Beiträge von Dr. Schlemann
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Was sind das für merkwürdige Links Micha-1 ?
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Auch wenn's die Debeka ist, würde ich das nicht ganz so apodiktisch formulieren. Für wen eine Unfallversicherung sinnvoll ist und für wen nicht, sollte man klären. Eine Kombination ist unflexibler, aber nicht per se teurer als zwei Einzelprodukte. Selbstverständlich muss man den Risikobeitrag beim Sparen herausrechnen. Der Hauptgrund für die Trennung ist, dass selten ein Anbieter für beide Sparten (Unfall / Rente) das beste Produkt hat. Bei der Debeka ist das noch etwas einfacher, die hat für keine der beiden Sparten das beste Produkt.

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Ich habe in einem Finanztip-Artikel gelesen, dass von Sonderaktionen bei der BU eher abgeraten wird.
Hallo Markus_1570, können Sie diesen Artikel hier netterweise verlinken?
Sonderaktionen wie die von HDI bieten Vorteile (vereinfachte Gesundheitsprüfung), beinhalten aber auch Nachteile gegenüber einer "normalen" BU, insbesondere eine bei Abschluss gedeckelte BU Rente und eingeschränkte spätere Erhöhungsmöglichkeiten.
Um hier sinnvoll raten zu können, müsste man erst mal im Detail wissen, weshalb Sie die Sonderaktion genutzt haben bzw. nutzen mussten, um sich gegen Berufsunfähigkeit versichern zu können.
Welcher Anbieter für Sie sinnvoller ist (HDI mit Verzicht auf konkrete Verweisung, Allianz mit Möglichkeit einer DU Klausel), lässt sich ohne eingehende Ermittlung Ihrer Anforderungen und Ihrer künftigen Lebensplanung ebenfalls nicht aus der Hüfte pauschal beurteilen.
Auch bei der generellen Frage der Aufteilung auf zwei Anbieter gibt es unterschiedliche Sichtweisen bzw. Vorteile und Nachteile, wie Sie beim Googeln nach "Aufteilung der Berufsunfähigkeitsversicherung auf zwei Gesellschaften" und Lektüre unseres dabei vermutlich weiter oben erscheinenden Beitrags feststellen werden.
Wer hat Sie denn dabei beraten?
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Außerdem bedenke, dass auf eine betriebliche BU-Rente aus Entgeltumwandlung vermutlich im Versicherungsfall die volle Steuer zu zahlen wäre. 3.000 Euro nach dem neuen Vertrag wären womöglich weniger als 2.500 nach dem alten…
Das ist ein besonders wichtiger der auf unserer Webseite aufgezählten Nachteile einer betrieblichen BU! Außerdem sind auf die BU Rente auch noch Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Deshalb muss eine entsprechend höhere Berufsunfähigkeitsrente versichert werden, um auf den gleichen Nettobetrag zu kommen. Ein vermeintlich günstigerer Beitrag wird so schnell wieder aufgefressen.
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hohe Flexibilität (der Vertrag kann jederzeit reduziert werden und erhöht werden.
Reduzieren durch Teilkündigung geht immer, das ist kein Highlight. "Jederzeit" würde ich auch lieber mal genauer in den Bedingungen nachlesen, wie Wanderslust schon schreibt. Späteres Erhöhen ist aufgrund des höheren Eintrittstalters immer teurer. Deshalb würde ich mich lieber jetzt bedarfsgerecht versichern, was im Regelfall die Absicherung mindestens des Nettoeinkommens bedeutet.
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Verzicht auf „abstrakte Verweisbarkeit“
Das ist inzwischen Standard und kein besonderes Highlight. Heutzutage ist eher die Frage, ob z.B. auf die konkrete Verweisung verzichtet wird.
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Ich würde zunächst prüfen, ob das Budget für einen Beitragsentlastungstarif mit hälftiger Beteiligung des Arbeitgebers und steuerlicher Absetzbarkeit schon ausgeschöpft ist. Dessen Rendite nach Steuern dürfte mit einem Depot gut mithalten können.
Letztlich geht es bei der Beitragsentlastungskomponente nicht in erster Linie um Rendite, sondern um die Sicherheit, sich PKV Beiträge im Alter in jedem Fall entspannt leisten zu können. Beitragsentlastungssparen gehört deshalb aus meiner Sicht zur Kategorie "Versicherung eines Risikos" und nicht in die Schublade "Investment". Geld im Depot wird schnell zu Konsum - man will sich im Alter noch mal was gönnen, es muss nicht gleich ein Porsche sein.
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Eine BU bis 60 ist in der Regel zu wenig, der versicherte Betrag scheint auch nicht auszureichen (Faustregel: Nettoeinkommen absichern), ein Update (Nettoeinkommen bis 67 absichern) ist daher vermutlich sinnvoll.
Wie tom70794 schon schreibt zählt im Leistungsfall die Bedingungsqualität! Sind die neuen BU Bedingungen besser oder schlechter als die alten?
Ein großer Vorteil der betrieblichen BU ist die fehlende Gesundheitsprüfung - sofern diese bei Neuabschluss ohne Arbeitgeber ein Problem darstellt. Bitte aber auch alle Nachteile einer "Berufsunfähigkeitsversicherung über den Arbeitgeber" berücksichtigen, wie auf unserer Website, die man beim Googeln nach diesem Begriff (bzw. nach "Nachteile einer betrieblichen Berufsunfähigkeitsversicherung") einfach findet, genauer beschrieben.
Außerdem bitte in jedem Fall auf einen nahtlosen Übergang achten, also die alte BU erst canceln wenn die neue BU in trockenen Tüchern (= policiert) ist.
Da würde ich an Ihrer Stelle schon noch mal genauer hinschauen sprudelkiste . Ich hoffe, diese Denkanstöße helfen Ihnen weiter?
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Schicken Sie mir gerne eine PN (Konversation) oder eine Mail, dann schaue ich, wie ich Ihnen am besten weiterhelfen kann MicMac100 .
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Hiermit mache ich mich bemerkbar

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Also meinst Du auch, ich solle erstmal die Rückstände zahlen, alles so belassen und dann alles in Ruhe klären?
Das klingt in der aktuellen Situation nach einem guten Plan.
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Genau, auf sowas sollte man innerhalb von 8,5 Monaten reagieren, so wie in #10. Ab 9 Monaten hat es einen Beigeschmack

Genau - spätestens nach über 4,5 Jahren

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Dass in einem jahrelang ruhenden Thread in eigener Sache werblich angetreten wird, hinterlässt tatsächlich einen etwas merkwürdigen Beigeschmack – das haben andere ja schon angemerkt.
In der Sache selbst: Meine Aussage aus 12/2021 bezog sich naheliegenderweise auf den Stand Dezember 2021, nicht auf heute! Und da waren, soweit ich das mit gerade erneut durchgeführter Recherche nachvollziehen kann, drei der vier Genannten Einzelkämpfer (keine weiteren Berater mit ausgewiesener BU-Expertise) und drei von ihnen Mitte 30. Als Opa würde ich das mal mit dem etwas unscharfen Begriff "recht jung" bezeichnen.
Bei "BU-Profi" Guido Lehberg traf beides gleichzeitig zu, richtig? Alles online nachzulesen, u.a. in der Wayback Machine web.archive.org.
Was ist also bitte die Grundlage, meinen Post forsch als "falsch" oder "Unwahrheit" zu bezeichnen?Nochmal zur Klarstellung, falls das überlesen wurde: Es ging mir nie darum, jemandem die fachliche Kompetenz abzusprechen, sondern nur darum, den doch reichlich superlativischen Ton von Post #9 einzuordnen. "Mehr Kenntnisse und Praxiserfahrung als diese hat keiner zum Thema BU" ist schlicht nicht richtig, zwei Beispiele hatte ich genannt. Sollte das anders angekommen sein, betone ich das gerne noch einmal ausdrücklich.
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Hallo Bine2012 ,
das klingt nach einer wirklich belastenden Situation – verständlich, dass dir gerade die Kraft für Komplexität fehlt.
Ein paar Gedanken dazu:
- Kläre zuerst schriftlich, warum die Versicherung dich ohne dein Einverständnis "beitragsfrei" gestellt hat. Liegt es vielleicht daran, dass du Beiträge nicht bezahlt hast? Rückstände solltest du nicht einfach stehen lassen: Das kann im schlimmsten Fall zur Kündigung des Vertrags führen!
- Eine Herabstufung (Reduzierung) des Beitrags reduziert automatisch auch deine BU-Rente. Das wäre in deiner Situation jetzt keine gute Idee.
- Für die Frage "Leistungsantrag stellen oder nicht" ist ein auf BU spezialisierter Fachanwalt oder Versicherungsberater die bessere Anlaufstelle als der Versicherer selbst.
- Dein Arzt muss die Berufsunfähigkeit im Sinne der Bedingungen attestieren – bei Unsicherheit kann eine zweite ärztliche Einschätzung helfen.
Ich würde dir raten, dich zeitnah an einen BU-Fachanwalt bzw. -Versicherungsberater zu wenden, bevor du am Vertrag etwas änderst, gerade weil die 6-Monats-Frist eine Rolle spielt.
Alles Gute für dich!
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Hallo violol,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Entschuldigen Sie die ausbleibende Rückmeldung, das entspricht nicht unserem Standard, auch wenn die gesetzliche Frist nach Art. 12 DSGVO einen Monat beträgt.Für Anliegen wie ein Löschgesuch halte ich, wie oben schon von Referat Janders angemerkt, eine unmittelbare Kontaktaufnahme für den geeigneteren Weg als einen öffentlichen Beitrag. Zumal ich Ihren Fall anhand der hier vorliegenden Angaben leider nicht zuordnen und Ihnen deshalb auch nicht direkt weiterhelfen kann.
Wenn's mal hakt oder zu lange dauert haben wir zusätzlich ein eigenes Beschwerdemanagement auf unserer Website eingerichtet - darum kümmere ich mich höchstpersönlich.Melden Sie sich gerne per PN hier im Forum oder per E-Mail bei mir (am besten mit beigefügter Mail mit dem Löschgesuch) und ich sorge dafür, dass Sie kurzfristig eine Rückmeldung erhalten.
Einverstanden?Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag
Berndt Schlemann -
Das klingt doch gut.