Beiträge von McProfit

    Lieber Fred

    Du hast das schön erklärt.

    99% verlieren und 1% gewinnt

    Das wäre ja schlechter als im Casino.

    Da stehen die Chancen immerhin fifty - fifty

    zumindest zwischen schwarz und rot:

    minus 1,5% % für die Bank

    Ich würde es andes ausdrücken.

    Mit Stock Picking gewinnt man sehr oft

    Das Problem ist man vierliert NOCH ÖFTER.

    D.h. wenn Du jeden Tag Stockpicking machst, Turn-around, Optionen usw.

    dann liegt Du am Monatsende von 20 Trades vielleicht 9 x im Gewinn aber 11 mal im Minus

    Es gibt somit nicht das 1% an Stockpicker das tatsächlich auf DAUER gewinnt,

    sonden viele Spekulanten gewinnen immer wieder -

    aber sie verlieren eben immer etwas mehr als sie gewinnen.

    Das ist das perfide an diesem Geschäft, fast wie im CASINO.

    Gruss McProfit

    Daher Qualtität kaufen und Liegenlassen

    Lieber Taust  @Achim Weiss Tomarcy

    ich habe volles Verständnis dass man hier im Forum nicht jeden Kommentar der Forumsfreunde lesen kann. Das geht mir nicht anders.

    Daher fehlt uns Beiden schlicht und einfach manche Info.

    Daher zu Deiner Beruhigung.

    Ich erfinde hier keine Story. Wäre noch schöner wenn ich in meinem Alter - dazu noch in einem anonymen Forum - mich profilieren müsste.

    Deine Verunsicherung kann ich leicht aufklären

    1.) Der McProfit ist seit rund 50 Jahren ein überzeugter Langfirstanleger und blebt das.

    Mit Leib und Seele. Allerdings immer noch mit Schwerpunkt Dividenden. Das liegt an den Genen aus der Immobilienbranche.

    Die Aktien in meinem Depot wurden vielfach vor 1990 gekaft danach aber natürlich x mal aufgestockt oder auch mal umgeschichtet oder reballanced. Immer wenn es durch Immoblienverkäufe eben frisches Geld gab.

    Viele dieser Aktien gibt es heute noch, teilweise jedoch längst im Wege der Nachlassvorsorge in den Depot von nahen Angehörigen, Kindern, Ehefrau(en) und in einer gemeinnützigen Stiftung.

    Damit sollten die legalen steuerlichen Freibeträge bei Schenkungen zu Lebzeiten ausgeschöpft werden. Teilweise wurde auch Aktien mit NIESSBRAUCH übertragen.

    Eine unglaublich interessante Variante zu Lebzeiten Vermögen zu übertragen aber die Erträge (Mieten, Zinsen, Dividenden) weiterhin lebernslänglich zu erhalten.

    D.h. ich habe bei Niessbrauch-Übertrag weiterhin die DIVIDENDE. Nur Aktie gehört jedoch dem Beschenkten, der aber nicht verkaufen darf bzw. nur mit meiner Zustimmung.

    2.) Der McProfit geht ab uns zu auch mal fremd.

    Aber inzwischen immer seltener und vermutlich in Zukunft gar nicht mehr. Aus diesem Grunde habe ich in einem extre Depot bei der CONSORS Bank vor ein paar Jahren ein Depot eröffnet mit den GAZPROM Aktien.

    Diese Aktien hatte ich nie zu meinen klassischen Anlagen gerechnet, daher auf einem extra Depot. Der Grund war dass GAZPROM pünktlich jedes Jahr rund 8% Dividende zahlte, in meinem Fall 40.000 Euro. Da konnte ich nicht widerstehen! Selbst schuld.

    Wegen dem UKRAINE Krieg wurden von Putin die russischen Aktien bie Ausländern eingefroren und blockiert. Daher ist bis heute das ganze Kapital weg. Dividdende ist nur ein kleiner Trost.

    Allerdings hat mir der UKRAINE Krieg auch den größten Gewinn beschert.

    Wenn ich schon wegen dem Krieg bei GAZPROM eine halbe Mio. Euro verloren habe dann habe ich gesagt versuche ich es mit dem Kriegsgewinner wieder auszugleichen.

    Obwohl der Kurs von Rheinmetall zu diesem Zeitpunkt schon von 100 auf rund 300 gestiegen war , habe ich dennoch gekauft. Allerdings in das separate Spekulations-Depot. Stichwort Fremdgehen.

    Mit weiter steigenden Kursen Rheinmetall auch zugekauft. Und wie wir wissen hat das sogar geklappt, die Aktie ist von meinen 300 bis auf 1800 gestiegen und ich bin ab 1500 in den letzten Wochen ausgestiegen. Den den Verlust von GAZPROM habe ich mit dem Gewinn von Rheinmetall um ein Mehfaches übertroffen.

    Aber Achtung:

    Dieses Abenteuer ist vorbei und abgeschlossen. Ich verspüre auch keinerlei Energie mehr ein neuen Abenteuer, weder an der Börse noch im Privatleben einzugehen.

    3.) Und jetzt noch die Aufklärung zu den ETF Fonds

    Richtig ist, dass ich in den letzten Jahrn auch von den Forumsfreunden hier überzeugt wurde, dass in der Tat ETFs eine sehr bequeme Lösung sind und mindestens das gleiche Ergebnis wie Einzelaktien haben jedoch ohne Arbeit.

    Da es auch ETF mit ordentlicher Ausschüttung gibt (Anfangsausschüttung rund 3% p.a.) ist auch der McProfit mit diesem Wechsel zufrieden

    FAZIT

    McProfit hält weiterhin noch einige uralte Einzelaktien, vieles längst im Zuge der Nachlassregelung mit Niessbrauchübertragen.

    McProfit ist aus seinem Abenteuer mit Fremdgehen bei GAZPROM und Rheinmetall mit viel Glück noch mal gut raus gekommen.

    McProfit kauft und schichtet neuerdings um in Dividenden-ETF. Auch Dank der intensiven Gehirnwäsche durch die Forumsfreunde hier.

    Alles klar?

    Wer so gründlich hier liest wie @Achim Weiss oder Tomarcy der würde sich wundern wie viel man im Laufe der Zeit als Schreiber hier Infos von sich gibt.

    Daher haben mich mindestens @Achim Weiss und der Schwabe Tomarcyk hier längst auf irgendwelche schlaue Art "enttarnt" aber höflicherweise das hier nicht an die große Glocke gehängt.

    Ich sehe das als Kompliment dass sie mich noch gerne weiterhin hier im Forum behalten wollen und da wären private Infos nicht gerade hilfreich.

    Viele Grüße McProfit und sorry wenn ich mich nie kürzer fassen kann

    Hallo mst

    das hast Du aber alles übersichtlich und verständlich und nachvollziehbar erklärt. Kompliment.

    Ich habe mein Hauptdepot inzwischen längst seit vielen Jahren bei der ING.

    Auch TARGO und Consors habe ich inzwischen gekündigt und auf die ING übertragen.

    Obwohl meine Hausbank die BW Bank in Stuttgart (gehört zur Sparkassenorganisation) die jährlichen Verwahrgebühren bei mir auf 0.06% reduziert hat wären das bei mir dennoch rund 10.000 Euro im Jahr. PLUS MWST

    Es kann sein, ich könnte da noch mal verhandeln, aber bei der ING brauche ich gar nicht verhandeln, dort sind die Verwahrgebühren NULL, also 10.000 Euro billiger.

    Ich habe bei der Hausbank dennoch ein paar europaische Aktien.

    Zum Einen erledigt die BW Bank die Rückholung der doppelten Qujellensteuer aus dem Ausland automatisch, natürlich gegen Gebühr, bei der ING müsste ich die Forumulare selbst ausfüllen und einreichen.

    Außerdem habe ich seit vielen Jahren mit meinem zuständigen Kundenberater der Privat Banking Abteilung ein sehr gutes persönliches Verhältnis. Er weiß dass er mir nichts verkaufen kann was ich nicht selbst will und wir treffen uns auch hin und wieder zum "Rostbraten".

    Er hat aber auch noch Depots von meiner Frau, meiner gemeinnützigen Stiftung, einer Unternehmesnbeteiligung, da kommt immer noch einiges an Gebühren für die BW Bank usammen.

    Interesssant war DEINE AUSSAGE dass Du den Geldmarktfonds nicht bei der ING hast sondern bei FINANZTEN NET ZERO. Ich weiß nicht wer das ist vermute aber irgend ein Online Finanzdiensleister oder Broker

    Du schreibst aber dass NUR DER VERKAUF von Fondsanteilen etwas günstiger wäre als bei der ING. Die jährliche Gebühr ist ja wohl einheitlich, egal wo Du diesn Fonds kaufst. Ist das richtig?

    Die Verkaufsgegühren interessieren mich nicht so sehr weil das bei mir selten vorkommt und wenn, dann sind das auch immer mindestens 6-stellige Beträge so dass die maximale Gebühr der ING von 59 Euro, wenn ich es recht weiß, nicht ins Gewicht fällt.

    Bei kleineren Beträgen und häufigem Kauf oder Verkauf ist das aber schon ein Thema zumal der Fonds ja wie bei Geldmarktfonds üblich ohnehin nur rund 2 - 3% Rendite im Jahr hat.

    Auf jeden Fall interessanter Tip, aber Finanzen net zero hört sich für mich noch abenteuerlich an. Zero erinnert mich an Null und die Null erinnert mich daran, dass das Geld weg ist.

    Kein guter Name für eine Bank

    Dennoch viele Grüße McProfit

    Lieber @Mehir

    das hat Du perfekt gesagt.

    Wenn JEDE Aktie langfristig von links unten nach rechts oben wandern würde dann bräuchten wir keine Berater, keine Analysten, keine Börsenbriefe, kein Finaztipforum,

    wir würden einfach einen Korb verschiedener Unternehmen kaufen und diese liegen lassen und uns in der Zwischenzeit an den Dividenden erfreuen.

    Weil das aber nicht so ist, habe ich hier einmal lang und breit erklärt wie ich meine Aktienauswahl treffe oder in der Vergangenheit getroffen habe.

    Nicht vergessen, ich bin in den 1970er und 1980 Jahren erstmal an die Börse gegangen,

    zu einer Zeit wo Du oder viele Forumsfreunde hier noch gar nicht gelebt haben.

    Damals ging es MIR darum, Firmen zu finden, deren Kurs über einen möglichst langen Zeitraum gleichmäßig steigt mit möglichst geringen Schwankungen.

    Dazu waren damals die HOPPTENSTEDT Hefte hilfreich, die boten als einer der wenigen Anbieter Langfristcharts über 20, 30 oder 50 Jahre von fast allen Börsenfirmen der Welt.

    (Das was heute BLOOMBERG macht)

    Ich habe mit gesagt, wenn ein Unternehmen über Jahrzehnte gleichmäßige Wertententwicklung hat, kann das keine schlechte Firma sein.

    Auf jeden FAll besser als eine Firma bei der der Kurs aussieht wie die Skyline der Alpen.

    Das war der Grund warum ich damals - aber auch die Mitglieder unseres damaligen Börsenstammtisches, relativ früh so langweilige Aktien gekauft haben wie Procter&Gamble, Colgate, Coca Cola, McDonalds, Air Liquide, Loreal oder LVMH aus Frankreich, späer dann Microsoft und Visa aber auch Medtronic Herzschrittmacher oder styker Hüftgelenke oder Essilor Brillen und natürlich AUCH NOVO der Spezialist für Diabetiker.

    Insgesamt bin ich und auchj unser Stammtisch damit bis heute sehr gut gefahren.

    Es gab damals keine Fonds, keine ETF, keine Onlinebanken sondern nur die Hausbank oder amerikanische Broker, wie Merryl Lynch oder Bache Securities.

    Ich bin bis heute bei dieser Strategie geblieben und habe festgestellt, dass die meisten selbst der erfolgreichsten Firmen immer mal wieder eine Phase hatten wo sie überdurchshnittlich gestiegen sind daber auch mal überdurchschnittlich gefallen sind.

    (Bei McDonalds der Rinder-Wahn, bei NOVO jetzt gerade die Abnehmspritze, usw)

    Daher hatte ich IMMER den Langfristchart an der Wand hängen, das war sehr beruhigend weil ich dort sah, dass selbst die größten Krisen oder Börsenhypes längerfristig nur eine Übertreibung waren, entweder nach oben oder unten.

    Dadurch kam ich nie in die Versuchung bei einem starken Kursrückgang in Panik zu verkaufen um mich hinterher meistens dann zu ärgern.

    Am Ende ging die Reise immer weiter - von links unten nach rechts oben.

    (Natürlich immer nur im Saldo, auch diese Liniealmethode ist keine absolute GARANTIE dass es bei JEDER Firma so laufen muss, aber immerhin eine hohe Wahrscheinlichkeit.

    Sonnst musst Du Dir einfach mal den Chart vom Gegenteili anschauen.

    Z.B. Daimler oder BASF und Co.

    Dort heißt es immer wieder: " wie gewonnen so zerronnen".

    Viele Grüße McProft

    Hallo ANDREJ

    an der Rechtschreibung muss ich noch arbeiten, gilt auch für Deinen Forums-Namen.

    Wenn die meisten Charts nur lineare Tabellen haben dann ist das für den Alltagszweck völlig ausreichend weil sich die meisten Anleger ohnhin nur für die Kursentwicklung der letzten Tage, Wochen oder vielleicht mal vom letzten Jahr interessieren-

    Die lineare Darstellung wird erst dann so richtig irreführend wenn der Zeitraum sehr lang wird und die Kursentwicklung sehr erhebliche Schweankunten hat. NIcht umsonst habe ich in meinem Beispiel eine Aktie verwendet die von 1 auf 100 gestiegen ist.

    Bei solchen Anstiegen funktioniert die lineare Darstellung überhaupt nicht mehr. Versuch es mal selbst auf einem Blatt Papier.

    Bloomberg (früher auch Hoppenstedt) liefern solche Langfristchart mit prozentualer Darstellung. Bei Zeiträumen ab 10 Jahren ist das zwingend, bei 20 oder gar 50 Jahren geht es anders gar nicht mehr

    Da ich selbst ein Langfristanleger geworden bin, ist das sozusagen mein "Metier"

    viele Grüße McProfit

    Lieber @NDREJ

    Deine Antwort auf meine NOVO Erklärung habe ich nicht verstanden!!

    Falls bei Deiner Antwort der Gedanke mitschwingt, dass ich den Kursverlauf beschönigen will oder sonst was, dann ist das schade. Warum sollte ich denn hier in einem anonymem Forum irgend etwas beschönigen was sofort von den Forumsfreunden hier entlarvt würde.

    Zunächst geht es nur um das Mißverständnis wegen meiner Kursdarstellung.

    Also noch gar nicht um die Novo Aktien selbst, sondern nur um den Chart.

    Ein langfristiger Kursverlauf über viele Jahre oder wie hier im Fall NOVO darf man nur logathytmisch das heißt PROZENTUAL und eben nicht linear darstellen, weil das ein völlig falsches Bild vermittelt.

    Falls es hier Forumsfreunde gibt, die damit nicht viel anfangen können, hier eine laienhafte Erklärung.

    Wenn eine Aktien 1 Euro kostet und jedes Jahr um 1 Euro steigt dann kostet die Aktie nach 100 Jahre 100 Euro.

    Das gibt jedoch ein völlig falsches Bild.

    Ein Kursanstieg von beispielsweise im ersten Jahr von 1 Euro auf 2 Euro sind bereits 100% !!!

    Nach 10 Jahren ist derselbe Kursanstieg um 1 Euro von 10 Euro auf 11 Euro nur noch 10%

    und nach 100 Jahren kannst Du Dir selbst ausrechnen wieviel Prozent noch ein Kursantieg von 1 Euro ausmacht wenn Deine Aktie dann von 100 auf 101 Euro steigt.

    (Das gilt auch bei einem Kursanstieg von 1 Euro im Monat oder am Tag, es ist immer dasselbe Problem)

    Gerade bei langfristigen Kursverläufen ist es somit zwingend dass diese Kurve prozentual steigt.

    Ein Kursanstieg muss immer prozentual dargestellt sein, niemals nach starren Kurszahlen es sei denn so wie in meinem simplen Foto oben, die Zahlen rücken je mehr sie steigen immer mehr zusammen.

    Nochmal: Von 1 auf 2 sind es nun mal 100% und von 100 auf 101 nur noch 1% obwohl es derselbe Anstieg von jeweils 1 Euro ist.

    Jetzt zu NOVO

    Natürlich ist die jüngste Kursentwicklung von NOVO wegen dem Abnehmmittel von 40 auf 120 zunächst mal eine Verdreifachung und der anschließend Absturz zurück auf 50 mehr als eine Halbierung des Kurses

    Für langfristige Anleger, und nur das führt an der Börse zu echtem Erfolg, ist diese Geschichte jedoch nur einer von vielen ZACKEN im Kursverlauf der Aktie der letzten 30 oder 50 Jahre.

    Diesmal eben nach OBEN. ES gibt diese Zacken auch nach unten. Also eine starke Abweichung vom langfristigen Trend. Ich glaube bei Nestle ist das gerade der Fall.

    Da ich mich seit Jahrzehnten mit langfristigen Kursverläufen beschäftige (ich verwende von von Bloomberg Kursentwicklung über 50 Jahre / logarythmisch, also prozentual)

    Ich kann ich Dir zahlreiche Unternehmen zeigen nicht nur von meinem eigenen Depot die solche ZACKEN im Kurs nach oben oder unten immer wieder erlebt haben was aber nichts an der langfristigen Erfolgsgeschichte ändert.

    Natürlich gibt es auch Einzelbeispielen wo so ein Zacken nach UNTEN eben kein Zacken geblieben ist, sondern auch mal das Ende eines Unernehmens sein kann

    oder wo ein Zacken nach oben auch kein Zacken ist sondern eine scheinbar nie endende neue Erfolgsgeschichte (Beispiel Nvidia u.ä.)

    Ich hoffe ich habe jetzt zumindest den Forumsfreunden erklärt die so lange mal wieder meine Kommentare gelesen haben, wie meine Denkweise ist.

    Ich bin einfach selbst davon überzeugt und daher schreibe ich hier aus voller Innbrunst ohne jegliche Beschönigungen oder was sonst so alles hier manchmal unterstellt wird.

    Viele Grüße und langfristig denken.

    Gruss McProfit

    Lieber @Achim Weiss

    aber auch an die "Zustimmer" BirgitN  Tomarcy  Same_but_different  Speedy85

    Wenn ich hier schreibe, dass für mich ein Kursrückgang um über 50% (wie zuletzt beim Pharmakonzern NOVO) nur ein Zacken im Aufwärtstrend ist, dann muss es natürlich hier erst mal heftigen Widerspruch hageln.

    Unsere unterschiedlichen Betrachtung liegen schlicht und einfach daran, dass ich nach bald 50 Jahren an der Börse, einen völlig anderen Blickwinkel auf Aktienkurse haben als Anleger die sich oft noch nicht mal 10 Jahre, geschweige denn 20 Jahre mit Aktien beschäftigen.

    Viele Anleger betrachten meist nur ihre persönliche Kursentwicklung bei der jeweiligen Aktien. Es versteht sich von selbst, dass es je nach persönlichem Einstiegszeitpunkt Anleger gibt die mit den Aktien desselben Unternehmens hochzufrieden sind und andere mit denselben Papieren tief im Minus liegen

    (Ich erinnere nur an den Schwarzen Montag 1987, aber auch den GOLFKRIEG 1990, und 2001 an den Anschlag auf das Worldtrade-Center und natürlich an die Lehmann PLeite, sowiew Corona und dem Ukrainekrieg)

    Was das mit dem von mir zitierten "ZACKEN" im Kurs von NOVO zu tun?

    Novo ist ein klassisches Beispiel wo es bei einer Aktie auch einen "Zacken" NACH OBEN gibt. Das will ich auch erklären.

    Novo ist einer meiner Uraltaktien in meinem Depot.

    In dem 1990 Jahern kostete die Aktien umgerechnet auf Euro rund 1 Euro.

    (Kein Druckfehler, damit noch auf DM Basis gehandelt)

    Im Jahr 2000 notierte sie erstmals bei 10 Euro

    und dann kletterte der Kurs mehr oder weniger gleichmäßig bis 2020 auf 40 Euro!

    Und jetzt liebe Forumsfreunde kam wegen diesem Hypo um die Abnehmspritze innerhalb von 2 oder 3 Jahren das Kursfeuerwert von 40 auf 130 Euro!

    Dieses Jahr dann die Ernüchterung dass die Zukunft von NOVO doch unverändert beim soliden Geschäft mit den Diabetikern liegt. Der ganzejüngste Kursgewinn der letzten 2 Jahre war fast wieder weg und die Aktie notierte so wie schon Anfang 2020 wieder bei 40 - 50 Euro.

    Daher habe ich mir erlaubt diese jüngsten Kursturbulenz eben nur als einen "ZACKEN" im langfristigen Kursverlauf zu bezeichnen.

    ich sehe aber ein, dass die Mehrzahl der Aktionäre die erst spät auf diesen Zug aufgesprungen sind, jetzt erst mal mit dieser Aktien dick und fett im Minus liegen und sich über meine "Zacken"-Beurteilung ärgern.

    Denen habe ich aber als Trost, dass sie ja vermutlich nicht nur die NOVO im Depot haben sondern hoffentlich noch viele andere Aktien von guten Unternehmen und dass am Ende nur der Saldo aller Anlagen zählt. Genauso wie bei einem Fonds oder ETF der fast immer auch die Novo im im Depot besitzt.

    Ich hoffe ich konnte damit ein wenig die Gemüten beruhigen. Zumal mir in Anbetracht der ständig steigenden Zahl der Diabetespatienten die Firma weiterhin vom jetzigen Niveau aus Umsatz und Gewinn steigern wird.

    (Wann habt Ihr zuletzt mal eine Blutzuckermessung gemacht? Diabetes merkt man lange nicht)

    Hier übrigens der Versuch von mir meinen privaten Aktienchart von Novo, auf logarythmischer Basis zu verfollständigen. Das Original stammt von Bloomberg.

    Viele Grüße McProfit

    30 Jahre NOVO Aktie

    (der Zacken an OBEN am Ende des Charts ist der aktuelle Aufreger)

    bitte beachten der Kursverlauf ist auf Dänische Kronen (1zu7 zum Euro) und logarytmisch zu besseren Aussagekraft

    PS Ich persönlich würde jetzt aufstocken, leider habe ich (mit demnächst 80 Jährchen) schon zu viele Stücke von der Aktie mit einem viel zu hohen Depotanteil,( bei mir 7-stellig),

    ich bin ja immerhin schon zu einem Zehntel des akt. Kurses erstmals eingestiegen und dann immer wieder bei Rückschlägen aufgestockt.

    Lieber ArminL.

    Man merkt dass Du noch zu den "Jungspunden" hier im Forum gehörst.

    Jetzt hast Du jedoch mit dem vermutlich ältesten Forumsfreund hier dem McProfit auf eine Diskussion eingelassen.

    Daher musste ich bei Deinem Kommentar erst mal schmunzeln.

    ES zeigt sich mal wieder dass man genau denselben Vorgang völlig gegensätzlich beurteilen kann, je nach Betrachtungswinkel. Da passt vielleicht auch der Spruch dazu, dass man eine halb volle Flache als halb voll oder halb leer bezeichnen kann.

    jetzt aber zu unserer unterschiedlichen Betrachtung:

    Ich bin seit bald 50 Jahre an der Börse und kaufe seit dieser Zeit unverändert Aktien, Aktien Aktien. Natürlich immer nur, wann ich neues Geld habe (In meinem Fall meist durch Immoblienverkäufe)

    Ich achte beim Kauf nicht ob der Kurs dann gerade hoch oder niedrig ist. Das weiß man ohnehin erst hinterher. Auch wie die insen gerade stehen, oder wer der Präsident der USA ist interessiert mich beim Aktienkauf wenig. Ich zu den Menschen bei denen sozusagen JEDER TAG Kauftag ist.

    Nachdem ich in den ersten Jahren meines Börsenlebens so ziemlich alle Fehler gemacht hatte, bin ich irgendwann mal in dern 1980er Jahren bei einer Langfristanlage mit BlueChips gelandet.

    Das war die letzte Chance die ich der BÖRSE (und auch mir) gab.

    Ich habe mir damals gesagt, ich kaufe nur noch Aktien von Firmen deren Aktienkurs seit 10. 20. 50 oder 100 Jahren immer stets von links unten nach rechts oben geht.

    Wenn eine Firma über Jahrzehnte steigende Kurse hat kann es es nur eine gute Firma mit guten Produkten oder gutem Geschäftsmodell sein.

    Wenn ich mit dieser Anlage auf Dauer auch keinen Erfolg habe, dann bleibe ich bei meinen Immobilien.

    Natürlich gab es damals kein Internet, kein finanztip, keine neutralen Berater. Es gab das Handelsblatt und den Effektenspiegel und die Charthefte von HOPPENSEDT: Das war meine Rettung.

    Hoppenstedt machte damals Charthefte mit Langfirst-Charts und über Jahrzehnte (!!) und dann auch noch logarythmisch, was bei Langfristcharts unumgänglich ist.

    DAmals habe ich zum ersten Mal verstanden, dass ein Aktienkauf eigentlich die Beteiligung an einer Firma ist und ich damit langfristig Miteigentümer bin.

    Eine Firma die über Jahrzehnten steigende Kurse hat, muss daher ein erfolgreiches Produkt oder Geschäftsmodell haben.

    Auf diese Weise bin ich bei den damals als langweilig geltenden Aktien von beispielsweise Procter&Gamble/Pampers, von Colgate, Coca Cola, Microsoft, Stryker-Hüftgelenke, Walt Disney, McDonalds, aber auch AirLiquide Frankreich oder NOVO oder Nestle oder L+Oreal gelandet.

    Viele davon habe ich heute immer noch oder im Weg einer Schenkung an Kinder übertragen oder in eine Stiftung eingebracht

    Und jetzt lieber Armin L. wird es spannend.

    Meine Procter&Gamble die ich erstmals 1980 für 10 Dollar gekauft habe (wegen den Pampers), sind die zuletzt bis auf 150 Dollar gestiegen. Wenn dann so eine Aktie 1987 oder 1990 bei der Lehemannkrise um 50% fällt, dan ist das nur für einen Kuzfristanleger ein Aufreger.

    In meinem Fall war es so, dass die Procter und Gamble bist zum Lehmann-Börsenkrach von 10 au9f 60 Dollar gestiegen ist und dann auf 30 Dollar gefallen ist. Kurzfristanleger haben damals der Börse den Rücken gekehrt.

    Ich bin (wie ma sieht) bis heute gelassen geblieben und inzwischen hat die Aktie nicht nur den alten Höchststand von 60 wieder ereicht sondern sich nochmal verdppelt auf über 150 Dollar.

    Selbst bei einem neuen Rückschlag um 30 oder 50% habe ich mein Einsatzkapital immer noch verfünfacht oder verzehnfacht. und freue mich des Lebens während die Kurzfristanleger solche Aktiken als Teufelszeug hälten und sagen: Nie wieder Aktien.

    Genauso ist es aber auch bei NESTLE, bei NOVO

    Die sind in der TAt zuletzt stark unter die Räder gekommen sind.

    Schau Dir doch mal den Kursverlauf der von Dir zitierten NOVO an.

    Ein Wert der bei mir im Depot inzwischen trotzh Rückschlag 7-stellig ist.

    Ich habe die Aktien (LEIDER) erst 1995 zuim ersten Mal gekauft, damals kostete sie rund 5 dänische Kronen.

    Dann gibt es bei dieser Aktie wegen dem INSULIN und Diabetes Geschäft nur noch nach oben.

    In 10 Jahren auf 100 DKK und nach 20 Jahren auf 200 DKK und dann völlig abartig in den letzten jahren von 200 DKK auf sage und schreibe auf 1.000 DKK nur wegen dieser Abnehmpille.

    Ich habe diesem Anstieg schon lange nicht getraut habe aber NICHT verkauft.

    Logisch bin ich jetzt moit dieser Aktien um über 50% nach unten gesaust.

    Von 1.000 DKK auf rund 300 DKK in der Spitze sogar exakt um 70%!!!!

    Lieber ArminL. sorry für diese nicht gerade höfliche Lehrsstunde. Es geht aber weiter.

    Wenn ich jetzt den Kurschart seit meinem Kauf 1995 anstehe, dann sehe ich eine Aktie die seit Jahzehnten gleichmäßig von 5 DKK über 100., 200 auf 1.000 geklettert ist und jetzt bei 300 gelandet

    Selbst nach diesm tiefen Fall ist ein aktueller Kurs von 300 DKK immer noch ein durschnittlicher Anstieg von 16 % pro Jahr

    daher ist Novo in meinem Depot IMMER NOCH 7-stellig im Gewinn.

    Den zwischenzeitlich völlig übertriebenen Anstieg auf 1.000 DKK sehe ich nicht als echten Kursanstieg an sondern als eine Spekulationsblase von Menschen ohne gesunden Menschenverstand.

    Wenn Du den ZACKEN im Chart abschneidest hast Du eine wunderbare Langfristanlage im Pharmabereich, führend bei Patienten mit Diabetes. Und die werden immer mehr. (Wann hast Du zum letzten Mal Deinen Blutzuckerwert messen lassen?)

    Daher gehört NOVO in meinem Depot weiterhin zu meinen besten Anlagen.

    Ich will die Forumsfreunde hier nicht langweilen

    Die starken Rückgänge egal bei Nestle, oder Novo oder NIKE sind fast immer Korrekturen der zuvor erlebten Übertreibungen.

    Entscheidend ist der Langfristigchart über Jahrzehnte, bei manchen Unternehmen inzwischen schon über 100 Jahre (Colgate usw)

    Das ist der Grund lieber ArminL. warum bei mir der aktuelle Rückgang in meinem Langfristchart nur ein Zacken im rechten oberen Eck darstellt.

    ich habe noch viele solcher Beispiele auf Lager, sowohl aktuelle als auch in der Krise von Neuen Markt, der Dotcomblase, der Lehmannpleite oder dem 1987er Börsencrash.

    Bei allen war ich voll dabei und wie man sieht habe ich alle überlebt und sogar im Gesamtdepot neue Höchststände erreicht.

    Deshalb sollte man auch als Langfristanleger sich eben nicht nur bei einer einzigen Firma als Aktionär beteilgen sondern bei einem ganzen Korb voll.

    Viele Grüße, ich freue mich auf solche Dispute, da bin ich ganz im Element und das sprudeln meine eigenen Erfahrungen nur so aus mir raus.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo @Achim Weiss

    Danke für die Antwort die ich als Kompliment für meine Kommentare hier betrachte.

    Allerdings schreibe ich immer "aus dem Bauch" und mit der Erfahrung von 40 Jahre Börse, inzwischen bald 50 Jahren!

    Trotzdem lerne auch ich immer noch was dazu.

    Selbst der nervige Irving hat michin manchen Dinger klüger gemacht weshalb ich neuerdings immer mehr ETFs im Depot habe und die Einzelaktien reduziere.

    Die Forumsfreunde Taust oder @levis und Co haben mich sogar heute schon nachdenklich gemacht mitder These:

    wie man selbst als Fondsmanager mit seinem Fonds zu den besten 2% gehören kann.

    Obwohl ich an solchen Rezepten meine Zweifel habe, werde ich das mal mit "meiner Logik" nachrechnen. ("bei jeder Stratgegie kann auch das Gegenteil eintreten...")

    Da ich ja immerhin noch Ehrenmitglied im früheren Börsenstammtisch in Stuttgart bin muss ich mal bei der nächsten AR Sitzung des Aktienfonds diese These zur Diskussion stellen und sehen wie denn die heutigen Entscheider dort reagieren.

    Bisher ist es eben so, dass eine Strategie bevorzugt wird bei der möglchst viele Risiken gemindert sind (kein Klumpenrisiko usw) auch wenn das zu Lasten der Rendite geht.

    Ich habe noch den Schreck heute nach 40 Jahren in den Knochen stecken als unser damaliges Stammtisch-Gemeinschaftsdepot mit gerade mal ein paar Millionen Volumen durch das ganze TRADEN und Nebenwerte, Turn-Arounds usw. im Minus war und der langweilige gute alte Dow Jones hatte nur mit Halten und Liegenlassen ein Plus.

    Damals habe icih mir vorgenommen.

    Falls ich jemals selbst größere Summen besitzen sollte, oder gar für andere größere beträge verwalte, dann lieber langsame steigende Gewinne als schnelle Verluste.

    Damals habe ich gesagt:

    Wegen zu kleiner Gewinne wurde noch niemand bestraft - aber wegen Verlusten.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber Forumsfreund Tomarcy

    das war aber eine interessante Ausage von Dir heute.

    Da ich seit Jahrzehnten Fan von Pharmaaktien bin (nicht nur wegen der Dividende) sondern auch wegen der meiner Meinung nach immer länger lebenden Menschheit und damit den steigeniden Krankheiten im Alter (früher ist war man schon gestorben bevor viele Krankheiteni überhaupt aufgetaucht sind) Arthrose, Hüften, Herzschrettmacher, Knieglenke, Diabetes usw. suw

    Allerdings hast Du mit SCHERING die Aktie erwischt mit der man es tatsächlich geschafft hat mindestens seit 20 Jahren keinen einzigen Euro Kursgewinn zu erzielen.

    Wenn ich mich recht erinnere wurde Schering ja vor ca.l 20 Jahren von BAYER übernommen, wer SChering hatte, der hatte anschließend BAYER Aktien.

    Und Bayer schafft seit 20 Jahren per Saldo im Kurs ein NULL Summen Spiel. Kein einzhigtes Prozent Gewinn. Da ist selbst die Dividende kaum ein Trost.

    NULL Prozent Kursentwicklung in 20 Jahren, das schaffen nur wenige Firmen.

    Selbst meine zuletzt stark gebeutelte NOVO die immerhin in 1 Jahr 50% Kursverlust hat, hat bei mir im Depot immer noch eine Rendite von 16% pro Jahr, und das seit 20 Jahren!!

    Vor dem Kursrückgang war die Rendite letztes Jahr sogar noch bei fast 30% pro Jahr umgerechnet.

    Die Elly Lilly schaft seit 20 Jahren pro Jahr sogfar noch mehr, nämlich 18%,

    allerdings hat sie keinen so großen Verlust letztes Jahr erlitten.

    Johnson und Johnson, Novarits oder Roche liegen bei rund 10% pro Jahr deutlich darunter aber immer noch in einer Komfortzone.

    Ich hoffe nicht, dass Du Deine getauschten BAYER Aktien NICHT bis heute behalten hast. Sondern dass diese jetzt hoffentlich im Depot eines anderen Pechvogels liegen, der Dir diese Papiere damals eben abgekauft hat.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Forumsfreund Taust

    vielen Dank für diese sehr ausführliche und nachvollziehbare Erklärung.

    Ich bin ja immer noch lernfähig und habe seit ich hier im Forum unterwegs bin einiges gelernt und mache heute auch einiges anderes als noch vor 10, 20 oder gar 40 Jahren.

    Ich werde mir in Ruhe Deine Argumente nochmal ansehen. Es ist bei mir eben so verankert, dass es bei JEDER Strategie die man verfolgt an der Börse auch IMMER ANDERS kommen kann.

    Zu oft habe ich gerade von Vermögensverwaltern oder Beratern auch der mir nahestehenden Fondsverwaltung den Satz gehört: "Diesmal ist alles anders" - nur als Grund um Umzuschichten.

    Dennoch sind die langjährigen Differenzen die Du errechnet hast natürlich überzeugend.

    Man muss aber auch prüfen ob diese Differenzen daher kommen weil verwaltete Fonds Gebühren von in der Regel 1 - 2 % pro Jahr haben und ETF eben nur 0.2 - 05%.

    Wenn der Grund einer Renditedifferenz nur in den GEbühren liegt, dann brauht man die Anlagestrategie nicht verändern.

    Ich predige ja in meinem Börsenumfeld immer, dass der hohe Anteil an Technologie eben der Grund für die überdurchschnittlichen Gewinne ist aber dafür wird das Risiko in Kauf genommen, dass bei einem Branchenwechsel hohe kursrückgänge drohen könnten, schließich haben wri KGV in dieser Branche von 30 - 50.

    als Aktionär zahlt man für diese Firmen sozusagen als Kaufpreis den Gewinn der nächsten 40 oder 50 Jahre im voraus.

    Das wäre so wie wenn man sich bei Anlageimmobilien die Preis von heute auf morgen verdoppelt würden, dort haben wir im Schnitt 25-faches KGV, also rund 3% Rendite und man 40 Jahre Mieteinnahme bräuchte damit der Kaupreis bezahlt wäre.

    Die Anleger in solchen Fonds mit geringerer Rendite (nicht nur im Stuttgarter) schätzen derem Strategie und nehmen die geringere Rendite und die GEbühren in Kauf.

    Nicht zu vergessen der von Dir genannte Stuttgarter Fonds bietet eine persönliche telefoniche tägliche Beratung (natürlich im Rahmen der zulässigen Aussagen) Auch das schätzen immer noch viele Anleger. Das kann man nicht wegdiskutieren.

    Wie erklärst Du Dir aber, dassz.B.der DWS Top-Dividendenfonds über 20 Milliarden Euro an Volumen hat und das obwohl er rund 1,5% Gebühren im Jahr berechnet, was für die Verwaltung immerhin eine Einnahme von 150 Mio. Euro im Jahr beschert und dennoch keine bessere Rendite hat als ein ETF Fond mit einem Zehntel an Gebühren?

    20 Milliarden sind ja keine Kleinigkeit, dagegen ist der von Dir zitierte Stuttgarter Fonds ja eher eine Randerscheinung mit seinen 200 Mio.

    Oder denk an meinen Nachbarn hier in Stuttgart, den Mister DAX, Dirk Müller mit seinem DM Premiumfonds.

    ER setzt auf steigende und fallende Kurse gleichzeitig und macht damit seit Jahren kontiniuerlich Verluste und dennoch vertrauen im noch seine Fans über 200 Mio. Euro an

    Du siest, das Thema ist vielschichtig.

    ich danke Dir aber für diese Fleißarbeit und werde sie gründlich zu Herzen nehmen.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo @Achim Weiss, Kompliment perfekt erklärt, da habe sogar ich mal wieder was dazu gelernt.

    Ich bin gerade dabei alle Bankverbindungen zu beenden, consors, Targo, und habe dann nur noch 2 Banken,

    Einmal die Haubank vor Ort

    für Konto, Mieten, Zahlungsverkehr und einem Depot mit europäischen Dividndenaktien weil die Baden Württembergsiche Bank/BW bank eine Art Sparkasse, die doppelte Quellensteuer aus dem Ausland automatisch zurück holt.

    Mein Hauptdepot habe ich bei der ING

    weil diese eben keine jährlichen Gebühren berechnet für die Aufbewahrung der Aktien in Gegesatz zu BW. Da ich bekanntlich im 7- oder 8-stelligen Bereich unterwegs sind, sind selbst 0.06% plus Mwst immer noch rund 10.000 Euro jedes Jahr nur für die Aufbewahrung der Aktien in Form einer Daueranlage.

    Bei Consors bin ich gespannt ob die Kündigung klappt weil dort noch die blockierten und unverkäuflichen russischen Gazprom Aktien liegen.

    Bei TARGO läuft gerade der Depotübertrag, mal sehen wie lange das dauert.

    Bei mir spielt aber auch das Alter eine Rolle wo andere Überlegungen gelten

    Ein Nachlassverwalter tut sich mal leichter wenn der Gestorbene möglichst wenig Banken und Beteiligungen hat, von Immoblien gar nicht zu reden.

    Daher bin ich seit Jahren dabei, dass alles zu verteilen, leider ist das auch nicht so einfach weil man ja Entscheidungen für die ZUKUNFT trifft

    Und wie sagte schon mal ein kluger Mensch:

    Entscheidungen sind dann besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen.

    Vielen Dank nochmal für Deine Details zu dem Thema

    McProfit

    Meiner eigenen Erfahrung nach hat die ING die übersichtlichste und verständlichste Webseite.

    Tarbobank hat noch viel Nachholbedarf bei der Wbseite, dafür Filiale vor Ort, die man jedoch normalerweise nicht braucht

    Consors, Comdirekt haben ebenfalls wie Targo noch viel Nachholbedarf beim Onlinebanking.

    Letztlich kann man sich an jede Darstellung der einzelnen Banken aber auch gewöhnen.

    Selbst mein örtliche Sparkasse BW Bank in Stuttgart ist für das Onlinebanking problemlos zu nutzen. Die Hausbank macht für mich auch die Rückholung der doppelt bezahlten Quellensteieuer bei Dividenden von Auslandsfirmen.

    Neobroker kommen bei mir nicht in Frage

    Viele Grüße McProfit

    Lieber monstermania

    das Renditedenken, also der Erhalt von regelmäßigen automatischen Kapitalerträgen auf dem Girokonto steckt einem Immoblienanleger in den Genen.

    wenn man gewohnt ist jahrzehntelang immer Mieten zu erhalten und die Wertentwicklng als Nebenprodukt zu betrachten, kann man nicht mehr "aus seiner Haut"

    Das gilt eben für mich, aber immer auch noch für viele andere Anleger gerade hier im Schwabenland.

    Gruss McProfit

    Hallo @Levis,

    ich hoffe Du wirst nicht der Nachfolger von meinem Freunde "Irving" hier.

    Ja, das Depot kommt noch.

    Ich habe jedoch verschiedene Depot bei verschiedenen Banken dazu noch Einzelaktien und Depots die auf Kinder und Ehefrau(en) übertragen habe und in eine Stiftung eingebracht.

    Wegen evtl. erforderlichermöglicher Teilverkäufe stocke ich die bestehnden ETF nicht immer auf sondern kaufe ÄHNLICHE jedoch Andere.

    Warum?

    Bei einem Teilverkauf werden immer die zuerst gekauften verkauft, also die den größten Gewinn haben und damit die höchste Steuer.

    Daher musst Du bei einer Analyste eine Depot (nicht nur bei mir) auch solche Überlegungen berücksichtigen und nicht nur im ersten Moment sagen:

    Was soll das denn? 10 oder mehr verschiedene ETF?

    Predigt der McProfit Wasser und trinkt selbst Wein?

    Da stecken steuerliche Gründe dahinter, die nichts mit der Anlage zu tun haben.

    Auf das muss ich bei einem Depotauszug in meinem Fall hinweisen, sonst ist ein Außenstehender irritiert.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber flip

    es gibt hier im Forum nicht viele Anleger die so offen wie ich sagen:

    "Ich habe an der Börse fast keinen Fehler ausgelassen"

    Es hilft Euch daher nicht viel weiter wenn ich hier meine Depots veröffentliche, weil es sich dabei um Depts handelt die es seit Jahrzehnten gibt. Teilweise mit Aktien außerhalb der Steuerfrist.

    Viele Aktien habe ich längst im Zuge der Nachlassregelung (ich bin demnächst 80) an Ehefrau(en) Kinder und nahestehende Angehörige übertragen um die legalen steuerlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Es gibt auch eine gemeinnützige Stiftung

    Ein aktueller Depotauszug der verbliebenen Aktien hat nur eine geringe Aussagekraft. Außerdem ist bekannt dass es vor allem die alten Dickschiffe gibt, die schon seit Jahrzehnten in diese Liga gehören. Daher bin ich trotz aktuellem Kurrückgang von 50% bei NOVO oder NESTLE immer noch dick im Plus weil die Kursrückgänge eben gerade mal 1 oder 2 Jahre betreffen, ich aber von 10, 20 oder 30 Jahren-Kursen rede.

    Und natürlch gibt es auch Werte die sich verdoppelt oder verfünffach verzehnfacht haben.

    Wer von Euch hat sich überhaupt schon mal Akitienkurse über solche Zeiträume von mehreren Jahrzehnten angesehen?

    Ihr werdet Euch wundern wie selbst 50% Rückkang nur einen Zacken im rechten oben Eck sind.

    Hinzu kommen die gewaltigen Dividenden, die sich eben im Laufe von Jahrzehnten verzehnfacht haben.

    Viele Firmen zahlen nicht nur jedes Jahr, sondern jedes Jahr eine HÖHERE Dividende. Davlon können Immobilienanlager nur träumen.

    Dennoch, damit auch meine großen Kritiker hier zu Ehren kommen:

    Ich kaufe inzwischen mit neuem Geld ETF Fonds.

    Natürlich überwiegend mit Ausschüttung. Das kann ich nicht lassen, trotz vermutlich geringerer Rendite, dafür weniger Arbeit.

    Damit selbst mein größter Widersache hier der gute "Irvinb" zufrieden ist:

    Es sind inwzsichen auch ETF ohne Ausschüttung. (Zufrieden mit Deinen unermüdlichen Lehrstunden?)

    Natürlich bin auch ich nicht stur immer in den gleichen Werten.

    Auch der DOW JONES ist nicht immer gleich gewichtet. Und selbst ein Warren Buffet hat ab und zu umgeschichtet. Aber eben nur sehr zurückhaltend und nur bei großen wirtschaftlichen Veränderungen.

    Nicht immer war jeder Verkauf im Nachhinein klug, und nicht immer war jede dafür neu gekaufte Aktien besser!

    Liebe Forumsfreunde,

    ich schreibe meine Geschichten hier immer mit einem persönlichen Touch oder persönlichen Infos die nichts mit der Anlage zu tun haben.

    Andererseits sind wir hier ja immer noch alles Menschen und freuen uns wenn wir nicht nur die nackten Zahlen hier präsentiert bekommen sondern ein bissle Geschichte dazu.

    Mancher Forumsfreund sieht das nicht als Unterhaltung sondern gleich als Selbstdarstellung des McProfit.

    Leider ist es so: Man kann es machen wie man will, irgendwie wird einem immer irgend eine schlechte Absicht unterstellt.

    Denkt dann einfach immer wieder dran. Der McProfit wird demnächst 80, da muss man sich niemand mehr beweisen.

    Statt immer neuen Anlageideen nachzujagen bin ich heute in einem Lebensabschnitt wo es darum geht das Vermögen sinnvol auf die Nachkommen zu verteilen ohne mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Daher auch mein Engagement mit einer gemeinnützigen Stiftung.

    Und natürlch pflege ich privat auch heute noch Kontakte mit meinen (noch lebendend) Stammtischbrüdern vom Börsenstammtisch vor 40 bis 50 Jahren.

    Einer der damaligen Gründer (der Stuttgarter Unternehmehmer Epple) war damals der führende Kopf des Stammtisches. Er hat immerhin das legendäre Capital Börsenspiel gewonnen, als Erster von 20.000 Teilnehmern die ein Musterdepot führen mussten.

    Es ist heute über 90 Jahre alt, leider wegen Augenschwäche ein Pflegefall. Im Kopf immer noch hellwach.

    Weil es so gut wie nichts mehr sieht verwaltet er immer noch sein Aktiendepot von damals mit inzwischen 100 verschiedenen Aktien von zu Hause aus am Telefon mit seinem persönlichen Bank-Berater.

    Er lernt die Kursentwicklung aller 100 Aktien auswendig und gibt jeden Tag immer noch Order. Er ist seiner Stategie seit 50 jahren treu geblieben:

    Nach dem Motto: "Vom Gewinn mitnehmen ist noch niemand arm geworden"

    Ich sage ihm immer: Lieber Gerhard, "aber auch nicht reich...."

    Dennoch ist es längst um im Jargon der Linken zu reden (immer noch) Millionär. Das ist keine Kunst weil wir nicht wissen mit wiviel Millionen er einmal begonnen hat.

    Viele Grüße an alle, die alles sich diese Lektüre angetan haben McProfit

    Lieber @Lefis 

    wir sind hier bei einer Diskussion gelandet die inzwischen eigentlich längst nicht mehr in diese Rubrik gehört. Das das Thema jedoch derart speziell ist glaube ich nicht, dass das hier eine große Zahl an Forumsfreunden interessiert.

    Ein Austausch nur zwischen uns ZWEI mit solch speziellen Themen ist unhöflich gegenüber den normalen Nutzern. Daher sollten wir diese persönliche Diskussion vielleicht nur direkt fortsetzen.

    Wir Beide haben zu viele unterschiedliche Ansätze:

    Zum Einen sind wir Zwei uns immerhin einig, dass ETF Fonds grundsätzlich einen Renditevorteil haben gegenüber gemanagten Fonds

    Ob deshalb ETF Fonds immer besser sind, ist schon mit mehr so klar. (Betonung auf IMMER)

    Es gibt zahlreiche Untersuchungen zu diesem Thema. Hierbei hat sich gezeigt, dass es auch aktive Fonds gibt die besser sind als ETF. Meist geht es dabei jedoch nur um Zeiträume zwischen 1 bis 5 oder maximal 10 Jahren.

    Interessant ist natürlich Deine Behauptung, dass "markltkapalisierende Fonds" IMMER besser sind, als gleichgewichtete Fonds.

    Das hast Du auch mit Beispielen untermauert. Deine Beispiele und die Ergebnisse geben Dir auf den ersten Blick sogar Recht.

    Aber: Gerade wir hier im Forum wissen doch längst dass JEDE Anlagestrategie ihre Risken hat. (Denk an die Nebenwirkungen bei Medikamenten) Egal wie Du Dich entsheidest, es kann auch anders kommen.

    Dine Stategie als künftiger Fondsmanager funktioniert dann, wenn der Markt sich so verhält wie Du investiert. D.h. wenn aktuell z.B. Technolgieaktien auch in ZUKUNFT, also ab SOFORT weiterhin eine bessere Wertentwicklung haben als andere Branchen.

    Selbst einem Neuling an der Börse ist aber klar:

    Wenn ich verstärkt in Technologieaktien mein Geld investiert habe (beim MSCI immerhin fast 30% in eine Handvoll Unternehmen), und aus welchen Gründen auch immer diese Kurse schwächeln, dann habe ich eben eine geringere Rendite als ein gleichgewichteter MSCI Fonds ohne diese "Klumpen" oder wie ein Fond der zum Beispiel in anderen Branchen (beispiel Healthcare/Pharma) eine größere Zukunft sieht.

    Auch wenn es viele Gründe für eine Fortsetzung der Technofirmen gibt, so weiß (ganz besonders) ich nach über 40 Jahre Börsenerfahrung, dass die Bäume nie in den Himmel wachsen und bei KGV von 30, 40 oder 50 schon die Meldung eines geringeren Gewinns reicht, um die Kurse schnell mal 2-stellig fallen zu lassen. (bestes Beispiel Rüstungsaktien)

    Du weißt selbst für steigende Kurse brauht es MEHR KÄUFER als VERKÄUFER.

    Wenn die meisten Anleger jedoch schon ihr Depot voll haben Technologie wo sollen denn dann immer noch mehr neue Käufer herkommen, denn nur dann können die Kurswe weiter steigen.?

    Ich habe aus gutem Grund Dich gebeten nicht als Privatmann sondern in der Postion eines Fondmanagers zu antworten. Schließlich hast Du diese Menschen ja kritisiert.

    Der Manager hat nämlich gegenüber Dir den Nachteil, dass er mit fremden Geld handelt und daher auch viel mehr das Risiko beachten muss.

    Du handelst mit Deinem eigenen Geld und wenn Du jedoch "schief" liegst, ist dass nur Deine persönliche Angelegenheit und Du bist niemand Rechenschaft schuldig, vielleicht Deiner Ehefrau, falls Du eine hast und falls sie sich dafür interessiert.

    Für einen Fondsmanager gilt daher immer die wichtigste Regel:

    Verlustrisiken begrenzen selbst auf die Gefahr einen geringeren Gewinns.

    Vielleicht ist das der Grund warum immer noch so viele Anleger ihren Fonds die Treue halten obwohl diese in der Tat daher eine geringere Rendite haben als ETF Fonds ohne Manager.

    Ich habe Dich auch aus einem anderern Grunde nach Deiner Stratgegie als Fondsmanager gefragt und nicht als Privatmann.

    Angenommen Du wirst morgen von mir oder einem Headhunter als Manager zu einer Fondververwaltung vermittelt.

    Nehmen wir gleich mal einen durchschnittlichen verwalteten Fonds mit 1 Mrd Volumen und einer Gebühr von 1,5% pro Jahr und einem Jahresgehalt von 400.000 Euro plus Prämien.

    Der Manager erwirtschaftet für die Fondgesellschaft somit 15 Mio. Gebühren jedes Jahr. Wie willt Du dem Aufsichtsrat erklären dass Du auf diese 15 Mio. für die Gesellschaft verzichten willst weil die Gebühren zu hoch sind? (Das ist immerhin Dein Arbeitgeber von dem Du in dieser Position durchschnittlich 400.000 Euro Gehalt erhälst plus Tantieme.

    Würdest Du in Deinem Fall im Falle eines gleichgewichteten Fonds dem Aufsichtsrat empfehlen dass ab sofort alle Aktien von 1 Mrd. entsprechend der Marktkapitalisierung umgeschichtet werden?

    Und was würdest Du bei der nächsten AR-Sitzung 3 Monate später erzählen, wenn dann zufällig eine Branchenkorrektur stattgefunden hat und Du schlechter wärst als Dein Vorgänger? Das muss ja im voraus überlegen!

    Lieber Forumsfreund, es ist einfacher als Pivatanleger der niemand Rechenschaft ablegen muss, schlaue Empfehlungen zu geben.

    Wenn Du plötzlich in der Öffentlichkeit stehts mit einer Milliarde im Rücken und einem Aufichtsrat und x Kundenberatern dann ist es plötzlich nicht so leicht mit einem einfachen Federstricht mal kurz 1 Milliarde umzuschichten - weil dann einfach doch Zweifel nagen, was sage ich wenn es anders kommt?

    Ich würde Dich gerne meiner mir noch nahestehenden Fondsverwaltung als Honorarberater zu empfehlen und vielleicht schaffe ich es Dich einzuladen dass Du bei einer Strategiesitzung darstellen kannst warum Du (zu 98% sicher bist) ab sofort bessere Renditen zu generieren.

    Die Damen und Herern werden dann höchstens fragen: Was ist wenn es anders kommt?

    Dann hat der Fonds den Schaden und der Berater versteckt sich hinter der Aussage<.

    "an der Börse ist eben alles möglich ist - sogar das Gegenteil davon"

    Viel Spass beim Nachdenken. Dein McProfit