Mietkautionskonto

  • Hallo zusammen,

    ich muss nun die Notbremse ziehen. Das Konto bei der Volksbank wird mich ab Juli 2026 ca. 80-90€ pro Jahr Kosten, obwohl ich es nicht benötige. Ich hatte eine Baufi bei der VOBA im Jahr 2018, der Kredit ist schon länger abbezahlt, ich benötige das Konto und die Filiale (die nur wenige Std die Woche geöffnet ist) nie. In den letzten 3 Jahren gab es keine Kontobewegung nur das die Gebühr abgebucht wurde, sonst nichts.

    Das Problem: Ich habe noch zwei Mietkautionskonten bei der Voba.

    Hat jemand eine Idee wie man die Mietkautionen anlegen kann ohne das man bei einer Bank Kontoführungsgebühren zahlen muss.

    Bekomme ich die Mietkautionen ausgezahlt auf mein Konto oder muss der Mieter etwas unterschreiben, da es ja sein Geld ist?

    Danke für die Hilfe,

    Chris

  • Hallo zusammen,

    ich muss nun die Notbremse ziehen. Das Konto bei der Volksbank wird mich ab Juli 2026 ca. 80-90€ pro Jahr Kosten, obwohl ich es nicht benötige.

    Das Problem der Kontoführungskosten für dein nicht genutztes Girokonto bei der Volksbank hat ja zunächst einmal nichts mit den Mietkautionen zu tun.

    Hat jemand eine Idee wie man die Mietkautionen anlegen kann ohne das man bei einer Bank Kontoführungsgebühren zahlen muss.

    Bekomme ich die Mietkautionen ausgezahlt auf mein Konto oder muss der Mieter etwas unterschreiben, da es ja sein Geld ist?

    Zunächst einmal verstehe ich nicht, welche Kosten für Mietkautionskonten anfallen - wenn speziell für dieses Mietkautionskonto Kosten erhoben werden, gehen die zulasten des Mieters. Du kannst nicht einfach zur Bank gehen und dir das Geld "auszahlen" lassen. Du bist verpflichtet, die Mietkaution -getrennt von deinem privaten Vermögen- auf einem Sparkonto anzulegen.

    Mietkautionskonten sind in der Regel ganz normale Sparkonten. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie diese Mietkautionen angelegt worden sein können:

    Erstens:
    Das Mietkautionskonto lautet auf den Namen des Vermieters mit dem Zusatz "Treuhandkonto". Damit ist sichergestellt, dass das Guthaben nicht dem Vermögen des Vermieters zuzuordnen ist. Die Verfügung über das Guthaben trifft der Vermieter, wenn bestimmte Ereignisse eingetreten sind (z.B. Zahlungsverzug, bzw. bei Auszug mögliche Reparaturen etc.)
    Diese Variante ist die "vermieterfreundliche Variante"

    Zweitens:
    Das Mietkautionskonto lautet auf den Namen des Mieters, der es zugunsten des Vermieters als Mietkaution gesperrt hat. Hier kann der Vermieter nicht so einfach über das Guthaben verfügen, wie im ersten Fall, sondern er muss dem Mieter mit einer entsprechenden Frist mitteilen, dass er von dem Konto den Betrag X verfügen wird. Der Mieter hat dann innerhalb der Frist ein Einspruchsrecht. Erst wenn sich Mieter und Vermieter innerhalb der Frist nicht einig werden, kann der Vermieter auf das Konto zugreifen.
    "mieterfreundliche Variante"

  • Danke für deine Antwort.

    Ich muss ein Girokonto haben um die Mietkautionskonten halten zu können, ohne Girokonto keine Mietkautionskonten. Das Girokonto ist nur ein Mittel zum Zweck. Ich zahle also 90€ nur damit bei der Bank die Mietkautionskonten geführt sind.

  • Ich muss ein Girokonto haben um die Mietkautionskonten halten zu können, ohne Girokonto keine Mietkautionskonten. Das Girokonto ist nur ein Mittel zum Zweck. Ich zahle also 90€ nur damit bei der Bank die Mietkautionskonten geführt sind.

    Frag doch einfach mal bei der Sparkasse vor Ort - vielleicht geht das da auch ohne dass du ein (Giro-)Konto haben musst. Die Kombination Mietkautionskonto gibt es nur, wenn du auch ein Girokonto hast, ist mir neu. Da hat mal wieder ein tüchtiger Finanzproduktfachverkäufer die "cross selling" Methode erfolgreich an einen Kunden (dich) bringen können.

  • Ich muss ein Girokonto haben um die Mietkautionskonten halten zu können, ohne Girokonto keine Mietkautionskonten. Das Girokonto ist nur ein Mittel zum Zweck. Ich zahle also 90€ nur damit bei der Bank die Mietkautionskonten geführt sind.

    Die Alternative ist folgende:
    du sprichst mit deinen Mietern und die sollen bei ihren eigenen Banken jeweils ein neues Sparkonto als Mietkautionskonto anlegen. Dazu musst du natürlich die bestehende alte Mietkaution freigeben und das Guthaben entsprechend zur Verfügung stellen.
    Das Guthaben aus den neuen Konten bei den Banken der Mieter lautet auf deren Namen und wird an dich abgetreten und du behältst die Sparbücher ein - das ist die von mir unter #2 als "mieterfreundliche" genannte Variante.

    Dann hast du mit deiner Bank keine Probleme, falls sie sich "stur" anstellen.

  • Moin,

    ich nutze das DKB Giro dafür. Dort kann man auch ein Mietkauttionskonto erstellen. Ab 700€ monatlichem Geldeingang ist das kostenlos. Man kann sich auch selbst Geld hinschicken und wieder zurück zum erfüllen dieser Voraussetzung