Beiträge von McProfit

    Lieber sam51

    jetzt will auch ich doch auf Deine Frage antworten warum man vom iphon Bankgeschäfte machen muss?

    Das ist ganz einfach:

    Wenn jemand so wie offensichtlich Du, in seinem Haus oder seiner Wohnung in seiner Stadt wohnt, dort berufstätig ist und jeden Abend nach Haus kommt wo sein PC steht, dannbraucht ieser Mensch in der Tat für Bankgeschäfte kein Handy.

    Selbst wenn er 1 x im Jahr 2 Wochen in Urlaub geht, dann geht die Welt nicht unter ohne onlinebanken unterwegs.

    Es gibt aber nun mal Menschen mit anderem Lebensstil

    Ich zum Beispiel bin Priatier 79 Jahre alt und habe meinen Hauptwohnsitz mit PC und dem gesamten Büro und Buchhaltung in meinem Hauptwohnsitz in Stuttgart

    Meine Frau hat jedoch noch ein eigenes 1-Fam.-Haus vor unserer Ehe in Baden Baden und das haben wir behalten. Wenn man in dieser Urlaubs und Kurstadt Baden Baden ein Haus hat, das bezahlt ist und fußläufig zum Kurpark steht dann verkauft man das nicht ohne Not. Dort sind wir jede Woche für ein paar Tage, 1 Stunde Fahrzeit.

    Dort habe ich keinen PC und kein Büro sondern nur mein Handy, Auch für das FORUM hier.

    Wenn dann dort Geldgeschäfte anfallen, Onlinüberweisungen, dringende Sache weil die kinder mal wieder etwas vergessen haben, Bestellungen im Internet, Handwerker Aktienkäufe oder Verkäufe, dann ist eben Onlinebanking geschickt und das mache ich dann vom Handy.

    Weiterhin haben wir ein kleines Ferienhaus in Südfrankreich.

    Dort sind wir insgesamt rund 3 - 4 Monate im Jahr, auch ohne PC nur mit Handy, inzwischen auch mal mit Laptop.

    Willst Du noch mehr Beispiele haben warum Dein Ratschlag eben NICHT für alle Menschen ideal ist.

    Ich gebe aber zu, ohne Handy würde ich auch irgendeine Lösung finden,

    ich kannn in meinem Fall bei der Hausbank auch telefolnisch Überweisungsaufträge erteilen oder per Mail - irgendwie geht es immer,

    selbst früher ohne PC und ohne INternet haben wir überlebt.

    Dennoch Du gehst zu sehr von DEINER SITUATION aus.

    viele Grüße McProfit

    Ich habe bisher den Eindruck dass jemand mit einem gestohlenen oder gefundenen Handy nicht viel anfangen kann?

    In der Regle geht das schon damit los, dass er es gar nicht einschalten kann, wenn es bei Diebstahl oder beim Auffinden nicht gerade angeschaltet war

    Und selbst dann muss man ja beim Onlinebanking jede Transaktion mit dem Gesicht bestätigen zumindest bei der ING.

    Bei meinser Hausbank BW-Bank Sparkasse brauche ich sogar ein extra Gerät mit dem ich eine Freigabe erzeugen msus.

    Ich bin daher ziemlich entspannt, bin aber gespannt was die Profis hier schreiben, weil ich ja mit hohen Beträgen online unterwegs bin

    Gruß McProfit

    Sonntag 20.7.25 um 11 Uhr

    Lieber @Irving

    hier noch einen Nachtrag wegen der bei der angeklungenen Neiddiskussion

    Obwohl ich bestimmt zu den vermögenden Menschen im Ländle gehöre, bin ich immre noch in der richitgen Finanzwelt ein kleiner Wicht.

    Ich bin öfters mal zu einer Kunden-Veranstaltungen des Wealth-Management (Wohlstandsverwaltung) einer Stuttgarter Großbank eingeladen.

    Allerdings bin ich dort mit meinem 8-stelligen Vermögen inmitten der Menschen die im Gegensatz zu mir seit Generationen wohlhabend sind ein kleiner Fisch (dort sind meist Unternehmer, die sich in einem bestimmten Alter von ihrer Firma getrennt -also verkauft - haben)

    In einem Fall ging um Erlöse durch Firmenverkauf mangels Nachfolge im 3-stelligeni Millionenbereich.

    Beim letzten Treffen sagte mir mein persönlicher Berater auf meine Frage nach dem Vermögen der hier Anwesenden nur, dass z.B. einer der netten älteren Herren die sich vorher in angeregter Runde mit mir am Stehtisch unterhalten haben 700 Mio. Euro verwaltet Dem sein Problem ist nicht 1 oder 2 % mehr Rendit,e dem geht es um eine ganzheitliche Beratung incl. Stiftung und langfristigen Vermögenserhalt.

    Lieber @Irving,

    Du siehst Du kannst Deine persönliche Strategie einfach nicht auf JEDEN übertragen,

    es ist ein Unterschied ob mein jüngster Sohn mit 23 Jahren wegen seinem geringeren Kapital lieber auf Einzelaktien setzen will (z.Zt. medizinisches Canabis, Bitcoin oder im Bereich KI)

    oder der alte Vater seine Ruhe haben will und sich an Anlagen erfreut mit regelmäßiger Ausschüttung. Wie willst denn diese Menschen in einen Topf werfen?

    Auch heute wieder der penetrante Hinweis, dass der McProfit einen Teil seines Vermögens längst in eine gemeinnützigte Stiftung einbracht hat (also verschenkt hat) weil er lieber zu Lebezeiten selbst bestimmt was passieren soll, als dass es die Erben machen.

    Viele Grüße in der Hoffnung auch mal einen loyalen Kommentar von Irving zu lesen. (Zufriedene Menschen leben übrigens bekanntlich länger)

    McProfit

    Lieber Tomarcy

    Das war heute morgen einer der besten Kommentare die sich seit langer Zeit hier im Forum gelesen habe.

    Die Gelassenheit, die feine Ironie und die unglaublich kluge Wortwahl, da kann ich als bodenständiger Schwabe ohne Hochschulausbildung, ohne Studium und ohne entsprechende intelektuelle Untersützung aus dem Elternhaus nur den Hut ziehen. Das meine ich wirklich so!

    Ich bewundere immer Menschen mit einem Talent für anspruchsvolle und dennoch verständliche Texte die man bis zu Ende liest. Manchmal übernehme ich sogar einzelne Ideen für einen Vortrag oder eine Einladung. Daher ist auch die FAZ am Sonntag meine Lieblingslektüre.

    Liebe Asna,

    lass Dich nicht auf einen Disput mit @Irving ein. Der ist eigentlich ein ganz kluger Kerl. Mit seiner rechthaberischen Art disqualifiziert er sich leider - nicht nur bei mir.

    Lieber @Irving Wenn Du meine letzten Kommentare gelesen hast, dann müsstest Du eigentlich bemerkt haben, dass ich in fast JEDEM Kommentar immer darauf hingewiesen habe, dass vermutlich die Anlagestrategie in thessaurierenden Welt-Fonds (Irving-Tip) langfristig sogar eine etwas bessere Rendite haben könnte.

    Achtung @Irving, es kommt aber noch besser:

    Wenn Du weiter gelesen hast, dann hast Du vielleicht sogar gesehen, dass ich in den letzten Jahren neues Geld (meist aus Immobilienverkäufen) nicht mehr in Einzelaktieni investiert habe sondern in ETF Fonds. Natürlich wie zu erwarten ist, in ausschüttende Fonds.

    Mir persönlich gefällt einfach, wenn ich regelmäßig meine Eträge versteuert aufs Konto bekomme, EGAL ob die Aktienkurse (oder Immoblienpreise) gestiegen oder gefallen oder gleich gebliegen sind.

    Zusdammengefasst:

    Dein Feinbild McProfit kauft aktuell auch keine Einzelaktien mehr sondern investiert in ausschüttende ETFs. Ich kann Dir mal die Titel nennen.

    Ein Grund ist jedoch nicht nur, dass ich ein anderes zugegeben extremes Luxusproblem habe, mit dem ich mir hier vermutlich keine Freunde mache.

    Meine Investition pro Einzelaktie liegt ja bekanntlich bei rund 500.000 Euro. Da ich nicht mehr als 10 bis 12 Einzelaktien habe und auch nicht weitere haben will und weil die Kurse nun mal in den letzten Jahren und Jahrzehnten sich verdoppelt und verdreifacht haben, sind die Einzelwerte bei mir nun mal 7-stellig. Das ist für meine Begriffe mehr als genug und daher will ich weder die Anzahl von den Betrag erhöhen. (Bei meiner Rheinmetall bin ich inwzischen über 2 Mio. angekommen, Putin ist die Ursache, und beginne schon mit Teilverkäufen - trotz Steuer.

    Jede Umschichtung in eine andere Aktie kostet viel Steuer und Mühe und Überlegung usw.

    Das kann ich mir mit ausschüttenden ETF ersparen. Alledings habe ich dee Eindruck dass bei meinen Einzelaktien nicht die aktuelle Dividende bezogen auf den Aktien Kurs höher ist jedoch die Dividende bezogen auf meinen Einstiegskurs (im Vergleich zu Dividenden-ETFF)

    Dies liegt daran, dass ich beim Aktienkauf NICHT auf die aktuelle Dividende schaue sondern auf die jährliche Dividendensteigerungs-Rate und darauf ob die Firma möglichst JEDES Jahr die Dividende erhöht. Da haben ich den Eindruck dass Dividenden- Fonds diese Kennzahl nicht so wichtig nehmen.

    Jetzt hoffe ich, dass wir mal das Kriegsbeil begraben können, so wie schon vom @'Tomarcy vorgeschlagen.

    Schönen Sonntag wünscht McProfit

    Lieber @Achim Weiss 

    ich selbst habe ja bekanntlich eine gemeinnützige Stiftung im Bereich KULTUR: Das hast du ja alles schon längst herausgefunden (!!)

    Meine Exfrau hat jedoch die damalige Abfindung oder Versorgung in eine Familienstiftung übertragen. Das hat der Wirtschaftsprüfer gemacht, ich glaube EY, bin aber nicht mehr ganz sicher.

    Ihr ging es darum, das Vermögen zu sichern damit die Kinder im Falle ihrers Todes versorgt sind ohne gleich mit großen Einmalsummen zugeschüttet zu werden. Ob das in Einzelfall gut oder schlecht ist, weiß man erst im Nachhinein.

    Schlecht ist, dass die Familienstiftung steuerlich benachteiligt ist und nach dem Tod des Stifters fast nicht mehr geändert werden kann, auch wenn sich die Zeiten oder Umstände ändern sollten.

    Das ist alles ein komplziertes Thema, jede Variante hat Vor- und Nachteile.

    Ich selbst habe mich für den Todesfall für einen Erbvertrag entschieden bei dem die künftigen Erben bereits im voraus beim NOTAR zugesimmt haben.

    Diesen Erbvertrag kann man nach meinem Tod nicht anfechten (so wie es bei einem Testament möglich wäre), daher kann mal als Erblasser beruhigt das Zeitliche segnen und weiß dass es keine wilde Erbauseinanderstetzung gibt.

    Ich empfehle übrigens jedem Mensch der keinen ganz gradlinigen Lebenslauf hat, also z.B. mehrere Kinder mit Schwiegersöhnen oder Töchtern, evlt. von verschiedenen Frauen oder Unternehmensbeteiligungen, sich zu einem Seminat "PROBESTERBEN" anzumelden.

    Da wird Schritt für Schritt besprochen was passieren würde, wenn man GESTERN gestorben wäre. Von Kontozugriff bis Verplichtungen erfüllen usw. Aber auch Vollmacht für Arzt, Pflege, lebenserhaltende Maßnahmen usw. Eine spannende Sache mit vielen Überraschungen!!

    Viele Grüße McProfit

    Liebe Forumsfreunde,

    ich habe bei meiner kleiner Dividenden-Geschichte extra unseren Freund @Irving ausgeklammert.

    Ich weiß doch längst, dass meine Dividendenstategie mathematisch oder buchhalterisch langfristig vermutlich keine bessere Rendite hat als eine Anlage in thessaurierende Fonds

    Dividenden-Aktien sind nun mal FÜR MICH, in MEINER persönlichen Situation eine ideale Alternative.

    Ich habe schon x mal geschrieben, dass ich bekanntlich zu den steinalten Forumsfreunden hier gehöre, das Alter will ich nicht immer wiederholen.

    Ich habe auch geschrieben, dass ich durch den Verkauf meiner Immobilienfirma und zahlreicher vermieteter Immobilen in Stuttgart relativ hohe Anlagesummen hatte eher im 8-stelligen Bereich, (wenn man das hier schreiben darf ohne gleich als Selbstdarsteller zu gelten?)

    Da ich persönlich schon immer von Kapitalerträgen gelebt habe, in meinem Fall eben IMMOBILIEN kamen für mich NUR Dividendenaktien in Frage weil ich dort ähnlich wie bei einer Immobilie regelmäßig meine Einkünfte bekomme.

    Und zwar ganz egal wie die Immobilienpreise oder die Aktien gerade am Markt gehandelt werden. Mieten und Dividenden steigen im Durchschnitt seit Jahrzehnten.

    Da ich normalerweise ohnhin nur selten verkaufe und meist nur ab und zu mal umschichte. (sowohl bei Immoblien wie bei Aktien) sind für MICH erstmal die Erträge wichtiger als die Wertentwicklung der Anlage.

    Wer jemals im Leben Immobilieneinkünfte hatte und anschließend in Dividendenaktien gewechselt ist, nur der versteht, warum ICH von diesem Wechsel immer noch derart begeistert bin dass ich das auch in meinem Freundeskreis genau so erzähle oder zeige!

    Inzwischen weise ich aber der Ordnung darauf hin, dass man heutzutage längst nicht mehr (so wie vor 30 oder 40 Jahren) in Einzrlaktien investieren muss, sondern dass es auch ausschüttende ETF gibt mit Schwerpuntk Dividende bei denen ebenfalls rund 3 - 4% Dividende jährlich automatisch auf dem Konto gutgeschrieben werden.

    Es ist gerade für Immobilieninestoren immer wieder erstaunlich, wenn sie sehen wie problemlos meist alle 3 Monate bei Aktien die Dividende kommt, dazu noch mit 25% versteuert die dazu noch jedes Jahr automatisch steigt und man die ganzen Erträge (bei mir 6-stellig) nicht einmal mehr in der Einkommensteuererklärung eintragen muss!!

    Keine Anrufe von Mietern wegen Hausschäden, Reparaturen, Kundendienstterminen, Mieterwechsel, Nebenkostenabrechnung, Eigentümerversammlung, dazu Grundsteuer, Instandhaltungsrücklage, Hausverwaltung und zu guter Letzt komplizierte Einkommensteuererklärung mit Anhang Vermietung und Verpachtung.

    Daher schätzen bisherige Immoblienanleger diese Art der Kapitananlage viel mehr als ein Neuling der noch nie Immoblien zum Vermieten hatte und der immer schon Aktien mit oder ohne Dividende hatte.

    Allerdings weise ich darauf hin, dass ich zumindest in meinem Fall mein Vermögen mit Immoblien erzielen konnte weil man diese eben auch schon vor Jahrzehnten über die Hausbank meist voll finanzieren konnte und die Raten mit der Miete abzahlen konnte.

    Das wäre mit Aktien nicht möglich gewesen. Da braucht man beim Kauf das Geld im voraus.

    'Was mir gestern mal wieder so richtig aufgefallen ist, das ist die Tatsache wie sich bei meinen Aktien im Laufe der Jahre die jährliche Dividende klammheimlich erhöht hat und bei vielen Werten heute längst im 2-stelligen Bereich liegt, auch wenn McDonalds mit 20 - 30% pro Jahr ein besonders gelungendes Beispiel ist.

    Und jetut lieber @Irving auch noch mal meine Antwort zum Thema GAZPROM

    (PS Nur für @Irving, die anderen Forumsfreund klicken oder scrollen weiter.....)

    Richtig ist, dass die russische Gazprom zu Zeiten vor dem Ukraine Krieg 8% Dividende gezahlt hat. Mit diesen Aktien habe ich wegen der russischen Blokade aller Auslandskonten einen Totalverlust erlitten. Warum habe ich dazu in diesem neuen Thema nichts geschrieben?

    Das hatte ich längst erklärt.

    Ich will auch nicht dass meine Antworten hier im Forum immer noch länger werden. Und ich will auch nicht den Rekord von Forumsfreund Sovereign übertreffen was die Länge an Texten anbelangt.

    Wenn Du genau gelesen hast, dann weißt Du dass auch der McProfit hin und wieder mal "fremd geht". Das habe ich x mal geschrieben.

    Ich habe daher bei der ING ein 2. Depot wo ich mein "fremd gehen" in Form von Aktienkäufe dokumentiere und kontrolliere.

    Dort kommen immer solche Aktien rein die eigentlich nicht zu meiner Strategie passen. Manchmal habe ich eine Idee, mal klappt sie mal nicht. Gazprom war eine Schieflage. In meinen Fall immerhin rund 500.000 Euro Verlust. Ich habe noch ein paar andere Positionen in diesem separaten Depot.

    Da ich hier nicht angebereisch wirken will, habe ich nicht erwähnt, dass in diesem 2. Depot auch Aktien des Rüstungsbauers Rheinmetall sind. So hat mir PUTIN mit seinem Boykott von Gazprom 500.000 Euro Verlust beschert, andererseits aber habe ich durch den Putin-Krieg mit meinen Rheinmetallaktien bei ähnlichem Einsatz rund 1,5 Mio. Gewinn erzielt (bisher allerdings nur Buchgewinn da noch nicht realisiert).

    Ich hatte ja bekanntlich gehofft ich kann zumindest steuerlich die Verluste bei GAZPROM mit den Gewinnen bei RHEINMETALL verrechnen. Das geht rechtlich im Moment (noch) nicht.

    Sorry, für den endlos langen Text.

    Ich habe keine Ahnung ob da überhaupt jemand so weit gelesen hat.

    Eigentlich war es auch nur für meinen "'Freund" @Irving bestimmt

    Viele Grüße McProfit

    Liebe Forumsfreunde

    Ich gehöre bekanntlich zu den Anlegern die eine Dividenden-Strategie bevorzugen und lieben.

    Das liegt vermutlich daran, dass ich aus der Immoblienbranche komme.

    Bei Anlagen in Immoblien, die hier im Schwabenland immern noch die Mehrzahl bilden, ist es von jeher so, dass dort vor allem die MIET-EINNAHMEN das Hauptkritierium sind, also die RENDITE.

    Die Wertentwicklung der Immobilie ist zweitranging weil man diese ohnehin langfristig behält und eher VERERBT als verkauft.

    Obwohl ich weiß, dass viele Forumsfreunde hier Dividendenaktien ablehnen (ganz besonders Freund @Irving) und Dividende eher als kleine Zugabe sehen, ist es für Anleger mit höherem VERMÖGEN dennoch eine gute Alternative.

    Ich habe heute mal wieder meine Depotfavoriten die ich tielweise seit 40 Jahren besitze analysiert.

    Das wichtigste war mir immer eine konstante Dividende, Jahr für Jahr, ohne Ausnahme,

    davon konnte ich als VERMIETER bei Immobilien nur träumen.

    Hier die Sieger die nichtnur seit meinem Kauf, sondern seit mehr als 100 Jahren jedes Jahr zahlen:

    Colgate-Palmolive zahlt seit 1895 jedes Jahr ohne Ausnahme Dividende

    Air Liquide der französische Gas-Versorger zahlt seit 1907

    Die kanadische SCOTIABANK (Bank of nova Scotia) zahlt seit 1833 !!!

    CHURCH & TWIGHT ein Chemieunternehmen zahl seit 1901 Jahr für Jahr

    Es wir aber noch schöner

    Jetzt hae ich mal nachgeprüft welche Firma am längsten nicht nur jedes Jahr Divdende zahlt, sondern jedes Jahr eine höhere.

    Dies ist eigentlich die wichtigste Zahl.

    Für mich als alten Immobilienanleger ist das so, wie wenn ich JEDES JAHR bei meinem Mieter die Miete erhöhe.

    Der Sieger ist Procter & Gamble erhöht seit 1957 JEDES JAHR die Dividende um 5 %

    Diese Aktie hat schon vor 40 Jahren der gute alte Kostolany bei seinem Vorträgen empfohlen.

    EMERSON Hersteller von technischen Geräteni steigert seit 1957 jedes Jahr die Dividende

    also schon länger als die meisten Forumsfreunde hier leben.

    Coca COLA zahlt seit 1893 jedes Jahr und steigert jedes Jahr seit 1963 um 5% pro Jahr.


    und weil es gerade so schön ist hier noch zu meiner eigenen Überraschung:

    Mastercard aus den USA (ähnlich VISA) hält den REKORD, dort wird jedes Jahr die Dividende um 18% pro Jahr erhöht und das immerhin seit über 10 Jahren

    Liebe Forumsfreunde, da parallel zur Dividende meistens AUCH der Aktienkurs steigt sieht man leider die persönliche Dividendenrendite in keiner Zeitung. Die merkt man nur wenn man selbst die Aktien gekauft hat und dann plötzlich mal nachrechnet, so wie ich heute vormittag, wie sich die Rendite Jahr für Jahr erhöht.

    Mein persönliches Beispiel ist immer die McDonalds.

    Als ich die Aktie für 20 Dollar gekauft habe (damals übrigens als ein Favorit von BUFFETT) zahlte sie 40 CENT Dividende, das waren damals 2% pro Jahr. (Langweilig)

    Aber siehe d:a klammheimlich hat McDonalds die Dividende seither Jahr für Jahr um durchschnittlich 6% erhöht.

    Heute erhalte ich für dieselbe Aktie statt 40 Cent jetzt 4 Dollar pro Aktie, das sind bezogen auf den Kaufpreis 20% Dividende PRO JAHR mit steigender Tendenz. Falls es hier im Forum Anleger geben sollte die McDonalds noch früher als ich gekauft haben z.B. für 10 Dollar pro Aktien dann haben die heute eine Rendite vo 40% pro Jahr!!!

    Da wird dann wirklich der Kursverlauf immer zweitrangiger.

    Vor allem bei Anleger mit höherem Kapital sind das Kapitalerträger bei denen Immoblienbesitzer nur neidlos zuschauen.

    Ich kann das deshalb gut sagen, weil ich selbst jahrzehntelang Immobilien zum Vermieten hatte und nach dem jahrelangen Verkauf den Erlös in Dividendenaktien anlegt habe.

    Jetzt brauche ich nicht einmal mehr eine Steuererklärung zu machen weil Dividenden automatisch von der Bank versteuert werden.

    Das musste ich Euch jetzt einfach nochmla schreiben nachdem ich heute morgen mal wieder eine Bilanz meiner gesamten Divdidendenanlagen gemacht habe.

    Aber gleich vorwerg: Ich akzetiere jede andere Anlagestratege ( @Irving) und werde auch in meinem Freundeskreis weiterhin meine Gechichte so erzählen wie sie ist - bis jetzt habe ich noch keinen einzigen Freund verloren.

    Viele Grüße McProfit

    Samatag 19.7.2025

    Lieber Taust und Sovereign

    Bei meiner morgendlichen Frühstückslektüre ist mir Eurer Hinweis auf "Stiftungen" aufgefallen.

    Da ich selbst schon vor 20 Jahren eine gemeinnützige Stiftung im Bereich KULTUR gegründet habe kenne ich natürlich alle rechtlichen Hürden oder Vorschriften auch zur Kapitalanlage von Stiftungen bestens.

    Da die wenigsten Menschen ihrem Leben je mit einer Stiftung in Berührung kommen, bestehen bei diesem Theme riesige Informationslücken, das ist noch viel schlimmer wie beim Thema AKTIEN.

    Der wichtigste PUnkte ist zunächst mal der Unterschied zwischen einen sogenannten FAMILIEN-STIFTUNG und einer gemeinnützigen Stiftung.

    Eine Familien-Stiftng ist nichts anderes als eine bestimmte Art einer Vermögensverwaltung. Hierbei will der STIFTER bezwecken dass (vor allem nach seinem Tod) das Vermögen nicht durch Erbauseinandersetzungen zerschlagen wird (z.B.bei Firmen) sondern erhalten wird und die ERBEN lediglich eine regelmäßige VERSORGUNG erhalten. Diese kann nachtürlich auch sehr hoch sein und jährlich ohne weiteres 7-stellig sein, wenn es das Vermögen zulässt.

    Die ANLAGE des Vermögens einer Familienstiftung kann der STIFTER zu Lebzeiten oder in der Stiftungssatzung festlegen, das könnten beispielweise NUR Beteilgungen sein, oder NUR Aktien oder NUR Anleihen oder NUR immobilien. Das kann der Stifter bestimmen wie er will.

    Eine Familenstiftung hat übrigens keine steuerlichen Vorteile, sie wird nur ANDERS besteuert.

    Das Gegenteil einer FAMILIEN-SFTUNGUNG ist die gemeinnützige Stiftung.

    Da spendet der Stifter sozusagen das Vermögen zu Lebzeiten oder nach dem Tod an diese Stiftung. Dieses Geld ist dann für ihn und für die Erben weg - für immer. Das ist dann wie ein Spende!

    Der Unterschied bei dieser gemeinützigen Stiftung zur einer Spende ist, dass die Stiftung das gespendete Geld NICHT ausgeben darf, sondern ANLEGEN muss und NUR die Erträge ausschütten darf für den jeweiligen Zweck.

    Das hat den Vorteil dass eine Stiftung praktisch "EWIG" lebt und nachhaltig wirkt. Eine Spende ist eine einmalige Sache egal wie hoch diese ausfällt.

    Daher ist es logisch, dass eine gemeinnützige Stiftung bei der Kapitalanlage des gespendeten Kapital strenge gesetzliche Auflagen hat.

    Die Stiftung wird jedes Jahr vom Regierungsprädium geprüft. Da ich einen hohen Aktienanteil in meiner Stiftung habe (natgürlich mit Dividendenaktien) musste ich oft schon den Prüfern erklären dass langfristig Aktien im Sinne der Stiftung von Vorteil sind da es nicht nur ERTRÄGE gibt (Dividende) sondern auch eine Wertsteigerung und damit einen Infaltionsschutz.

    Die Stiftungsaufsicht beim Regierungspräsidium ist bei allen Anlagen (ausser bei ANLEIHEN) erst mal skeptisch wegen der Einhaltung der Vorschrift das Stiftungskapital unbedingt erhalten zu müssen.

    Das wollte ich nur mal FÜR EUCH ZWEI verdeutlichen, da Ihr mehrfach auf die Anlagestrategie von Stiftungen hingewiesen habt.

    Die anderen Forumsfreunde bitte ich um Nachsicht für diese langatmige Erläuterung. Ich hatte jedoch keine Zeit mich kürzer zu fassen.

    Schönes Wochenende wüscht McProfit

    An den Forumsfreund SCHWACHZOCKER

    Hallo @Schwachzocker,

    bleib bei diesem Kleinkrieg um Rechtrhabereieinfach entspannt.

    Wenn ich es richtig sehe, dann sind hier bei diesem Thema gerade noch ein paar wenige Forumsfreunde dabei, den anderen geht diese endlosere "Leier" sicher schon auf die Nerven. Zum Glück gibt es die Möglichkeit: "Klick und weg...."

    Daher hier NUR für den guten @Schwachzocker nochmal:

    Du hast mich mal hiere gefragt warum ich noch an Einzelaktien festhalte.

    Wie das schon @Achim Weiss an seinem Beispiel erklärt hat, habe ich ebenfalls viel Altbestand an Aktien die seit den 1980er Jahren im Depot liegen und beim Verkauf tatsächlich immer noch komplett steuerfrei sind.

    Warum soll eion Anleger gerade solche Titel mit teilweise 300 und 400% Gewinn verkaufen und dann in eine steuerpflichtige Anlage in ETF oder andere Aktien stecken die mit großer Wahrscheinlichkeit auch keine bessere Rendite hat.

    Also mache ich es genauso wie von Achim Weiss beschrieben:

    Im 1. Depot bei der Hausbank BW in Stuttgart lasse die Ur-Altaktien liegen.

    In einem 2. Depot bei der ING befinden sich später gekaufte Aktien die steuerpflichtig sind

    und in einem 3. Depot bei der TARGO-Bank tatsächlich man will es kaum glauben ETF-Fonds. Allerdings neuerdings mit Ausschüttung weil mich die Vorabpauschal-Steuer bei thessauerierenden Fonds einfach stört, auch wenn sie relativ niedrig ist

    ( lieber @Irving dass das mathematisch unlogisch ist und nichts bringt. Manchmal macht man im Leben eben auch unvernüftige Dinge, nicht nur an der Börse)

    Viele Grüße und weiterhin gute Unterhaltung mit unseren Streithähnen hier zum immer gleichen Thema.

    McProfit, zur Zeit mal wieder zurück im "Ländle"

    Lieber Forumsfreund @Irving

    Was wäre dieses Forum oder deine Kommentare????

    Ich sage mal vorsichtig:

    nur halb so unterhaltsam.

    Du wirst es kaum glauben, in vielen deiner Analysen, stimme ich dir sogar zu.

    Nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Forumsfreunden hier würde dies viel leichter fallen, wenn du deine Kommentare weniger rechthaberisch formulieren würdest

    Selbst wenn man sicher ist, dass man manche Dinge besser weiß, sollte man dem Anderen gegenüber höflich bleiben?

    Gerade beim Thema Aktien und Börse ist es nun mal so, das ist nicht nur eine einzige Wahrheit gibt

    Die Anleger sind derart unterschiedlich,

    von jung bis alt,

    Von Mini/ Sparrate bis hin zu Millionenvermögen - dazu oft noch von der Tradition geprägt.

    So dass selbst DeinecStrategie auch nicht für jeden passt

    mancher Anleger, so wie ich, bleibt dennoch bei seiner eigenen Strategie, obwohl er anerkennt, dass ein anderer Weg möglicherweise das eine oder andere Prozent Pünktchen mehr Rendite bescheren könnte.


    Wenn du in deinen Formulierungen etwas abrüstest dann werden deine oft sogar guten Argumente viel ernster genommen.

    denk dran, ab und zu haben wir hier im Forum auch den einen oder anderen Neuling, was soll er bei solchen Dialogen denken, wenn er sich zum ersten Mal mit Aktien beschäftigt?
    Viele Grüße McProfit

    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt

    Hallo @Schwachzocker Und Bluenote

    Da habt ihr aber eine interessante Frage gestellt

    Warum hat die Warren Buffett Firma ein überdurchschnittliches Ergebnis das lange Zeit über dem Durchschnitt lag

    Das wurde bei jeder Hauptversammlung, aber auch in vielen Veranstaltungen oft erklärt und heutzutage kann man es auch im Geschäftsbericht oder internet nachlesen

    Zunächst mal eine extrem konsequente Strategie:

    kaufen und liegen lassen,

    über Jahrzehnte,

    alles die Großen bekannten US Multis:

    von Coca-Cola über McDonald’s und so weiter

    Das hat er in jedem seiner Vorträge erklärt, ähnlich dem guten alten Kostolany

    Wenn er dennoch besser war als der Durchschnitt, hat das einen anderen konkreten Grund

    Er hat nicht nur große Multi gekauft, sondern sich mit seinem großen Kapital an kleinen Unternehmen beteiligt und dort die Mehrheit übernommen,

    viele Unternehmen danach an die Börse gebracht, wo sie dann erheblich wertvoller waren

    Natürlich waren auch viele Schieflagen dabei, aber im Saldo haben diese Beteiligungen an kleinen oder mittelständigen Firmen den Unterschied ausgemacht

    Buffett hat selbst zugegeben, dass es mit steigender Größe immer schwieriger wurde, diese Strategie zu verfolgen,

    daher hat er in den letzten Jahren keine neuen Gelder mehr angenommen,

    man konnte nur noch Aktien kaufen, wenn andere Anleger diese verkauft haben

    Das kann man alles nachlesen und das ist auch der Grund, warum die Firma inzwischen keine überdurchschnittlichen Renditen mehr erzielen kann, mit oder ohne Buffett

    ihr braucht euch doch nur einmal den Geschäftsbericht von Berkshire ansehen

    Dort seht ihr auf einen Blick, dass Berkshire inzwischen nichts anderes ist als ein riesiger Welt Index.
    Viele Grüße McProfit

    Lieber Tausi

    Das war ja schwere Kost, die du den Forumsfreunden mit deinem letzten Kommentar zugemutet hast. Das muss ich noch einmal in Ruhe lesen,


    Heute nur der Hinweis zu meinen Rheinmetall Aktie , darauf will ich dir vorab kurz antworten

    Du hast das richtig erkannt

    Manchmal juckt es selbst langjährige Anleger in den Fingern mal ein klein wenig fremd zu gehen (an der Börse)

    In meinem Fall war es mit Rheinmetall in der Tat eine Spekulation auf die Ausdehnung des Krieges und dem riesigen nachhol-Bedarf an Waffen

    Bei einem schnellen Ktiegs-Ende hätte das auch schiefgehen können.

    Andererseits ist Rheinmetall auch in sogenannten Friedenszeiten ein Konzern der Umsatz, und Gewinn gemacht hat und eine (wenn auch überschaubare) Dividende gezahlt hat

    Wenn ich mit dieser Spekulation mehr Glück als können hatte, dann ist das kein Grund zum frohlocken sondern eher ein Grund zur Vorsicht, weil es bei der nächsten Spekulation auch anders kommen kann


    Wenn du meine Kommentare verfolgt hast, weißt du, dass meine Einzelaktien viel Altbestand sind - teilweise Jahrzehnte - und ich inzwischen neues Geld in ETF investiere

    Auch ich habe damit interessante Erfahrungen gemacht, bei anderer Gelegenheit mehr.
    Viele Grüße McProfit

    16.7.2025

    Der Bernd123 hat mal dieses Thema gestartet mit der Frage:

    "Mit welcher Strategie schaffe ich am schnellsten 1 Million..."

    Nach insgesamt mehreren hundert Ratschlägen hier haben mir ein paar ganz besonders gut gefallen:

    "Mit 2 Mio. beginnen...."

    oder

    "reich heiraten"

    Die Antwort von McProfit kennt vermutlich:

    Ich kann dem Bernd123 nicht sagen wie er schnell REICH wird,

    ich kann ihm aber sagen wie er schnell ARM wird,

    indem er versucht schnell REICH zu werden.

    Viele Gräße aus Baden Baden McProfit

    Lieber Forumsfreund Tomarcy

    ich lese Deine Kommentarer immer besonders gern zumal Du in der Regel Gelassenheit und eine Brise Humor und feine Ironie ausstrahlst

    Bei Gesprächen mit schweizer Vermögensverwaltern hatte ich in in früheren Jahren großen Respekt. Schon allein wenn man in die heiligen Hallen nach Zürich oder sogar mal in die französische Schweiz nach Genf eingeladen wurde.

    Irgendwann merkt man, dass auch dort nur mit Wasser gekocht wurd.

    Ein nettes Erlebnis hierzu war, dass vor einigen Jahern Jahren ein langjähriger Freund der früher im Wealth-Management der Deutschen Bank in Stuttgart war zusammen mit der gesamten Abteilung die Dr. Bank verlassen hat und zu einer schweizer Vermögensverwaltung gewechselt ist.

    Sie wollten damal dass ich mein Depot "übertrage".

    Ich habe es übertragen, aber nicht an die Schweizer Bank sondern in "Eigenverwaltung".

    Letztes Jahr hat mich dieser Freund informiert, dass er die Schweizer Bank jetzt auch verlässt und jetzt weider bei einer deutschen Vermögensverwaltung tätig ist. Er wusste dass ich kein Kunde mehr werden würde hat mich aber über internnas informiert zumal wir uns privat gut kennen.

    All das bestätigt, dass es am Ende - wenn überhaupt - auf den persönlichen Berater ankommt und nicht auf den Namen der Bank oder der Vermögensverwaltung.

    Selbst ein Anfangserfolg bei einem neuen Verwalter ist eher Glück oder Zufall und so gut wie nie besseres Wissen oder Können.

    Nch 40 Jahren persönlicher Erfahrung mit Vermögensverwaltern von New York über die Schweiz bis ins beschauliche Stuttgart verwalter ich meine Anlagen längst selbst - bekanntlich mit der Strategie Halten und Liegenlassen (und sich an den Erträgen erfreuen)

    Viele Grüße McProfit

    Lieber monstermania und Taust

    Hier geht es ja immer noch um das ewige Thema mit den Dividenden.

    Es ist ja logisch, dass ich als langjähriger Fan von regelmäßigen Kapitalerträgen

    (dazu gehören bei mir neben den Dividenden auch Mieteinnahmen)

    besonders aufmerksam die Kommentare und Meinungen hierzu lese.

    Als Privatier "(im Alter von ....)" habe ich ja alle Zeit der Welt...

    Ich wundere mich manchmal nur, dass einige der aktiven Forumsfreunde hier vermutlich noch irgendeinem Gelderwerb nachgehen und immer noch so viel Zeit für dieses Forum haben.

    Jetzt aber zum Thema BERKSHIRE Warren Buffett

    Der von mir wirklich sehr geschätzte monstermania hat mit Hinblick auf meine Dividendenbegeisterung darauf hingewiesen, dass BERKSHIRE noch nie Divdidende gezahlt hat und dennoch oder gerade deshalb eine Erfolgsgeschichte wurde.

    Zumindest diese Aussage von Monstermania muss ich leider korrigieren.

    Berkshire ist ja keine Firma -

    so wie Procter&Gamble oder Coca Cola oder Microsoft oder AirLiquide usw -

    sondern eher ein FONDS der sich an diesen Firmen beteiligt und natürlich von all den Firmen seinem Depot die Dividenden erhält.

    Der Unterschied ist, dass BERKSHIRE diese Dividenen eben nicht an die Anleger auszahlt sondern wieder re-investiert.

    Damit mach BERKSHIRE nichts anderes als ein thessaurierenden Aktienfornds der ja ebenfalls von seinen Beteiligungen DIVIDENDE erhält diese aber NICHT ausschüttet.

    Irgendwer hat mal untersucht, dass in einem thessaurierenden Welt-Index-Fonds über 60% aller Firmen die dort enthalten sind Dividende zahlen.

    Genau so ist es bei den Flaggschiffen von BERKSHIRE. Gerade Warren Buffett ist ja ein Anhänger der klassischen Dividendenaktien. Daher war er in seiner Firma lange Zeit in den ganzen Technologiefirmen eher unterinvestiert.

    Ich war mal vor vielen Jahren bei einer Einladung in den USA (damsls von Merryl -Lnch oder Bache-Sec. organisiert) zu diesem Thema. Dort wurde sehr verständlich erklärt wie es Berkshire schafft, tortz der stockkonservativen Anlagestrategie (in Coco Cola und Co...) dennoch eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.

    Das ist jedoch ein anderes Thema und ich will ja hier mit der Länge meiner Kommentare den Rekordhalter Sovereign übertretten.

    Daher als Fazit zur Aussage von monstermania

    Berkshire investiert sehr wohl in Dividenenaktien, nutzt diese aber nicht zur Ausschüttung sondern zur Wiederanlage.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo f0x

    Du hast einerseits natürlich recht:

    Eine Versicherung ist dazu da, alle möglichen Risiken für die Kunden abzusichern und nicht um für Kunden gewinne zu machen

    Irgendwann in der Vergangenheit haben die Versicherungen ihr Geschäftsmodell ausgeweitet und haben eineVersicherung als Kapitalanlage vermarktet

    Das Zauberwort hieß Lebensversicherung

    Jetzt konnte man plötzlich nicht nur den Tod, sondern auch das Leben versichern

    Die Versicherungprämie wurde dazu intern aufgeteilt, in einen Teil als Risikoprämieund einen Teil zur Kapitalanlage

    Das wurde zu einem tollen Geschäft für die Versicherung.

    Für den Kunden wäre es jedoch besser gewesen,

    er hätte weiterhin nur die Prämie für sein Todesfall Risiko bezahlt und hätte die Sparrate separat unabhängig von der Versicherung selbst angelegt.

    Anstelle der Lebensversicherung wäre der Kauf von Aktien der Versicherungsgesellschaft, zum Beispiel Allianz sogar eine erheblich bessere Anlage gewesen als die Lebensversicherung der eigenen Gesellschaft


    Inzwischen sind Lebensversicherungen als Kapitalanlage kein Favorit mehr. Viel besser ist in diesem Fall eine reine Risikoversicherung und ein ganz normaler ETF Sparplan

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Elmex

    Einige der Forums Freunde sind mit ihren Antworten etwas über das Ziel hinaus geschossen


    Nicht jeder sogenannte Anlageberater bei einer Bank oder einer Versicherung ist ein Betrüger oder will seinen Kunden schädigen


    Ich habe im Laufe der letzten 40 lahre an denen ich an der Börse aktiv bin zahlreiche Berater, , Vermögensverwalter , Fond-Manager, Broker kennen gelernt und in früheren Jahren, denen teilweise hohe Geldbeträge anvertraut

    Gerade bei guten Bankkunden die bei ihrer Bank oft auch das Firmenkonto haben oder Finanzierungen für das Unternehmen oder Immobilien machen versucht der Berater eine Anlage für den Kunden zu finden, mit der dieser langfristig zufrieden ist und für die Bank dennoch eine vertretbare Verwalter Vergütung möglich ist

    Es gibt immer noch eine riesige Anzahl von Menschen die sich von ihrer Bank beraten lassen und dafür bewusst bestimmte Gebühren in Kauf nehmen

    Wir sollten daher differenzieren, und nicht alle Berater, in den selben Topf werfen

    Wir sind hier in sehr kleinen Teil der Kapitalanleger und für uns ist es völlig logisch, z.B. einen ETF, einem gemanagten Aktienfonds vorzuziehen und hierbei auf persönliche Beratung zu verzichten

    Wir sind immer noch eine Minderheit.

    Man sieht es an den Milliarden Beträgen, die immer noch in gemanagte Fonds in Deutschland angelegt sind.


    die Empfehlung für einen gemanagten Aktienfonds mit persönlicher Beratung ist daher weder Kapitalvernichtung noch Betrug.
    Zumal solche Anlagen jedem Festgeld Konto oder Sparbuch immer noch langfristig überlegen sind. Viele Grüße, McProfit