Beiträge von McProfit

    Was tun mit 900.000 Euro?

    Was ist denn das für eine Frage?

    Ohne Angabe von weiteren Fakten ob das Geld noch versteuert werden muss und wie das aktuelle Vermögen aussieht,

    Auch ohne Altersanmgabe, Familiensituatioin, Wohnsituation, Beruf usw. habe ich auch den Eindruck entweder ist der Forumsfreund Goldmicha bissle naiv oder er will mal wieder Leben hier ins Forum bringen.

    Als '"Privatier'" im 80. Lebensjahr gebe ich Dir mal ein paar Tips für den Fall dass Dein bisheriger Leben "geordnet" ist und Du Dir Gedanken über die Verwendung von 900.000 Euro machst. (nicht Alle sind ernst gemeint!!)

    Wenn Du zur Zeit in Miete wohnst: Kauf Dir eine Wohnung oder eines kleines Haus -( ab 500.000 Euro)

    Wenn Du schon im Eigentum wohnst: KaufDir eine Ferienimmobilie in Frankreich, Italien oder Spanien - (ab 400.000 Euro aufwärts)

    Verwirkliche Dir den Traum vieler Menschen, überwiegend männlichen Geschlechts: Eimnmal im Leben Porsche fahren (200.000)

    Oder wie wäre es mit einem Komfort-Wohnmobil oder gar eines kleinen Segel- oder Motorbootes incl. Liegeplatz in einem Hafenstädtchen Deiner Wahl (200 - 500.000 Euro)

    Du kannst auch z.B für 6 Monate eine Luxuskreuzfahrt als Weltreise machen (ab 180.000 für 2 Personen)

    Manche Menschen träumen von einer Rolex (ab 30.000) oder Designermode von Dior, Chanel oder Hermes oder Louis Vuiotton für die Ehefrau (Komplettausstattung für verschiedene Anlässe ab 100.000 Euro)

    Mancher würde sich endlich mal neue Zähne leisten (ab 20.000) oder eine Schönheitsop (ab 30.000)

    Nicht zu vergessen die Kunstliebhaber die sich an einem echten Gemälde erfreuen würden (100.000 sind da nix ungewöhnliches und nach oben offen...)

    Oder Du teilst das Geld entsprechend Deiner statistischen Lebenserwartung einund genießt die finanzielle Freiheit (bei 30 Jahren Lebenserwartung sind 900.000 geteilt durch 30 = 30.000 Euro zusätzlich im Jahr steuerfrei)

    Die meisten Menschen (zumindest hier im Schwabenland) werden solchen Beträge eher für die Kinder oder Nachkommen hinterlassen wollen und es daher schlicht und einfach ertragsbringend langfristig anlegen. Egal ob Festegeld, Geldmarktfonds, Aktien oder ETF.

    Falls das alles nicht Dein "Ding" ist, auch die Kinder schon versorgt sind oder nicht vorhanden sind kannst Du auch etwas Soziales tun;

    Ich habe beispielweise eine "gemeinnützige Stiftung" gegründet.

    Diese unterstützt jedes Jahr Projeke die mir (also dem Stifter) am Herzen liegen und die der Stifter auch über den Tod hinaus bestimmen kann. Zum Beispiel Soziales oder wie bei mir Förderung von Kulturschaffenden

    Wenn Dir das alle zu klompliziert ist, dann mach einfach eine Schenkung.

    Diese ist bis 400.000 Euro pro Kind sogar steuerfrei und dann gibt es auch noch Lösungen mit Nießbrauch. Das führt jetzt aber zu weit.

    Ob mein Kommentar (auf Deine mir merkwürdig erscheinende Frage) ernst gemeint ist oder einen Schuss Ironie enthält - überlass ich Deinen eigenen Gedanken.

    Auf jeden Fall gutes Gelingen McProfit

    Hallo @Achim Weiss

    diesen Ratschlag mit dem GELDMARKT-FONDS habe ich von Dir vor langer Zeit hier mal gelesen und gleich umgesetzt.

    Meine gesamte relativ hohe Liquidität ist nur noch komplett in einem Geldmarktfonds investiert.

    In diesem Fall sogar ausdrücklich in eine OHNE AUSSCHÜTTUNG (!!)

    Bei solchen Geldmarktfonds wird praktische der Zins jeden Tag dem Kurs zugerechnet, daher läuft der kurs des Geldmarktfonds wie am Faden gezogen nach oben.

    Natürlich gibt es immer noch das normale Girokonto, aber längst kein Sparbuch mehr, keine Festgeld, kein Tagesgeld und keine Anleihen.

    Das Guthaben auf dem Geldmarktfonds kann ich Dank keiner Belehrung jeden Tag ganz oder oeder teilweise auf das Girokonto gutschreibben lassen, was will man mehr?

    Viele Grüße und gern weiterhin solche Tips.

    McProfit

    Lieber ANDREJ

    Du solltest bei Deinen Beurteilungen zurückhaltender sein, zumindest so lange wie Du keine nähere Infos hast.moit Ausnahme einiger weniger Sätzen die hier der Eine oder Andere Forumsfreund schreibt.

    In meinem Fall weise ich nur höflich darauf hin, dass es sich um unser Haus um keine Villa handelt sondern ein gemütliches freistehendes Haus aus den 1930er Jahren.

    Der große Vorteil ist eben die sehr zentrale Lage nur wenige GEHMINUTEN vom Kurpark und der Lichterthaler Allee entfernt, wenige Gehminuten zu den Kultureinrichtungen, zu Restaurants oder Hotels. In diesem Fall kauft und zahlt man die LAGE nicht die Substanz.

    Wenn in solchen Lagen die Preise auch für alte Häuser 7-stellig sind, dann kann man auch keine Billig-Renovierung machen. Lage und Architetkur und Ausstattung muss immer zusammenpassen.

    Genauso wie wenn Du in einer wenige beliebten Gegend ein älterers Haus kaufst, dann macht es keinen Sinn in solcher Lage eine Komfortsanierung zu machen. Käufer solcher Häuser schätzen den geringeren Kaufpreis und machen eben eine Renovierung oft in Eigenleistung.

    In unserem Fall beauftragt man einen Architekten für Baugesuch, Verhandlung mit dem Baurechtsamt und macht Plände für eine Kernsanierung. Da liegt man schnell bei 500.000 Euro, allein die Gartenanlage in Hanglange mit Terrassen, Stütuzmauern, zugangswege, Bepflanzung ist schon 6-stellig.

    Bei den 150.000 Euro für die Heizungsanlage handelt es sich natürlich auch um solche Kosten die von Staat nicht gefördert werden, neue Böden mit Fußbodenheizung, 3-Fach Fenster. usw. (Hiervon gab es rund 60.000 Zuschuss aus Berlin, allerdings in Form eines zinsgünstigen Zwangsdarlehens) Zahlen muss man am Ende alles selbst.

    Eines geht in Baden Baden jedohc nicht:

    Das sind Solaranlagen oder photpholtaik auf dem Dach. Baden Baden erlebt in den zentrumnahen lagen das nicht.

    Die Stadt ist ein Weltkulturerbe, die gesamte Innenstadt steht unter einer Art Denkmalschutz und da passen keine Solarmodule auf historische Häuser.

    Naütürlich mus sich mich hier nicht rechtfertigen, schon gar nicht bei Kommentaren von Menschen die keinerlei Hintergrundinfo haben sondern einfach pauschal etwas hier schreiben.

    ES war mit eben ein Anliegen verschiedene Erfahrungten hier aufzuzeigen.

    Selbst auf die Gefahrt dass es immer wieder Forumsfreund hier gibt, die gleich belehren oder alles besser wissen. Im Gegenteil: Ich bin gerne hier im Forum weil ich hier selbst als "alter Dackel" noch sehr viel gelernt habe.

    (Ganz gesonderen Dank an @Achim Weiss oder @Tormarcy)

    Die Wärmepumpen Heizung ist übrigens bei solcher Art Umbauten in den meisten Städten baurechtlich Vorschrift

    In meinem Fall war der Einbau einer Wärmepumpenhiezung nun mal hochkompliziert. Wegen der Besonderheiten (ohne PH.-V.-Unterstützung das Haus warm zu bekommen dazu noch warmes Waser in 3 Badezimmer, Küche und Gästzimmer war auch für ausgebildete Fachleute wegen der Elektronik und den ganzen Einstellungen eine Herausforderung.

    Erst nach mehreren erfolglosen Versuchen ist es im 2. Jahr gelungen die Anlage so einzustellen, dass man von einer einigermaßen richtigen "Heizung" mit "Warmwasserversorgung" sprechen kann. Jedoch kein Vergleich zu der Leistung einer herkömmlichen Gaszentralheizung.

    Ich rate heute dennoch niemand von einer Wärmepumpenheizung ab.

    Ich empfehle nur nicht zu euphorisch zu sein und nicht zu glauben man könne damit Heizukosten, sprich Geld, sparen. Wie groß der Nutzej für die Umwelt ist müssen andere beurteilen.

    Es mag sein, dass andere Forumsfreunde hier beste Erfahrungten gemacht haben. Zu welcher Gruppe man selbst später gehört weiß man leider erst hinterher.

    Viele Glück allen die gerade mit dem Gedanken spielen eine neue Heizung einzubauen.

    McProfit

    Hallo lieber corsa

    natürlich ist letztlich "alles möglich...'"

    Aber wir sollten die Kirche im Dorf lassen.

    Ich bin selbst Eigentümer oder Miteigentümer von nicht wenigen vermieteten Immobilien unerschiedicher Größe und Baujar und Ausstattung im Großraum Stuttgart.

    Ich hatte 40 Jahre lang in Stuttgart eine Immoblienverwaltungs-AG mit großen Eigenbestand und einem eigenen angestellten Hausverwalter.

    Darüberhinaus bin ich im Aufsichtsrat der hiesigen städtischen Wohnbaugesellschaft und kenne das Theme Kostenmiete und Nebenkosten mehr als mir lieb ist

    Wir vermischen hier bei den Kommentaren immer noch Kosten die ein Mieter zahlen muss zusätzliche Kosten die der Eigentümer zahlt und nicht umlegen kann.

    Ob Nebenkosten realistisch sind oder zu hoch, kann man nur bei den Verbrauchskosten beurteilen, also bei den Nebenkosten die bei einer Vermietung dem Mieter weiterberechnet werden.

    Die übrigen Kosten für Instandhaltungsrücklage, Sonderumlage für Reparaturen oder Kosten der Hausverwaltung zahlt immer nur der Eigentümer, egal ob er in der Wohnung wohn ode diese vermietet hat oder diese leer steht.

    Hier im Forum können wir dem Fragesteller nur sagen, ob sich seine "Verbrauchskosten" also die umlegbaren Nebenkosten im durchschnittlichen Rahmen bewegen.

    Das sind laut meiner eigenen Erfahrung aber auch laut Statistik des Deutschen MIeterbundes rund 2,20 - 3 Euro pro m2. bei 80 m2 also zwischen 180 und 240 Euro pro m2 PLUS STROM

    Ob das passt sieht man auf einen Blick in der Abrechnung.

    Komplizierter wird es bei den zusätzlichen Kosten für den Eigentümer. Zahlungen in die Instandhaltungsrücklage sind buchhalterisch noch gar keine Ausgaben weil das Geld ja noch da ist, nur auf einem anderen Konto. Ausgaben sind es erst wenn der Verwalter einen Handwerker bestellt und das Dach reparieren lässt für 10.000 Euro

    Weil in vielen Mehrfamilenhäuser manche Eigentümer ständig Geldprobleme haben werden oft diese Vorausszahlung sehr hoch angesett oder vorher Sonderumlagen verlang damit bei Eintritt eines Schaden das Geld schon auf dem Konto vorhanden ist.

    Solche Zahlungen die eher strategisch sind, lassen sich nicht miteinander vergleichen!Du hast die Rücklage einen Betrag von 76 Euor monatlich genannt, (das entsricht dem Durchschnitt. In der Regel betragen die Zahlungen auf das Rücklagenkonto 0,50 bis 1 Euro im Monat und pro m2. Das wären bei dieser Wohnung zwischen 40 und 80 Euro.

    Zieht man diesen Betrag von den genannten 470 Euro ab, reduziert sich der echte Vergleichsbetrag auf rund 400 Euro. Immer vorausgesetezt die genannten Zahlen stimmen so.

    Bei einer 80-m2-Wohnung sind auch 400 Euro monatlich unrealistisch

    Das wären 5 Euro im Monat pro m2 wohlgemerkt PLUS Strom und Telekom/Internet.

    Da kann man rechnen wie man will. Das passt hinten und vorne nicht.

    Die durchschnittlichen Nebenkosten bei über 1.000 Mietwohnungen die wir hier in der Gesellschaft im Bestand haben liegen je nach Baujahr und Ausstattung

    zwischen 2,25 Euro pro m2 im Monat (ohne Hausmeister, Kehrwoche und ohne Aufzug)

    bis zu maximal 3,35 Euro pro m2 im Monat bei vollem Hausmeisterservice incl. Winterdienst incl. Mülltonnen raus und reinstellen.

    Die effektiven Gesamt-Nebenkosten bei allen Wohnungen liegen in der 80m2-Liga zwischen 180 und 280 Euro im Monat, wohlgemerkt OHNE STROM

    . Es würde mich daher sehr wundern, wenn wir bei dieser Wohnung die berühmte extreme Ausnahme von der Regel haben.

    Meist ist die Lösung des Rätsels vie simpler:

    Bei so hohen Differenzen stimmt entweder eine Ablesung nicht, oder der Zeitraum ist nicht exakt 12 Monate oder es hat sich eine Sonderumlage eingeschlichen die nichts mit den Nebenkosten zu tun hat sondern in die Sparte Instandhaltung gehört

    Wenn der Fragesteller die Abrechnung gut lesbar und übersichtlich hier darstellen kann können wir Alle das Werk konkret ansehen und erkennen vermutlich auf einen Blick wo der "Hase im Pfeffer" liegt.

    Lssen wir uns einfach überraschen

    Viele Grüße und enspannt bleiben:

    McProfit

    Veröäffentlich vom Deutschen MIETERBUND

    QUELLE MIETERBUND:

    Das sind die Zahlen von 2023, von 2024 liegen diese nur vereinzelt vor und sind im Schnitt 5% bis 10% höher

    Lieber mlechner

    Besser kann man es nicht sagen!

    Alles hat seine Zeit.

    Oft war es eben auch viel Glück dass man gerade zur richtigen Zeit in der richtigen Branche investiert hat.

    In einigeni Jahre können wir dann hier nachlesen wo man heute im Jahr 2025 hätte investieren sollen?

    In Rüstungsaktien, in Bitcoin? in Goldbarren? in ein Zweithaus in La Palma auf den Kanaren um einen Chaos im alten Europa zu entgehen? Frage ist dann nur: Wie kommt man dahin?

    Vielleicht sind es aber auch völlig andere Branche oder Ideen?

    Ich bin an einer nicht börsennotierten Firma beteiligt die Großspeicher für Strom baut, der im Sommer üerschüssig ist und im Winter gebraucht wird. Der erste steht irgendwo in der Nähe von Herford bei Hannover.

    So ein Speicher ist groß wie ein Fußballplatz und kostet 2-stelligte Mio-Betrage und jahrelange Genehmigungsverfahren mit Einsprüchen und allem drum und dran....

    Reine Spekulation, hinterher sind wir schlauer.

    ich war mir auch mal sicher dass meine Beteiligung am russischen Gaslieferanten GAZPROM mit 8% Dividende eine gute Sache sei, schon im Hinblick auf die Nordsrtream.2 Leitung.

    Dann kam der Ukraine krieg und meine 6-stlellige Beteiligung in Russland wird sich wohl Herr Putin einverleiben.

    Du weißt ja: wer den Schaden hat.....

    Viele Grüße McProfit

    Die entscheidende Frage ist immer noch offen:

    Wie kommen bei einer 80m2-Wohnung die hier erwähnten monatliche Nebenkosten von 470 Euro zustande ??

    Das hat mir normalen Nebenkosten nichts mehr zu tun.

    Egal wer die Enegie liefert, selbst bei Fernwären ist das viel zu viel.

    Es stecken andere Ursachen dahinter.

    Das hätte nicht nur mich sondern evlt. auch die anderen 100 Schreiber hier interessiert.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo taunide und @Amnesty 

    Wie heißt es so schön: Hinterher sind wir alle schlauer

    Eure Ratschläge oder Kommentare sind sicher gut gemeint.

    Ich bin aber bekanntlch ein Mann der Praxis (habe selbst 40 jahre lang Immoblien gekauft, umgebaut und vermietet).

    Daher weiß ich dass jeder Fall anders ist und es sinnlos ist wenn jeder hier seine eigene Erfahrung als unumstößlich preist.

    Handwerker sind leider immer nur so gut wie die einzelnen Mitarbeiter. Da könnn viele Bauherrn ein Lied davon singen. Das ist wie bei einer Klinikbewertung.

    Was hilft mir die beste Bewertung, für den Patienten kommt es darauf an welcher ARZT ihn operiert oder behandelt.

    Bei mir hat übrigens der Architekt die Ausschreibung und Auftragsvergabe gemacht. Und der hatte mit dieser Wärmepumpenfirma me gute Erfahrung.

    Wenn dann aber der wichtigste Fachmann im Betrieb ausfällt und mit dieser Technik noch nicht alle anderen Mitarbeiter so viel Erfahrung haben, hat man eben Pech gehabt. Da helfen auch die besten Referenen der Vergangenheit nichts.

    (Nicht vergessen: ich habe vor 4 Jahren die Auftragsvergabe für das ältere Haus in Baden Baden gemacht, die Baustelle hat dann 2 Jahre gedauert - inzwischen haben auch Heizungsbauer viel dazugelernt

    Das Thema hier im Forum war aber nicht die technischen Probleme. Die hat eben in meinem Fall ein anderer FAchmann erledigt.

    Im Endeffekt ging es bei dieser Frage jedoch darum, ob die Entscheidung für eine Wärmepumpe incl. dem ganzen Drum und Dran (Wärmedämmlung, Fußboden, 3-fach-Fenster,) im Nachhinein eine gute Entscheidung war.

    Am Ende hat mich nur die Umstellung der Heiztechnik über 150.000 Euro gekostet hat

    (ohne den restlichen Umbau jedoch incl. Wärmedämmung, 3-fach-Fenster und neuer Fußboden)

    Dei laufenden Kosten sind nach Fertigstellung vermutlich keinen Euro geringer als bei einer Gas-Zentralheizung, dafür istg die Heizleistung an kalten Tagen nicht optimal und das Brauchwasser auch nicht richtig heiß.

    Ganz genau kann man ohnehin nicht ausrechnen weil das Haus nach dem Umbau offener wurde, etwas größer und das Dach als Studio geöffnet wurde. Außerdem war es vorher nur von einer älteren Dame bwohnt die gestorben ist und wie haben das Haus von den Erben gekauft. Wie soll man das Heizkosten vergleichen?

    Ich habe daher auch NICHT geschrieben, dass ich gegen eine Wärmepumpe bei einer Generalrenovierung bin,

    ich habe nur gesagt, dass es sowohl Vor- als auch Nachteile hat und es höchstens langfristig lohnend sein könnte. Zum Beisoiel bei einem Verkauf. .

    Ansonsten viele Grüße, ich fange hier kein Streithema an, dazu bin ich slbst viel zu sehr im hin- und hergerissen.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo mlechner

    Mit Deiner Einschätzung Immobilien oder Aktien hast Du natürlich recht, dass für einen Kapitalanleger der auf Erträge Wert legt Aktien (mit Dividende) einfacher sind als Immobilien (mit Miete)

    Der Hauptgrund warum viele Menschen, auch ich, vor allem hier im Schwabenland, mit Immobilien und nicht mit Aktien vermögenid geworden sind liegt daran, dass Immoblienkäufe von jeher von den Banken in der Regel relativ leicht finanziert wurden und man mit den Mieteinnahmen die Darlehen abzahlen kann. Dadurch hat man nach 10 bis 20 Jahren abbezahlte Immoblien mit Mieterträgen (je nach Zinssatz und Tilgungsrate)

    Aktien kann man in der Regel nicht mit Darlehen kaufen, da braucht man bereits das Kapital im voraus.

    Wenn ein Anleger jedoch schon das Kapital hat, z.B. Verkauf seiner Firma, Verkauf von Immobilien, Abfindung, Erbschaft usw. ist er mit Aktien besser bedient.

    Ich hätte nie ohne meine örtliche Volksbank die mir schon vor 40 und 50 Jahren Immoblien voll finanziert hat ein derart hohes Immobilien-Vermögen aufbauen können.

    Ich habe in dieser Zeit jedes Jahr mehrere Eigentumswohnungen gekauft, nach einigen Jahren dann bereits die kompletten Mietshäuser, das ging immer schneller.

    Ob das heute noch so funktioniert ist jedoch eine ganz andere Frage.

    Alles im Leben hat bekanntlich seine Zeit

    Mit neuem Geld kaufe ich heute inzwischen sogar statt Einzelaktien ETFs mit Dividendenausschüttung.

    Das hätte ich mich vor ein paar Jahren noch nciht vorstellen können.

    ETFs mit Dividende sind eben noch pflegeleichter als Einzelaktien.

    Ich weiß dass hier im Forum ETFs ohne Dividende bevorzugt werden weil die eine etwas höhere Rendite haben sollen. Mag sein, mir ist die regelmäßige Ausschüttung wichtiger.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfi

    Hallo Forumsfreund, vor allem @Achim Weiss aber auch taunide

    bei diesem wilden Durcheinander mit dem FÜR und WIDER von Gasheizung oder Wärmepumpe muss mich jetzt doch auch melden.

    Ich schreibe hier als Praktiker.

    Ich habe ein freistehenden älteres Haus in Baden Baden komplett modernisiert und umgebaut. Mit allem Drum und Dran. Gesamtaufwand für die Modernisierung rund 400 - 500.000 Euro, davon Aufwand für neue Heizung mit Wärmepumpe und Isolierung teilweise Fussbodenheizung wo es machbar bar rund 150.000. Euro. Zuschuss aus Berlini rund 60.000 Euro.

    Fazit nach 2 - 3 Jahren

    Die Anlage steht im Freien wie üblich direkt am Haus.

    Sie brummt fast Tag und Nacht vor sich hin. Wenn man zu dieser Hausseite Fenster aufmacht, hört man das Brummen. Zum Glück ist in unserem Fall diese Hausseite versteckt mit ganz wenig Fenster und durch die Garage zum Nachbarn abgeschirmt. Sonst wäre es schon mal ein Problem!!!

    Die Temeratur von Heizung und Warmwasser im Haus ist deutlich geringer. An kalten Tagen muss zusätzlich stundenweise Klimaanlage auf HEIZEN zugeschaltet werden oder der (offene Gas-Kamin) angezündet werden.

    Die Kosten sind eher höher als früher, aus keinen Fall jedoch niedriger!

    Allerdings kann man das schlecht vergleichen weil durch den Umbau das Haus offener gestaltet wurde, offene hohe Räume bis zu 6 Meter und vorher waren es kleinere Einzelzimmer. Küche, Essen, Wohnen, Diele, Galerie alles sep, geschlossen

    Wir haben den Heizungsbauer der die Heizung eingebaut hat mehrfach gebeten zu prüfen ob das Ding nicht wärmer wird. Er hat es nicht geschafft.

    Es fehlen schlicht und einfach Fachleute für Wärmepumpen, ganz genauso wie Fachleute fehlen für moderne BUS-Steuerung für Licht, Rolläden, Jalousien, Dachenster. Was hilft Dir den Einbau solche Systeme wenn nachher keine Fachleute da sind für Wartung oder Störungen)

    (das sollte ganz besonders der Forumsfreund Bowdenzug lesen wegen seiner Kritik am Schleichtempo der Umstellung auf moderne Technik)

    Erst als ich einen befreundeten Installateuer aus Stuttgart gebeten habe mal eine Besuch bei uns zu machen, hat er eine bessere Heizleistung erreicht.

    Die Anlage ist technisch kompliziert und nicht jeder Installateuer hat ausreichend Erfahrung oder Schulung.

    Egal was Ihr hier im Forum persönlich für Erfahrunen habt und egal was die Theoretiker hier schreiben:

    Ich habe hier meine persönliche Erfahrung mitgeteilt und die ist - sagen wir mal - durchwachsen. Daher sollten sich einige Forumsfreunde hier bei ihren selbstsicheren Kommentaren zurückhaltender äußern. (ganz besonders gegenüber dem von mir geschätzten @Achim Weiss)

    Viele Grüße McProfit

    Lieber xdtake

    Du schreibst die Renovierunig an gebrauchten Häusern kostet meist mehr als 100,000 Euro.

    Das ist doch genau das was ich meine.

    Egal ob bei einem gebrauchten Haus die Renovierung 100.000 oder 200.000 oder 500.000 Euro kostet das hat nur Einfluss auf Dein Kaufangebot.

    Je höher die Renovierungskosten oder Umbauten sind, desto niedriger ist der Kaufpreis. Auch andere Kaufinteressenten haben ja genau dasselbe Problem.

    Verfolge doch einfach mal die Anzeigen für gebrauchte Häuser bei Immoscout.

    Wenn die Preise aus Sicht des Käufers zu hoch sind, dann werden diese monatelang angeboten mit immer wiederreduziertem Preis.

    Damit das nicht auffällt, verrate ich Dir noch einen Makletrick.

    Wenn ein gebrauchtes Haus 4 - 6 Woche im Internet angeboten wird und noch nicht verkauft ist, dann nimmt der Profimakler das Haus aus dem Internet komplett raus. Es wird sozusagen als verkauft gemeldet oder als "Verkauf eingestellt.

    Dann wird das Objekt bei Immoscout sozusagen "gelöscht" und nicht nur in Ruhepositin gehalten. Er hält dann ein paar Wochen die Füße still und dann kommt das Haus mit anderen Fotos anderer Beschreibung und anderem Preis komplett NEU ins Internet. (Kostet dann aber nochmals die volle Gebühr bei Immoscout, rund 500 Euro)

    Wenn der Makler eine Anzeige nur stillegt und dann nach 4 Wochen wieder zur Veröffentlich frei gibt dann sehen erfahrene Interessenten an Hand der Gesamtstatistik dass das Haus schon ein Ladenhüter von früher ist. Das ist für den Käufer eini Hinweis gerade bei solchen Objekt intensiver am Preis zu verhandeln.

    Fazit:

    Nur beim gebrauchten Haus hast Du Chance den Preis zu reduzieren.

    Beim Neubau bist Du voll dabei und kannst davon ausgehen dass gerade unvorhersebare Preissteigerungen auf Grund der langen Bauzeit eine Herausforderung für die Finanzierung sind.

    Da sind schon manche Ehen gescheitert weil man am Ende keine Freude mehr an neuen Haus hatte wegen den offensichtlich nie endenden Rechnungen.

    Nochmal:

    Fertiges Haus bietet Dir mehr Chancen auf einen günstigen Preis bei knapper Kasse.

    Du musst die Renovieruntgskosten natürlich realistisch einschätzen könne.

    Ideal wenn Du selbst auch handwerklich geschickt bist oder einen hilfsbereiten Freundeskreis hast, z.B. Gartengestaltung usw.

    Viel Glück wünscht Dir McProfit

    Liebe Forumsfreunde, @Ne1988

    gerade habe ich gesehen, dass inzwischen über 80 Kommentare geschrieben w urdne zu dem Thema

    "sind miene Nebenkosten zu hoch...?"

    Ich habe nicht alles gelesen. Es geht jedoch wild durcheinander und immer wieder an der Sache vorbei.

    Der Übergabetermin, also der Tag des "Übergang von Nutzen und Lasten" wie es juristisch heißt, ist natürlich ein wichtiger Termin, weil ab diesem Zeitpunkt der neue Eigentümer die laufenden Kosten zahlt.

    Er ist hier bei dieser Frage jedoch nebensächlich, weil ja hier darum geht

    warum die regelmäßigen monatlichen Nebenkosten für die Wohnung überdurchschnittlich hoch sind

    Der wichtigste PUnkt hierbei wurde jedoch bei dem Antworter hier und zunächst auch von mir übersehen. Es handelt sich um KEINE MIETWOHNUNG sondern um eine EIGENTUMSWOHNUNG

    Bei einer Mietwohnung zahlt der Mieter einfach gesagt, laufende regelmäßige effektive Ausgaben.

    Diese Kosten kann man mit anderern Wohnungen vergleichen.

    Als Anhaltspunkt gilt dass monatliche Nebenkosten 2 - 3 Euro pro m2 Wohnfläche OHNE STROM üblich sind. Die Unterschiede liegen meistens in den Kosten von Hausmeister oder Aufzug oder unterschiedliches Heizsystem begründet, selten an der Versicherung oder Grundsteuer oder Müllkosten

    Bei einer Eigentumswohnung zahlt der Eigentümer jedoch zusätzlich auch Kosten für Hausverwaltung und für die Instandhaltungsrücklage für künftige Reparature und Sonderumlagen z.B. bei kurzfristigen Schäden.

    Hohe Zahlungen auf die Instandhaltungsrücklage sind zunächst jedoch keine Ausgaben sondern nur eine Spar-Rate auf ein gemeinschaftliche Konto.

    Auch die Zahlen in einem Wirtschaftsplan sind ja nur eine Schätzung der künftigen Ausgaben. Daraus errechnet sich dann die monatliche Zahlung, z.B. in die Rücklage oder Sonderumlage.

    Der Wirtschaftsplan ist für die Abrechnung unwichtig, da zählen nur die tatsächlichen Kosten.

    Solange der Fragesteller hier keine lückenlose Jahresabrechnung veröffentlicht ist es völlig unmöglich einen echten Rat zu geben.

    Es spricht bei diesen Beträgen fast alles dafür dass es sich um Sonderzahlungen handelt oder evtl. auch um andere Zeiträume. Das muss man rausrechnen.

    Erst wenn die klassischen Nebenkosten von üblicheweise 2 - 3 Euro pro m2 Wohnfläche ohne Strom deutlich überschritten würden, dann muss man nachprüfen an welcher Position denn das Problem entstanden ist.

    Noch ein Hinweis zur Faustformel:

    Genauso wie man die durchschnittlichen Nebenkosten pro m2 Wfl berechnen kann, kann man auch die durchschnittliche Rücklage vergleichen.

    In der Regel sind das 0,50 Cent pro m2 Wolhnfläche, bei älteren Häusern auch schon mal 1 Euro pro m2. Das zahlt aber nur der Eigentümer - nicht der Mieter!

    Ein MIETER zahlt bei einer Miet-Wohnung mit 100 m2 demnach in Deutschland durchschnittliche 200 - 300 Euro Nebenkosten, zuzüglich persönlicher STROM-Verbrauch innerhalb seiner Wohnung. (Strom ini der Wohnung ist immer extra!!)

    Der EIGENTÜMER der Wohnung zahlt zusätzlich durchschnittlich 0,50 Cenct pro prm Wfl. also 50 Euro monatlich in die Rücklage,

    inzwischen mit steigender Tendenz zu 1 Euro pro m2 als 100 Euro zusätzlich.

    Wohlgemerkt dieses Geld ist noch nicht ausgegeben. Je höher die Rücklage ist desto geringer das Risiko dass man bei einer größeren Reparatur Sonderzahlungen beschließen muss.

    Ob die monaltich Rücklagenzahlung hoch oder niedrig ist ändert nichts an den effektiven Kosten.

    Fazit:

    Ohne eine richtige komplette übersichtliche Abrechnung des Fragestellers können hier nochmal 80 weitere Kommentare geschrieben werden, am Ende kann man keine konkrete Antwort liefern.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo xdtake

    da bin ich auch mal wieder mit meinem "Senf". Vergessen wir mal den Faupax mit der Verkäuferin und reden nochmal zur Sache:

    Du schreibst, dass Du jetzt lieber ein neues Haus bauen willst, weil gebrauchte Häuser incl. Renovierungskosten am Ende teurer werden als ein Neubau.

    Bei einer solchen Aussage kann ich erstmal nur den Kopf schütteln.

    Ob der Neubau "am Ende" tatsächlich billiger ist weiß Du leider erst "AM ENDE" und nicht vorher.

    Ich versuche daher mal aus jahrzehntelanger Erfahrung im Immobilengeschäft diese Aussage zu relativieren.

    Erstens

    Der Preis für ein gebrauchtes Haus richtet sich zunächst mal nicht nach der Vorstellung des Verkäufers sondern nach dem Angebot der Kaufinteressenten.

    Da in den letzten Jahren die Renovierungs- oderUmbaukosten incl. Heizungsthema erheblich gestiegen sind und meist teurer werden als geschätzt sind die tatsächlich erzielten Verkaufpreise für gebrauchte Immobilien erheblich gesunken.

    Das Problem das Du bei den Umbaukosten siehst, sehen auch andere Interessenten.

    Bevor Du daher einfach sagt, "gebrauchte Häufer sind zu teuer" solltest Du erstmal versuchen dem Verkäufer ein Angebot zu einem Preis zu machen bei dem Du dann den Eindruck hast, dieser Preis könnte passen. (oder anders gesagt: zum geringeren Preis!)

    Du wirst Dich wundern wie viele gebrauchte Objekte zu Preisen verkauft werden die NIE in der Zeitung oder im Internet stehen, weil die alle erst hinterher ausverhandelt wurden.

    Je länger ein Objekt am Markt ist desto größer wird der Leidesdruck beim Verkäufer.

    Die beste Chance hast Du wenn Du dem Verkäufer sagst, dass Du zu Deinem exakten Preis sein Haus kaufen würdest, dass die Bezahlung geklärt ist und kurzfristig erfolgen kann und dass Du bildlich gesprochen MORGEN, also am nächsten Tag zum Notar gehen könntest.

    Dann kommt der Verkäufer ins Grübeln, vor allem dann, wenn er schon lange rum macht, langsam das Geld braucht oder die Ehefrau immer nervöser wird und Angst hat am Ende gar keinen Käufer zu finden.

    Die schlechteste Frage wäre: Wieviel Spielraum hätten Sie denn noch im Preis...?

    Da musst Du klare Vorgabe machen. Damit der Verkäufer nicht denkt, Du willst nur mit ihm sozusagen als Sport handeln, kannst du als Verstärkung sagen, dass die Bank Dir für dieses Objekt nur einen bestimmten Kredit zur Verfügung stellt sonst würdest Du eben ein anderes Objekt bevorzugen. Wichtig ist, immer darauf hinweisen, dass DU nicht mehr überlegen musst sondern SOFORT zum Notar kannst.

    Es liegt somit nur am Verkäufer:

    Wenn er zu Deinem Angebot JA sagt, kann man morgen zum Notar und er hat kurzfristig das Geld auf seinem Konto.

    So funktioniert das in den meisten Fällen (natürlich nicht immer, weil es ab und zu auch noch mal einen Liebhaber gibt dem dieses Objekt mehr Wert ist)

    2. NEUBAU

    Beim Neubau hast Du endlos viel Risiken, da reicht der Platz hier nicht aus um diese aufzuzählen,

    vom Bauplatzsuche, Kauf, Erschließung, Baugesuch, eEnehmigung, Einsprüche der Nachbarn, Unvorhergesehenes währen dem Bau, Sonderwünsche währen dem Bau (man baut ja nur einmal) Verzögerungen, doppelte Belastung währen der Bauzeit, Insolvenz eines Handwerkers, Haftung, Mängel, Gewährleistung usw. usw.

    Ich könnte gerade so fortfahren....

    Wenn Du viel Zeit hast und der Neubau auch mal 100 oder 200.000 Euro teurer werden darf, kannst Du Dich mit der Alternative beschäftigen.

    Günstiger ist allemal ein fertiges Haus mit gut verhandeltem Preis. NIcht umsonst heißt es: Im Einkauf liegt der Gewinn...

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Pumphut

    jetzt hast Du mich aber herausgefordert.

    Wenn ich es recht verstanden habe sind wir uns bei folgendne PUnkten einig:

    Ich habe in meiner Antwort von Nebenkosten gesprochen die der Mieter zahlen muss,

    nur diese Beträge kann man hier im Forum vergleichen.

    Dass der Fragesteller jedoch Eigentümer ist, hatte ich überlesen,

    Beim Eigentümer kommen immer noch zusätzliche Kosten (Instandhaltung, Reparaturen) dazu, so dass man diese Beträge nicht vergleichen kann, weil ja Reparaturen, neues Dach, neue Heizung, nur alle paar Jahre anfallen und dann aber extrem hoch sein können und die Rücklagen nicht ausreichen.

    Daher kann man diese Frage hier nicht beantworten ohne die Abrechnung gelesen zu haben!

    Ich habe hier meine Fausformel von durchschnikttliche 2 - 3 Euro Nebenkosten pro m2 Wohnl. plus extra Strom für den Mieter erklärt. Alles was darüber ist muss man im Einzelfall prüfen.

    Du hast vermutet, dass auch Nebenkosten für den MIeter von 4,70 Euro pro m2 Wfl. möglich sein können, weil die Heizkosten unterschiedlich sind.

    Das ist mir aber viel zu allgemein. I

    ch habe zahlreiche Immobilien mit unterschiedlichsten Heizsystemen und Lieferaniten. Und unterschiedldichem Baujahr und Wärmedämmung.

    Die Heizkosten pro Wohnung liegen auf das Jahr gerechnet durchschnittlich bei rund 1 Euro pro m2 im Monat.

    Selbst wenn Du eine Energielieferanten hast der doppelt so teuer ist wäre der Anteil immer noch erst 2 Euro und die 4,70 Euro sind immer noch zu hinterfragen.

    Ich vermute daher dass die hohen Nebenkosten beim Fragesteller vor allem wegen den zusätzlichen Beträgen ursächlich sind die für die Hausbesitzer nun mal in dem Abrechnungsjahr angefallen sind.

    Aber wie gesagt: Ohne Kopie der Abrechnung stochern wir hier im Nebel:

    Viele Grüße McProfit

    Sonntag 3.8.25

    Sorry, ich nehme meine Anwort zurück!!

    Ich ging bei meiner Antwort davon aus, der Fragesteller ist MIETER der Wohnung.

    Als Mieter wären daher Nebenkosten von über 4 Euro pro m2 Wohnfläche im monat zuzüglich Stromkosten überdurchschnittlich hoch und müssten nach einem Fehler überprüft werden.

    Wenn der Fragesteller jedoch EIGENTÜMER der Wohnung ist, dann sind die Kosten höher sind als beim Mieter.

    Der Eigentmer zahlt dann zusätzlich Kosten der Hausverwaltung und die Kosten der Instandhaltungsrücklage. Diese Rücklage ist dafür gedacht dass bei Reparaturen z.B. am Dach, Außenanlage, Heizung usw. genug Geld auf dem Konto ist damit das bezahlt werden kann.

    Die Instandhaltungsrücklage ist jedoch keine AUSGABE, sondern das ist ja Geld was weiterhin anteilig dem Wohnungsbesitzer gehört. Es liegt nur auf einem anderren Konto. Eine Ausgabe ist es erst dann, wenn z.B. der Heizkesser erneuert werden muss und das z.B. 5.000 Euro kostet.

    Je nach Baujahr eines Hauses kann diese Rücklage für Reparaturen erheblich schwanken.

    Wenn es ein altes Haus mit geringer Rücklage und wenigen Wohnung ist, können da auch mal Sonderummlagen von ein paar Tausend Euro anfallen.

    Oder man beschließt eine neue Fassade mit Wärmedämmung oder ein neues Dach oder man kauft sich eine Solaranlage für 30.000 Euro.

    Daher weise ich darauf hin, dass meine Vergleichsrechnung sich nur auf die Nebenkosten für den Mieter bezogen haben, nicht jedoch für den Eigentümer.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Grossrat

    Kompliment für diesen gelungenen Kommentar, dazu noch mit feiner Ironie eine kösliche Sonntzagsmorgen-Lektüre, Fast zu schade dass er hier in der Versenkung untergeht.

    Als bodenständiger "Schwabe" lese ich solche Schreibkunst immer mit Freude und wünsche mir manchmal, ich würde zumindest einen Teil dieser Kunst beherrschen. Dazu bin ich jedoch viel zu einfach gestrickt, bodenständig ohne diesen Intellekt.

    Du könntest Dich mit diesem Talent bestimmt auch als Kommentar bei der FaS Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bewerben. Die sind bekannt für hervorragend formulierte Kommentare.

    Schönen Sonntag noch wünscht McProfit

    Sonntag 3.8.2025

    Hallo Neu1988

    Gleich vorweg: Bei Nebenkosten von 4,60 Euro pro m2 Wohnfläche im Monat plus Strom stimmt etwas nicht!!

    Ich habe gerade Deine Frage zu den Nebenkosten gelesen.

    Ich habe und hatte selbst Jahrzehntelang sehr viele eigene vermietete Immobilien. Daher gebe ich Dir zur ersten Überprüfung ob die Nebenkosten realistisch sind eine Faustformel geben.

    Wenn es sich um eine neuere Wohnung handelt, d.hl mit Hausmeisterservice (für Allgemeinreinigung, Treppe, Hof, Garten, Müll rausstellen Winterdienst usw.)

    UND wenn das Haus dann auch noch einen Aufzug hat,

    dann sind Nebenkosten von monatlich bis zu 3 Euro pro m2 normal.

    Hinzu kommt dann jedoch immer der STROM, der wird vom Mieter direkt bezahlt weil er ja einen einen Stromzähler hat.

    Wenn sich jedoch um eine ältere Wohnung handel, oft OHNE Hausmeister, mit der berühmten Kehrwoche oder OHNE Aufzug dann liegen die Nebenkosten pro m2 Wohnfläche bei rund 2 - 2,50 Euro pro m.2, immer zuzüglich persönlichem Strom innerhalb Deiner Wohnung.

    Du schreibst, dass die Nebenkosten bei 80 m2 für die Wohnung rund 370 Euro monatlich sind, das wären dann 4,60 Euro pro m2 (ohne Strom)

    Dieser Wert ist damit im Vergleich zu anderen Wohnungen deutich überhöht.

    Üblich wären bei Deiner Wohnung 200 - 240 Euro monatlich zuzüglich Strom

    Du musst jetzt erst mal die Abrechnung anschauen und klären ob Du den Grund selbst findet.

    Du darfst dabei immer nur die Beträge der ABRECHNUNG nehmen, nicht die Beträge der Vorauszahlung oder die Beträge des Wirtschaftsplanes, also der Schätzung.

    Wenn das korrekt ist, dann musst Du die einzelnen Positionen prüfen ob eine Position dabei ist, die besonders aus dem Rahmen fällt. In der Regel sind ja nicht alle Positionen überdurchschnittlich höher.

    Jemand, der häufig mit Abrechnungen zu tun hat, sieht natüriich auf einen Blick wo ein Fehler stecken könnte.

    Du, sozusagen als Laie, müsstest über das Internet immer nachprüfen welche Kosten z.B. beim Müll, bei der Grundsteuer, bei Versicherungen, beim Hausmeister, bei der Aufzugwartung, beim Wasserverbrauch, statistisch der Durchschnitt ist und WO bei Dir die Ursache steckt.

    (Du gibst im Internet einfach als Suche ein durchschnittliche Nebenkosten für Hausvesicheung, oder Grundsteuer, oder Müllentsorgung, oder Aufzug, oder ABwasser, Regenwasser usw. Dann bekoimmst Du immer eine Vergleichszahl und kannst dies mit Deinen Zahlen vergleichen.)

    Es kann natürlich auch mal vorkommen, dass ein privater Vermieter absichtlich oder unabsichtlich Kosten auf die Mieter umlegt, die NICHT umgelegt werden können.

    Z.B. Reparaturkosten, Kosten der Hausverwaltung, Instandhaltungsrücklage.

    Wenn das der Fall ist, dann hast Du schnell denFehler gefunden.

    Ansonsten kann ich OHNE die Abrechnung gesehen zu haben aus der Ferne nicht sagen, ob das in Deinem Einzelfall begründet ist oder wo der Fehler steckt.

    Vielleicht kannst Du die Abrechnung hier veröffentlichen, natürlich ohne Namen und lesbar.

    Dann werfe ich einen Blick darauf.

    Viele Grüße aus Sutttgart McProfit

    PS Die von mir genannten Zahlen gelten nur für Mieter,

    Wenn Du Eigentümer bist, sind die Beträge deutlich höher weil Du ja dann auch Reparaturen oder Hausverwalter und Instandhaldungsrücklagen zahlen musst.

    Eine Bargeldzahlung ist selbst legal gar nicht möglich, weil nach dem Kaufvertrag viele Voraussetzungen noch erfüllt werden müssen
    Die Stadt hat ein gesetzliches Vorkaufsrecht das wohl selten ausgeübt wird,

    Dennoch muss der Notar erst mal einen Vertrag an die Stadt schicken und eine Antwort abwarten.
    oft müssen auch noch im Grundbuch erst mal alte Einträge gelöscht werden, altevHypotheken, Wohnrechte, die nicht mehr existieren und so weiter
    Dann muss auch noch die Grunderwerbsteuer bezahlt werden, damit das Finanzamt zustimmt
    Früher war es so das Bargeld Zahlung oft vorgekommen sind, dann wurde das Bargeld jedoch im Tresor vom Notar deponiert und der Verkäufer hat es erst bekommen wenn alles erledigt war

    das ist heute nicht mehr möglich. Kein Nora würde solche Summen selbst legales Geld annehmen können.
    Viele Grüße McProfit

    Hallo Somebunny

    Es ist beim Ablauf,kein großer unterschied ob du eine Immobilie auf Kredit kauft oder mit Eigenkapital

    Wenn du dich mit dem Verkäufer oder dem Bauträger über ein Objekt und den Preis Einig bist dann informierst Verkäufer den Notar, dass dieser einen Vertrag Entwurf vorbereitet
    Dort steht alles drin, was Ihr vereinbart habt, nicht nur Kaufpreis, auch Übergabe, Zubehör usw
    Der Termin für die Zahlung, ist völlig unterschiedlich und hängt oft mit der Übergabe oder dem Auszug des Vorbesitzers oder der Fertigstellung
    Oft erfolgt auch eine Ratenzahlung, vor allem bei Neubauten.

    Beim Notar wird der Kaufpreis nie bezahlt, selbst wenn du das Bargeld im Koffer mitbringen würdest.
    Beim Kaufvertrag beim notarcwird in Grundbuch wird eine Art Sperre eingetragen.

    Diese sichert Dirc das Haus,

    das ist wichtig , bei Teilzahlungen,wie zum Beispiel beim Bauträger, und es ist wichtig. Wenn der Verkäufer nach dem Verkauf pleite wäre also Insolvenz anmeldet

    oder dass er das Haus nicht noch einmal verkaufen könnte , weil ihm jemand anders einen höheren Preis bietet,
    wenn die Immobilien komplett bezahlt ist und der Verkäufer den Notar bestätigt, dass er das ganze Geld erhalten hat dann veranlasst der Notar, dass die Immobilie im Grundbuch auf deinen Namen umgeschrieben wird.
    Damit du jedoch vorher auch schon eine Sicherheit hast, wird nach dem Kaufvertrag das Grundbuch gesperrt, das nennt sich Auflassungsvormerkung.
    Dem Verkäufer ist es egal ob das Geld von deinem Konto kommt oder vom Konto einer Finanzierungsbank. Da ändert sich am Ablauf nichts. am
    Viel Erfolg wünscht dir McProfit

    einfach melden

    Danke für Eure Antwort an mich: "Das war der falsche Fonds......??"

    Nachdem hier mehrfach der sogenannte Kommer-fonds empfohlen wurde und er erstaunlich viele Anhänger auch hier im Forum hat, habe ich mich am regnersichen Wochenende mal schlau gemacht. Ich kannte das Ding bisher noch nicht.

    Nachdem meine erste Suche wohl falsch war (?) habe ich jetzt einen Kommer-ETF Fonds gefunden der rund 600 Mio. Vermögen hat und das ist wohl der Fonds der hier gelobt wird.

    Aber auch hier ist mir gleich eines aufgefallen

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann investiert dieder Fond NICHT in Aktien sondern in andere ETF. Das finde ich schon mal völlig hinrissig.

    Ein normale ETF hat ja schon hunderte oder oft über tausend verschiedene Firmen.

    Wenn dieser Fonds jetzt andere Fonds kauft dann hat er am Ende oft dieselben Aktien doppelt und dreifach und vor allem fallen dann vermutlich doppelte Gebühren an.

    Zum Einen die jkährlichen Gebühren die der Käufer von Kommer an diesen zahlt, das sind wohl 0,5% pro Jahr

    aber auch zusätzlich die jährlichen Gebühren der Fonds die der Kommer wieder an die anderen Fonds zahlt

    Wem ein einzitger ETF mit 1.000 Firmen immer noch nicht reicht, der kann sich auch selbst einen zweiten ETF kaufen, z.B.mit mehr Firmen aus Europa usw.

    Daher ist es auch nicht verwundertlich dass der Kommerfonds bisher kein besseres Ergebnis hat und auch nicht haben kann, weil das viel zu viele Firmen sind, insgesamt wohl über 7.000(!!)

    Das gleicht am Ende dann doch wieder einem Index abzüglich doppelter Geühren

    Vielleicht kann mir mal einer erklären warum dieser Fonds hier im forum und anscheinend auch von diesen Menschen mit den Videos besonders empfohlen wird.

    Ich habe keinen Grund gefunden. Vielleicht habe ich aber schon wieder den falschen Fonds von Herrn Kommer.

    Viele Grüße McProfit


    PS Ich war bisher immer der Meinung sogenannte "Dachfonds" wären in Deutschland verboten

    Liebe Forumsfreund, ganz besonders @chrisj 

    jetzt habt Ihr mich hier doch neugierig gemacht.

    Die ganze Zeit wird hier ein "Kommerfonds"' gelobt. Jetzt musste ich mir das doch mal ansehen.

    Der erste Blick war, es ist kein ETF sondern ein gemanagder Fonds mit höheren Gebühren. Das wäre für mich kein großes Thema zumal es überschaubar ist. Gewundert hat mich nur, dass hier ja korrekterweise im Forum ein Hohelied auf ETF gesungen wird.

    Da stimme ich sogar zu. Warum man dann doch einen verwalteten Fnds empfiehlt habe ich nicht verstanden?

    Auf den 2. Blick habe ich gesehen, den Fonds gibt es wohl erst seit 2 Jahren.

    Also ist jedes Lob zumindest bisher nicht begündbar sondern eher Hoffnung.

    Dann mache ich das was jeder Anfänger macht:

    Ich vergleich den Fonds einfach mal mit den norrmalen ETF eine WELT Index MSCI Natürlch nur für die kurze Zeit wo es den Fonds gibt

    Da hab ich keinen Unteschied gesehen, im Gegenteil der Kommerfonds war sogar 1 oder 2 Prozent hinter dem MSCI, dies nur nebenbei, kann sich aber auch ändern

    Zum Schluß habe ich mal geschaut was der Herr Kommer oder seine Gesellschaft kauft. Und da war ich erstmal verwundert. Wenn ich es recht gelesen habe hat der Fonds über 7.000 verschiedene Aktien. Diese muss er erstmal kaufen und dann will er diese auch noch ständig umschichten weil die Kurds sich verändern. Das heißt neudeutsch wohl REBALLANCING

    Das kostet aber immens Gebühren oder Spreads oder sonst was.

    Jeder von Euch der öfters umschichte sieht am Kontoauszug was das an Rendite oder Gebühren kostet

    Auch wenn Ihr hier zu Recht meine eigenwillige Strategie mit 10 - 15 Einzelakaktien kritisiert, dann müssen es doch nicht gleich 7.000 Aktien sein!

    Wie will man denn das beeobachten oder kontrollieren, das ist am Ende doch nichts anders als ein Weltindex.

    Wie man damit besser sein will, ist mir schleierhaft. Vielleicht ist es nun ein Werbegag?

    Fazit. Ich bin nicht schlau geworden warum dieser Fonds ausgerechnet bei den Profis hier mehrfach gelobt wird? Man muss ja nicht von ihm abraten - für mich im Moment noch nur: "Einer von Vielen"

    Schönen Sonntag McProfit