Beiträge von hans2204

    Ich denke, eine Bank darf erstmal nicht unautorisiert auf ein Konto gucken. Das ist mein privater Bereich.

    Jede Bank hat ein eigenes System um die Umsätze zu jedem Konto abzufragen und so zu sortieren, wie sie es für erforderlich hält, bzw. wie es z.B. von der Steuerfahndung gefordert wird.
    In jeder Bank gibt es mindestens einen Geldwäschebeauftragten, der selbstverständlich über sämtliche Rechte verfügt, die Umsätze auf Kundenkonten einzusehen.

    Die gesamten Umsätze zu jedem Konto eines Kunden sind dort für 10 Jahre lückenlos gespeichert - auf Anfrage kann sie dir also jederzeit Zweitschriften deiner Kontoauszüge aus diesem Zeitraum erstellen.

    Wenn mich meine Bank(en) nach ihren eigenen Kontoauszügen fragen würde(n), die ich ja unter Umständen ja bereits "versenkt" haben könnte, dann wäre das für mich eine zumindest sehr merkwürdige Aktion und ich möchte den Sinn dieses Vorgehens erläutert haben wollen.

    Es gibt durchaus Banken die ein Tagesgeldkonto als Sammelkonto führen. IKANO hat so etwas AFAIK auch schon gemacht.
    https://www.kritische-anleger.de/ikano-bank/tag…bank-anmeldung/

    Im Zweifel einfach bei IKANO nachfragen.

    Du kannst aber trotzdem überweisen, musst aber dann den entsprechenden Hinweis im Online-Banking bestätigen.

    Bei der schwedischen IkanoBank überweist du an die Bank selbst und gibst im Verwendungszweck deine Vertragsnummer (Kontonummer) an.
    Ansonsten ist das in der Vergangenheit immer problemlos gelaufen, heute poppt das nur auf, weil es die Empfängerprüfung gibt.
    Übrigens bei anderen onlineBanken für Tagesgelder besteht ein ähnliches Verfahren, z.B. bei der Bank of Scotland, auch dort gibt es jedes Mal diesen Hinweis, dass der Empfänger nicht mit dem Konto übereinstimmt.

    Ich persönlich würde mir in so einem Fall ja eher Gedanken dazu machen, dass der neue "Vermieter" wenig Interesse daran hat es mir nett zu machen. Also von wegen "um nichts kümmern" sondern ich kann mir vorstellen, dass jede Investition und ggf. Reparatur hinausgeschoben wird.

    Ist das unbegründet?

    Ich persönlich halte von solchen Konstruktionen überhaupt nichts, habe auch zwei Beispiele vor Augen, dass das in der Regel nicht gut geht.

    Ich denke, das dies keine gute Lösung darstellt. Zwar bekommen die heutigen Eigentümer kurzfristig benötigte Liquidität, aber bei Renovierungen, Reparaturen etc. gibt es immer eine "zweite Partei", die ich überzeugen muss, dass sie auch Geld "rausrückt". Dieser Vorteil auf der einen Seite wird häufig mit viel Ärger auf der anderen Seite "erkauft".

    Für unseren Verein haben wir z.B. gemietete Räume, der Vermieter macht zwar das Notwendigste, aber jeder Sonderwunsch (auch am Gebäude) geht ausschließlich zu Lasten des Vereins.
    Gleiches kenne ich von einer Witwe, die ein lebenslanges Wohnrecht in einem Einfamilienhaus hatte. Die eigentlichen Eigentümer haben an dem Objekt über viele Jahre überhaupt nichts (mehr) gemacht, alle Arbeiten (mussten) wurden ausschließlich von der Witwe beglichen, obwohl das vertraglich anders geregelt war, denn die Ansichten, was notwendig ist und was (gerade) noch zumutbar ist, waren bei den Betroffenen gegensätzlich.

    Vor einiger Zeit hatte die NorisBank zuletzt einen Aktionszins von 4 Prozent angeboten. Damit ist seit dem Wochenanfang nun Schluss.
    Jetzt gilt stattdessen ein variabler Sonderzins von 2,25 Prozent, der soll zwar dauerhaft und nicht nur für einen bestimmten Zeitraum gelten. Das wäre zumindest ein ordentliches Angebot, wenn man nicht alle paar Monate nach einem neuen Festgeldkonto suchen möchte.

    Einziger Haken ist die Bindung an ein Girokonto, das ebenfalls bei der Norisbank geführt werden muss.

    Ja, die wollen jetzt Kontoauszüge von TR für ein Jahr. Frag mich, warum sie sich die nicht selbst ziehen. Ist ja alles bei denen Aber vielleicht dürfen sie das nicht selbsttätig.

    TradeRepublic (TR) möchte deine Kontoauszüge vom Konto bei TradeRepublic???

    Hast du da was falsch verstanden? Eine Bank kann die Umsätze eines Jahres in ihren internen Systemen jederzeit aufbereiten, wie sie es braucht.

    So ist es in der Realität auch.

    Keine Bank wird offiziell schreiben, dass sie eine Kreditgewährung aufgrund des Alters ablehnt - in der Regel sind es andere Gründe.
    In der Regel passen einfach Einnahmen und Ausgaben nicht zusammen und lassen keinen großen Spielraum für Darlehensraten.

    Bei der Ermittlung, ob eine Darlehensrate gezahlt werden kann, spielen viele Ausgaben eine Rolle, das sind nicht nur die Lebenshaltungskosten, sondern es werden von der Bank auch Rücklagen für die laufende Instandsetzung der Immobilie gefordert. Die exakte Höhe dieser monatlich zu berücksichtigenden Rücklage hängt primär vom Alter der Immobilie ab und spielt daher eine nicht unbedeutende Rolle bei der Kreditvergabe.

    Völliger Quatsch ‼️

    Ich bin beeindruckt!

    Ich auch, aber wahrscheinlich weiß Der Buhmann es besser.

    Ohne Einzelheiten zu kennen, kann man sowieso kein Urteil fällen. Wenn aber die Hausbank "abwinkt", dann wird das schon gewisse Gründe haben.

    Hier geht es offenbar um einen nahezu sechsstelligen Betrag, den man auch als "normales" Darlehen nicht so einfach bei einer Bank bekommt und bei einer Kreditvergabe, bei der die Immobilie als Sicherheit dienen soll, werden weitere Anforderungen gestellt.
    Es gibt eine Wohnungsbaukreditrichtlinie, die es tatsächlich älteren Darlehensnehmer nicht so ganz einfach macht. Die Bank(en) achten darauf, dass der Kreditnehmer das Darlehen innerhalb seiner Lebenszeit auch zurückzahlen kann.
    Die Darlehensnehmer sind bereits in einem recht fortgeschrittenen Lebensalter. Das Einkommen dürfte hier vor allem aus Renteneinkünften bestehen, andere Reserven sind offenbar ja nicht (mehr) vorhanden.
    Da stellt sich schon die Frage, inwieweit die Renteneinkünfte ausreichen, um eine entsprechende Rate aufbringen zu können.

    Wer nicht nachweisen kann, dass er in der Lage ist, die Kreditraten über die gesamte Darlehenslaufzeit problemlos aus dem Einkommen zu erbringen, hat daher bei den Banken kaum eine Chance.


    Zahlenbeispiel (fiktiv)
    Einkünfte 8400 Euro, Ausgaben 2600 Euro
    Meine Rechnung: 8400-2600=5800 Euro, wegen 3000 Euro steuerfrei davon 2800 Euro zu versteuern
    Rechnung Finanzamt: 8400-3000 Pauschale = 5400 Euro zu versteuern, da Ausgaben geringer als 3000 Euro

    Mit der Zahlung einer Übungsleiterpauschale durch einen Verein werden alle Aufwendungen, die du als Übungsleiter hast bezahlt. Der Betrag, den du von deinem Verein erhältst, ist also keine "steuer- und sozialversicherungsfreie Bezahlung", sondern deckt auch gleichzeitig deinen Aufwand, den du für die Ausübung deiner Tätigkeit hast, ab.

    Daher ist deine Rechnung nicht so ganz richtig. Wenn du € 8.400,00 einnimmst, dann werden davon eben nur € 3.000,00 als steuer- und sozialversicherungsfrei in Abzug gebracht und der Rest ist steuer- und auch sozialversicherungspflichtig.

    [ ... ] schuldenfreien EFH in Berlin-Charlottenburg/Wilmersdorf, Verkehrswert ca. 1,2–1,5 Mio. €.

    [ ...]

    Was nutzt dir illiquides Vermögen... ?


    Du bist zwar einerseits sehr wohlhabend, kannst aber im Notfall von dem Vermögen nichts "abbeißen".

    Illiquides Vermögen sind z.B.eigengenutzte Häuser, Grundstücke, Gewerbeimmobilien, Anteile an nicht börsennotierten Firmen oder Private-Equity-Beteiligungen, Kunstwerke, Oldtimer, Schmuck oder Antiquitäten etc.

    Alle diese Dinge lassen sich unter Umständen nur mit einem Wertverlust in liquides Vermögen umwandeln.

    Jetzt suchst du einen Geldgeber, der dir für diese Dinge ein Darlehen gibt, das du auch noch in kleinen Raten ausgezahlt haben möchtest. Dein Problem ist nicht die Sicherheit für einen Kredit, dein Hauptproblem ist, dass du die fälligen Zinsen aus deinem Einkommen (!!!) nicht begleichen kannst und eine Rückzahlung nur möglich ist, wenn die angebotene Sicherheit (Immobilie) verkauft wird.

    Ich fürchte, dass sich auf diesen Deal keine Bank zu vernünftigen Bedingungen einlassen wird. Die bessere Lösung hat Pumphut bereits beschrieben.

    Weil in Abs 3 im ersten Satz steht, dass der Vermieter die Geldsumme ... zu dem für Sparanlagen mit dreimonatigen Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen hat. Das steht zwar nichts davon, dass man das Geld nicht irgendwo zwischenparken darf, aber im vorliegenden Fall gings doch darum, dass das Geld dauerhaft auf dem Girokonto liegt und die Bank das bereinigt haben will. Und eine Girokonto entspricht nunmal nicht dem Gesetz. Wenn man dann noch Satz 3 hinzu nimmt, wird es noch eindeutiger, weil hier ja gesagt wird, dass selbst wenn man eine andere Art der Anlage vereinbart, die Anlage in jedem Fall getrennt vom Vermögen des Vermieters zu erfolgen hat. Jetzt kann man zwar spitzfindig werden und sagen, ja gut, mein Vermögen liegt ja nicht auf dem Girokonto, aber ich glaube kaum, dass man damit durchkommt, wenn man zivilrechtlich belangt wird.

    Der Vermieter kann auch nicht einfach ein Sparkonto auf seinen Namen anlegen und dann "mit Bleistift" auf den Kontoauszug/das Sparbuch schreiben, dass es sich um die Mietkaution für den Mieter XYZ handelt.

    Die Kontobezeichnung muss klar erkennen lassen, dass es sich um ein Treuhandkonto handelt, also getrennt vom Vermögen des Vermieters.
    In der Praxis wird das Konto meist so bezeichnet:
    "Treuhandkonto Mietkaution [Name des Vermieters] für [Name des Mieters]“
    Hat man mehrere Wohnungen vermietet, dann ist für jede Wohnung ein separates Konto anzulegen - ein "Sammelkonto" ist auch nicht zulässig.

    Der Hintergrund ist, wenn der Vermieter verstirbt oder Privatinsolvenz anmelden muss, dann ist das Guthaben des/der Mieter geschützt und fällt weder in die Erbmasse noch in die Insolvenzmasse.

    Trotzdem gibt es bei Vermietungen im Privatbereich (leider) immer noch -vermutlich aus Unwissenheit oder "weil man das schon immer so gemacht hat"- andere Regelungen, die den Mieter nicht schützen und mitunter zu (vermeidbaren) Konflikten führen.

    Ist es nicht so, dass die Mietkaution getrennt vom Vermögen des Vermieters aufbewahrt werden muss? Das schließt doch eigentlich aus, dass man die Kaution einfach auf das eigene Girokonto überweist.

    Ich möchte nicht wissen, bei wie vielen Mietverhältnissen zwischen privaten Personen das trotzdem so läuft.
    Zum einen, weil die Mieter es schlichtweg nicht besser wissen, oder weil sie einfach gutgläubig sind und zum anderen, weil es die Vermieter schon immer so gemacht haben.

    Bei Mietverhältnissen mit Wohnungsbaugesellschaften etc. wird das in der Regel so nicht vorkommen.

    Ich habe teilweise Kautionen in bar entgegen genommen.

    Aber ich weiß auch, warum ich nicht mehr vermiete.

    Ich kann mich an einen solchen Fall bei Bekannten erinnern.
    Der Vermieter ist verstorben, von der gezahlten Mietkaution war angeblich nichts bekannt, als die Bekannten umziehen wollten (mussten). Mit anderen Worten: "...es gab reichlich Stress, da es wohl auch keine Quittung gab ...."

    In den letzten Tagen kam eine persönliche Nachricht von der ING betreffend Girokonto:

    Auf meinem Konto seien Mietkautionen verbucht - und dies ist nicht erlaubt!

    Ich solle dies nachvollziehbar bereinigen, ansonsten wird mir das Girokonto gekündigt.

    Im Internet ist hierzu nichts Aktuelles zu finden.

    Gibt es mehr Betroffene?

    Ich unterstelle einmal, dass du eine Wohnung/Immobilie vermietet hast und von dem Mieter eine Mietkaution gefordert hast. Diese Mietkaution ist nun auf deinem "normalen" Konto eingegangen.

    Eine Mietkaution ist aber IMMER auf einem separaten Konto anzulegen, da dieses Geld nicht in das Vermögen des Vermieters übergehen darf.
    Ein solches Mietkautionskonto wird dann ein sogenanntes Treuhandkonto. Zu diesem Konto gibt es einen entsprechenden Vertrag zwischen Vermieter/Mieter, in dem festlegt ist, wie hoch die Kaution ist, wann sie fällig wird und in welcher Form sie hinterlegt wird.
    Sollten für die Anlage Erträge (ZInsen) anfallen, so stehen diese dem Mieter zu.

    [ ... ]
    Nun gibt es jedoch Fälle von Generationen die eine solche Nummer aus
    welchen Gründen auch immer nicht haben( Stichwort Gnade der frühen
    Geburt) :)
    Was jedoch auch kein Problem darstellen könnte da man diese in einer
    US-Vertretung beantragen kann.

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    Vielleicht verstehe ich das Grundsatzproblem nicht richtig, aber waren US-Bürger nicht schon immer verpflichtet, in den U.S.A. eine Steuererklärung einzureichen?
    Kann (muss) nicht jeder amerikanische Staatsbürger eine Social Security Number (SSN) beantragen?

    Ein "normales" Konto bei einer deutschen Bank ist nicht das Problem - bei einem Wertpapierdepot wird es spannend, denn viele Wertpapiere, die hier in Deutschland an die Kunden vertrieben werden, dürften in den U.S.A. gar nicht angeboten werden, bzw. der Erwerb ist (wird) US Bürgern nicht gestattet.
    Das kann natürlich eine Bank nur jeweils individuell bei jedem Kaufauftrag prüfen - Verstöße durch die Bank (Broker) führen zu hohen Geldstrafen durch US-Behörden, dem Verlust der US-Geschäftslizenz sowie massiven Reputationsschäden. Die Bank haftet also für Verstöße gegen US-Finanzgesetze. Daher lehnen deutsche Banken Wertpapierdepots für US Bürger grundsätzlich ab.

    Willst du deinen Broker in Deutschland behalten, der deinen Schweizer Hauptwohnsitz akzeptiert oder sollen deine Wertpapiere auf einen Schweizer Broker übertragen werden.

    Steuerpflichtig bist du künftig in der Schweiz und deine Landeswährung ist der Schweizer Franken.
    Wenn du in Deutschland eine Bank (einen Broker) findest, dann wird dir hier in Deutschland von deinen Kapitalerträgen keine Steuer abgezogen, da du als Steuerausländer geführt wirst. Auch hier musst du dich kundig machen, welchen Aufwand du betreiben musst und welche Nachweise dazu erforderlich sind.

    In jedem Fall würde ich mich in der Schweiz zunächst einmal "schlau" machen, wie es die Eidgenossen mit der Versteuerung von Kapitalerträgen im Ausland halten und welchen Aufwand du betreiben musst, um in deiner Schweizer Steuererklärung ausländische Erträge (Deutschland) anzugeben.

    [ ... ]
    Die Bescheinigungen irgendwo zusammen zu sammeln, ist ganz sicher sehr sinnvoll.

    Egal ob ETFs oder Einzelwerte, ich würde die An- und Verkaufbelege IMMER auf dem eigenen Rechner speichern.
    Dividendenabrechnungen sind nicht ganz so kritisch, denn du bekommst am Jahresende eine Jahressteuerbescheinigung bzw. häufig eine Erträgnisaufstellung.

    Da verschwindet das onlinePostfach von jetzt auf gleich im Nirwana, wenn man den z.B. Broker wechselt oder wechseln muss, weil der alte Broker -aus welchen Gründen auch immer- nicht mehr besteht.

    Beispiel dafür sind z.B. "onvista" oder der "alte Smartbroker", die Liste lässt sich aber noch beliebig erweiteren.

    Das ist tatsächlich eine Angewohnheit der Filialbanken. Auch die Debitkarte der DKB von meiner Lebensgefährtin wurde letzt vom Automat einer Genossenschaftsbank abgelehnt. Leider kann man nicht vorrausschauen, welche Bank einen ablehnt: mal ist es Sparkasse, im nächsten Ort funktioniert es wieder.

    Ich unterstelle mal, dass Wokadeh mit einer Master- oder VISA Card an dem betreffenden Automaten war. Da gab es tatsächlich in der Vergangenheit mal was, das ist richtig ....

    ABER:
    Zu dem Thema gab es 2011 ein Urteil vom Bundesgerichtshof (BGH). Dort wurde entschieden, dass eine Diskriminierung von Visa- oder Mastercard-Karten bestimmter Banken unzulässig ist, sofern der Automat generell das Logo dieser Kreditkartenorganisationen trägt.

    Ich werde das bei Gelegenheit auch einmal bei einer Sparkasse testen, die damals die Verfügungen mit Karten von der ING eingeschränkt hatte.

    Mal ehrlich, ist das ein Unterschied zu Unternehmen wie BlackRock, Vanguard oder Invesco ? Bei Strategy ist halt das Risiko deutlich höher.

    Da sehe ich schon einen Unterschied.
    Nicht alles, was bei den von dir genannten Unternehmen an "Anlageprodukten" an die Anleger verkauft wird, mag sinnvoll sein, aber Wanderslust hat es beschrieben. Für diese Produkte werden Kosten erhoben, die diesen Unternehmen einen Ertrag bringen.
    Wie und wobei generiert Strategy eigentlich Erträge... ??? Doch nur aus der Hoffnung, dass der Kurs des Bitcoin möglichst weit nach oben steigt....

    Kleines Strategy-Update an dieser Stelle. In der zurückliegenden Woche gab es weder neue Bitcoin-Käufe noch weitere Verkäufe. Stattdessen hat Strategy die Cash-Reserve durch die Ausgabe neuer MSTR-Aktien auf rund 3 Milliarden US-Dollar erhöht. Damit sind die Dividenden aktuell für gut 20 Monate gedeckt, ohne dass weitere Bitcoin verkauft werden müssten.

    Ähhhm.... Ich verstehe das so, dass das Unternehmen jetzt von interessieren Leuten durch die Ausgabe von neuen Aktien Kapital einsammelt hat, um dieses Kapital einer Liquiditätsreserve im Unternehmen zuzuführen, damit man an seine jetzigen und neuen Aktionäre eine monatliche Dividende auszuzahlen kann.
    Durch die Ausgabe neuer Anteilscheine erhöht sich ja auch die Anzahl der gewinnberechtigten Aktien und somit auch die "Verpflichtung" eine Dividende zu zahlen.

    Verstehe ich das so richtig?

    Man gibt also neue Aktien aus, um eine Dividende für die nächsten 20 Monate zahlen zu können und verbindet damit die Hoffnung, dass der vorhandene Bestand von BitCoin in dieser Zeit nicht weiter an Wert verliert, sondern der Kurs möglichst (schnell) nach oben klettert.

    Irgendwie gewinne ich da immer mehr die Erkenntnis, dass dieses Unternehmen volkswirtschaftlich keinerlei Nutzen hat, sondern eigentlich nur den Spieltrieb einiger (weniger?) Leute befriedigt. Das Geschäftsmodell schafft keinerlei neue Werte, weder Produkte oder Dienstleistungen. Geld wird lediglich von links nach rechts verschoben und profitieren werden nach meiner Ansicht letztendlich nur die Initiatoren dieses Konstruktes.
    Wenn ich da was übersehe, dann wäre ich für eine Erklärung dankbar.