Liebe Forumsfreunde,
ich habe bei meiner kleiner Dividenden-Geschichte extra unseren Freund
@Irving ausgeklammert.
Ich weiß doch längst, dass meine Dividendenstategie mathematisch oder buchhalterisch langfristig vermutlich keine bessere Rendite hat als eine Anlage in thessaurierende Fonds
Dividenden-Aktien sind nun mal FÜR MICH, in MEINER persönlichen Situation eine ideale Alternative.
Ich habe schon x mal geschrieben, dass ich bekanntlich zu den steinalten Forumsfreunden hier gehöre, das Alter will ich nicht immer wiederholen.
Ich habe auch geschrieben, dass ich durch den Verkauf meiner Immobilienfirma und zahlreicher vermieteter Immobilen in Stuttgart relativ hohe Anlagesummen hatte eher im 8-stelligen Bereich, (wenn man das hier schreiben darf ohne gleich als Selbstdarsteller zu gelten?)
Da ich persönlich schon immer von Kapitalerträgen gelebt habe, in meinem Fall eben IMMOBILIEN kamen für mich NUR Dividendenaktien in Frage weil ich dort ähnlich wie bei einer Immobilie regelmäßig meine Einkünfte bekomme.
Und zwar ganz egal wie die Immobilienpreise oder die Aktien gerade am Markt gehandelt werden. Mieten und Dividenden steigen im Durchschnitt seit Jahrzehnten.
Da ich normalerweise ohnhin nur selten verkaufe und meist nur ab und zu mal umschichte. (sowohl bei Immoblien wie bei Aktien) sind für MICH erstmal die Erträge wichtiger als die Wertentwicklung der Anlage.
Wer jemals im Leben Immobilieneinkünfte hatte und anschließend in Dividendenaktien gewechselt ist, nur der versteht, warum ICH von diesem Wechsel immer noch derart begeistert bin dass ich das auch in meinem Freundeskreis genau so erzähle oder zeige!
Inzwischen weise ich aber der Ordnung darauf hin, dass man heutzutage längst nicht mehr (so wie vor 30 oder 40 Jahren) in Einzrlaktien investieren muss, sondern dass es auch ausschüttende ETF gibt mit Schwerpuntk Dividende bei denen ebenfalls rund 3 - 4% Dividende jährlich automatisch auf dem Konto gutgeschrieben werden.
Es ist gerade für Immobilieninestoren immer wieder erstaunlich, wenn sie sehen wie problemlos meist alle 3 Monate bei Aktien die Dividende kommt, dazu noch mit 25% versteuert die dazu noch jedes Jahr automatisch steigt und man die ganzen Erträge (bei mir 6-stellig) nicht einmal mehr in der Einkommensteuererklärung eintragen muss!!
Keine Anrufe von Mietern wegen Hausschäden, Reparaturen, Kundendienstterminen, Mieterwechsel, Nebenkostenabrechnung, Eigentümerversammlung, dazu Grundsteuer, Instandhaltungsrücklage, Hausverwaltung und zu guter Letzt komplizierte Einkommensteuererklärung mit Anhang Vermietung und Verpachtung.
Daher schätzen bisherige Immoblienanleger diese Art der Kapitananlage viel mehr als ein Neuling der noch nie Immoblien zum Vermieten hatte und der immer schon Aktien mit oder ohne Dividende hatte.
Allerdings weise ich darauf hin, dass ich zumindest in meinem Fall mein Vermögen mit Immoblien erzielen konnte weil man diese eben auch schon vor Jahrzehnten über die Hausbank meist voll finanzieren konnte und die Raten mit der Miete abzahlen konnte.
Das wäre mit Aktien nicht möglich gewesen. Da braucht man beim Kauf das Geld im voraus.
'Was mir gestern mal wieder so richtig aufgefallen ist, das ist die Tatsache wie sich bei meinen Aktien im Laufe der Jahre die jährliche Dividende klammheimlich erhöht hat und bei vielen Werten heute längst im 2-stelligen Bereich liegt, auch wenn McDonalds mit 20 - 30% pro Jahr ein besonders gelungendes Beispiel ist.
Und jetut lieber
@Irving auch noch mal meine Antwort zum Thema GAZPROM
(PS Nur für
@Irving, die anderen Forumsfreund klicken oder scrollen weiter.....)
Richtig ist, dass die russische Gazprom zu Zeiten vor dem Ukraine Krieg 8% Dividende gezahlt hat. Mit diesen Aktien habe ich wegen der russischen Blokade aller Auslandskonten einen Totalverlust erlitten. Warum habe ich dazu in diesem neuen Thema nichts geschrieben?
Das hatte ich längst erklärt.
Ich will auch nicht dass meine Antworten hier im Forum immer noch länger werden. Und ich will auch nicht den Rekord von Forumsfreund Sovereign übertreffen was die Länge an Texten anbelangt.
Wenn Du genau gelesen hast, dann weißt Du dass auch der McProfit hin und wieder mal "fremd geht". Das habe ich x mal geschrieben.
Ich habe daher bei der ING ein 2. Depot wo ich mein "fremd gehen" in Form von Aktienkäufe dokumentiere und kontrolliere.
Dort kommen immer solche Aktien rein die eigentlich nicht zu meiner Strategie passen. Manchmal habe ich eine Idee, mal klappt sie mal nicht. Gazprom war eine Schieflage. In meinen Fall immerhin rund 500.000 Euro Verlust. Ich habe noch ein paar andere Positionen in diesem separaten Depot.
Da ich hier nicht angebereisch wirken will, habe ich nicht erwähnt, dass in diesem 2. Depot auch Aktien des Rüstungsbauers Rheinmetall sind. So hat mir PUTIN mit seinem Boykott von Gazprom 500.000 Euro Verlust beschert, andererseits aber habe ich durch den Putin-Krieg mit meinen Rheinmetallaktien bei ähnlichem Einsatz rund 1,5 Mio. Gewinn erzielt (bisher allerdings nur Buchgewinn da noch nicht realisiert).
Ich hatte ja bekanntlich gehofft ich kann zumindest steuerlich die Verluste bei GAZPROM mit den Gewinnen bei RHEINMETALL verrechnen. Das geht rechtlich im Moment (noch) nicht.
Sorry, für den endlos langen Text.
Ich habe keine Ahnung ob da überhaupt jemand so weit gelesen hat.
Eigentlich war es auch nur für meinen "'Freund"
@Irving bestimmt
Viele Grüße McProfit