hatten und hätten nie einen nennenswerten Einfluss gehabt. Egal wie oft man noch bunte Bildchen und Links zu irgendwas schickt.

    Jetzt aber bitte zurück zur Steuer.

    1000 Beiträge hier zu Steuerreform 2027.

    Vielleicht könnte man sich jetzt auf die Steuerreform konzentrieren.

    Wäre gut. Ansonsten bringt das nichts mehr.

    Ich versuchs ja ab und zu. Aber dann kommt wieder wer mit irgendeinem Unfug wie z.b. AKW, was themenfern ist. Leider sind die meisten Dinge dann auch noch entweder vereinfacht oder schlicht falsch dargestellt und man muss es seitenlang richtigstellen.

    Spaß macht mir das nicht, aber man darf das nicht unwidersprochen stehen lassen.

    Ja die gibt es. Sich mit Geld freie Tage zu erkaufen und damit einen "Verein" zwangsweise zu unterstützen ist einfsch ne echt schlechte Idee. Wie steht es mit denen die am Feiertag arbeiten? Bekommen die dann Geld zurück, oder können es fordern? Müssen sie dafür alle Feiertage arbeiten oder wird das Anteilig erhöht?

    Ne lass mal so einen Quatsch und dann grillen wir lieber alle zusammen an einen x-beliebigen Feiertag und da eh jeder immer zu viel mitbringt zum Grillen finden wir sicher noch wen den wir einladen können. Vielleicht den Krankenpfleger von Nebenan nach seinem Feiertagsdienst.

    Soll ja häufiger vorkommen, dass Firmenübernahmen nicht 'klassisch' bezahlt werden. Ich sehe da jetzt irgendwie keine Besonderheit.:/
    So erhielt die Eigentümerfamilie der Fa. Vissmann als einen Teil des Kaufpreises einen 7% Aktienanteil der Carrier Group. Und ich würde wetten, dass Die Familie diesen Aktienanteil an Carrier auch nicht sofort wieder verkaufen darf, sondern an entsprechende Haltefristen gebunden ist.
    Wie ein Forist immer so schön schreibt: It takes two to tango.

    Die lock up fristen liegen normalerweise bei 180 Tagen. Spacex hat diese aber Stufenweise eingeführt und die ersten 20% müssten schon handelbar sein (Angabe war auf juni/Juli datiert die ich gefunden habe). Weitere Aktien werden im August und September schrittweise handelbar. Dann kommt noch ne Phase im November und im Dezember läuft die reguläre Lock up Phase aus.

    Dadurch das nur knapp 5% freefloat ausgegeben und gleichzeitig ein starker hype von musk selbst erzeugt wurde ist der Preis recht gut nach oben gegangen und die erste Tranche konnte schonmal gewinnbringend veräußert werden. Vor allem da die Indizes die Pflicht hatten den freefloat direkt aufzukaufen. Das ist schon sehr Altaktionärsfreundlich gestaltet.

    Da habe ich mal die KI befragt mit diesem Ergebnis:

    Und jetzt die Subventionen gegenrechnen die der Staat in Atomenergie steckt und auf den Arbeitskreis aufschlagen.

    Co2 wäre mit den abgeschaltet AKW nahezu der gleiche Wert, da sie keinen nennenswerten Anteil am Energiemix hätten.

    Bei einem freien Markt würde kein einziges Atomkraftwerk weltweit gebaut oder betrieben. Das Risiko wird hier komplett vom Betreiber auf den Staat ausgelagert. Siehe Fukushima.

    Gewinne werden privatisiert und Risiken an die Gesellschaft durchgereicht.

    … und wollte man Kernkraft kostendeckend erzeugen, inkl. Versicherung für Schäden und Endlagerung, kostet Strom keine 30 Cent mehr.

    Das Kernkraftzeug hatten wir bereits mehrfach mit ihm durchexerziert. Er kommt immer wieder damit an weil er es nicht verstehen will. Schlimm das man es immer und immer wieder richtig stellen muss.

    Edit: das Frankreich den Strom so brutal SUBVENTIONIERT davon lese ich komischerweise nie was. Der böse Staat soll doch lieber auf den Markt setzen oder nicht? Immer so wie es passt.

    Wir hatten in den letzten Jahrzehnten doch gerade keinen freien Markt. Der Staat hat an unzähligen Stellen massiv eingegriffen, durch Subventionen, Regulierungen, Steuern, Förderprogramme und industriepolitische Vorgaben. Wenn der Staat Risiken immer wieder sozialisiert und Fehlanreize durch Subventionen setzt, sinkt auch der Druck, effizient zu wirtschaften und sich rechtzeitig auf neue Entwicklungen einzustellen.

    Beim Strompreis liegt ebenfalls vor allem politisches Versagen vor. Deutschland hat funktionierende Kernkraftwerke abgeschaltet, obwohl der Ausbau von Netzen, Speichern und grundlastfähigen Alternativen noch längst nicht weit genug war. Das Ergebnis sehen wir heute -> hohe Strompreise und Stromimporte, unter anderem aus Kernenergie! Das war wiedermal eine ideologisch getriebene Entscheidung und keine technologische.

    Immer wenn etwas nicht funktioniert, lautet die Antwort “mehr Staat”. Ich halte den Staat aber nicht für den besseren Unternehmer oder Investor. Er sollte den Rahmen setzen, nicht permanent versuchen, den Markt zu ersetzen.

    Immer wenn etwas nicht funktioniert schreien alle mehr Markt. Das der es nicht kann sehen wir wenn es dann schlechter wird und schreien noch mehr Markt.🤷

    Dank Subventionen, nicht trotz...

    Genau. Blenden wir das vollkommene Versagen der Firmen mal aus und schieben es auf den Staat. Jetzt bitte noch über den hohen Strompreis beschweren und vom Staat Lösungen fordern, aber natürlich nicht mit Subventionen.

    Der Markt regelt nicht wirklich etwas. Die "unsichtbare Hand" ist eine veraltete Theorie die wenn überhaupt nur in perfekten Märkten, die faktisch niemals existieren werden, funktioniert. Das haben die Märkte in den letzten Jahrzenten eindrucksvoll bewiesen.

    Deswegen auch Staat (Subvention) abbauen und den freien Markt alles regeln lassen. Predige ich seit Monaten. Nur Wettbewerb führt zu Fortschritt und Innovation.

    Ja das sieht man. Im Wettbewerb hat die deutsche Industrie komplett versagt trotz Subventionen.

    Daraus aber abzuleiten das man alles Deregulieren muss halte ich für die falsche These. Das sage ich auch seit Monaten. Und nu?

    Ich kann mir gut Vorstellen das es gut funktioniert. Ich habe damit keine Erfahrung gemacht bisher.

    Aber da das Thema Finanzen vielschichtig ist und man sehr viele Aspekte vor allem als Laie überhaupt nicht überblickt, kann das nutzen der Schwarmintelligenz schon sinnvoll sein. Wie schon gesagt wurde ist kritisches Hinterfragen sehr wichtig. Ansich sind Finanzen ja vom Grundgerüst immer gleich aber müssen individuell angepasst werden. Wenn man da noch zu den Vorschlägen selbst die Ergebnisse undabhängig von KI verifiziert sehe ich da schon Potenzial.

    Hoffentlich fahren wir alle bald elektrisch, schade das die Autoindustrie und deren Zulieferer alle Trends verschlafen haben und alles China überlassen haben. Nur weiter an fossilem festzuhalten macht das ganze nur noch schlimmer. Einfach mal den Arsch hoch kriegen in der Industrie und nicht immer über zu hohe Kosten jammern. Innovationen und Unternehmertum sind jetzt gefragt, die fetten Jahre sind vorbei, es kommen noch sehr sehr viele Herausforderungen auf uns zu.

    Wenn die divi aus dem Jobabbau und Subventionen bezahlt wird anstatt in Innovationen zu investieren muss man halt bei Staat rumweinen.

    Kannst Du das näher erläutern?
    AFAIK gelten für Altinvestoren von SpaceX 'Lock-up-Fristen' für den Verkauf Ihrer Anteile. :/
    Frühestens nach dem ersten Quartalsbericht endet die erste 'Look-up-Frist' ab dem Altaktionäre und Mitarbeiter einen Teil Ihrer Aktien verkaufen dürfen.
    Das Gros aller SpaceX-Aktien darf aber vor 2027 gar nicht versilbert werden.

    Was man als Altaktionär natürlich machen kann: Man leiht sich Geld um damit zu spekulieren/investieren und hinterlegt als Sicherheit die SpaceX Aktien. Auch dann hat man natürlich ein Interesse an zumindest stabilen Kursen. Nicht, dass man noch Geld als Sicherheit nachschießen muss, wenn der Wert des SpaceX Aktienpaketes fällt.

    https://www.surplusmagazin.de/spacex-borseng…usk-twitter-ki/

    Ist aber eine paywall, nur um die Quelle zu nennen eingefügt. Der Artikel baut das ganze noch systematischer auf, aber die Essenz sollten die kopierten Abschnitte enthalten:

    "Denn Musk hat Twitter nie »klassisch« bezahlt und dann aus dem Cashflow saniert, sondern seine Firmenkonstrukte wie eine Kaskade aus Aktientauschgeschäften übereinandergestapelt. Zuerst hat er die Firma 2025 in einem reinen Aktiendeal in seine KI‑Firma xAI hineingeschoben: xAI übernahm Twitter, das mittlerweile X heißt, in einer All‑Stock‑Transaktion, ohne dass ein Dollar in bar floss. Die bisherigen X‑Eigentümer bekamen xAI‑Anteile, Musk verschob nur die Etiketten auf demselben Schuldenberg. Anschließend kaufte 2026 SpaceX seinerseits xAI – wieder in einem Aktientausch. Wer vorher xAI‑Anteile hielt – darunter die über X hereingeholten Twitter‑Investoren –, bekam für jede xAI‑Aktie einen festgelegten Bruchteil einer SpaceX‑Aktie gutgeschrieben.

    Damit war das alte Twitter‑Kapital still und leise in die Rakete gewandert: Anstelle eines verlustreichen, schwer verwertbaren Social‑Media‑Assets hielten die damaligen Geldgeber plötzlich Beteiligungen an dem wertvollsten privaten Raumfahrtkonzern der Welt. Erst wenn SpaceX an die Börse geht, können aus den durch xAI und X umgebuchten Papiergewinnen überhaupt reale Kassenbestände werden."

    Wie hoch ist denn der Kostenanteil den die Kirche am 'katholischen Kindergarten' trägt?
    Ich kann mich an die lebhafte Diskussionen in einem Nachbardorf erinnern. Dort wollte die evangelische Kirche die Trägerschaft des Kindergartens übernehmen. Die Kosten des 'evangelischen Kindergartens' sollte aber zu 90% die Gemeinde tragen. :/
    Letztlich übernahm die Gemeinde die Trägerschaft selbst.

    Müsste ich mich nochmal genau informieren. Hab dazu derzeit nichts an der Hand.

    Hab mit der Kirche absolut nichts am Hut und bin natürlich befreit von der Abgabe. Wenn ich für (kommunale) Projekte etwas Spenden möchte, finde ich das Gießkanne Prinzip das in Deutschland immer kritisiert wird, an dieser Stelle nicht besser. An den Stellen an denen ich Spende, bekomme ich zumindest transparent die Wirkung aufgezeigt und es versickert nicht in einem Apparat der noch ineffizienter (und unbelehrbarer) ist als die öffentliche Verwaltung.

    Nur um den Wind aus den segeln zu nehmen. Das Kind geht in einen katholischen Kindergarten, welcher finanziell, mit Sachspenden und ehrenamtlicher Tätigkeiten sehr ordentlich unterstützt wird.