Beiträge von McProfit

    Hallo blayfex und James McIntosh

    sorry, man muss hier im Forum höllisch aufpassen dass man Kommentare macht die mißverständlich sind oder anders ausgelegt werden können.

    Erinnert mich fast ein wenig an den guten Herrn Merz mit seinem Stadtbild

    Zurück zu den Immobilien

    Es ging in den ganzen Kommentarern immer nur darum ob MIETE oder KAUFEN wirtschaftlich besser ist.

    Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass gerade bei Immobilien jeder Fall anders ist.

    Ob ich in Stuttgart wohnen will oder auf der Schwäbischen Alb oder irgendwo in den ostdeutschen Bundesländern:

    Wie soll man das vergleichen?

    Selbst wenn das Kaufe oder Bauen sich nicht rechnen sollte, dann bitte nicht vergessen man bildet ein Vermögen für GENERATIONEN.

    Für den Bauherrn mag es in seiner Lebenszeit kein Geschäft sein aber die Immbilie bleibt für Genereationen, für Kinder oder Nachkommen. Dazu noch mit Infaltionsausgleich natürlich auch mit Unterhaltskosten

    Das wollte ich sagen

    und natürlich auch den Blick auf die unterschiedlichen Einzelfälle richten.

    Ich habe erwähnt, dass ich nun mal ein Grundstück von den Eltern geerbt habe, aber selbst bauen musste.

    Mein Nachbar zur rechten hat das ganz Haus incl. Grnundstück geerbt und meni Nachbar zur linke hat Haus mit Grundstück gekauft - ist aber nun mal Chefart in der Klinik

    Gegenüber gibt es Mehrfamilienhäuser mit Eintentumswohnungten. Dort wohnen manche Menschen im Eigentum und zahlen seit 10 Jahren die Rate

    'Andere wohnen zur Miete und fahren 4 x im Jahr in Urlaub

    Und andere wohnen zur Miete und die Eltern zahlen die Miete

    Wie will man das vergleichen???

    Gruss McProfit

    Lieber Einundzwanzig

    bei dieser Bilanz der Wertentwicklung stellt man sich doch die Frage warum nicht jeder Anleger mit etwas finanzwissen BITCOINS kauft.

    'Schließlich kann fast keine Aktie bei einer solcher Wertentwicklung mithalten.

    Da muss es doch andere Gründe geben?

    Wieviel Prozent Deines Anlagekapital hast denn DU in Bitcoin investiert.

    Und wenn noch Luft nach oben wäre, warum erhöhst Du nicht auf einen "richtig dicken und fetten Prozentsatz", also oberhalb 50% ?

    Bei dieser Bilanz mit jedem Jahr nur Gewinn ohne ein Verlustjahr ist das doch merkwürdig?

    Oder ist das alles nur im Rückblick so schön ???

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Immobilien-Fans

    im Augenblick gibthier in dieser Abteilung des Forums 2 Themen:

    Die Einen diskutieren ob eine Immobilien besser ist als ein ETF Sparplan

    und die Anderen diskutieren "wann der Crash kommt, wie dieser wohl ausfällt und wie sie sich dann verhalten"

    Als langjähriger Inhaber einer Immobilienfima bin ich natürlich eine Art Fachmann für das 1. Thema. Leider gibt es zu Immobilien keine richtige oder falsche Antwort.

    Wer eine Immobilien für sich selbst zum bewohnen kauft oder ein Haus baut der weiß in der Regel, dass diese Investition rechnerisch nicht gerade der Hit ist.

    Natürlich gibt es allein in Deutschland tausende von Sonderfällen, je nach Lage, Baujahr, Eigenkapital, Beruf, Alters usw.

    Alle diese Punkte verändern natürlich die langfristige Bewertung eines Immobilienkaufs im Vergleich zu einer ETF Anlage.

    Wie will man aber beispielsweise die Lebensqualität berechnen?

    Wer sich den Luxus und die Kosten eines eigenen Haues gönnt und sich das "leisten" kann der will hat natürlich viele Jahrzehnte einen ganz andere Lebensstil als ein Mieter einer Wohnung der sein übriges Geld lieber in ETFs anlegt.

    Ich kann natürlich gut reden weil ich mir auch auf Grund immobilienlastiger Vorfahren (der Großvater hatte viel landwirtschaftlichen Grundbesitz der später Bauplatz wurde) es viel einfacher hatte als jemand der mit NULL anfängt und Jahzehntelang sich finanziell für die Abzahlraten einschränken muss.

    Daher ist diese Diskussion sinnlos hier weil die Voraussetzungen einfach unterschiedlich sind.

    Ich wohne beispielsweise in einem 500 m2 Haus mit Pool und 5 Garagen, mit Gästewohnung - natürlich auch Dank dem kostenlosen BAUPLATZ der VORFAHREN,

    mein Nachbar hat sein ganzes Haus gincl. Bauplatz vom kinderlosen Onkel geerbt weil er zur Erbengeneration gehört und zufällig Erblasser hatte.

    Mein anderer Nachbar ist Chefarzt einer Klinik mit einem Einkommen mit dem er auch ohne Vorfahren und ohne Erbschaft das alte Nachbarhaus auf 1.000 m2. Grund kaufen und umbauen konnte und immer noch komfortabel lebt.

    Ich habe aber auch viele Freunde die ihr halbes Leben abzahlen und dann irgendwann eine Scheidung erleben wo sie dann froh gewesen wären wenn sie statt ener Immobiie lieber ETF gespart hatten.

    Ich kann Euch noch stundenlang solche Storys aus dem echten Leben erzählen, wie soll man da objektiv beraten.

    Jeder ist seines Glückes Schmid. Viele Glück wünscht McProfit

    Hallo Forums Freunde
    zum Glück bin ich vor 50 Jahren solchen Ratschläge nicht gefolgt

    Ich habe auch im Alter von Ü30 meine erste Immobilie gekauft, auch damals mit Vollfinanzierung und großem Optimismus


    Das habe ich jedes Jahr wiederholt, natürlich nur weil die Hausbank die Vollfinanzierung genehmigt hat

    Mit dieser Strategie habe ichi mir mein heutiges erhebliches Vermögen aufgebaut

    Obwohl mir schon damals die so genannten Besitzlosen, davon, abgeraten haben

    Diese wohnen heute noch zur Miete. Und Jammern über die hohen Mietpreise.

    Natürlich weiß ich selbst, dass diese Strategie auch damals ein Risiko war, und dass ich eben auch viel Glück hatte,

    ob diese Strategie auch heute noch funktioniert, wissen wir eben erst in Zukunft


    Das gilt aber für die meisten Entscheidungen, die man treffen muss.
    Viel Glück wünscht McProfit

    Freitag 7.11.2025 um 23 Uhr

    Lieber @Achim Weiss und @Saarlaender

    jetzt hat einmal im Leben ein Schwabe versucht etwas ironisch zu sein und schon wurde es ihm zum Verhängnis.

    Zunächst einmal vielen Dank dass ich bei der Berechnung meiner Lebenserwartung laut der "Achim-Weiss-Tabelle" einen Fehler gemacht habe.

    Dadurch dass ich die letzten 20 Jahre schon überlebt habe, verlängert sich natürlich meine aktuelle Erwartung jetzt statt von 2 auf immerhin 8 Jahre! Das ist ja schon mal beruhigend

    Jetzt aber zurück zu meinen Versuch der Ironie.

    Eigentlich wolltet ich mit meinem Kommentar lediglich sagen dass die allseits hier empfohlene Anlagestrategie mit ETFs in der Tat ja völlig richtig ist und die Rendite vermutlich selbst von Profis kaum übertroffen wird.

    Andererseits ist der Untehaltungsfaktor mit diesen ETFs natürlich stark gesunken. Wenn ich auf meine gutes altes Depot mit Einzelaktien geschaut habe da war denn jeden Tag irgendwo "Musik" drin.

    Egal ob bei der abenteuerlichen Talfahrt mit meinen geliebten NOVO-Nordisk-Pharmaaktien oder auch bei den meinen Junior irgendwann mal ins Depot gelegten NIKE Sportschuhaktien die einem eher die Tränen in die Augen treiben....

    Dafür konnte ich jeden Tag nur noch staunen, über die lange Zeit nicht enden wollenden Kursgewinne der Rüstungsaktie von RHEINMETALL von 200 auf fast 2.000 Euro aber auch bei meinen AMAZONs und Microsofts...

    Diese täglichen Erlebnisse im ansonsten sehr geruhsamen Alltag eines 80jährigen Schwaben fehlen mit diesen ETFs jetzt plötzlich.

    Bei den jetzt im Depot liegenden ETFs geht es (wenns hoch kommt) um Kurssprünge wenns meist um 0,5%, eine 1 oder gar 2 oder 3 vor dem Komma ist schon ein ganz besonderer Tag....

    Das war eigentlich der Kern meines etwas missglückten oder mißverstandenen Kommentars.

    Der Hinweis auf die Steuer ist mir lediglich beim Schreiben so nebenbei eingefallen und sollte Anleger daran erinnern, die eine ähnliche Umschichtung planen, dass sie diese Steuer nicht ganz vergessen sollen.

    Ich weiß natürlich selbst, dass die Steuer auch fällig gewesen wäre wenn ich in meinen geliebten Einzelaktien geblieben wäre....

    Ich versichere Euch dass ist in Zukunft Ausflüge in die Welt der Ironie bleiben lasse und das den Profis hier überlasse (ja auch Dir @Achim Weiss)

    und meinen "Senf" nur noch in der Forum zum Besten gebe, so wie es eben meinem Naturell entspricht oder wie man hierzulande zu sagen pflegt:

    "Schuster bleib bei Deinenen Leisten..."

    Vielen Dank für die Lehrstunde, ganz besonders an den geschätzten @Achim Weiss

    McProfit - zur Zeit zurück im Ländle.

    Lieber Forumsfreund Taust

    es ist imme wieder erstaunlich wie präzise manchmal die Kommentare analysiert werden und wie schnell hier bei an sich verständlichen Aussagen doch eine andere Sichtweise hineininterpretiert wird.

    Das hat mich jetzt (fast) an unseren Bundeskanzler erinnert, der mit seinem Hiweis auf ein Stadtbild das vielen Menschen Angst macht einen Empörungssturm ausgelöst hat. Dabei hat er speziell in DIESEM Fall eigentlich mal eine Aussage gemacht die von den meisten Menschen so verstanden wurde wie sie gemeint war.

    Jetzt aber zu meinen offensichtlich mißverständlichen Anlageempfehlungen, die ich vor über 40 Jahren noch persönlich vom Altmeister Andre Kostolany bei seinen Vorträgen erhalten habe und die bereits seit den 1980er Jahren bis heute meine Anlagestrategie bestimmen.

    Wer in der damaligen Zeit Geld in Aktien investiert hat, dem ging es nicht um eine Kapitalanlage. Aktien wurden damals als Spekulation mit übrigem Geld gesehen. Daher waren hierzuladen vor allem viele Nebenwerte beliebt weil man dort mit größeren Kurssprüngen gerechnet hat als bei einer heimischen Siemens, BASF, VW ode Thyssen Aktie.

    Viele dieser Firmen gibt es heute gar nicht mehr. Mir fällt spontan noch BREMER VULKAN ein, eine Werft die damals monatelang wegen Übernahmegerüchten im Brennpunkt stand, vor allem vom Effektenspiegel gepuscht. Oder Spielkartenfirma ASS wegen wertvollen Grundstücken die angeblich Daimler kaufen wollte.

    In Zeiten wie diesen hat damals der gute alte KOSTOLANY in seinen Vorträgen mir zu ersten Mal den Blick über den Tellerrrand geöffnet und auf die PRODUKTE hingewiesen. Auf die steigende Weltbevölkerung und den Tip gegeben, das zu kaufen, was man kennt und wo selbst mehr oder weniger "Insider" ist.

    So kam es, dass das LAND wo die Firma den Sitz hat unwichtig wird sondern eben die Firma und die Produkte. Das hat sich bis heute nicht geändert

    Ich habe zurm Beispiel Medizinprodukte, Styker, Medtronik, Esilor seit Jahrzehnten im Depot nur weil ich auf das PRODUKT und nicht auf das LAND geschaut habe. Das gilt aber auch für meine CocaCola, McDonalds, LOREAL Nestle oder Microsoft.

    Bei RHEINMETALL ist Dein Kommentar interessant. Diese Aktie habe ich übrigens nach dem Ukraine Krieg gekauft und da habe ich damals im Forum hier ausdrücklich diskutiert dass ich mit diesem Aktie in der Tat meiner Strategie eigentlich UNTREU geworden bin. Denn dort habe ich ausnahmensweise mal auf die kurzfristige Entwicklung geschaut und bin damit zufällig im Nachhinein gesehen goldrichtig gelegen.

    Man könnte aber natürlich hier im Forum auch ein Thema beginnen ob denn Rüstungsprodukte nicht auch zu den Produkten gehören die man auch in Zukunft "immer mehr" braucht.

    Historisch gesehen gibt es auf der Welt zu allen Zeiten Kriegen. Uns fallen diese eben mehr je näher sie in unserer Region stattfinden. Daher könnte man vermutlich sogar Rüstungsprodukten eine Wachstumsperspektive geben.

    Wenn Du willst kann ich Dir aber auch viele Firmen nennen die einen Niedergang erlebt haben, weil eben deren Produkte langfristig nicht mehr so gefragt waren oder nicht mehr dem Zeitgeist entsprachen. Ob man das immer im voraus erkennen konnte ist ein anderes Thema

    Ich habe noch neben RHEINMETALL eine andere Aktie bei der ich bewusst nur deshalb meiner Stategie untreu geworden bin, weil mich ein Bericht in der Zeitschrift CAPITAL im APRIL 2000 derart geärgert hat, dass ich genau das Gegenteil gemacht habe was Capital empfohlen hat.

    Ich habe damals nur deshalb AMAZON gekauft weil die Zeitschrift die Zukunft des Onlins-Handels negativ bewertet hat und ich persönlich vom Gegenteil überzeugt war weil ich damals schon an einer Direktmarketingfirma beteiligt war die mit Direktvermarktung viel mehr Wachstum hatte als mit Ladengeschäften.

    Daher habe ich bis heute diesen damaligen Capital-Bericht bei mir an der Wand hängen, als Beweis dass es manchmal besser ist, den eigenen Kopf zu benutzen.

    Du siehst, manchmal geht eben auch ein McProfit "fremd"

    daher hast Du mit Deiner Kritik sogar ein wenig recht.

    FAZIT meines wieder mal sehr langen Kommentars

    Speziell der McProfit muss sich in Zukunft noch viel mehr überlegen ob seine oft spontanen Kommentare nicht irgendwo widersprüchlich sind oder missverstanden werden könnten und er dann (ähnlch wie zur Zeit unser Bundeskanzler) mit einer eigentlich verständlichen Aussage "dumm dasteht".

    Dennoch vielen Dank für diese ganz besondere Lehrstunde.

    Viele Grüße aus dem heimischen Schwabenland von McProfit

    Lieber @Achim Weiss

    KOMPLIMENT!

    Du hast vermutlich den Jahresbericht von Procter & Gamble gelesen. Dort steht in der Tat, dass die Firma inzwischen mit Alters-Inkontinenzprodukten mehr Gewinn erzielt als mit denselben Produkten für Babys. Dies liegt (noch) nicht am höheren Umsatz sondern an der höheren Marge bei Seniorenprodukten im Gegensatz zu den Produkten für Babys.

    Das Thema beim Fragesteller war jedoch eher die Frage nach der Ländermischung. Da ist tatsächlich so, dass die großen Weltmarktführer einfach in den USA ihren Sitz haben.

    Solange sich das nicht ändert, wird ein solides Aktiendepot (oder ein ETF) automatisch IMMER einen höheren Anteil an US-Firmen haben.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo kleineskarlchen

    Die Frage der Aufteilung eines Aktiendepots, egal ob bei Einzelaktien oder bei ETFs gibt es, solange es die Börse gibt.

    Wenn Du schon länger hier im Forum Leser bist, weist Du vielleicht dass ich zu den langejährigen Anlegern gehöre die seit über 40 Jahren Aktien kaufen und alle möglichen Strategien probiert haben und dabei auch keinen Fehler ausgelassen haben.

    Ich habe vom guten alten Kostolany bei seinen Vorträgen in den 1980er Jahren gelernt (damals gab es noch kein Internet und keine Telebörse und keinen MSCI und nicht mal einen DAX) dass es nicht so sehr darauf ankommt in welchem Land eine Firma ihren Sitz hat sondern WELCHE PRODUKTE die Firma produziert.

    Er sagte in seinen Vorträgen immer:

    "wird die Anzahl der Menschen auf der Erde immer größer? - und wenn JA, welche Produkte werden diese viele Menschen auch in Zukunft brauchen...?"

    Mit dieser Methode habe ich damals überlegt,

    "Was brauchen die Menschen als Erstes im Leben? Das war einfach: Pampers. Und wer stellt die her? Procter und Gamble. Dass die Firma ihren Sitz in USA hat war Nebensache.

    So bin ich zu einer meiner ältesten Aktien in meinem Depot gekommen.

    In den letzten 40 Jahren seit ich an der Börse bin, sind zu den vorhandenen 4 Mrd. Menschen weitere 4 Mrd dazugekommen, jetzt sind wir 8 Mrd. Ob alle 4 Mrd Pampers gekauft haben, weiß ich nicht, es reicht ja schon ein Teil davon....

    Später habe ich dann bemerkt dass die Menschen nicht nur MEHR werden sonden älter werden.

    Und was brauchen ältere Menschen ?

    Richtig: Kniegelenke und Hüftgelenke (von STRYKER) Herzschritttmache (von MEDTRONIC) und Brillen (von ESILOR) und Pillen von den vielen Pharmafirmen.

    Das die meisten Firmen in den USA ihren Sitz hatten habe ich erst bei einer Länderanalyse festgestellt. Hat mich aber nie gestört. Das gilt für mich bis heute.

    Daher mach Dir wegen dem LAND keine so großen Gedanken.

    Mach Dir viel mehr Gedanken zu der Zukunftschance der PRODUKTE die Deine Firmen herstellen.

    Viel Erfolg (und Glück) wünscht Dir McProfit

    Hallo Smoker

    Diesen Gedanken von Dir, hatte ich ebenfalls, als ich das Angebot des Fragestellers gelesen hatte.

    Allerdings habe ich inzwischen mal ein wenig nachgerechnet. Was tut man nicht alles wenn man glaubt, dass man sich in einer Branche auskennt.

    Zunächst ist es so, dass die Wohnung in dem Städtle Eislingen liegt, das ist immerhin rund 50 km südöstlich von Sutttgart und gerade noch im Einzuggebiet der Industieregion Stuttgart. Aber wie gesagt "nur gerade noch..."

    Weiterhin ist es so, dass es wohl eine reine 1-Zimmer-Wohnung ist.

    Das heißt es gibt wohl ein Bad bestehend aus Dusche, Waschbecken, WC und (vielleicht) noch einen kleinen Flur mit Gardereobenhaken dann und eben nur noch dieses EINE Zimmer in dem sich üblicherweise die Küchenzeile befindet, ein Esstisch, ein Couch ABER AUCH das Bett, also das Schlafzimmer und mit viel Glück gibt es auch noch einen Balkon.

    Diese Wohnform ist das was eigentlich die meisten Menschen gar nicht wollen.

    ie meisten Menschen - auch Singles - bevorzugn in den meisten Fällen zumindest ein separates Schlafzimmer.

    Bei Mietern ist die Lage eben so, dass viele Mieter mangels Angebot an 2-Zimmer-Wohnungen oder aber mangels genug Einkommen für eine größere Wohnung eben den Kompromiss mit dieser 1-Zimmer-Wohnung machen.

    Die Käufer - und um diese geht es hier ja - sind daher bie dieser Art von Immobilien zurückhaltend.

    Meist sind es gerade so wie hier im vorliegenden Fall Menschen die gerade mit der Idee anfangen sich mit dem Kauf von Immobilien ein kleines Vermögen aufzubauen.

    Damit das auch mit der Bank klappt fangen solche Menschen oft gerade mit so kleinen Appartments an weil sich diese noch am ehesten finanzieren lassen.

    Ich sehe daher die Wohnung in der Tat für diesen ZWECK als gute Möglichkeit. Viel bessere Gelegenheiten um eine Art Immoblilienkarriere zu starten wird es kaum geben.

    Ich selbst habe mit dieser Methode auf jeden Fall mir ein nicht unerhebliches Vermögen aufgebaut, allerdings war das eine andere Zeit und ich habe auch 30 - 40 Jahre gebraucht bis es am Ende dann über 100 Mietobjekte waren....

    Daher viel Glück für den Fragesteller wünscht McProfit

    PS Der Teufels steckt im Detail,

    der Fragesteller hat nicht berichtet ob die Wohnanlage in der Stadt Eislingen einen schlechten Ruf hat, weil dei Bewohner möglicherweise zu viele sogenannte ethnische Minderheiten sind, wegen Ruhestörung, wegen Müllproblemen oder ählichem und "gute Mieter" diese Anlage meiden?? Solche und ähnliche weiche Faktoren wurden nicht geschildert und könnten meine Beurteilung natürlich nochmal komplett auf den Kopf stellen.

    Wenn Du eine Immobilie zur Vermögensbildung kaufen willst, ist dieses Objekt in der Tat ideal. Ob es am Ende eine gute oder weniger gute Idee war, weißt Du erst im Nachhinein.

    Alle anderen Immobilien die aktuell so am Markt angeboten werden, haben sogar eher schlechtere Konditionen,

    die Wohnung ist relativ KLEIN, daher der Verkaufspreis unter 100.000 Euro

    die Miete pro m2 ist für die kleine Wohnung gut es sind somit über 4% pro Jahr brutto

    die Rücklagen sind höher als bei vielen Vergleichsobjekten

    die Nebenkosten auch die NICHT UMLEGBAREN sind wegen der kleinen Wohnfläche gering.

    Da üblichen Risiken die beim Immobilienkauf immer dabei sind, kannst Du im Notfall aus dem normalen Einkommen ausgleichen, das wäre bitter (z.B. Mietausfallrisiko) aber machbar.

    Die Chance dass Du im Laufe der Jahre eine weitere Wohnung dazu kaufst die bei diesem Modell groß weil die Bank Folgeimmobilien immer leichter finanziert als beim ersten Mal.

    Und nach Azahlung hast Du im Alter ein nettes Zusatzeinkommen.

    Was Du machen musst und was ich nicht getan habe obwohl ich die Gegend Göppingen - Geislingen - Eislingen, südöstlich von Stuttgart in Richtung ULM München gute kenne - ist dort rbeifahren und die Wohnanlage in Augenschein nehmen, Mieter, Sauberkeit, Treppenhaus, Müll, Außenanlage, Balkone, Sperrmüll, Namensliste an den Klingeln und Biefkasten und viele Kleinigkeiten.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Hallo Freunde, liebe @Achim Weiss und Kapitalist

    jetzt hat Forumsfreund Achim Weiss meinen Bltudruck in Wallung gebracht. Er hat mir gerade noch 2 Jahre Lebenserwartung prognostiziert wenn man seiner durchschnittliche Lebenserwartung mit seinen 82 Jahren Glauben schenken will.

    Zum Glück hat mit Forumsfreund Kapitalist wenige Kommentare später dann Hoffung auf weitere 15 Jahre gemacht da ich nach seiner Berechnung eine Lebenserwartung von 95 habe, wenn auch nur mit geringer Wahrscheinlichkeit, (das habe ich einfach mal überlesen)

    Was ich nicht verstanden habe: Was soll ich denn jetzt in Anbetracht dieser Prognosen einer Lebenserwartung zwischen 2 und 15 Jahren machen.

    Ich habe ja schon entsprechend der eigenen Entscheidung die meisten Immobilien verkauft und in Aktien angelegt. Dann habe ich auf Grund der massiven Seelenmassage hier im Forum viele Einzelaktien verkauft und in verschiedene ETF angelegt.

    Die ganzen Ideen, egal ob eigene oder von den Forumsfreunden hier, haben mich erst mal riesige Summen an Steuer gekostet.

    Bei den Immobilien gelte ich beim Finanzamt da ich auch als Privatier mit 80 Jahren aus Sicht eines Finanzbeamten einfach zu viele Häuser besitze. (Kommentar. Wozu braucht ein normaler Mensch so viel Immobilien?)

    Beim Umtausch der Einzelaktien in ETFs war wiederum viel Steuer fällig weil natürlich nicht alle Aktien schon vor Einführung der Abgeltungssteuer gekauft wurden und somit der Mehrerlös eben steuerpflichtig ist. OK, sei es drum, unser Staat braucht ja dringend Steuern.

    Jetzt habe ich aber festgestellt:

    Mein schönes Wertpapierdepot wird plötzlich völlig langweilig. Bei den ETFs sind die Kursschwankungen nur in homöpathische Größenordnungen. Da reicht einmal im Jahr der Blick ins Depot.

    Für einen Vollblutbörsianer wie ich jahrzehntelang war - eine neue Erkenntnis.

    Aber in Anbetracht meiner Lebenserwartung: vermutlich dennoch eine kluge Entscheidung, zumal ein großer Erbstreit auf diese Weise am ehesten vermieden wird.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo @Achim Weiss, BS.C  Sovereign  LebenimSueden

    Ich habe gerade Eure letzten Beiträge zum Thema preiswertes Bauen gelesen.

    Im Grunde genommen hat jeder von Euch mit seinem Argumenten recht, das es für BEIDE Varianten Für und Wider gibt

    Ich selbst war ja viele Jahre mit meiner Immoblienfirma Eigetentumswohnungen gebaut sowohl

    zum VERKAUFEN an Selbstbezieher aber auch

    zum VERMIETEN an Kapitalanleger

    Entsprechend dieser Zielgruppe habe ich unterschiedlich gebaut.

    Bei Wohnungen an Selbstbezieher habe ich auf bessere und damit teurere Lage geachtet, individuelle Architektur, Dachterrassen, Logien, bodentiefe Fenster, Einbauküche, Aufzug, Tiefgarage

    Wohnungen für Kapitalanleger zum Vermieten habe ich in weniger guten und somit preiswerten Lagen gebaut, an Hauptstrassen, an einem Nordhang oder neben irgendwelchen Gewerbeobjekten.

    Wenn es ging ohne Tiefgarage, nur mit den Mindestanforderungen an Stellplätze, ohne Aufzug bei bis zu 4 Etagen, ohne Kellerräume, auch ohne Treppenhaus nur mit sogenannten Laubengängen, das sind offene Zugangspodeste auf jeden Stock zu jeder Wohnung von außen.

    Die Balkone wurden auf Stahlträgern VOR die Häuser gesetzt mit einem Abstand von ca 10 - 20 cm zum Haus, dadurch wurde die ganze Fassade mit Wärmedämmung erhalten

    Ganz wichtig war auch dass Mietwohnungen wenig m2 Wohnfläche haben, umso höher ist später die erzielbare Miete pro m2. Also 3-Zimm-Wohnungen für maximal 65 m2, 40-Zi-Wohnung für 75 - 80 m2 usw.

    Solche Wohnungen für Kapitalanleger zum Vermieten waren in Durchschnitt um mindestens 1.000 bis 2.000 Euro pro m2 Wohnfläche preiswerter

    Obwohl die Architekur langweilig war, waren die Wohnung dennoch ruck zuck vermietet. Die Besonderheit ist eben, dass MIETER längst nicht so viel Wert auf Architektur oder Lage legen sondern auch Mietpreis und zentrale Lage weil sie oft ohnehin keine Wohnung "fürs Leben" suchen.

    Bei Anfangs-Mieten von ca. 12 Euro pro m2 (Neubauwohnung)war die Miete für den Mieter wegen den kleinen Wohnflächen gut bezahlbar und die Anfangsbrutto-Rendite für den Kapitalanleger rund 4,8% und nach Abzug nicht umlegbarer Nebenkosten immer noch rund 4%

    Ihr seht, das Thema ist sehr vielschichtig und kann nicht pauschal kommentiert werden.

    Die wenigsten Bauträger hatten zu meiner Zeit den MUT derart enfach zu bauen. Z.B. allein beim Thema Laubengängen statt Treppenhaus steht jedem Architekt die Haare zu Berge.

    ich habe das durchgezogen, alle Häuser sind auch heute noch voll vermietet und immer wenn ich an einem Haus vorbeifahre das ich mal gebaut habe, denke ich dass es ein gutes Geschäft für die Anleger war. Inzwischen sind die Miete deutlich gestiegen und die Wohnungen übewiegend abbezahlt so dass die MIete ein nettes Zusatzeinkommen ist.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber Sovereign

    Du hast natürlich völlig recht. Die Idee mit dem Kauf einer kleinen Eigentumswohnung zum vermieten ein Vermögen aufzubauen, hat logischerweise all diese Risiken, die du genannt hast.
    Wie immer gibt es auch dazu eine alte Weisheit:
    „nichts geht ohne Risiko, - aber ohne Risiko geht auch nichts“

    Immerhin beabsichtigt der Fragesteller lediglich eine kleine 40 m² Wohnung zu kaufen, die im Vergleich mit anderen Immobilien immerhin noch die höchste Rendite hat bei überschaubarem Risiko

    Der Plan bei dieser Idee sollte jedoch nicht sein, auf eine Wertsteigerung zu spekulieren, da wären Aktien in der Tat interessanter.
    die Idee beim Kauf von Immobilien ist vielmehr,

    dass man nach Abzahlung des Kaufpreisdarlehens lebenslängliche monatliche. Mieteinnahmen hat die im Normalfall entsprechend der Inflation sogar regelmäßig angepasst werden können.


    Da es sich um eine Wohnung mit geringer Wohnfläche handelt, sind auch in Zukunft die Verwalter und die Instandhaltungsrücklage überschaubar. Diese richten sich immer nach der Wohnfläche beziehungsweise dem Anteil an Tausendstel der Gesamtfläche.

    Die Wohnanlage hat zudem aktuell eine Instandhaltungsrücklage von 1,2 Millionen €, das ist heutzutage nicht selbstverständlich.

    Ich kenne Immobilien bei denen die Rücklage gerade mal für die laufenden Reparaturen ausreicht..

    Das Ziel des Käufers müsste jedoch sein, nach einigen Jahren bereits die nächste Immobilie zu erwerben.

    Ich habe das selbst so praktiziert und habe in 30 Jahren am Ende über 100 eigene Immobilien besessen
    Wie schon gesagt, das ist keine Anlage für ängstliche Naturen.

    Viel Erfolg wünscht mcprofit

    Hallo zusammen
    mich hat der Forum Freund Upset1990 zusätzlich auch direkt angeschrieben und ich habe ihm die selben Fragen gestellt, die auch hier schon gestellt wurden

    Inzwischen habe ich auch verstanden, dass es um eine Einzimmerwohnung geht mit 39 m² in dem 10.000 Einwohner Städtchen Eislingen östlich von Stuttgart in einer Wohnanlage mit 100 Wohnungen, Baujahr 1978, jedoch renoviert und offensichtlich in gepflegter Zustand

    Wenn der Forumsfreund in Immobilien investieren will, und nur ganz wenig Eigenkapital hat, dann ist eine solche Wohnung in der Tat die einzige Möglichkeit das hin zu bekommen und auch eine Finanzierung der Bank zu erhalten

    der in Immobilien investieren will, und nur ganz wenig Eigenkapital hat, dann ist eine solche Wohnung in der Tat die einzige Möglichkeit auch eine Finanzierung der Bank zu erhalten

    Der einzige Grund, das überhaupt zu machen und nicht in einen ETF Sparplan zu investieren, ist eben der, dass man eine Immobilie relativ leicht finanzieren kann und über die Miete abbezahlt

    Ein ETF auf Kredit ist völlig unüblich und normalerweise nicht zu finanzieren

    Nach den mir vorliegenden Infos kann man das machen,

    Kaufpreis 96.000, Miete 490 kalt, hohe Instandhaltungsrücklage, relativ sicherer Mieter und gute Vermiet
    ob das in zehn oder 20 Jahren rückblickend, ein gutes Geschäft war, weiß man erst hinterher, das Risiko ist auf jeden Fall überschaubar
    Für seine Situation halte ich dieses Angebot sogar für optimal, es wird kaum eine Alternative mit seinen Voraussetzungen geben.
    Viele Grüße, Mcprofit -

    immer noch im Urlaub in Oberstaufen im Allgäu.

    Hallo Upset1990

    Vielen Dank für die Vorschusslorbeeren

    Da du mir persönlich direkt geschrieben hast, habe ich dir auch direkt persönlich geantwortet

    Du findest meine Antwort daher in den persönlichen Benachrichtigungen
    da ich gerade im Urlaub in Oberstaufen im Allgäu bin, dazu noch bei Kaiserwetter habe ich die aktuellen Forums Beiträge hier noch gar nicht gelesen
    Daher kann es sein, ich dich nach Fakten gefragt habe, die hier schon von dir beantwortet waren.
    dies nur zur Erklärung

    Ich gebe dir gerne meinen Senf dazu bitte allerdings um ein bisschen Geduld, da ich hier im Urlaub nicht ständig ins iPhone
    Viele Grüße McProfit

    Hallo Bernd123

    ich vermute mal Du hast Dich bei Deinem Bewertung des Kommentars von adrianberg vertippt. I

    Der adrianberg hat doch eine ganz solide und nachvollziehbare Anlagestrategie für gut befunden und unterstützt.

    Eigentlich fast schon eine Selbstverständlichkeit. Das kann man gar nicht besser ausdrücken. Er hätte eher doppelte Zustimmung verdient aber doch keine negative Bewertung.

    Das musste ich jedoch doch los werden zumal das ein derart deutlicher Kommentar war wie man ihn selten so klar hier liest

    Gruss McProfit

    Hallo uha

    sorry mir gefällt wenn hier der Eine ode Andere Forumsfreund auch eine kleine Geschichte über seine persönliche Situation hin und wieder anfügt, das macht das alles ein wenig untehaltsamer und persönlicher

    Wem das nicht gefällt kann ja ganz einfach weiterklicken,

    Also lieber @Schwachzocker bitte entwas entspannt bleiben, solche Reaktion bin ich von Dir gar nicht gewohnt....

    Gruss McProfit

    Montag 3.11.21025

    Hallo @Achim Weiss

    Du hast mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen.

    Tatsächlich sollte man sich die Frage stellen, warum man im letzten Lebensabschnitt (egal ob ab 60 oder 70 oder 80) noch Wert legt auf Wertzuwachs, Rendite oder Kapitalerträge.

    Ab einer bestimmten Vermögens- oder Einkommenssituation braucht man im letzten Lebensabschnitt in den meisten Fällen das Vermögen gar nicht mehr anzugreifen und selbst wenn man es macht, durch irgendwelche Entnahmepläne, dann geht es um Beträge die nicht an die Substanz gehen.

    Du hast es daher richtig gesagt:

    Vermutlich ist der Grund (das gilt auch für mich) dass man sein Leben lang auf Wertentwicklung bzw. Rendite geachtet hat und das dann einfach so weiterverfolgt.

    ich habe hier ja auch schon mal das Beispiel meines langjahren Geschäftspartner geschildert. Der gute Mann ist 88, verheiratet, kinderlos, wohnt in seinem bezahlten Haus in Stuttgart. Er ist stark sehbehindert, geht daher kaum noch aus dem Haus und hat ein Millionenvermögen in über 100 verschiedenen Einzelaktien angelegt.

    Diese verwaltet er selbst in dem dem täglich mit seinem örtlichen Bankberater der Hausbank telefoniert und sich die Kurse telefonisch durchgeben lässt, weil ja nicht mehr lesen kann. Er kann die Kurse auswendig und gibt jeden TAg Kauf und Verkaufsaufträge, überwiegend spekulative Aktien, viel Rohstoff, Gold, Minen und Nebenwerte.

    Ich kann Dir aber eines bestätigen und da vin ich genau das Gegenteil:

    Seit ich einen Großteil meiner Einzelaktien verkauft und den Erlös in ETF investiert habe, wird die Börse in der Tat erheblich langweiliger.

    Da bekanntlich in ETF eben zahlreiche Einzelaktien enthalten sind ist es logisch, dass schon viel passieren muss, bis man mit einem ETF einen deutlichen Kurssprung, egal ob nach oben oder nach unten erlebt.

    Daher ist der Blick auf den Depotauszug inzwischen tatsächlich langweilig geworden, selbst die Unterschiede zwischen den verschiedenen ETFs die ich habe, sind mit Ausnahme des NASDAQ sehr überschaubar.

    Aber nicht vergessen.

    Lieber langweilie Gewinne, als aufregende Verluste

    Viele Grüße McProfit

    Lieber WorriedDad

    Deine letzte Beispielrechnung wie man aus 10.000 Euro 1 Mio. machen kann, hat mich derart zum Schmunzeln gebracht, dass ich mich einfach noch mal melden muss.

    Natürlich hast Du in der Theorie recht.

    Wenn Deine Strategie jedoch ein Neuling hier im Forum liest, dann könnte der in die Versuchungt komme, die klassichen Anlageempfehlungen hier zu ignorieren und Deiner Idee mit dem Weg zur 1. Mio. folgen.

    Was Du bei Deiner Rechnung völlig ausblendest ist die Frage nach der Wahrscheinlichkeit.

    Im Lotto brauchst Du zum Beispiel keine 10.000 Euro um 1 Mio. zu gewinnen, da reichen oft schon 10 Euro.

    Dabei ist die Wahrscheinlichkeit dass Du mit Deinen 10.000 Euro jemals 1 Mio. erzielst vermutlich genau so groß oder klein wie beim Lotto.

    Da mich Deine Idee derart amüsiert hat, deshalb nochmal eine praktische Rechnung

    Für Deinen Millionengewinn brauchst Du - wie Du selbst schreibt - ein Unternehmen dessen Aktienkurs sich vertausendfacht.

    Es ist natürlich kein Problem wenn wir Zwei jetzt hinsitzen und im Nachhinein prüfen welche Firmen es denn in den letzten Jahrzehnten geschafft haben, den Kurs zu vertausendfachen.

    Ich kann Dir aus dem Stegreif mindestens 2 ode 3 Firmen nennen, die das tasächnlich geschafft haben. Die Namen kennst Du sogar:

    Amazon, Apple, Costco und demnächst möglicherweise auch Nvidia haben eine eine Vertausendfachung geschafft.Aus 1.000 Dollar wurde über 1 Mio.

    Bevor Du jetzt aber gleich sagst. "Siehst Du ich habe es doch gewusst..." - dann musst Du auch die ganze Wahrheit erzählen.

    Diese genannten Firmen gehörten zu der Zeit ihrer Gründung oder wo der Aktienkurs noch unbedeutend war eben zu einer Heerschar von tausenden von unbedeutenden Firmen.

    Die langjährigen Anleger hier erinnern sich bestimmt noch an die sogenannte Dot-Com-Blase bei der hunderte und tausende von Technologiefirmen pleite gingen oder das Geschäft einstellten.

    Aber auch die vielen Pleiten im "NEUEN MARKT" darf man nicht vergessen.

    Mir viel auf Anhier mehr große Namen ein die damals sich in kurzer Zeit im Kurs verdoppelten und einen Hype enwickelten und dann plötzlich verschwunden ware.

    Viele Namen sind vergessen oder haben manche Anleger noch nie gehört.

    Ich erinnere an Totalverluste von

    Infomatec,

    EmTV

    Commodore,

    Atari

    PETS.com

    Webvan

    Global Crossing

    Intershop

    3com

    und viele andere die mir gerade nicht einfallen. Auf jeden Fall tausend mal mehr Schieflagen als die Handvoll Gewinner und damit sind wir wieder beim Lotto-Vergleich.

    Falls noch einer der Forumsfreunde Geduld hat weiter zu lesen, dann will ich aus meiner eigenen Erfahrung noch ein Beispiel bringen, dass es eben zur damaligen Zeit nicht einmal eine gute Idee war in AMAZON zu behalten

    Warum? Amazon war damals zu niedrigen Kurszeiten noch ein Buchhändler und hat dann den Onlinehandel begonnen. Das waren erst mal heftige Verluste. Lagerhatlung, Versand, Logistik,Rücksendungen usw. usw.

    ich weiß das noch sehr gut weil wir damals in unserem Börsenstammtisch im Gemeinschaftsdepot diesen AMAZON Buchhändler im Depot hatten.

    Dann kam eine Analyse vom Chef von LEHMANN BROTHER, großer US Bank,einem Herrn Survia und dieser hat eine verheerende Analyse der Zukunft von Amazon veröffentlicht.

    Erspart mir Einzelheiten! Ich werde das nie vergessen weil wir mit dieser Aktie tatsächlich die Chance auf die Vertausendfachung gehabt hätten (soferm irgendwer überhaupt so lange durchhält) und dem Analyst von Lehmann nicht geglaubt hätten. (Ihr wisst ja, hätte, hätte, Fahrradkette...)

    Falls einer der Forumsfreund diese Analysen um die Jahrtausendwende nicht glaubt und lesen will, ich schicke sie gerne, sie hängt bei mir an der Wand. Als Beispiel wie dumm alles laufen kann selbst wenn man sogar den richtigen Riecher hatte

    Da sind wir wieder beim Lottospieler.

    Dieser stellt am Samstagabend fest, dass er tatsächlich 6 Richtige hat und kurz danach dass er vergessen hat den Schein abzugeben.

    So komme ich mir heute mit den damals verkauften Amazon Aktien vor.

    Lieber Forumsfreund WorriedDad

    Fazit: Du hast natürlich theoretisch Recht, aber für diese geringe Mini-Mini-Chance 10.000 Euro zu riskieren, da würde ich dann doch lieber Lotto spielen un die 10.000 Euro in klassische Unernehmen investieren.

    Viele Grüße McProfit

    ab heute übrigens auch im Urlaub -vielleicht treffe ich den Freund @Irving