Beiträge von McProfit

    Wenn das ein Abschiedskommentar vom Forumsfreund @Irving war, dann hätte ich an seiner Stelle auch eine andere Begründung geliefert. Im Digitalzeitalter ist das Argument einer Abwesenheit vom heimischen PC merkwürdig.

    Ich hätte volles Verständnis wenn sich hier der Eine oder Andere mal eine Auszeit gönnen will. Das könnte man doch auch so benennen oder als Alternative einfach "schweigen'"

    Viele Grüße McProfit, der gerade auch außerhalb der heimischen Gefilde weilt

    Hallo Forumsfreund uha

    bitte bleib ganz entspannt:
    Hinterher sind wir Alle schlauer.

    Egal ob Zinsen, ob Aktienkurse und manche Menschen selbst bei der Partnerwahl oder beim Heiraten....

    Ich bin selbst im Immobiliengeschäft groß geworden und habe Hochzinsphasen mit 12% (!!) erlaubt und NIedrzinsphasen mit 0,5% bei Immoblienfinanzierungen.

    Hinterher wussten es immer Alle was man VORHER hätte machen sollen....

    So wie @Achim Weiss es schon gesagt hat: Vergiss die Entscheidungen der Vergangenheit die Du heute anders machen würdest, Du kannst es ohnehin nicht mehr ändern.

    Solange Du zumindest hier in einem Anlegerforum noch aktiv unterwegs bist gehörst Du immer noch zu den privilegierten Menschen hierzulande

    Weiterhin ein glückliches Händchen wünscht Dir McProfit

    Hallo Alexis  uha  adrianberg

    Jetzt muss ich auch meinen Senf noch zu dem Thema Barclay dazu geben.

    Ich habe erst jetzt gesehen, welche gewaltiges Echo eine eigentlich eher langweilige Frage nach einer bestimmten Kreditkarte ausgelöst hat. Bis jetzt über 343 Kommentare und mit mir jetzt sogar 344.

    Ich selbst habe seit vielen Jahren eine Barclay Visa Eurowings Gold Card.

    Ich weiß gar nicht wie hoch bei mir die jährliche Grundgebühr ist.

    Diese Karte ist meine Hautkarte bei allen größeren Ausgaben die nicht direkt über das Bankkonto abgewickelt werden.

    Selbst Einkäufe im Online die über PayPal bezahlt werden, laufen über diese Karte

    Der größte Vorteil für mich ist dass man auf die Karte Guthaben einzahlen kann.

    Wenn ich mich recht erinnere ist das Kreditlimit 5.000 oder 10.000 Euro. Eine Erhöhung ist relativ kompliziert, ich habe da mal angefragt.

    Daher nutze ich die Möglichkeit bei Bedarf immer einen größeren Betrag z.B. 10 oder 20.000 Euro auf die Karte zu überweisen und damit den Verfügungsrahmen zu erhöhen.

    Das funktioniert alles wunderbar ohne Probleme.

    Für Kleinbeträge oder bei kritischne Geschäften habe ich eine Prepaidkarte die man durch Guthabenrückzahlung bei Mißbrauchsverdacht sofort wertlos machen kann ohne Sperre oder umständliche Begründungen.

    Der Zusatzvorteil bei meiner BarclayCars ist dass ich für jeden ausgegebenen Euro dort Meilen bei Miles&More sammle.

    Aktuell habe ich über 400.000 Meilen Guthaben und kann somit beim nächsten Flug das Upgrade zur First-Class locker über das Meilenkonto zahlen.

    Das ist IN MEINEM FALL ein echter Vorteil und daher bleibt die Barclay für mich weiterhin die Hauptkarte und Favorit vor allem bei größeren Beträgen.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber Flo9113

    Jetzt hast Du selbst begündet, warum Deine Idee mit einem "Zockerdepot" längst nicht so spannend oder aufregend wird, wie Du Dir das erhoffst.

    Der Grund ist ganz einfach:

    Du schreibst selbst, dass Du für dieses "Zockerdepot" nicht nur kleine Beträge einsetzen willst sondern - und das ist viel schlimmer - , diesen kleinen Betrag auch noch auf 6 oder 7 verschiedene Aktien verteilen willst.

    Mit dieser Strategie ist das jedoch kein Zocken mehr, sondern bereits wieder eine Risikoverteilung weil Du ja das Geld nicht nur auf 1 Aktie setzt sondern gleich auf 6 oder 7 verschiedene.

    Dann wird Dir folgendes passieren:

    Es gibt bei diesen Aktien mit großer Wahrscheinlichkeit größere Kurssprünge.

    Bei der Einen nach OBEN

    bei der Anderen nach UNTEN

    und bei wieder Anderen eben HIN und HER.

    Wenn Du dann schaust wie sich unter dem Strich der Gesamtwert dieses "Zockerdepots" verändert hat, dann stellst Du fest, dass sich viele Kursprünge ausgleichen und es am Ende eine langeweilige Sache wird, vermutlich mit leicht sinkender Tendenz

    Wenn Du richtig "zocken" willst, dann musst Du einen größeren Betrag nehmen und diesen voll auf eine Karte setzen.

    Z.B. auf eine Option auf Wechselkursveränderung, einen PUT auf eine Aktie oder alles auf eine Turn-Around-Aktie oder ähnliches.

    Wenn das dann klappen sollte, dann hast Du die Chance auf einen deutlichen Gewinn - weil Du eben NUR auf 1 Idee gesetzt hast und dann auch mit größerem Betrag.

    Wenn es nicht klappt ist im schlimmsten Fall dann eben der Einsatz weg,

    das ist dann tatsächlich so wie im Spielcasino:

    wenn Du doert Dein Geld auf die Zahl "36" setzt und die Kugel fällt in die "35"

    dann heißt es eben: "Knapp daneben ist auch vorbei...!"

    Viel Glück wünscht Dir McProfit

    Sommtag 2.11.2025 12.30 Uhr

    (geschrieben kurz vor dem Sonntagsbraten)

    Hallo zusammen

    ich kann mich nicht erinnern, dass es hier im Forum jemals einen Schreiber gab, der es geschafft hat mit seinen Kommentaren meinen Blutdruck zu erhöhen.

    Mein spezieller Forumsfreund @Irving hat das tatsächlich geschafft.

    Inzwischen haben wir jedoch abgerüstet und es kam auch schon der Vorschlag die Friedenspfeife zu rauchen...

    Dennoch ist es so wie schon Tomarcy schreibt, dass unser Forumsfreund Irving eigentlich ein blitzgescheiter Kenner der ganzen Finanzbranche ist und immenses auch internes Hintergrundwissen hat.

    Leider - und das ist das tragische an der Sache - argumentiert er immer derart rerchthaberisch und besserwisserisch, dass er sich nicht nur bei mir sofort wieder "disqualifiziert". Schade um dieses geballte Wissen

    Hier im Forum haben wir ja zumGlück die Möglichkeit mit einem einzigen Klick einfach solche Kommentare zu überspringen.

    Schlimmer ist es bei Fernsehdiskussionen wenn manche eingeladenen Gäste echt falsch argumentieren und weder ein anderer Gast noch der Moderator das richtig stellt. Dann sitz man in seinem Sessel und denkt sich: "das kann doch nicht wahr sein..."

    Man kann dann höchstens die ganze Sendung wegklicken, damit aber eben auch andere Teilnehmer oder das ganze Thema was man ja auch nicht will....

    Falls jemand von Euch noch Zeit und Muse hat hier weiterzulesen,

    dann will ich Euch auch noch mit einem Thema konfrontieren, das mich bei jeder Fernsehdisskussion fast noch mehr ärgert als die Kommentare von Irving, die in der Sache ja zumindest meist völlig richtig sind nur in der Art eben oft daneben.

    Was ist es nun was den McProfit mit seinen 80 Lenzen noch auf die Palme bringt??

    Es geht um ein Thema das UNS hier im Forum betrifft.

    Und zwar wenn es um Steuererhöhungen oder Steuergerechtigkeit geht, dann gibt es immer eine Falschinformation zur ungleichen Besteuerung von Kapitalerträgen und Einkommen.

    Vorab.

    Ich habe nichts gegen das Thema Steuererhöhungen -- nur etwas gegen falsche Aussagen.

    Jetzt zur Sache

    Es geht darum dass permanent behauptet wird dass die Besteuerung von Kapitalerträgen geringer wäre als die Besteuerung von Einkommen durch Arbeit.

    Dann kommt die Geschichte dass Arbeit in der Regle mit dem vollen Einkommensteuersatz versteuert wird und Kapitaleträge nur mit diesen 25%

    Warum höre ich da nie einen Widerspruch.

    Diese Aussage ist schlicht und einfach falsch.

    Zunächst mal ist es so, dass die meisten Einkünfte außerhalb von Arbeit durch MIETEINNAHMEN erfolgen. Das sind ja auch am Ende auch Kapitalerträge. Das Kapital ist die Immobilie und der Ertrag ist die Miete.

    Jeder weiß aber dass MIETEN ganz normal mit dem Einkommensteuersatz besteuert werden.

    So, nachdem das geklärt ist jetzt gehen wir zu den Kapitalerträgen aus Aktien oder Anleihen oderInvestmentfonds, also den Dividenden.

    In der Tat ist so, dass wir auf den ersten Blick unsere schönen Dividenden die wir erhalten "nur" mit 25% versteuern. Das ist aber eben nur auf den ersten Blick

    Auf den 2. Blick ist eben so, dass die Dividenden, also die Gewinne unserer AG an der wir als Aktionär beteiligt sind bereits von unserer FIRMA mit Körperschaftssteuer, mit Soli und mit Gewerbesteuer versteuert wurden das sind rund 25 - 28% je nach Bundesland.

    Und erst nach Abzug dieser von der Firma bereits bezahlten Steuer wird der Rest als Dividende an den Aktionär ausbezahlt und dieser besteuert dann diesen Rest nochmal mit "nur" 25% plus Soli plus evlt. Kirchensteuer.

    Dagen ist nichts zu sagen.

    Und wenn der Staat eine höhere Steuer will kanni man darüber diskutieren.

    Was mich stört ist nur die Falschbehauptung dass Aktionäre, wo wir hier im Forum alle dazu gehören, weniger Steuer auf unsere Dividenden zahlen als ein Einkommensteuerzahler.

    Warum es bei diesem Thema NIE Widerspruch gab ist mir schleierhaft und das ist etwas was mich noch ein wenig mehr ärgert als wenn unser guter Irving hier sich etwas undiplomatisch jedoch in der Regel sachlich richtig ausdrückt.

    Schönen Sonntag wünscht McProfit

    und Kompliment an Jeden der so lange gelesen hat!!!!!

    Lieber adrianberg

    Meine Erfahrung ist eine ganz andere.

    Je größer das Vermögen ist das man hat, umso geringer ist das Interesse zu spekulieren oder sich ständig mit den Anlagen zu beschäftigen.

    In meinem vermögenden Freundeskreis ist es maximal eine Handvoll von Personen die Ihr Vermögen komplett selbst verwalten. Die meisten werden immer noch von Ihrer Hausbank beraten, oft von der Spezialabteilung "private Vermögensverwaltung" mit extra Gebühren.

    Man muss aber auch sagen, dass ich (außer mir) keinen einzigen in meinem Freundeskreis habe der sein Vermögen komplett an der Börse angelegt hat.

    Hier im Schwabenland überwiegen immer noch Immbilien als Kapitalanlage, danach folgt Festgeld oder Anleihen und am Ende nur ein Teil in Investmentfonds oder Aktien.

    Den meisten geht es um Kapitalerhalt und Sicherheit und erst in 2. Linie um Rendite.

    Meiner Meinung nach sind es fast ausschließlich jüngere Menschen mit weniger Kapital die sich speziell für spekulative Anlagen interessieren oder ihr Glück mit ständigem Kaufen und Verkaufen suchen.

    Wobei ich dennoch wieder mal eine persönliche Geschichte hier erzählen will.

    Einer meiner langjährigen Freunde (auch aus den Zeiten unserer Börsenclubs in den 1980er Jahren) ist heute ein 88-jähriger Privatier der in seinem Haus in Stuttgart mit Ehefrau wohnt.

    Obwohl er kinderlos ist und hoch vermögend ist (er hat seine frühere Firma verkauft) investiert er sein gesamtes Kapital in über 100 verschiedene Aktien. Alles spekulative Werte, SChwerpunkt Gold und Rohstoffe und Nebenwerte.

    Da er altersbedingt fast nichts mehr sehen kann sitzt er zuhause und telefoniert jeden Tag mit seinem Banker der Hausbank und lässt sich telefonisch die Tageskurse der 100 Aktien durchgeben!!

    Die Kurse kennt er auswendig auch die Veränderung zum Vortrag!!!

    Das ist keine Übertreibung Er könnte auch bei einer Quizshow auftreten ode bei

    "Wetten dass....... ich von allen meinen 100 Aktien in meinem Depot auswendig den Tageskurs und die Veränderung zum Vortag oder Vorwoche weiß....?"

    Dann wirdbei ihm jeden Tag gekauft und verkauft, Gewinne mitgenommen, Verluste begrent usw. Nur deshalb hat ihm seine Hausbank einen persönlichen Berater zur Seite gestellt.

    Das ist sein Leben.

    Obwohl das gesamte Vermögen mal an gemeinnützige Einrichtungen gehen wird oder an den Staat mangels Erben braucht er dieses Hobby, das hält in geistig jung.

    Auch das gibt es. Ihr seht es gibt nichts was es nicht gibt und auch das Gegenteil davon.

    Viele Grüße aus Stuttgart McProfit

    Lieber Tomarcy

    DANKE für den Kommentar!!!

    Ich habe mir jedoch hier manches selbst eingebrockt.

    Die Ratschläge sich mit persönlichen Geschichten oder erfahrungen zurückzuhalten habe ich wohl unterschätzt. Ich schreibe oft wie mir "gerde der Schnabel" gewachsen ist.

    Allerdings ist es völliger Blödsinn zu glauben ich brauche eine Selbstbestätigung oder will hier irgend jemand mit großen Zahlen beeindrucken.

    Es ist jedoch so, dass die Anlagestrategie bei einem Anleger mit hohem Vermögen eben anders ist, als bei einem Neuling mit einem Sparplan. Hinzu kommt auch noch der Lebensabschnitt in dem man lebt.

    Daher haben bei mir eben Themen wie Nachfolge, Stiftung, Schenkungen, Testment, Erbvertrag, Nießbrauch oder Kapitalerhalt statt Rendite einen ganz anderen Stellenwert als bei einem 50jährigen oder gar noch Jüngeren.

    Das ist der Grund warum ich öfters mal mein Alter einfließe lasse oderdie Summen mit denen ich eben umgehe.

    Dadurch sieht ein neuer Leser hier (falls es solche überhaupt noch gibt) dass meine Anlagestrategie eben auf meinen Fall zugeschnitten ist und nicht von jedem anderen Anleger so übernommen werden kann.

    Wenn mich hier der Eine oder Andere Forumsfreund sozusagen persönlich "ausfindig" gemacht hat, dann ist das für mich kein großer Beinbruch. Ich gehöre in meiner Heimatstadt zu einer großen Anzahl von gut situierten bekannten Mittelständlern so wie sie es in jeder Stadt gibt.

    Man weiß meist nicht so genau um welche Vermögenwerte es bei diesen Menschen geht aber man weiß, dass sie eben zu der wohlhabenden Grppe gehören. Diese Gruppe gibt es auh in jeder Stadt in der IHR - die Forumsfreunde - lebt.

    Das sehe ich jetzt aber nicht als Problem an zumal ich auch noch zu den Menschen gehöre die sich stark gemeinnützig engagieren.

    Dennoch wäre es schön wenn wir hier wieder zum Thema Anlagestrategie und Meinungsaustsuch zurückkehren und uns freuen wenn hier sich hier eben eine bunte MIschung unterschiedlicher Menschen tummelt die auch mal eine persönliche Erfahrung einfließen lassen.

    Ich finde dass Menschen mit sehr großen Vermögen hier im Forum ohnehin völlig fehlen und man daher viel zu wenig Einblick in deren Strategie hat.

    Schönen Sonntag wünscht McProfit

    Hallo ichbins und Flo9113

    Ich habe auch eine schöne Geschichte zum Thema "Spekulation"

    Als ich in den 1980er Jahren erstmal an der Börse investierte waren das damals wie bei Neulingen meist üblich, kleine Beträge.

    Also habe ich damals keine Dickschiffe wie Microsoft oder Procter&Gamble oder McDonalds oder Allianz-Aktien gekauft, (die waren mir zu langweilig) sondern spekulative Aktien, Pennystocks, Goldminen, Neuemissionen und natürlich Optionen und Optionsscheine.

    Da ich damals Mitglied in einem Börsenstammtisch war, haben wir sogar ein gemeinsames spekulatives Depot eröffnet.

    Wir wurden damals auf Grund unserer höheren Beträge sogar als Kunde von amerikanischen Brokerhäusern, Merryl Lynch, Bache-Securities und Thomson Sec aufgenommen (!!!)

    In Deutschland gab es noch keinen Onlinehandel und keine Onlinebanken und auch kein Internet, BTX Bildschirmtext war das höchste der Gefühle. Daher waren die US-Broker sozusagen die einige Möglichkeit hierzulande ein großes Rad zu drehen.

    Die Profis in New York hatten von uns freie Hand und konnten sich mit unserem 6- oder 7-stelligen DM-Depot austoben.

    Wir hatten volles Vertrauen in diese Profis. Wir wurden sogar mal als Stammtischrunde zu einer Besichtigung der Wall Street und dem Händlersaal eingeladen und kamen tief beeindruckt zurück.

    Die Jungs aus Ney York haben in der Folgezeit gekauft und verkauft wie die Weltmeister.

    Die Abrechnungen wurden immer mehr und es waren tatsächlich viele Gewinne dabei. Leider eben - und Du wirst es schon ahnen - noch viel mehr Verluste

    Weil wir eben ein Gemeinschaftsdepot hatten mussten wir eine saubere Buchhaltung für die Mitglieder machen. Dadurch haben wir recht schnell gesehen dass der SALDO aller Käufe und Verkäufe am Ende im MINUS landete.

    Je länger das Spiel dauerte umso höherwar das Minus und die "Commission" der Broker stieg in unglaubliche Summe weil die ja bei jedem Kauf und Verkauf "Comission" erhielt.

    Schließlich wollten die Jung in New York ja Geld verdienen und nicht die schwäbischen Hobbybörsianer reich mache.

    Leider gehörten wir zu den wenigen Kunden die genau nachgerechnet haben und sich nicht von einzelnen Gewinnen haben blenden lassen.

    Lange Rede kurzer Sinn:

    Deine Idee etwas sehr spekulatives zu kaufen hat ein großes Problem:

    Du wirst nie nur eine einzige Anlage kaufen. Nur wenn du das machen würdest und Du hättest Glück hättest Du eine Chance auf diesen sogenannten Volltreffer.

    Da Du aber mehrere spekulative Anlagen kaufst - oder immer wieder eine neue - hilft Dir ein guter Treffer gar nichts weil diesem Treffer eben auch Schieflagen gegenüberstehen und am Ende immer nur der SALDO aller Anlagen zählt.

    Je länger Du das Spiel machst erlebst Du genau dasselbe wie wir damals:

    Im einzelnen sieht das dann bei Dir so aus:

    Die erste spekulative Anlage ist ein Erfolg und der Wert steigt. Abgesehen davon dass Du wobei Du vorher nie weißt, wann Du aussteigen sollst ist das zunächst erfreulich.

    Da Du aber nach einer erfolgreichen Spekulation nicht sofort das Depot auflöst und Dich am Gewinn erfreust wirst Du weiterhin Dein Glück versuchen

    Und dann passiert eben das was ganz logisch ist. Es gibt auch Spekulationen die ins MInus rutschen.

    Abgesehen von der Frage: "weiter halten, nachkaufen oder mit Verlust verkaufen?" passsiert dann das was ich oben beschrieben habe:

    Die Gewinne und die Verluste wechseln an, am Ende überwiegen eben die Verluste zuzüglich der Spesen und es bestätigt sich der Spruch: " wie gewonnen so zerronnen. "

    Das ist wie wenn Du ins Casino gehst.

    Wenn Du nur 1 x Geld auf eine Zahl setzt und Glück hast und gewinnst und das Casino sofort wieder verlässt, kannst Du als Gewinne nach Hause gehen. Aber auf Dauer auch nur, sofern Du nie wieder das Casino betrittst.

    Sobald Du weiterspielst, egal ob am gleichen Tag oder am Nächsten, folgen eben auch Verluste und am Ende übersteigen die Verluste die Gewinne.

    Vermutlich musst Du die Erfahrung selbst machen weil die meisten Spekulanten denken:

    "Bei mir ist das ganz anders...."

    Viel Glück wünscht Dir McProfit

    Hallo Tomarcy

    Jetzt enttäuscht Du mich aber:

    Langrfristanleger wie ich die seit den 1980er Jahren Aktien kaufen hatten natürlich sogar recht lange auch mal Aktien von Firmen wie LINDE oder ALLIANZ oder Dt. Bank usw.

    in früheren Jahrzehnten hatte man als deutscher Anleger eben auch ein paar heimische Dickschiffe im Depot und da gehörte LINDE als deutsches Schwergewicht dazu.

    Ich glaube ich hatte Linde bis Anfang 2000 oder 2010 und dann habe ich immer mehr in USA inivestiert. Aber wenn ich es recht weiß, ist Linde in den letzten 10 Jahren auch nach meinem Verkauf unverändert im Kurs gestiegen, von rund 100 auf über 300.

    Das ist nix Aufregendes aber auch nicht gerade eine Schieflage zumal LINDE immer zusätzlich gute Dividende gezahlt hat.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo neue Forumsfreunde

    für alle diejenigen, die es immer noch nicht wissen:

    Ich habe 1983 meine ersten Aktien gekauft und bin seither an der Börse mit immer größeren Beträgen engagiert. Ich kann die Crashs bald nicht mehr zählen die ich erlebt und überlebt habe.

    Manche habe ich gar nicht bemerkt weil ich der Zeit im Ferienhaus im Ausland war und es damals noch kein Internet in der heutigen Qualität gab. Die ntv Tele-Börse mit Markus Koch gab es auch noch nicht und deusche Zeitungen habe ich keine gekauft.

    Dies hatte den Vorteil dass ich manchen Crashzeiten zurückkam und mich über gestiegene Kurse gefreut habe und von einem zwischenzeitlichen Crash gar nichts mitbekommen habe.

    Hier zur Erinnerung: 40 Jahre Dow Jones von 1.000 auf 40.000

    Bestes Beispiel am Dow

    meine Aktien sind vom 1.Jan. 1987 von 1.700 bis zum 19.10.1987 auf 2.300 Punkte gestiegen.

    Am 19.10.1987 folgte der Absturz von 2.300 auf 1.700 Punkte.

    Am 31.12.1987 also im gleichen Jahr war der Kurs des Dow schon wieder höher als zum Jahresbeginn.

    Wer nur einmal im Jahr sein Depot ansah, der sah ein Plusvorzeichen und hatte den Eindruck: Da war aber nicht viel los....

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Rapunzel74

    der Forumsfreund Meins23 hat es bereits perfekt erklärt, besser kann man es nicht sagen.

    Nach aller bisheriger Erfahrung der Vergangenheit ist Deine Überlegung vorteilhaft.

    Da aber die Zinsdifferenz derart gering ist (wie Meins23 schon ausgerechnet hat),

    kann diese Strategie auch schiefgehen wenn die Fakten der einen oder anderen Anlage sich nur geingfügig änder.

    Es wurde hier aber auch schon gesagt, dass sich das Risiko selbst im negaitven Fall in Grenzen hält sowohl bei den Immoblienzinsen als auch bei der Aktienmarktrendite.

    Uenn Du dieses Risiko tragen kannst ohne in Sshwierigkeiten zu kommen, dann kannst Du das trotz der geringen Differenz machen.

    Auch 1,5% Differenz können sich in 20 Jahren erheblich summieren zumal wenn die Rendite von ETFs noch höher sein sollte als von Dir geschätzt.,

    Aus meiner langjährigen Erfahrung als Immobilienmakler weiß ich, dass es nur wenige Immoblienkäufer sind, die sich auf dieses Experiment einlassen würden.

    Ich selbst gehöre übrigens auch zu der "mutigen" Gruppe, allerding mit hohen Reserven die jede Schieflage auffangen würden.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Antwort von McProfit an Hornie

    Lieber Hornie,

    Du wirst es kaum glauben. Aber auch ich habe im Jahr 2000 meine erste große Spende, (das waren die 500.000 Euro) anonym gespendet.

    Der Grund war, dass ich gat nicht als großer Spender genannt werden sollte, das gibt Neider oder weitere Anfragen anderer Organisationen und ich selbst lege keinen Wert auf Publicity.

    Der OB meiner Heimatstadt hat dann natürlich die Presse über diese anonyme Spende informiert die ich ihm bei in seinem Amtszimmer als Scheck damals persönlich abgegben habe mit dem Hinweis auf Anonymität.

    Das hat wohl geklappt und in der BILD Zeitung stand dann als Schlagzheile 2 Tage später:

    "Wer ist der Wohltäter von Esslingen....?"

    Als ich einige Jahre später mich entschlossen habe, eine eigene gemeinnützige Stiftung zu gründen ließ sich das nicht mehr verheimlichen. Das war aber eine offizielle Stiftung, der OB ist bis heute Vorsitzender und es gab einen Stiftungsrat der jedes Jahr entscheidet welche Einrichtungen im laufenden Jahr gefördert werden.

    Das klappt seit über 20 Jahren und inzwischen gehöre ich in meiner Heimatstadt zu einer Gruppe von vielen Stiftern die meinem Beispiel gefolgt sind und ebenfalls mangels Nachkommen oder wegen zu hohem Vermögen eben eine Stiftung gemacht haben

    Es hat sich alles normalisiert und ich halte die Stiftungsidee unverändert für sinnvoll weil nicht auf einen Schlag die gesamte Summe ausgeben wird sondern die Einrichtungen jedes Jahr davon profitieren so wie eine Art Einkommen.

    Viel Glücki wünscht Dir McProfit, - egal wie hoch Deine Summen auch sein mögen.

    Du kannst mit wenig Geld auch nur einen jährlichen Stifterpreis vergeben, der z.B. mit 10.000 Euro dotiert ist und jemand bekommt der eine besonder Leistung vollbracht hat.

    Lieber EgonO

    Bevor Du übriges Geld wahllos spendest solltest Du einen Plan für Deine gemeinnützigen Vorliegen machen.

    Ich habe in meiner Heimatstadt als erstes mit übrigem Geld die bestehende Bürgerstiftung untersützt.

    Das ist eine gemeinnützige Stiftung die von der Stadt verwaltet wird und deren Erträge für soziale Problemfälle ausgegeben werden die normalerweise über die üblichen Sozialhilfen der Stadt hinausgehen.

    Diese Stiftung gab es bereits aber damals im Jahr 2000 mit einem viel zu geringen Kapital von lediglich rund einer halben Million Euro. Die Erträge hieraus waren gerade mal 4%, also 20.000 Euro die für solche Projekte im Jahr ausgegeben werden konnten - ohne das Kapital anzugreifen. Ich habe damals das Stiftungskapital durcheine 500.000 Euro Spende verdoppelt und damit auch die jährlichen ERTRÄGE.

    Später hat sich dann gezeigt, dass mein Herz eher an der Untersützung von Kulturschaffenden hing.

    Also Künstler, Musiker, Jazzer mit einem Repertoire von dem diese nicht leben konnten. Durch spezielle Unterstüzung dieser Szene ist es gelungen in meiner Heimatstadt ein gewaltiges Angebot an Kulturveranstaltungen zu etablieren abseits des soganannten Mainstreams (Open Air Konzerte, Jazzlokale usw)

    Falls Du mal in die Verlegenheit kommen solltest einen Teil Deines Vermögens zu Lebzeiten sinnvoll auszugeben, dann solltes Du Dich nach Projekten umsehen die Dir ganz besonders am Herzen liegen.

    Das kann wie in meinem Fall die Kultur sein, es können aber auch alleinerziehende Mütter sein, es kann das Frauenhaus sein, aber auch der örtliche Tierheim oder wenn Du Lust hast eine Betreuung von älteren alleinlebenden Menschen im letzten Lebensabschnitt.

    Ich kann Dir sagen, dass es immer wieder ein Erlebnis ist wenn man sieht wie dankbar die jeweils Betroffenen über diese private zusätzliche Hilfe sind, für die eine Stadt nicht zuständig sein kann.

    Viele Grüße McProfit

    Es gab immer schon Menschen die mit Geld einfach nicht umgehen können....

    Die können von Glück reden, wenn sie dann zumindest einen Partner/Partnerin haben der für den Ausgleich sorgt, sonst landen sie schneller als man denkt in der Schuldenfalle...

    Viel Glück und viel Kraft für diese Herkulesaufgabe

    McProfit

    Lieber @Achim Weiss

    jetzt habe ich mich gefreut weil ich nach langem Hin und Her es endlich geschafft habe meine Depots bei verschiedenen Banken aufuzulösen und außer der Hausbank nur noch bei ING Kunden zu sein.

    Jetzt schreibst Du, dass das ein besonderes Risiko wäre, weil bei einer Bank auch "eine Katastrophe" passieren kann.

    Jetzt bin ich ins Grübeln gekommen.

    Mein Depot wird von der ING ja "nur verwaltet". Die Anlagen selbst sind meine Anlagen.

    Daher habe ich überlegt welche Katastrophe passieren müsste dass nur bei der ING das Vermögen "weg" wäre aber bei anderen Bank nicht.

    Das kann kein Weltuntergangsszenaris sein, sondern es müsste ein spezielles ING Problem sein.

    Mir fällt aber nichts ein, weil ich ja unverändert Aktionär bin und zwar nicht von der iNG sondern von McDonalds, Procter&Gamble, Loreal usw.

    Vielleicht kannst Du mal die Gruselkammer öffnen.

    Viele Grüße McProfit

    Liebe Forumsfreunde

    heute ist Donnerstag mittag 14 Uhr und ich habe nach dem Mittagessen versucht mal wieder die letzten Kommentare hier von heute zu lesen.

    Irgendwie habe ich den Eindruck seit unser Forumsfreund Irving wieder dabei ist, werden die Kommentare hier erheblich anstrengender. Es fehlt die Gelassenheit.

    Eigentlich müssten gerade wir hier im Forum doch längst wissen, dass es an der Börse wohl Wahrscheinlichkeiten gibt, letztlich aber ALLES möglich ist - sogar das Gegenteil davon.

    Es ist für mich immer interessant zu lesen mit welcher Verbissenheit mancher hier ihre Strategie verteidigt.

    Ich selbst habe in den letzten Jahren auch auf Grund des Forums meine langjährige Anlagestrategie (nur mit Einzelaktien) verlassen und immer mehr in ETF umgeschichtet.

    Das Ergebnis ist zumindest bisher NICHT SCHLECHTER, jedoch erheblich entspannter weil es völlig unnötig ist regelmäßig das Depot anzusehen.

    Die Veränderungten sind für einen aktiven Börsianer wie mich jetzt eher langweilig so dass ich manchmal meinen spannenden Aktienzeiten nachtrauere.

    Ich bin übrigens mit den meisten Anlage bei der ING und hatte bisher nie Probleme beim Kauf oder Verkauf von ETF auch nicht bei 7stelligen Beträge.

    Die Sorge die hier im Raum stand dass man eine Order über 10 oder 40 Mio. nicht über eine Onlinebank anlegen kann ist nicht zutreffend. Meine größte Einzelposition im Depot ist ein Geldmarktfonds, der XTR II EURO OV. RATE SW 1C aus Luxemburg.

    Dort wurde eine Anlage über 6,7 Mio. genauso schnell abgewickelt wie eine Aufstockung bei einem anderen ETF mit "nur" 50.000 Euro. Alles mit 1 Klick und ohne Rückfrage von einem Berater(wie bei meiner Hausbank) ob das in Ordnung gehen würde.

    Ich freue mich auf weiterhin spannende Unterhaltung hier - auch Dank meines speziellen Freundes Irving.

    McProfit

    Hallo Andreas H

    mein persönlicher Berater bei der BW LBBW Bank "Private Banking" hat mir heute folgendes gesagt.

    Die Abteilung Vermögensverwaltung betreut vor allem solche Kunden bei denen sie die gesamte Vermögensverwaltung des Geldes machen, das bei ihrer (der BW)- Bank angelegt ist.

    Dafür gibt es eine jährliche Verwaltervergütung die ausgehandelt wird und sich nach dem Vermögen richtet. Meist beginnt es bei Kunden ab 250.000 Euro sofern die Aussicht besteht dass dies "nur" ein Anfang ist oder andere Geschäftsverbindungen noch bestehen,Z.B. Immobilienfinanzierung, Geschäftskonto, usw.

    Für eine Immoblienverwaltung ist eine andere Abteilung zuständig.

    Wer als Kunde selbst entscheiden will bekommt auch "nur" die Beratung sofern er das Depot bei der Bank hat.

    Die Bank empfiehlt vor allem ganz normale bewährte hauseigene Investmentfonds aber auch Fonds anderer Anbieter, z.B. DWS usw.

    Diese Fonds sind seit Jahrzehnten erfolgreich, werden aktiv gemanaged und die Kunden wissen in der Regel dss eben jährilche Gebühren von rund 1,5% anfallen.

    Den meisten Kunden geht es jicht um diese Gebühren sondern dass die Anlage langfristig erfolgreich ist, also eine positive Rendite hat. Ob das 3 oder5 oode 8% sind, darüber gibt es so gut wie nie eine Diskussion.

    Eine Diskussion gibt es nur wenn ein Jahr mit einem MINUS im Depotauszug im Vergleich zum Vorjahr endet. Selbst dann wenn die Börse um 20% gesunden wäre und die Bank hätte "nur ein Minus von 10%. Minus bleibt Minus. Es gibt kein "gutes" Minus beim Kunden.

    ETF werden in der Regel von der Bank aus nicht automaitsch empfohlen sondern nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden weil ja die Bank auf Grund der Verwahrgebühr auch von ETF Anlagen profitiert.

    Mit dieser Strategie sind die Kunden zufrieden, Hauptsache sie haben in der Regel eine positive Wertentwicklung und evlt. noch Dividenden

    Auch die Bank ist zufrieden weil sie ja regelmäßige Gebühren hat.

    Kunden, so wie die Forumsfreunde hier die sich selbst für ETF Anlagen entscheiden wandern in der Regel ab zu online-Banken.

    Das ist eine Entwicklung die die Banken kennen die sich aber in Grenzen häl.

    Die Neukunden unter jungen Anlegern werden seltener und die Mittelabflüsse sind höher als die Aufstockungen.

    ABER:

    Durch steigende Börsen steigt jedoch das Anlagevolumen der Bank automatisch und damit auch die Vergütung.

    Daher ist meine Bank, wie vermutlich auch andere Banken, trotz weniger kunden, immer noch in einer komfortablen Situation und hat vor allem zufriedene Kunden.

    So ungefähr übersetzt die Aussage meines Beraters auf die konkrete Frage.

    Er sagt mir, wegen meinen langen Vorkenntnissen wäreich wäre kein typischer Bankkunde in der Vermögensverwaltung daher würde er mich von sich auch in "Ruhe lassen" weil ich ohnehin weiß was ich will.

    Viele Grüße McProfit