Beiträge von tzop

    Vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten! :)

    Ja, das ist mir bewusst. Mein errechneter Auszahlungsbetrag setzt sich aus den geleisteten Beiträgen abzüglich der Steuerbegünstigungen zusammen. Die Zulagen sind da schon außen vor. Abgeltungssteuer aufgrund erzielter Rendite sollte in meinem Fall ja kein Thema sein. :S

    Das muss ich mir auf jeden Fall mal für Worst- und Best-Case-Szenarien durchrechnen. Danke für den Tipp. Bis zur Rente darf ich noch 25 Jahre schuften. Vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger. Mal schauen. :)

    Danke! Das werde ich auf jeden Fall mal in Ruhe durchrechnen.

    Tja, das erfährt man mit dem fondsbasierten DWS-Riester leider nicht. Zumindest wurde mir noch nie eine derartige Kalkulation oder Zusicherung ausgehändigt. Hängt ja letztendlich vom enthaltenen Kapital bei Renteneintritt und der zu entnehmenden Summe für die lebenslange Leibrente ab 85 ab, oder? Wahrscheinlich gibt's deswegen keine Prognosen.

    bei meiner fondsbasierten Riester v cosmos gibt es eine garantierte Teilsumme und eine in (Aktien)Fonds angelegte Teilsumme.

    Daraus ergibt sich eine garantierte monatliche Auszahlung und eine mögliche monatliche Auszahlung (momentan doppelt so hoch). Meine Erwartung war, dass die garantierte Auszahlung bekannt sein muss - ist ja garantiert.

    Wenn es dir um Rendite geht und "Sicherheit" erstmal egal ist:

    Rechne dochmal durch, wie viel Rendite dir die 11k aus dem Riester geben würden (sofern die Zahl wirklich stimmt), wenn du jetzt diese in ETFs anlegst und mit 7% Rendite p.a. rechnest. Wie viel liegst du dann über der Riester-Garantie? Oder anders gefragt, wie lange hast du noch zur Rente?

    Zusätzlich wäre zu wissen: Wie hoch wäre die monatlich garantierte Rente? und vor allem ab wann?

    Wenn dies bekannt, dann kommt ein Abwägen zwischen sofort raus (und diversifiziert anlegen) vs beitragsfrei stellen und später auszahlen lassen.

    Die Anlage ist so schlecht gelaufen, die wird kaum noch ins plus-gehen. Daher macht es keinen Sinn noch Geld nachzuschiessen. Das Problem ist der Rutsch ins bodenlose, welchen die ach-so-sicheren Anleihen letztes Jahr nachdem Zinsschub durch die Zentralbanken gemacht haben.

    ich verstehe nicht wieso man am garantierten Betrag zweifelt? Er basiert auf der Annahme, dass der Vertrag weiter erfüllt wird.

    Er läuft noch 11 Jahre? Wie viel wird pro Monat eingezahlt? Was ist der Garantiezins?

    11 Jahre weiterlaufen lassen mit wie viel? Wenn es noch 2100€/Jahr sind, dann sind in 11 Jahren mind 40.000€ enthalten. Diese über 30+ Jahre mit 112€ auszuzahlen ist kein Hexenwerk.

    Der Smiley trifft es eher als der Satz.

    Man muss ja auch noch schauen, wer einem die Garantie garantiert.

    Tod und Steuern, die kann man getrost als garantiert ansehen.

    Steuern wirken nur auf den auszuzahlenden also mindestens den Garantiebetrag.

    Der Betrag den du über die Steuererklärung zurück bekommst wirkt sofort. Wenn ich also 2100€ pro Jahr einzahle und davon sind 575€ vom Staat (400€ Steuerrückerstattung und 175€ Zuschuss) dann ist die Frage wie gut die Anlage performt. Die Kosten sind mit den 575€ sicher abgedeckt und meine Anlagesumme pro Jahr ist dann 1525€. 30 Jahre laufen lassen und mit 5% im Schnitt pro Jahr über Fonds trotz Garantiebetrag kann man rechnen.

    Das wären nach 30 J bei einer dynamischen Anpassung von 2% am Anfang 300€ Rente und steigt über 30 J auf 540€.

    Ja ein reiner ETF wäre performanter, aber er hat andere Nachteile.

    ... aber bei einem ETF dürfte das "Kapital" zum "Rentenbeginn" entsprechend höher sein, wodurch die monatliche Entnahme ebenfalls entsprechend höher sein sollte, oder?

    ja die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Es ging aber um die Frage was machen mit dem Geld bei Rentenstart: 1. Auszahlen und ETF anlegen mit Entnahme oder 2. Monatliche Rente auszahlen.

    Also wenn du 40 Jahre 200€ mtl. eingezahlt hast sind somit mindestens 100k€ im Vertrag.

    Daraus eine Rente von 1140€ mtl. macht einen Rentenfaktor von über 114€ pro 10000€ eingezahltem Vertragsvermögen.

    Selbst wenn dein Anbieter deine Beiträge gut anlegt hat er vielleicht ein Vermögen von 300k€ zum Vertragsende in deinem Vertrag. Da muss er dann aber schon extrem Kostenarm gewirtschaftet werden. Der Rentenfaktor wäre dann auch bei 38...

    Rentenfaktor >>30 ist bei Altverträgen üblich. Mir ist unklar wie sich die Riester Auszahlungs-Rente entwickelt? Wie steigt die oder bleibt sie konstant?

    Allerdings kann man nur sinnvoll 2100€/Jahr Riestern.

    Hallo, liebe Leute,

    habe kürzlich einen Artikel in der Süddeutschen entdeckt (aber nicht lesen können, da Paid-Content: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artik…5/?reduced=true), aber hier der Vorspann: „Immer mehr Riester-Sparer gehen in den Ruhestand. Viele sind enttäuscht über die Höhe der ausgezahlten Rente und kündigen den Vertrag.

    was in der Rechnung der SZ unberücksichtigt bleibt ist die steuerliche Entlastung. Die ist bei höheren Gehältern >400€ pro Jahr. Jedes Jahr. Muss man berücksichtigen, ebenso natürlich die spätere Besteuerung im Rentenalter. Aufheben werden sich die beiden aber nicht.

    "Wenn jemand NACH RENTENBEGINN gekündigt hat: Wie hoch ist der Verlust bzw. wie viel musste er/sie ans Finanzamt und/oder an die Riester-Verwaltungsstelle zurückbezahlen?"

    So ziemlich genau sämtliche erhaltenen Zulagen und Steuervorteile. Bei mir ging die Kündigung des Riester-Fonds nach 8 Jahren +/- 0 auf.

    Zum verstehen für mich als Beispiel:

    Riestervertrag hatte 100k€

    Gekündigt und dann wurden 20k€ zurückgezahlt

    Die verbliebenen 80k€ wurden wie angelegt und nach 8J ist Gleichstand mit was?

    "Wenn jemand NACH RENTENBEGINN gekündigt hat: Wie hoch ist der Verlust bzw. wie viel musste er/sie ans Finanzamt und/oder an die Riester-Verwaltungsstelle zurückbezahlen?"

    So ziemlich genau sämtliche erhaltenen Zulagen und Steuervorteile. Bei mir ging die Kündigung des Riester-Fonds nach 8 Jahren +/- 0 auf.

    Wieso sollte man NACH Rentenbeginn kündigen? Wo ist da der Vorteil?

    Guten Tag - habe momentan einen günstigen Stromvertrag der zum 1.4.23 ausläuft. Er würde sich um 12 Monate verlängern wenn ich nicht in 2 Wochen kündige.

    Wenn ich nicht kündige, wird mein Vertrag vom Stomanbieter gekündigt? Oder werden sie verlängern und einfach den Preis anpassen? Der neue Preis des Anbieters für alle ist ca. 80% höher.

    Wenn sie den Preis erhöhen, habe ich dann ein vorzeitiges Kündigungsrecht oder muss ich dann 12 Monate bleiben? Wenn ich eine Recht habe vorzeitig rauszukommen, mit welcher Frist komme ich raus?

    Danke für die Tipps!

    Da ich Nachkommen habe, sind meine Gedankengänge anders.

    Aber als Bürger, der Einkommensteuer zahlen muß, sollte man immer den Sparerfreibetrag (801€) ausnutzen. Sonst verschenkt man Geld an Vater Staat. Sinnvoll ist es jedes Jahr zum Jahresende so viel Investitionen mit Gewinnn zu verkaufen, dass die Einkünfte daraus dem Sparerfreibetrag entsprechen. Das muß nicht auf den Euro genau passen, aber die Größenordnung sollte man schon im Auge behalten. Wenn man das entnommene Geld dann wieder anlegt, nennt man das Rollen.

    passiert bei den meisten breiten (Welt) ETFs automatisch. Bei 100+k Anlage sind die 801€ schnell übertroffen.