Man muss daher das eigene Gehalt immer im Umfeld betrachten in dem man lebt.
Eben. Mit €60000/a lebt es sich in vielen Teilen Deutschlands sehr gut; in München geht ein Großteil des Einkommens fürs Wohnen drauf.
Man muss daher das eigene Gehalt immer im Umfeld betrachten in dem man lebt.
Eben. Mit €60000/a lebt es sich in vielen Teilen Deutschlands sehr gut; in München geht ein Großteil des Einkommens fürs Wohnen drauf.
Was mache ich als Clubbesitzer wenn ich jede Woche Ärger im Laden habe? Genau- ich lasse nur noch die Leute herein die ich kenne oder die mir ihren Klarnamen freiwillig geben.
Das Thema "personalisierte Eintrittskarten" wird auch in anderen Bereichen diskutiert- das kann man alles machen wenn man will.
Ich bin ganz klar pro Klarnamen- auch wenn ich hier nur meinen Nachnamen preisgebe ![]()
Diese Diskussion ist ein Offenbarungseid.
Wer bei einem Gehaltsvergleich nur sein aktuelles Monatsbrutto angibt ohne Wochenstundenzahl und Anzahl der Monatsgehälter/Jahr zu berücksichtigen der wird immer ungenaue Vergleiche anstellen.
Man lese sich einmal im Netz frei verfügbare Gehaltsvergleiche durch - dann weiß man in etwa wie eine seriöse Gehalts-Einschätzung funktioniert.
Es ist zum Beispiel ein gewaltiger Unterschied ob man relevante Budget- oder Personalverantwortung hat.
Ich sag es mal böse: Wer keine Kenntnis von den üblichen Vergütungsmechanismen / relevanten Parametern hat der wird es schwer haben gute Entscheidungen für sein Erwerbsleben zu fällen und folglich oft geringer vergütet werden als andere.
Ich leg´ noch mal einen drauf (grob in die Richtung von Post #5![]()
Die Ansprüche sind zu hoch. Kinder sollen in 1000€-Kinderwagen herumgefahren werden; Kinderzimmer werden komplett eingerichtet, ein 2.-Kinderwagen fürs Auto wird angeschafft; das Auto ist ein Kombi oder ein SUV, vor der Geburt soll es ein Haus sein, in der Elternzeit muss eine Weltreise mit dem Baby veranstaltet werden, 2x im Jahr geht es in den Urlaub, für Kindergeburtstage braucht es 4stellige Summen und und.
So wird es finanziell für viele Menschen eng oder gar unbezahlbar.
Andere Bevölkerungsgruppen gehen da mit anderen Maßstäben vor und Schwupps ist die Großfamilie finanziell kein Problem.
Beispiel Techniker Krankenkasse, max. AN-Beitrag 2025: 469,94€, max. AN-Beitrag 2026: 502,49€. Ergibt eine Steigerung von humanen 6,9%.
Unlogisch und das machen sie auch nicht, weil es gar keine „großen Erhöhungen“ bei der GKV gibt.
Zugegeben fällt die Erhöhung der GKV-Beiträge im Vergleich zu den hier genannten PKV-Beispielen geringer aus. Die hier genannte rund 7%ige GKV-Beitragssteigerung ist dennoch überdurchschnittlich und die möchte kein GKV-Versicherter jährlich erleben.
Ich weiß nur, daß die HUK, anders als andere PKV-Gesellschaften, ihre Prämien nicht zum 01.01. erhöht, sondern zum 01.03. Die Schreiben kommen i.d.R. immer so im Januar/Februar. Was man so hört/liest ist, daß es zu heftigen Steigerungen kommen soll, weil in den zurückliegenden Jahren branchenunüblich nur moderat erhöht wurde. Ob das stimmt, ...
Ich versichere derzeit 2 Personen in der privaten Krankenversicherung; der eine HUK-PKV- Tarif wird zum 01.03.2026 um 29%, der andere um 17% erhöht.
Ich vermute dass die PKV die großen Erhöhungen der GKV in 2026 dazu nutzt die PKV-Prämienanpassungen am Markt zu rechtfertigen.
Ich weiß ja nicht wie es vor ein paar Jahren so war, aber normalerweise sollte man doch bei einer Barauszahlung am Schalter einen Beleg bekommen.
Post #125 zu Ende lesen- da wird erläutert was mit dem Beleg passierte ![]()
Der vorhandene Kontoauszug von der Abhebung wurde nicht akzeptiert, da er älter als 90 Tage war. Am Ende hat er die Summe in mehrere Einzelbeträge verteilt auf noch andere vorhandene Konten eingezahlt und dann von dort aus auf das Postbankkonto überwiesen.
Das ist doch der Blödsinn- mit nur etwas Kreativität kann man auch bei den heutigen Regularien einen mittleren 5-stelligen Bargeldbetrag auf sein Konto transferieren. Aber wenn jemand sauber dokumentiert 11k einzahlen will wird er unter Generalverdacht gestellt. Insofern hinken die Vergleiche mit bekannten Steuerhinterziehern.
Ihr denkt mir zu digital. Wenn ich an meinem Wohnort, an dem ich >20 Jahre wohne, arbeite und Steuern zahle eine Einzahlung machen will und die gleichen Restriktionen erfahre wie jemand der 3 Wohnsitze, 8 Firmen und 7 wechselnde Einkommensquellen angibt dann finde ich das nicht angemessen. Eine Gefängnis frei-Karte erwarte ich keinesfalls, aber deutlich höhere Grenzen ab welchen wie hier eine Beweislastumkehr eintritt.
Genau darum geht es - es kann doch bitte nicht sein, dass rechtschaffende Bürger unter Generalverdacht gestellt/ wie ein Mafiamitglied behandelt werden.
Ich wünsche mir diesbezüglich schon seit längerem eine Art "White Card", in der ich meine Vertrauenswürdigkeit dokumentieren und nachweisen kann (ähnlich einer guten Bewertung in einem Bewertungsportal oder bei der Schufa). Es muss einen Unterschied machen dass ich seit mehreren Dekaden straffrei bin, einen festen Wohnsitz am Ort habe und seit >20 Jahren reibungslos meine Steuer erkläre und bezahle.
Und wie hier bereits richtig geschrieben- 10k sind gar nicht so viel heutzutage. Wenn mich da einer fragt woher ich das Geld habe finde ich das - um es vorsichtig auszudrücken- befremdlich.
Anders formuliert: Es gibt Risiken (Umstellung der Lebensgewohnheiten, Belastbarkeit/Dauer der Partnerschaft, Berufswechsel, unerwarteter Platzbedarf durch Nachwuchs, ...) die man abwägen muss- und da kann eine Entscheidung "lieber doch noch ein paar Jahre mieten" am Ende die heute sinnvollere sein.
Deshalb sind viele der hier in der Diskussion geschriebenen Mahnungen/Sorgen auch richtig & wichtig.
Nur der Thementitel lautet "Finanzierung ohne Eigenkapital". Und mit den hier genannten Rahmenbedingungen (Volltilgung <10 Jahre, Eigenleistung, Bürgen, 2 relativ sichere Einkommen, niedriger Kaufpreis) ist meine Antwort: Kein Problem.
Ich verstehe zwar, dass man mit Anfang 20 und gutem Gehalt erstmal das Leben genießen will,
Genau das Gegenteil lese ich aus der Situationsbeschreibung heraus: Hier kommittet sich ein Paar zu einem längerfristigen, gemeinsamen Projekt und übernimmt Verantwortung für sich und sein späteres Leben. Die Finanzierung sorgt eben gerade für Vermögensaufbau ohne das Geld wie andere Menschen in dieser Lebensphase für Urlaube und teure Autos auszugeben.
Meine Eltern haben zu unglaublichen 2% finanziert, völlig Gaga, das wird es sicher nie mehr geben.
Gern getätigte Finanzierer-Aussage. Die hörte ich 2002 auch, als ich meine erste Immobilienfinanzierung plante: "Das Zinstief zur Jahrtausendwende war eine Ausnahme und wird nie wieder kommen". Zinsen 2020: Hold my Beer (die Zinsen waren 2020 sogar noch niedriger).
Insbesondere bei hoher Anfangstilgung/kurzer Laufzeit sind höhere Zinsen ein sehr endlicher Schmerz. Wichtig ist, dass die Immobilie passt. Und das weiß man ehrlich gesagt nie so genau- erst Recht nicht Anfang/ Mitte 20. Da muss man einfach mal ins kalte Wasser springen. Und das kalte Wasser ist hier geschätzt 8-9 Jahre kalt- dann ist die Immobilie abbezahlt.
Ich bleibe dabei: Machen.
Der Bürge ist vorhanden. Bei der Eigenleistung und 2 erwerbstätigen Gläubigern (plus Bürgen) sehe ich da- auch ohne Eigenkapital (welches ja die Eigenleistung sein kann) keine Hürden.
Spoiler: Ich habe den Thread nur überflogen.
Da sind 2 gut ausgebildete junge Leute die beide Vollzeit arbeiten und sich ein erstes Wohneigentum anschaffen wollen. Niemand von uns weiß wie preiswert die Wohnung tatsächlich ist. Nur die hier geschilderten Bedenken kann ich allesamt nicht nachvollziehen- allein unter dem Aspekt "Einstieg in Immobilien" und Lebenserfahrung sage ich ganz klar- machen! Die Summe um die es hier geht hat ein kinderloses Paar schneller abbezahlt als so mancher seine Familienkutsche. Und was "hohe Zinsen" angeht- lasst die Zinsen um 1% steigen und schon jammern alle dem schönen 2026 hinterher wo die Zinsen ja "noch soo niedrig" waren. Meine Eltern haben mein Elternhaus mit rund 7% auf 30 Jahre finanziert; ich meine erste Immobilie mit rund 6% auf 20 Jahre. Das ging auch irgendwie. Das Paar hier wird seinen Immobilienkredit in relativ kurzer Zeit tilgen können was die "hohen Zinsen" etwas erträglicher macht.
Die wichtigste Frage wurde glaube ich nur kurz angerissen: Wer soll die Immobilie denn kaufen? Sie? Er? Beide? Das ist für mich die wichtigste Entscheidung, die zu treffen ist.
...eben.. ob das stimmt.
Ich bin gespannt- die Schreiben mit den Beitragsanpassungen kommen um den 18. Januar. Da ich ja bereits eine indirekte Erhöhung durch die Reduzierung der BRE erfahren habe (habe ich zufällig in der App gesehen) hoffe ich auf eine gemäßigte Erhöhung.
Am Ende zählt jedoch der Beitragsverlauf über die Gesamtlaufzeit des Vertrages- einzelne Ausrutscher nach oben oder unten sind eher psychologisch interessant- im negativen wie im positiven Sinne.
Jährlicher verpflichtender Gesundheitscheck mit Wiegen und Blutabnahme? Oder übersteigen dann die Kosten die Einsparungen?
Eine Google-Abfrage "AXA Verhaltensbonus" klärt auf. Da finden sich Kriterien und Nachweisformuare.
Dass die Daten bei geeigneter Nutzung einen Mehrwert für alle Beteiligten sind steht für mich außer Frage. Die ePA wird kommen ist auch klar. Die Frage ist nur wie was wer womit wann (w-Probleme).
Früher oder später wird die Zustimmung zur ePA ganz stumpf finanziell incentiviert werden - und Schwupps machen viele mit. Damit ist zwar keines der w-Probleme gelöst aber dann geht es los.
Und by the way: Wenigstens einen zentralen Datensammler gibt es ja heute bereits: Die Versicherer. Vielleicht sollte man bei denen nachfragen wie die mit dem Datenberg umgehen? Vielleicht tatsächlich mit einer "Suchfunktion"? Mit KI? Ich behaupte die Versicherer haben da einen beträchtlichen Erfahrungsvorsprung.
Da ist auch was dran. Am besten beides!
Es ging hier ja um die Beratungsqualität. Die Frage ist also ob der Berater (z.B. Toni) den BU-Bedarf mit dem Kunden zusammen geeignet ermittelt hat. Und wenn der Kunde am Ende eine Absicherung gegen finanziellen Ruin aber nicht einen nahezu vollwertigen Ersatz seiner Berufseinkünfte wollte dann kann ein Ablaufalter von 55 Jahren Sinn ergeben.
Ich war in meinen 20ern nicht in der Lage solche Versicherungsfragen zu beantworten/ meine Bedarfe zu formulieren. Das geht meiner Meinung auch gar nicht- man hat weder die Lebenserfahrung noch weiß man wohin die (Lebens-)Reise geht. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig, hinreichend viel Flexibilität im "ersten Viersicherungspaket" einzubauen und die Badarfe regelmäßig (bei Veränderung der finanziellen Lebenssituation oder ca. alle 5 Jahre) nachzujustieren.
Es geht um Haftungsfragen. Wenn ein Arzt beispielsweise eine Medikation verordnet aber anhand eines jahrzehntelangen Eintrages in der ePA hätte ableiten können dass der Patient möglicherweise allergisch reagiert dann dauert es nicht lange und die Rechtsanwälte werden aktiv.
Ebenso bei den Heilungsaussichten. Wenn da ein Versicherer tiefer einsteigt und argumentieren kann dass der Arzt eine zu teure Therapie verordnet hat die aufgrund eines jahrzehntelangen Eintrages in der ePA als weniger erfolgversprechend hätte bewertet werden können...
Aufgrund des steigenden Kostendrucks werden auch Versicherer überlegen, wie sie die ePA für sich nutzen können- das tun sie ja heute bereits mit den ihnen über die eingereichten Rechnungen vorliegenden Diagnosen und Behandlungsverläufe.
Ob KI den Ärzten bei der Auswertung der ePA-Einträge helfen kann weiß ich nicht- einfach nach Schlagworten suchen wird nicht funktionieren -so einfach ist Medizin nicht.