Beiträge von Dr. Schlemann
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Hallo Deunguitz ,
Risikozuschläge entsprechen i.d.R. dem erhöhten BU-Eintrittsrisiko, also sollte das Preis-/Leistungsverhältnis auch mit RZ grundsätzlich passen.
Wie immer gilt: Wenn man nicht BU wird, ist die BU rausgeworfenes Geld. Wenn schon, ist sie wichtig und lohnend. Ob das Erbe hilft, hängt von dessen Höhe ab, wie Sie es anlegen und wann Sie ggf. BU werden. Das ließe sich mit oder ohne KI vermutlich relativ einfach berechnen.
Möglicherweise ist der für Sie sinnvollste Weg, die BU jetzt abzuschließen und Sie in dem Moment, wenn Sie "Ihr Schäfchen im Trockenen" haben, wieder zu kündigen.
Andere Gedanke: Was machen Sie bzw. Ihre Familienangehörigen beruflich? Möglicherweise hilft eine Sonderaktion beim Umschiffen des Risikzuschlags. Einige davon gibt es exklusiv bei uns, z.B. für Juristen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Mehr dazu finden Sie auf unserer Website.
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Sowas würde ich nur machen, wenn sonst absolut kein Geld für die BU vorhanden ist, man aber eine haben möchte. Ende mit 60 bedeutet auch, dass die bei anhaltende BU ab 60 nichts mehr zahlt und nicht nur, dass neue Fälle ab 60 nicht mehr abgesichert sind.
Völlig richtig, deshalb BU immer bis zur Rente. Sollte man seine Schäfchen schon vorher im Trockenen haben, kann man die BU immer noch vorzeitig kündigen.
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Hallo.
Zum Thema BU wird hier sicher was gesagt.
Zu Aktien auch vielleicht.

Dr. Schlemann
So schnell wie hier fast alle schon die richtigen Tipps geben, konnte ich dieses Mal gar nicht antworten.

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Hallo user345 ,
ist die gesundheitliche Einschränkung ein Dauerzustand oder besteht die Aussicht, dass sie wieder weggeht und Sie später vielleicht noch mal eine PKV zu Normalkonditionen abschließen können?
Haben Sie es auch bei der Debeka versucht? Dort winkt die Risikoprüfung nach unserer Erfahrung manche Risiken schmerzfrei durch, die andere ablehnen oder nur mit einem höheren Risikozuschlag versichern. Ein Vorteil für Kranke, ein Nachteil für Gesunde, die sich dort versichern möchten.
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Hierdurch sicherst du dir die günstige Alters- und Gesundheitseinstufung für die Verdoppelung und startest nur "schlechter" für den gewünschten Differenzbetrag .
Kurze Anmerkung dazu: Früher konnte man fast immer davon ausgehen, dass ältere, jünger abgeschlossene Verträge günstiger waren als ein Neuabschluss. Inzwischen hat sich das etwas verändert. Aufgrund des intensivierten Wettbewerbs um "gute" BU Risiken, sind neue Verträge mit besserem Bedingungswerk teils 10 bis 20 % günstiger. Was bleibt ist das Risiko einer erneuten Gesundheitsprüfung.
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Hallo diesersommeristwarm,
mit Ihrer Einschätzung zur Wichtigkeit eines Inflationsausgleichs liegen Sie richtig.
Bevor Sie kündigen oder blind verdoppeln, lassen Sie sich erst einmal von einem Profi beraten. Es gibt hier noch eine weitere, möglicherweise beste Option. Auch bei einer noch nicht mehr als fünf Jahre zurückliegenden PT ist es je nach Diagnose, Behandlungsverlauf und Beruf durchaus möglich, eine neue, separate BU mit Beitragsdynamik UND Leistungsdynamik (beides wichtig!) ohne Einschränkungen zu bekommen, ggf. auch über Sonderaktionen mit auf drei Jahre verkürzten Fragezeiträumen, je nach Berufsgruppe.
Das lässt sich auch jetzt noch bis Ende August umsetzen, wenn Sie zeitnah starten. Kommt es wider Erwarten zu Verzögerungen: Zur Fristwahrung können Sie die Erhöhung der bestehenden Summe erst mal annehmen und nach Zugang der vollständigen Unterlagen wieder widerrufen, falls Sie sich dann doch für eine Alternative entscheiden.
Und ein wichtiger Punkt neben dem reinen Inflationsausgleich: Achten Sie auf leistungsstarke, moderne Bedingungen. Die höchste Rentenhöhe nützt wenig, wenn im Leistungsfall wegen schwacher Bedingungen nicht oder erst nach langem Streit gezahlt wird.
Hilft das?
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Was sind das für merkwürdige Links Micha-1 ?
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Auch wenn's die Debeka ist, würde ich das nicht ganz so apodiktisch formulieren. Für wen eine Unfallversicherung sinnvoll ist und für wen nicht, sollte man klären. Eine Kombination ist unflexibler, aber nicht per se teurer als zwei Einzelprodukte. Selbstverständlich muss man den Risikobeitrag beim Sparen herausrechnen. Der Hauptgrund für die Trennung ist, dass selten ein Anbieter für beide Sparten (Unfall / Rente) das beste Produkt hat. Bei der Debeka ist das noch etwas einfacher, die hat für keine der beiden Sparten das beste Produkt.

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Ich habe in einem Finanztip-Artikel gelesen, dass von Sonderaktionen bei der BU eher abgeraten wird.
Hallo Markus_1570, können Sie diesen Artikel hier netterweise verlinken?
Sonderaktionen wie die von HDI bieten Vorteile (vereinfachte Gesundheitsprüfung), beinhalten aber auch Nachteile gegenüber einer "normalen" BU, insbesondere eine bei Abschluss gedeckelte BU Rente und eingeschränkte spätere Erhöhungsmöglichkeiten.
Um hier sinnvoll raten zu können, müsste man erst mal im Detail wissen, weshalb Sie die Sonderaktion genutzt haben bzw. nutzen mussten, um sich gegen Berufsunfähigkeit versichern zu können.
Welcher Anbieter für Sie sinnvoller ist (HDI mit Verzicht auf konkrete Verweisung, Allianz mit Möglichkeit einer DU Klausel), lässt sich ohne eingehende Ermittlung Ihrer Anforderungen und Ihrer künftigen Lebensplanung ebenfalls nicht aus der Hüfte pauschal beurteilen.
Auch bei der generellen Frage der Aufteilung auf zwei Anbieter gibt es unterschiedliche Sichtweisen bzw. Vorteile und Nachteile, wie Sie beim Googeln nach "Aufteilung der Berufsunfähigkeitsversicherung auf zwei Gesellschaften" und Lektüre unseres dabei vermutlich weiter oben erscheinenden Beitrags feststellen werden.
Wer hat Sie denn dabei beraten?
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Außerdem bedenke, dass auf eine betriebliche BU-Rente aus Entgeltumwandlung vermutlich im Versicherungsfall die volle Steuer zu zahlen wäre. 3.000 Euro nach dem neuen Vertrag wären womöglich weniger als 2.500 nach dem alten…
Das ist ein besonders wichtiger der auf unserer Webseite aufgezählten Nachteile einer betrieblichen BU! Außerdem sind auf die BU Rente auch noch Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Deshalb muss eine entsprechend höhere Berufsunfähigkeitsrente versichert werden, um auf den gleichen Nettobetrag zu kommen. Ein vermeintlich günstigerer Beitrag wird so schnell wieder aufgefressen.
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hohe Flexibilität (der Vertrag kann jederzeit reduziert werden und erhöht werden.
Reduzieren durch Teilkündigung geht immer, das ist kein Highlight. "Jederzeit" würde ich auch lieber mal genauer in den Bedingungen nachlesen, wie Wanderslust schon schreibt. Späteres Erhöhen ist aufgrund des höheren Eintrittstalters immer teurer. Deshalb würde ich mich lieber jetzt bedarfsgerecht versichern, was im Regelfall die Absicherung mindestens des Nettoeinkommens bedeutet.
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Verzicht auf „abstrakte Verweisbarkeit“
Das ist inzwischen Standard und kein besonderes Highlight. Heutzutage ist eher die Frage, ob z.B. auf die konkrete Verweisung verzichtet wird.
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Ich würde zunächst prüfen, ob das Budget für einen Beitragsentlastungstarif mit hälftiger Beteiligung des Arbeitgebers und steuerlicher Absetzbarkeit schon ausgeschöpft ist. Dessen Rendite nach Steuern dürfte mit einem Depot gut mithalten können.
Letztlich geht es bei der Beitragsentlastungskomponente nicht in erster Linie um Rendite, sondern um die Sicherheit, sich PKV Beiträge im Alter in jedem Fall entspannt leisten zu können. Beitragsentlastungssparen gehört deshalb aus meiner Sicht zur Kategorie "Versicherung eines Risikos" und nicht in die Schublade "Investment". Geld im Depot wird schnell zu Konsum - man will sich im Alter noch mal was gönnen, es muss nicht gleich ein Porsche sein.