Beiträge von Geldvergelter

    Ich denke, wir müssen hier differenzieren zwischen zwei verschiedenen Fragen, die zwar teilweise miteinander zu tun haben, aber eben nicht identisch sind:

    1. Wenn ich Wertpapiere verkaufe, ist es dann grundsätzlich / per se relevant, ob ich mit den zu verkaufenden Werten bislang Gewinn oder Verlust gemacht habe?

    (Nach meiner Überzeugung:
    irrelevant,
    es sei denn aus Steuergründen sind Verkäufe mit Verlust günstiger.)



    2. Kann ich (insb. als kleiner Privatanleger) die kurz-, mittel- und/oder langfristige, zukünftige Entwicklung des Wertpapiers so gut abschätzen, dass ich damit Gewinn mache?

    - "...so gut, dass man Gewinn macht" heißt vermutlich "besser als der Markt" (?)

    - Der Zusammenhang zwischen den beiden Fragen besteht darin:

    a) Nur wenn pauschal (mindestens mit erhöhter Wahrscheinlichkeit) die Wertentwicklung in der Vergangenheit die Wertentwicklung in der Zukunft indiziert, muss man Frage 1 verneinen (dann gilt die These: "Verlustwerte raus!").
    In diesem Fall wäre Frage 2 zwangsläufig zu bejahen.

    b) Wenn die Annahme aus a) nicht stimmt, ist die Antwort auf Frage 2 stets ohne Auswirkungen für Frage 1:

    (1) Wenn ich in der Lage bin, gewinnbringende Prognosen anzustellen:
    mache ich meine Verkaufswahl NICHT von Gewinn/Verlust in der Vergangenheit abhängig, sondern nur von der Zukunftsprognose!

    (2) Wenn ich schon gar keine gewinnbringenden Prognosen leisten kann:
    dann ist die Verkaufsentscheidung ohnehin egal.*


    *In diesem letztgenannten Fall, könnte man von Glücksspiel reden.
    Allerdings gilt dies richtigerweise nur für kurze und mittlere Zeiträume, wenn man annimmt, dass Aktien (breit aufgestellt, etc.) langfristig immer steigen werden.

    Das kann ich so nicht bestätigen - ich habe letztes Jahr (wegen eines anstehenden Autokaufs) solche Kredite bekommen - einen mit 0% und zwei zu - 5% (Darlehen jeweils 1.000 €).

    Meinen Schufa-Score kenne ich nicht, aber besser als 98 ist er sicher nicht (wenn 100 das Maximum ist?!).

    Die Banken machen dabei keinen Verlust, sondern die Vermittler (Finanzcheck, Check24,...): diese subventionieren nämlich das Darlehen, so dass der Bankkredit (der eigentlich einen normalen, positiven Zinssatz hat) effektiv mit z. B. - 5% verzinst wird.

    Es handelt sich also um eine Werbeaktion der Vermittler.

    @ Ben24:
    1. Meinen Sie wirklich, dass Sie Ihre ETFs NIE verkaufen wollen, nicht einmal im Alter, als Rentenaufstockung?
    Dann wäre diese Anlage ja nur eine Notfallreserve bzw. nur für Ihre Erben bestimmt..?

    2. Zur These "langfristig aufholen, deshalb mehr Potenzial bei bislang schlechterem ETF":

    Das würde nur stimmen, wenn man annimmt, dass auch tatsächlich alle ETFs in langfristig gleichem Umfang Gewinn machen. Diese These ist aber nicht haltbar.

    Man darf "nur" davon ausgehen, dass man langfristig Gewinn macht, aber der wird nicht bei allen ETFs gleich groß sein.

    Würdet Ihr diese Diskussion auch so führen, wenn es Fonds wären (also Fondsentwicklung negativ und andere Fond mit einer positiven Entwicklung)?

    Ich auf jeden Fall - meine These gilt für alles, was mit schwankenden Kursen gehandelt wird, also bspw. auch Edelmetalle.

    Bei ETFs könnte man allerdings zusätzlich noch argumentieren, dass es für Privatanleger "richtigere/sicherere" ETFs und "suboptimalere/riskantere" ETFs gibt; in der Hinsicht müsste man wohl durchaus differenzieren
    - aber eben nicht mit der Begründung "ETF A habe ich für 5.000 € gekauft und seitdem hat er sich bis jetzt soundso entwickelt"
    - sondern mit der Begründung "egal was bisher geschah, ich erwarte von dem MSCI World ETF zukünftig (!) eine solide Entwicklung, deshalb vetkaufe ich den anderen"!

    Ich bin über diese Diskussion entsetzt. Bis jetzt war es für mich nicht vorstellbar, dass Geldanlage rein als Glücksspiel betrieben wird.

    Gelegentlich habe ich hier schon angemerkt, dass ich ein blindes Vertrauen auf das langfristige Aufholen jeglicher Verluste in Indizes grenzwertig finde. Dies auf Einzelwerte auszudehnen halte ich für grob fahrlässig. Aktien können 100% ihres Wertes verlieren, aber mehr als 100% gewinnen.

    Wenn Aktien sehr stark gegenüber dem Gesamtmarkt und speziell ihrer Peergroup fallen dann hat das i.d.R. einen Grund. Diese dann nicht zu verkaufen ist geplante Vermögensvernichtung (s. aktuell Deutsche Bank, Steinhoff). Da spricht doch genau der Markt. So eine Aktie zu halten ist dann handeln gegen den Markt.

    Daher: selbst einen Plan machen, diesen anhand der Marktentwicklung überprüfen, wenn der Plan nicht aufgeht ein neues Investitionsziel suchen.

    1. "Glücksspiel":
    ....wie Sie andeuten, gehen Sie davon aus, dass ich die Geldanlage als Glücksspiel verstehe?! Das ist keineswegs der Fall, ich teile lediglich die Auffassung, dass es per se kein "richtig/falsch" gibt bei der Frage, ob man beim Verkauf Werte mit Gewinn oder mit Verlust verkauft.


    2. "blindes Vertrauen auf das langfristige Aufholen jeglicher Verluste in Indizes grenzwertig":

    Sehe ich genauso.


    3. Grund für Kursverluste/Beispiel Deutsche Bank:

    Sicher gibt es regelmäßig Gründe für signifikantes Fallen eines Kurses.
    Bleiben wir beim Beispiel Deutsche Bank: gehen wir davon aus, dass da Fehler im Management gemacht wurden.

    DAS weiß dann aber auch der Markt! Meine persönliche "Erkenntnis" der Managementfehler bringt mir im Zweifel gar nichts, denn ebendiese hat der Markt längst in den Kurs eingepreist!

    Und ja, vielleicht hat der Markt die ganze Misere noch nicht erkannt, so dass der Kurs weiter fallen wird -

    das genaue Gegenteil ist aber auch möglich: die Managementfehler wurden überbewertet, bzw. sind zumindest schon vollständig eingepreist, so dass der Kurs morgen wieder steigen wird...!?

    Woher wissen Sie, was wahrscheinlicher ist? Wenn Sie das prognostizieren können, werden Sie reich...

    Aber ich bezweifle eben, dass ein normaler Privatanleger dauerhaft von solchen vermeintlichen Regelmäßigkeiten der Kursverläufe leben kann.

    • Aus wissenschaftlicher theoretischer Sicht ist es tatsächlich egal, da "Herr oder Frau Markt" in der Gesamtheit alles vorhandene Wissen der Zukunft schon eingepreist hat.

    Genau das ist der entscheidende Punkt!

    Daraus folgt dann, dass es egal ist, ob ich Werte, die Gewinn, oder solche, die Verlust gemacht haben, verkaufe.

    Ich kann es dann also besten Gewissens von der steuerlichen Aspekten abhängig machen.

    Ohne weitere Betrachtung bleibe ich bei meiner Aussage, da der Anlageplan G funktioniert und der Anlageplan V nicht.
    Wir können das so modifizieren, dass eine neue Betrachtung erfolgen kann z.B. dahingehend, ob Aktie G weiteres Kurspotenzial hat oder nicht, und Aktie V auf niedrigerem Potenzial relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt zeigt.

    Der Leitsatz lautet "Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen". Die Kleinanleger-Vorgehensweise "am Gewinn mitnehmen ist noch niemand gestorben" führt zu Depotleichen, da nach dem 20%-Rückgang oft weitere Verluste folgen. Wenn sie dann 40% gefallen ist fällt es noch schwerer die Verluste = das persönliche Versagen bei der Aktienauswahl zu akzeptieren. Dagegen werden nur kleine Gewinne gemacht, da man am Ende nur die Verlustbringer im Depot hat.


    Zu dem ersten und dritten Absatz (inkl. dem zitierten Leitsatz):

    Dabei unterstellen Sie, dass Verluste in der Vergangenheit eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für Verluste in der Zukunft ergeben (und entsprechendes für Gewinne).
    Dann ist die Vorgehensweise folgerichtig.

    Ich bezweifle allerdings die Richtigkeit dieser Grundannahme: würden derartige Wahrscheinlichkeiten tatsächlich existieren, könnte man damit letztlich mühelos langfristig (!) Gewinn erzielen.
    Es würde zudem wohl auch implizieren, dass man gegenüber dem Markt einen Vorteil hätte.

    Zu dem zweiten Absatz:

    Das mit der neuen Betrachtung der Kurspotenziale klappt aber nur, wenn Sie in der Lage sind, ebendiese richtig einzuschätzen (was selbst den besten Börsenprofis meines Wissens nicht langfristig gelingt), und zwar BESSER ALS DER MARKT! Wenn Sie nur das selbe sehen, was der Markt sieht, sprich: was schon längst eingepreist ist, haben Sie keinen Vorteil mehr.

    ....daher meine oben genannte Grundannahme: ich als Privatanleger kann die Kursentwicklung nicht besser einschätzen als der Markt. Daher kann ich Kurse letztlich nicht prognostizieren.

    Ich habe im Beispiel Aktien nur beispielhaft genannt - hätte ebensogut einen Gewinner- und einen Verlierer-ETF zum Vergleich stellen können, oder sonstige Anlageformen mit schwankenden Kursen.

    Ich wollte NICHT das Thema "Einzelwerte vs ETFs" diskutieren (dazu gibt es ja auch schon genug Ratgeber, etc.) sondern die These zur Diskussion stellen, inwiefern beim Verkauf eine Differenzierung nach "Gewinn-/Verlustwerten" Sinn macht.

    Okay, die psychologische Bedeutung kann man nicht zu wichtig nehmen. :thumbup:

    Ansonsten hätte ich eher die Frage, warum unsere Anleger bei Cash-Bedarf ans Depot muss bzw. müssen soll.
    Meine Liquidität sollte ich ja außerhalb des Depots vorhalten, oder nicht? :saint:

    Das ist wohl richtig, aber darum soll es in diesem Thread nicht gehen... ;)


    Ich sehe es anders. Eine Einzel-Aktie (und auch einen Fonds) kaufe ich nur dann wenn ich eine konkrete Gewinn-Erwartung habe. Ein Buchverlust ist zunächst mal eine Anzeige, dass die Anlageidee nicht aufgegangen ist.

    In der Konsequenz würde ich daher eher die Verlustaktie verkaufen und zwar die komplette Position, nicht nur 2.000 Euro..

    Aber der Umstand, dass die Investition in der Vergangenheit nicht aufgegangen ist, bedeutet doch nichts hinsichtlich der zukünftigen Kursentwicklung!?

    ...und nur diese zukünftige Entwicklung kann richtigerweise über Verkaufen/Halten entscheiden!?

    Im maßgeblichen Zeitpunkt "jetzt" hat die Aktie einfach nur ihren aktuellen Kurswert (im Beispiel 4 k €), nicht mehr und nicht weniger.
    Der frühere Einkaufswert ist egal (es sei denn, man unterstellt, dass frühere Entwicklungen ein Indiz seien für künftige Entwicklungen).

    Ich möchte einmal ein sehr grundsätzliches Thema ansprechen, zu dem ich von einer These überzeugt bin, die sicherlich viele erst einmal für falsch halten werden...

    Dazu folgendes Beispiel:
    Jemand hat jeweils 5.000 € in die G-Aktie und in die V-Aktie investiert.
    Dann benötigt er 2.000 € Cash und muss Aktien verkaufen. Beim Blick ins Depot wird klar:
    die G-Aktie steht bei 6.000 € (also Gewinn i.H.v. 1.000 €),
    die V-Aktie steht bei 4.000 € (also Verlust i.H.v. 1.000 €).

    Frage: Welche Aktie sollte verkauft werden?
    Verkauf der G-Aktie nebst Gewinnmitnahme oder Verkauf der V-Aktie nebst Verlustrealisierung?

    Hier würden die meisten wohl sofort sagen: auf jeden Fall den Gewinn "mitnehmen"!

    Nach meiner Überzeugung muss die Antwort jedoch ganz klar lauten (wenn man steuerliche Aspekte zunächst einmal außer Acht lässt):
    ES IST EGAL!

    Und zwar vor dem Hintergrund folgender Annahmen:

    • Als normaler, privater Anleger weiß ich nicht besser als der Markt, in welche Richtung sich ein Kurs zukünftig entwickeln wird.
    • Die Chance auf zukünftigen Gewinn oder Verlust liegt aus meiner subjektiven Privatanleger-Sicht somit bei exakt 50/50; beides ist gleich wahrscheinlich
    • ...und zwar unabhängig davon, ob der Kurs in der Vergangenheit gestiegen oder gefallen ist!
    • Die Differenz zwischen meinem früheren Kaufkurs und dem aktuellen Kurs (also: Gewinn/Verlust in der Vergangenheit) ist somit AUSSCHLIEßLICH von psychologischer Bedeutung!

    Berücksichtigt man zusätzlich noch steuerliche Aspekte, so ist der Verkauf von Verliereraktien sogar vorzugswürdig, wenn man bereits den Sparer-Pauschbetrag i.H.v. 801 € bzw. 1.602 € ausgeschöpft hat.


    ....wenn ich mich irre, wenn Ihr es anders seht - lasst es mich wissen!! 8)

    Ich stehe gerade vor der Frage, ob ich mein Auto (Zeitwert etwa 25.000 €) künftig noch vollkasko-versichern lassen sollte (nachdem ich dieses Jahr darüber einen Schaden zu begleichen hatte, wird der Beitrag nächstes Jahr steigen).

    Der Finanztip-Artikel - https://www.finanztip.de/kfz-versicheru…koversicherung/ - würde das wohl empfehlen, und ebenso wohl die meisten Leute, die man fragen würde.

    Allerdings ist das für mich nicht plausibel:

    Ich habe mal eine Aussage zu Versicherungen gehört, die m.E. absolut überzeugend ist:

    "Versicherungen lohnen (nur) dann, wenn man den Schadenseintritt nicht notfalls auch selbst tragen könnte."

    Beispiel:
    Berufsunfähigkeitsversicherung --> muss man haben, weil ohne den Arbeitslohn praktisch das gesamte Einkommen wegfällt
    Private Haftpflicht --> muss man haben, weil solch ein Schaden durchaus mal in den 6- oder 7-stelligen Bereich gehen kann

    Hintergrund ist: die Versicherungen wissen, wie wahrscheinlich und wie teuer ein Schadensfall ist. --> Dementsprechend kalkulieren sie selbstverständlich so, dass ihnen ein Gewinn verbleibt!

    Dieser durchschnittliche Gewinn der Versicherung ist der durchschnittliche Verlust, den ich als Versicherungsnehmer machen werde.

    Ausnahmen zu meinen Gunsten gibt es für mich nur, wenn bei mir bestimmte Umstände vorliegen, die mein Risiko gegenüber dem durchschnittlichen Risiko des "Durchschnitts-Versicherungsnehmers" erhöhen - und (!) die Versicherung diese Umstände nicht kennt (und demnach nicht mit einkalkulieren konnte).

    ....um zurück zum Thema Vollkasko zu kommen:
    Auch diese Versicherung macht nur Sinn, wenn ich den Schadensfall nicht selbst tragen könnte. Bei kleineren/mittleren Schäden wäre das im Zweifel der Fall; ein Totalschaden wäre natürlich etwas schmerzhaft - aber noch kein Ruin (dann kaufe ich als Ersatz halt ein 5.000-Euro-Auto, die fahren auch...).
    Oder es bietet sich an, eine extrem hohe Selbstbeteiligung zu nehmen, etwa 5.000,- € - in dem Fall wäre der Versicherungsschutz auf Extremfälle reduziert...!?

    1. Ja, das reicht aus. (Übrigens muss der Name nicht lesbar sein.)

    2. Jein, immer ganz gleich aussehen muss sie nicht, aber schon gewisse Charakteristika haben.

    3. Eine Rechtsgrundlage für Unterschriften als solche gibt es nicht direkt. Die Problematik wird thematisiert unter § 126 BGB, der Regelung der Schriftform.
    Die Anforderungen an "wirksame" Unterschriften sind von der Rechtsprechung entwickelt worden.

    Nach meiner Erfahrung kann man fast bei allen Automaten kostenlos Geld abheben mit der Karte von ING Diba (und anderen Banken, die mit "ca. 58.000 Automaten in D" werben).

    Ich habe selbst noch keinen Automaten gefunden, bei dem es nicht geklappt hätte.

    In meinem Kollegenkreis gibt es zwei weitere Leute mit ING DiBa, davon hat wohl eine Kollegin einen Automaten in der Nähe ihres Wohntortes, wo sie Gebühren zahlen müsste.

    Das 200-Euro-Limit bei einigen Sparkassen ist mir noch nicht begegnet.

    In dem Artikel zu Girokonten werden deren Kosten anhand eines Beispielkunden errechnet. Ebenfalls wird angegeben, welche Tätigkeiten dieser pro Jahr macht (z. B. wie viele Abhebungen an Fremdautomaten).

    So weit, so gut - Problem ist nur: wenn bei meiner anvisierten Bank eine jährliche Kostenposition erscheint, erfahre ich nicht, wo diese herkommen!

    Lediglich die allgemeine Information, dass diese z. B. aus "Kontonebenkosten" stammen, bekomme ich.

    Für die nun entscheidende Frage, ob diese auch für mich persönlich relevant wären, muss ich scheinbar mit detektivischem Spürsinn das Leistungsverzeichnis der Bank mit den von Finanztip errechneten Kosten für den Beispielkunden abgleichen?!?

    ...oder habe ich etwas übersehen??

    Sind Sie da sicher??
    Auf der Internetseite der DKB steht:

    "Hinweis: Es ist möglich, dass Händler oder Geldautomatenbetreiber zusätzliche Entgelte für die Nutzung erheben. Darauf hat die DKB AG keinen Einfluss. Diese Entgelte erstattet die DKB AG nicht. An Geldautomaten wird die Höhe dieses Entgelts vor Auszahlung des Betrags angezeigt. (...)"

    ...das klingt für mich so, als würde es doch häufiger kostenpflichtig sein?

    Und damit auch deutlich häufiger als bei der ING DiBa (von der ich nur von einem einzigen Automaten gehört habe, bei dem Abhebungen etwas kosten - und das nach den Berichten mehrerer Kollegen, die dort ihr Konto haben).

    Ich suche gerade ein neues Girokonto.
    Es soll natürlich für alles Übliche keine Gebühren kosten und, das ist der Knackpunkt: an nahezu allen Bankautomaten soll die Abhebung kostenlos sein (mit Kreditkarte).

    Meines Wissens gibt es das derzeit nur bei der ING DiBa?

    ....bei allen anderen, insbesondere auch den Empfehlungen von Finanztip, gibt es bestenfalls ein mehr oder weniger großes Bankautomatennetz, aber zumindest die Gebühren des Bankautomatenstellers muss man dennoch zahlen...!?

    Vorab vielen Dank für die bisherigen Anworten!

    Jetzt muss ich aber doch noch einmal darauf zurück kommen, weil ich aus den Angaben in meinem Depot - vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse - nicht schlau werde:

    Ich hatte kürzlich folgende Werte in meiner Steuerübersicht:
    Aktien-Verlusttopf: x €
    Abgeführte KeSt: y €

    Später habe ich Aktien mit Verlust verkauft.

    Ich gehe also davon aus, dass ich nunmehr einen Teil der Abeltungssteuer zurück bekommen müsste??

    Für die Transaktion habe ich aber "nur" den Kurswert mal Anzahl der Aktien -abzüglich 6,50 €*- bekommen.
    *(Bei der Differenz von 6,50 € handelt es sich vermutlich um die Transaktionsebühr von Onvista.)

    Nun wird in der Steuerübersicht angezeigt:
    Aktien-Verlusttopf: (x + 88,- €)
    Abgeführte KeSt: y € (sprich: unverändert)

    Nach meinem Verständnis muss ich 25% von 88,- € Verlust, also 22,- € erstattet bekommen.

    Allerdings ist mir nicht ersichtlich, wann/wo dies erfolgt sein sollte???