Beiträge von Danne86

    Nicht direkt, ich beziehe mich ja auf den Papiervergleich von lieberjott . Der ADAC hat dafür ja seine Tests entwickelt, damit die Reifen vergleichbar sind.

    Eigene Erfahrungen könnte man nur machen, wenn man beide Reifenvarianten unter den Extrembedingungen testet. Im Alltag bei normaler Fahrweise wird man keinen Unterschied spüren. Ich habe aber vor ein paar Jahren ein Fahrsicherheitstraining mitgemacht auf Conti Sommerreifen. Zumindest damit konnte ich Erfahrungen machen. Um vergleichen zu können hätte ich direkt danach GJR aufziehen, und das Training erneut absolvieren müssen.

    Im Sommer geht der Punkt dann aber deutlich an den Sommerreifen.

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…tact-7-id-4796/

    Geht ja auch nicht anders, die Grenzen der Physik sind gesetzt und es gibt kein Supermaterial, welches alle Eigenschaften ohne Nachteile kombiniert. Der GJR ist immer ein Kompromiss, auch wenn diese in den letzten Jahren besser geworden sind. Deshalb würde ich bei einem Fahrzeug mit viel Leistung und welches dynamisch bewegt wird, immer Sommerreifen einsetzen und keine Kompromisse eingehen.

    Moin, die Rechnung steht und fällt damit, wie du beim Z4 die Reparatur- und Wartungskosten, sowie den Wertverlust in den nächsten 3 Jahren einschätzt. Ausserdem spielt es eine Rolle wie du die Entwicklung des Benzinpreises einschätzt.

    Die KI sagt für einen G29 mit dem Reihen 6er und aktuell 65tkm einen stabilen Wert voraus. Langfristig könnte der Wert steigen.

    Und was auch noch dazu kommt. Ein Z4 ist eine emotionale Fahrmaschine. Die genannten Alternativen eher ein „Bring mich von A nach B“ Auto. Da kommt es drauf an was dir wichtiger ist, unabhängig vom Finanziellen.

    Nur der Bonuszins von 1,7% ist für 24 Monate garantiert. Der Basiszins von 4,5% ist variabel. Das wird der Trick sein. Theoretisch können die ab dem ersten Tag nach der Eröffnung den Basiszins für dich auf einen niedrigen Zins zirückschrauben.

    Habe ausserdem grade mal die Kontoeröffnung mit Fake Daten durchgeklickt. Es ist ein „Aktivierungsgespräch“ notwendig. Das wird wohl ein Gespräch sein, wo man dich mutmasslich von weiteren Produkten überzeugen will, oder das du möglichst viel anlegen sollst. Kenne ich so von keiner anderen seriösen Bank.

    Moin!

    Meine Meinung:

    • 25km einfache Strecke bei 15tkm jährliche Fahrleistung ist keine Kurzstrecke. Das ist eine unproblematische Fahrtstrecke, auch für Verbrenner mit OPF.
    • Längerer Radstand bedeutet üblicherweise mehr Fahrkomfort, daher würde ich dir zum Kompakten statt Kleinwagen raten. Kleinwagen sehe ich eher bei weniger als 10tkm Fahrleistung. Aber kommt auf das eigene Komfortbedürfnis an.
    • 25tkm jährlich bedeuten einen hohen anfänglichen Wertverlust für einen Neuwagen
    • Daher rate ich dir zum Gebrauchtwagen, und explizit zum Mazda 3 aus 2023 mit etwa 50tkm auf der Uhr. Kostet. ca. 20t€.
    • Achte auf die Motorisierung. Der 2 Liter Skyactiv G Saugmotor mit 122PS gilt als sehr robust. Er hat keinen OPF und ist kein Hybrid.
    • Von Hybridtechnik halte ich nicht viel. Zuviel Technik die defekt gehen kann.
    • Von teuer erkaufter Garantie wie bei Toyota halte ich auch nichts. Lieber kostengünstig regelmässig warten lassen in einer freien Werkstatt oder selbst zB. den Ölwechsel machen und das gesparte Geld weglegen für evtl. anfallende Reparaturen.

    Welche Reparaturen sollen denn bei 250 000km auftreten, die in Summe 10 000€ (!) übersteigen?


    Typische Reparaturen bei einem Diesel mit dieser Laufleistung:

    • Kupplung mit ZMS / ca. 1000€
    • Turbolader / ca. 1000€
    • Zahnriemen inkl. Wasserpumpe / ca. 1000€
    • Partikelfilter / ca. 2000€ / oder Reinigung ca. 400€
    • Fahrwerk (adaptiv) / ca. 2000€
    • Scheinwerfer Xenon / LED / ca. 1000€ pro Stück
    • Glühkerzen / 20 bis 150€ pro Stück
    • Injektoren / 400€ pro Stück
    • Klimakompressor 500€

    Das ihr bislang keine Reparaturen hatten ist eine Mischung aus Glück und guter Wartung/Umgang.

    Hersteller legen die Komponenten offiziell für ca. 180tkm aus. Alles darüber ist kostenlose Zugabe.

    Da sind aber viele Variablen noch offen.

    Mit wieviel km hast du das Auto übernommen und wie hoch ist deine Jahres-Fahrleistung?

    Läst du die Wartung bei Mercedes machen, oder in einer freien Werkstatt, oder selbst?

    Kaufst du Noname Reifen oder Premium?

    Wie hoch ist deine SF Klasse bei der Versicherung, Teil- oder Vollkasko?

    Im Vergleich zur Neuwagen Betrachtung vom ADAC kommt man beim Gebrauchten mit längerer Haltedauer und höherer Fahrleistung natürlich auf viel niedrigere Werte. Das sollte nicht überraschen.

    Mein Auto ist da mit fast 90 Cent aufgeführt.

    Ich fahre es mit 16 Cent zzgl. Kaufpreis. Würde ich das Auto heute mit Wert Null reinrechnen, kämen 16 Cent dazu. Insgesamt also 32 und damit nur gut 1/3 des ADAC-Werts.

    Die Tabelle ist sicher als Anhaltspunkt wertvoll. Im Detail muss man die Berechnungsgrundlage sehr genau mit der eigenen Nutzung abgleichen. Ich glaube, die nehmen den Listenpreis über 3 Jahre und wenige Kilometer. Das sind dann 3 Annahmen, die beliebig unzutreffend sind.

    Die Grundlage für die Berechnung ist detailliert aufgeführt. 5 Jahre Haltedauer des Neuwagens, jährliche Fahrleistung von 15tkm, also 75tkm insgesamt.

    Wartest und reparierst du dein Auto selber, oder wie kommst du auf nur 16 Cent? Als Neuwagen gekauft? Verbrenner oder E-Auto? Heimlader oder öffentlich?

    Und vielleicht kann ich ja in der Tat nicht rechnen, aber mit erscheint es sinnvoller 40.000€ im Depot mit Rendite Chance von 5-6% liegen zu lassen, als dieses Geld zum Kauf eines Auto einzusetzen.

    Vielleicht kann mir noch einer erklären, was daran falsch ist.

    Und bitte nicht mit dem Sparbuch Denken vom Verlust Risiko an der Börse kommen.

    Daran ist nicht viel falsch, wenn du:

    A: Einen Neuwagen gekauft hättest und generell Neuwagen fahren möchtest und bereit bist den Wertverlust zu zahlen.

    B: Du einen ausreichenden Notgroschen neben dem Depot hast.


    zu A: Da es hier oft um Vermögensaufbau geht, ist es oft kontraproduktiv Neuwagen zu fahren, egal auf welchem Wege bezahlt. Wenn man schon viel Vermögen hat, hat man natürlich flexiblere Optionen.

    Möchte auch meinen Senf hinzugeben:

    Ist es wirklich unwahrscheinlicher mit einem neuen Auto liegen zu bleiben, statt mit einer alten Möhre? Mein 14 Jahre altes Auto hatte nur 1x vor 8 Jahren einen Liegenbleiber, hingegen dass Leasingauto von meinem Kollegen auch bereits einmal, obwohl es noch kein Jahr alt ist. Der Unterschied ist lediglich, dass es bei ihm die Garantie zahlt und er einen Leihwagen bekommen hat für die Dauer des Ausfalls. Bei einem gut gewarteten Auto lässt sich das Risiko des Liegenbleibens allerdings stark minimieren. Neben diesem Ausfall sind bei meinem Auto bislang keine außerplanmässigen Reparaturen angefallen, so dass ich Gesamtkosten inkl. Wertverlust, Versicherung, Steuer, Verschleiss-Reparaturkosten i.H.v. unter 100€ im Monat hatte auf die letzten 10 Jahre gerechnet.

    Wenn man den Neuwagen nicht bar bezahlen kann und stattdessen leasen will, weil man ein neues Auto fahren will, dann lebt man über seinen Verhältnissen. ABER: Wenn das Auto hauptsächlich dazu dient, das Einkommen zu sichern und/oder die Arbeitsstelle zB. kein HomeOffice anbietet und/oder der Fahrtweg lang ist, dann kann ich die Entscheidung nachvollziehen. ABER NUMMER 2: Selbst eine 500€ Möhre kann, wenn sie noch gut in Schuss ist, einen noch für mehrere Jahre zuverlässig von A nach B bringen. Es hilft dabei, wenn man sich vorher mit der Technik des ausgesuchten Modells sich etwas auseinander gesetzt hat und zB. nur Modelle mit erfahrungsgemäss robuster Technik kauft. Es besteht außerdem vor dem Kauf die Möglichkeit für nen Hunni einen Gutachter drüber schauen zu lassen (quasi wie eine Hauptuntersuchung bei der ihr dabei seid). Damit lassen sich die groben Mängel zuverlässig aussortieren und es lässt sich viel Geld sparen.

    Das Ziel muss sein, aus der Kostenspirale Leasing/Kreditfinanzierung rauszukommen und das angesparte Geld arbeiten zu lassen anstatt dauerhaft Darlehenszinsen bzw. den Wertverlust eines Neuwagens zu bezahlen.

    Erfahren die Kreditoren bei der Bonitätsanfrage denn den genauen Punktewert?

    Oder erhalten die nur zurück, in welcher Stufe man sich befindet, also zB. Hervorragend ?

    Bei Letzterem ist es doch völlig egal, ob ich nun 800 oder 950 Punkte habe. Verstehe daher die Aufregung nicht ganz.

    Ok, wenn du schon Probe gefahren, und zufrieden bist, möchte ich dir da gar nicht reinreden.

    Noch mal zum Finanziellen: Legt ihr die Diffenrenz von 20t€ (Wert A5 zu Neupreis MY) zu 3% Tagesgeld an, dann könnt ihr den A5 für 600€ jährlich kostenlos reparieren lassen.

    Aus finanzieller Sicht auf jedenfall den A5 reparieren und solange weiterfahren, wie die Reparaturkosten so gering wie jetzt bleiben.

    Bei 2000€ Sparrate arbeitet ihr über 17 Monate nur für das neue Auto. Das sollte man sich immer vor Augen halten, auch wenn ihr das Geld bereits gespart habt und generell eure Ersparnisse für euer Einkommen und Alter ziemlich hoch sind.

    Es handelt sich dann um das Standard Model Y, oder? Seit ihr den schon Probe gefahren? Es soll nur eine einfache Fahrwerks-Variante verbaut sein und an vielen weiteren Stellen gespart worden sein (kein UKW Radio). Ich bezweifel, dass das mit dem A5 mithalten kann.