Beiträge von pmeinl

    Wann der 2025er Bescheid kommen wird, weiß ich nicht.
    Aber bei Abgabe meiner Erklärungen für 2022, 2034, 2024 beim Fa Giessen Ende März kamen die Bescheide zwischen 10.4. und 6.5.

    Bei mir umfasst die Steuererklärung die Einkommenssteuer- (inkl. EÜR), Gewerbesteuer- und Umsatzsteuer-Erklärung.
    Ich warte immer die Steuernachweise meiner Banken ab, die kommen so Mitte März. Dann erstelle ich die Erklärungen in WISO Steuer Web. Mein FA akzeptiert die Abgabe der GewSt-Erklärung erst gegen Ende März, vorher lehnt WISO die Abgabe ab. Erst wenn die GewSt-Erklärung abgegeben ist, gebe ich auch die anderen Erklärungen ab.

    und so können Entnahmen erst mal aus dem Geldmarkt erfolgen, der dann immer wieder aufgefüllt wird, wenns grad nicht soo ungünstig ist.

    Ich bin im Ruhestand und nutze aktuell die Töpfe-Strategie, wie z.B. von Beck beschrieben: Geld anlegen und davon leben

    Aber die Kritik daran von Shack ist bedenkenswert: How to ACTUALLY Manage Your Money in Retirement (For a More Secure Income). Ein Mischfonds rebalanced automatisch. Und wie entscheidet man, wie "günstig/ungünstig" das Auffüllen gerade ist.

    Auch mit Eintritt ins Rentenalter bringt man noch eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Investment in Aktien mit: einen langen Anlagehorizont.

    Ja. Aber vielleicht hat man im Ruhestand andere Prioritäten. Im Unterschied zur Vermögensaufbauphase braucht man vielleicht möglichst hohe Renditechancen nicht mehr und bevorzugt weniger Volatilität.

    Shack beschreibt das in diesem Video:
    Don't Invest in the S&P 500. Especially if you're retired.

    Ich glaube, dass wir gar keine andere Wahl haben, sich dem Thema wieder zu öffnen, da wir sonst im internationalen Wettbewerb einfach den Anschluss verlieren.

    Mal zur Orientierung eine Übersicht (Auswahl) von Kernreaktoren:

    LandIn BetriebIn Planung*
    Deutschland00
    China57158
    USA9413
    Frankreich576
    Indien2428
    Japan338
    Russland3636
    Brasilien28
    Ukraine157
    Kanada179

    *Es gibt konkrete Pläne für ein Programm oder einen Standort.

    Es sind aktuell weltweit hunderte neuen Kernreaktionen geplant. Und wir retten dann mit unserer moralischen Überheblichkeit die Welt?

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_nach_L%C3%A4ndern

    Weil mir diese Sicht einseitig vorkam, habe ich die Anzahl AKW um ihre Leistungen und um die existierenden und geplanten Erneuerbaren ergänzen lassen:

    LandKernkraft (In Betrieb)Kernkraft (Geplant/Bau)Erneuerbare (Installiert)Erneuerbare (Geplant/Ziel)
    Deutschland0 GW (0 Reaktoren)0 GW~170 GW~360 GW (bis 2030)
    China~62 GW (61 Reaktoren)~43 GW (37 im Bau)~1.550 GW~3.400 GW (bis 2030)
    USA~95 GW (94 Reaktoren)~2 GW (SMR-Fokus)~440 GW~1.100 GW (bis 2035)
    Frankreich~61 GW (56 Reaktoren)~10 GW (EPR2 Programm)~71 GW~140 GW (bis 2035)
    Indien~7 GW (24 Reaktoren)~6 GW (7 im Bau)~210 GW500 GW (bis 2030)
    Japan~33 GW (33 Reaktoren*)~1 GW~130 GW~200 GW (bis 2030)
    Russland~28 GW (36 Reaktoren)~5 GW (6 im Bau)~60 GW~85 GW (bis 2035)
    Brasilien~2 GW (2 Reaktoren)~1,4 GW (Angra 3)~205 GW~260 GW (bis 2030)
    Ukraine~13 GW (15 Reaktoren**)~2,5 GW (Khmelnytskyi)~10 GW~25 GW (Wiederaufbau)
    Kanada~13 GW (17 Reaktoren)~1 GW (SMR-Projekte)~110 GW~160 GW (bis 2035)

    Und hier nochmal der Link zur Animation zur Entwicklung der Energieproduktion in der Welt. Man sieht u.a. den großen Anteil von China, und dort die Dominanz des Anteils der Erneuerbaren. Unten links bleibt Frankreich auf Atomkraft fixiert.

    Was unser Stromnetz wirklich stabil macht – erklärt von Tim Meyer

    Kundigere als meine Wenigkeit (ohne naturwissenschaftliches Studium) sprechen längst von einer globalen Renaissance der Atomkraft

    Hierzu eine interessante Animation zur Entwicklung der Energieproduktion in der Welt. Man sieht u.a. den großen Anteil von China, und dort die Dominanz des Anteils der Erneuerbaren. Unten links bleibt Frankreich auf Atomkraft fixiert.

    Was unser Stromnetz wirklich stabil macht – erklärt von Tim Meyer

    Wobei man sich auch immer anschauen muss, wie man z.B. neue Geräte hinzufügen kann. Nur so als Beispiele:

    Bei der DKB kann man die App auf einem zusätzlichen Gerät mittels SMS Tan freischalten.

    Wenn man bei der ING anklickt keinen Zugriff mehr auf den TAN Generator zu haben, kann man sich ebenfalls durch SMS Tan einfach alternativ die App freischalten.

    Habe dazu nochmal gegrübelt und recherchiert.

    Für einen Betrug mit SMS (SIM-Swapping) muss ein Angreifer die Zugangsdaten zum Online-Banking kennen.

    Es ist zu unterscheiden zwischen Freigabemethode für Aufträge und Ersteinrichtung einer Freigabe-App.

    Bei der DKB scheint die Ersteinrichtung tatsächlich rein per Zugangsdaten und SMS zu funktionieren. Die ING verlangt Video-Ident (Ausweis-Scan) oder Brief mit Einmalpasswort – aber akzeptiert SMS, falls die Kontoeröffnung weniger als 10T zurückliegt. Beides hatte ich nicht erwartet - habe aber keine Ahnung, wie häufig SIM-Swapping wirklich zu Betrug führt. Vermutlich wollen die Banken es sich (Supportaufwand) und uns Nutzern auf Kosten der Sicherheit möglichst einfach machen.

    Auf die Vorgaben der Banken zur Ersteinrichtung haben wir als Nutzer keinen Einfluss. Wir können SMS-TAN als Freigabemethode für Aufträge deaktivieren – was aber nicht gegen Ersteinrichtung mit SIM-Swapping schützt (bei DKB immer, bei ING in den ersten 10T nach Kontoeröffnung). Auch nur mit externem TAN-Generator zu arbeiten und nie eine App zu nutzen, hilft nicht.

    Habe gehört, man könne beim Mobilfunkbetreiber ein Kundenkennwort vereinbaren, ohne welches SIM-Swapping nicht funktioniert.

    Ich bin zwar kein Freund von Banking- Apps, die Browserfunktion ist mir lieber, aber man wird wohl mittelfristig nicht an den Apps vorbeikommen.

    Ich verstehe diese Aussage vielleicht nicht richtig. Falls damit der für manche Funktionen bessere Überblick mit einem Browser auf einem größeren Monitor gemeint ist, dann stimme ich zu.

    Ein paar Aspekte dazu:

    Handys sind generell sicherer als PCs. Dieses technische Sicherheitsplus wird in der Praxis durch das höhere Diebstahlrisiko von Handys etwas relativiert.

    Native Apps sind sicherer als Browser-Apps. Die Sicherheit beim Banking hängt primär von der Freigabemethode ab. Externe TAN-Generatoren sind hier die sicherste (wenn auch unkomfortabelste) Lösung – mir sind Handy-Apps sicher genug (SMS-TANs halte ich für zu unsicher).

    Ich selbst nutze aktuell 2 Google Pixel 9a (7J Update-Garantie, aufgeräumtes Android). Gerade auf Langzeitreisen habe ich gerne ein Ersatzhandy. Ich bevorzuge dazu möglichst gleiche Handys (HW und SW) - da sind mir die Kosten zweitrangig. Auch das Ersatzhandy ist für meine Banken und Karten konfiguriert und die Authenticator-App für andere Dienste.

    Mein Ersatzhandy halte ich halbwegs aktuell, indem ich ein paar Tage nach dem automatischen monatlichen Update meines Primärhandys manuell Updates von System, Google Play Services und Apps anstoße.
    Damit auf beiden Handys die gleichen Apps installiert sind, habe ich im Play Store "sync apps to devices" aktiviert. Will man das Zweithandy nur fürs Banking, dann ist das natürlich nicht sinnvoll.

    Wichtigste Maßnahme für Sicherheit beim Zahlungsverkehr ist engmaschiges Überwachen von Transaktionen auf Konten und Karten - das geht mit Benachrichtigungen auf Handys sehr gut.

    Man kann für ausgewählte Banken die Freigabemethode auf externen TAN-Generator (mit PC oder Handy) beschränken.

    Zur Prävention und Schadensbegrenzung mit Karten kann man Guthabentrennung nutzen, indem man Kreditkarten nutzt, oder bei Debitkarten (auch Girocards sind Debit) auf dem Referenzkonto nur begrenzte Beträge hält.

    Immer weniger werden die Renten für immer mehr tragen müssen ohne Anpassungen des Systems wird das auf die Dauer nicht funktionieren, auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen.

    Sicher sind Anpassungen nötig. Aber auch ein höheres Produktivitätswachstum könnte helfen. Laut KI könnten 1,5 bis 1,8 % Produktivitätswachstum den demografischen Wandel komplett ausgleichen. Kommt natürlich darauf an, was praktisch erreichbar ist und ob der Effekt an der richtigen Stelle ankommt.

    Ich habe nicht die Qualifikation, hier inhaltlich was beizutragen, aber folgende Videos von James Shack beschreiben, glaube ich ganz gut die hier strittigen Ansätze und dass es nicht um besser/schlechter geht, sondern darum, was für wen geeignet ist.

    Shack hält Factor-Investing für die eigentlich überlegene Strategie (und beschreibt dessen Schwierigkeiten, u.a. es psychologisch durchzuhalten).

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    Hält passives Investieren in Indexfonds aber für die geeignetere Strategie für die meisten Anleger

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    Hier generell bedenkenswerte Aspekte zu Krankenversicherungen für lange Auslandsreisen.

    Im Ausland (ausserhalb EU und Abkommensstaaten) leisten GKV ja nicht. Viele meinen fälschlicherweise, zum Vermeiden von GKV-Beiträgen auf Langzeitreisen müsse man sich wegen der Versicherungspflicht abmelden, also seinen letzten Wohnsitz in D aufgeben. Aber der Nachweis einer geeigneten AuslandsKV reicht zum Kündigen einer GKV aus (siehe § 190 Abs. 13 Nr. 1 SGB V). Manchmal lohnt statt Kündigung eine Anwartschaft (ca. 80€/Mon), z.B. um bestehende Ansprüche in der PV nicht zu verlieren oder für den Anspruch auf Wiederaufnahme für freiwillig GKV-Versicherte mit Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze.
    GKV-Beiträge zu vermeiden, halte ich ab 3 Mon Auslandsaufenthalt für erwägenswert.

    Bei Rückreise nach D sollte man sich kurzfristig um das Wiederaufleben der GKV kümmern, besser vorab aus dem Ausland.
    Lange Auslandsaufenthalte 4. Krankenversicherung - Rückkehr

    Manche PKV leisten generell auch im Ausland (meine frühere PKV für max. 8 Wo) oder das lässt sich zusätzlich vereinbaren. Im Unterschied zur GKV muss man sich m.W. zum Kündigen einer PKV aber aus D abmelden. Vielleicht mag Dr. Schlemannhierzu ergänzen oder korrigieren

    Häufig wird angesichts in Reiseländern günstiger Behandlungen für einfache Erkrankungen fälschlicherweise angenommen, ohne KV auskommen zu können.

    • Wer glaubt, mit monatlichen Rücklagen in Höhe typischer KV-Beiträge selbst vorsorgen zu können, verkennt die Leistungen von KV durch Verteilen hoher Risiken auf viele Beitragszahler. Auch kann die angesparte Rücklage schon durch den ersten Krankheitsfall aufgebraucht werden. Zum Selbstversichern braucht es m.E. einige Mio. Vermögen.
    • Wer ohne AuslandsKV auskommen möchte und sich darauf verlassen will, im Notfall nach D zurückzureisen und sich dort behandeln zu lassen, sollte bedenken, dass eine unvermeidbare Notfallversorgung auch im Ausland leicht 50T€ kosten kann und Fluggesellschaften einen vielleicht wegen Flugunfähigkeit nicht in einem Linienflug mitnehmen und ein medizinischer Flug 100+T€ kostet.
    • Wer sich eine AuslandsKV nicht leisten kann oder wegen Vorerkrankungen oder Alters keine bekommt, bleibt besser zu Hause. Falls nicht extrem vermögend, nimmt man ohne KV in Kauf (vorsätzlich oder unbewusst), anderen auf der Tasche zu liegen oder evtl. zu verrecken.

    Beiträge zu AuslandsKV lassen sich unter bestimmten Bedingungen steuerlich geltend machen.

    Für spontane Kurzreisen lasse ich eine günstige Jahres-ReiseKV laufen. Meine Debeka gilt sogar für max. 70T pro Reise - kostete früher 10€/J, jetzt im Alter 30€/J. Auf alle Versicherungen über Kreditkarten verlasse ich mich nicht.

    Für meine Slow-Travel Reisen mit max. 3 Monaten in einem Land nutzte ich bisher eine ReiseKV der Allianz über STA-Travel. Heute würde ich die HansMerkur RKL oder die Envivas (für TK-Mitglieder) erwägen. Bei der Auswahl solcher Versicherungen die Absicherung für Heimaturlaube mit beachten, das sind typischerweise 6Wo pro Versicherungsjahr.

    Wenn man Wohnsitze in Reisewländern begründet oder auswandert, wird es komplizierter: Nimmt man eine Versicherung im Reiseland (die auch nur dort leistet) oder eine internationale KV wie die BDAE Expat Infinity?
    Besonders im Alter: Sind die Beiträge bezahlbar? Nehmen einen Versicherungen überhaupt? Sind die Ausschlüsse wegen Vorerkrankungen akzeptabel? ...

    Diese von mir als typisch deutsch empfundene Eigenheit mag ein Grund dafür sein, dass es unser deutschsprachiges medizinisches Fachpersonal u.A. nach Skandinavien zieht. Dort hat man offenbar weit weniger ein Problem damit mit einem Arzt oder einer Schwester auch auf englisch zu kommunizieren und ist dankbar für die Unterstützung.

    Das ist für jeden anders. Ich habe damit Null Probleme, hatte auch auf Auslandsreisen nie Sprachprobleme, obwohl ich nur D und E spreche.

    Vielleicht wäre es sogar eine gute Idee, deutsche Krankenhäuser, die aufgegeben werden, in ukrainische Hand zu geben (Ärzte, Pflegepersonal und Verwaltung), ohne deutsche Qualifikationen zu erzwingen. Dort könnten unkrainische Kriegsverletzte in Sicherheit behandelt werden und ukrainische Geflüchtete, denen Behandlung in Muttersprache wichtig ist. Ich würde prinzipiell auch selbst in ein solches KH gehen, mache ich auf Reisen ja auch.

    Danke fürs hierzu nachhaken.

    Bei meinem Rat zur Vorsicht mit Reise-KV geht es darum, dass je nach VB des Versicherers der Schutz erlischt, wenn man in einem Reiseland einen Wohnsitz begründet.
    Man kann übrigens gleichzeitig mehrere Wohnsitze in unterschiedlichen Ländern haben, z.B. einen in D und einen in Thailand.

    In den VB der HanseMerkur VB-KV 2008 (RKL ) steht:
    $4 - 1
    Versicherungsschutz besteht für den vertraglich vereinbarten örtlichen
    Geltungsbereich der versicherten Reise im Ausland. Als Ausland gilt nicht das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland sowie das Staatsgebiet, in dem die versicherte Person einen Wohnsitz hat.
    §4 - 3
    „Der Versicherungsschutz endet – auch für schwebende Versicherungsfälle – … spätestens jedoch mit der Einreise in das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland sowie in das Staatsgebiet, in dem die versicherte Person einen Wohnsitz hat …“

    Ich erhielt dazu am 3.5.2021 die schriftliche Auskunft der HanseMerkur : „Der Versicherungsschutz gilt lediglich für vorübergehende Reisen. Sofern in einem Reiseland ein Wohnsitz besteht, erlischt der Versicherungsschutz.“

    In den aktuell gültigen VB VB-KV 2022 (B-RKL-Out-D) seht kein so klares Leistungsende bei Wohnsitz im Reiseland mehr:

    Mit dem von Dir zitierten Punkt 1.1.1 erzwingt die Versicherung einen Wohnsitz in D zum Zeitpunkt der Antragstellung. Das und die telefonische Auskunft sind m.E. keine Aussage zum Leistungsende im Kontext Auslandswohnsitz.

    In den aktuellen VB steht nur noch:
    1.3. Wann endet der Versicherungsschutz?
    ... mit Beendigung der Reise
    1.4 Für welche Reisen gilt der Versicherungsschutz?
    ... Als Reise definieren wir die vorübergehende Abwesenheit von Ihrem ständigen Wohnsitz...

    Ich rate dazu, vor Abschluss einer Auslands-KV für Langzeitreisen die VB genau zu lesen (insbesondere nach Wohnsitzklauseln zu suchen) und sich bei der kleinsten Unsicherheit die Gültigkeit für die eigene Planung schriftlich bestätigen zu lassen.
    wichtig,Es kann gut sein, dass ich z.B. die aktuellen RKL-VB (wegen Kenntnis der alten) zu kritisch lese - aber einen KV wäre mir zu wichtig um das nicht schriftlich mit der Versicherung zu klären

    M.E. sind Reise-KV nicht für die ersten z.B. 5J einer Auswanderung gedacht.

    Ich kenne persönlich einige Expats, die mit den RKL-VB aus 2008 jahrelang Vollzeit in Thailand lebten. Darauf angesprochen antwortete einer "dass ich nur in TH lebe, weiß die Versicherung ja nicht". Eine solche Haltung kann einen sehr unangenehm einholen – das gilt auch für das Verheimlichen einer Auslandsadresse, das Verstecken vor dem Finanzamt sowie für in diesem Thread ja schon diskutierte Scheinwohnsitze.

    Das ATM Fremdkunden Gebührenthema lässt sich über eine passende Kreditkarte lösen.

    Meines Wissens gibt es keine einzige Kreditkarte, mit der sich die Fremdkundengebühren der ATM-Betreiber beim Abheben an ATMs im Ausland vermeiden lassen (z.B. 220 THB in Thailand, 4 bis 6 USD in Kambodscha, 250 PHP in Philippinen). Die letzte Karte, bei der man die Rückerstattung dieser Gebühren beantragen konnte (bis 2020), war die Santander 1plus Visa.
    Bie der erähnten Hanseatic GenialCard steht "**Betreiber von Geldautomaten können eigene Gebühren verlangen".

    Es gibt aber viele Karten, mit denen sich Gebühren herausgebender Banken wie Auslandseinsatzentgelt oder für Bargeldabhebung oder (Sofort)Verzinsung vermeiden lassen. Die erwähnte Hanseatic GenialCard, manche Barcleys-Karten oder die DKB-Kreditkarte (bei Aktivkundenstatus) verlangen keine Gebühren für Auslandseinsatz oder Bargeld im Ausland. Mit den eigentlich guten Karten von Wise und Curve zahlt man je nach Art und Umfang des Einsatzes Gebühren.

    Ob Gebühren beim Abheben im Inland anfallen, ist ein anderes Thema. Die DKB Visa Kredit und Debit (bei Aktivstatus) und die Ing Visa Debit kosten keine Gebühren beim Abheben in D. Die erwähnte GenialCard der Hanseatic verlangt 3,95€ am Geldautomaten.

    Beim Beantragen von Kreditkarten nicht Teilzahlung wählen! weil das sehr hohe Zinsen verursacht.

    Niemals sollte man am ATM, beim Händler oder im Hotel die Möglichkeit wählen, das Heimatkonto in der Heimatwährung Euro zu belastendynamic currency conversion. Damit erhält man miserable Wechselkurse. Also immer in der Landeswährung belasten lassen, dann wird der faire offizielle Wechselkurs von Visa bzw. Mastercard verwendet, s.o. Also z.B. 30.000THB in THB von der Kreditkarte abbuchen lassen und nicht den in EUR umgerechneten Betrag.

    "banken im Ausland" lasse ich erstmal aussen vor.

    Ich habe bisher auch keine Auslandskonten genutzt. Je nach Land und Visum ist es auch nicht so einfach, eines zu bekommen.

    Aber mit der Zeit nerven die Fremdkundengebühren von ca. 4 bis 6€ pro Abhebung an ATMs, besonders wenn der max Abhebetrag klein ist.

    Bliebe ich länger als ca. 3 Mon in einem Land, würde ich ein lokales Konto erwägen: Zur Vermeidung der Fremdkundengebühren, das in SEA verbreitete zahlen per QR-Code soll damit einfacher/zuverlässiger funktionieren, Überweisungen für Mietzahlungen, Stromrechnungen oder Internetverträge sind einfacher. Vielleicht muss man für ein Visum ein Guthaben auf einer lokalen Bank nachweisen.

    Kaution plus 1 Mon Vorauszahlung für ein Appartment überschreiten den max Abhebebetrag leicht. Für einen solchen Fall und wenn es am ersten Reiseziel ist, nehme ich ausnahmsweise mal einen größeren Bargeldbetrag (in Euro) mit - sonst generell nur Notbargeld.