Beiträge von McProfit

    Hallo Forumsfreund NoBra und monstermania

    Für mich ist der bester Zeitpunkt zum Aktien kaufen "JEDEN TAG"

    und der beste Zeitpunkt zum Verkaufen "NIE"!

    Das ist ausnahmsweise nicht ironisch gemeint sondern meine Erfahrung.

    Beim Verkauf habe ich immer die größten Fehler gemacht.

    Dazu gehört auch der oft von Bankern genannte Tip:

    "Vom Gewinn mitnehmen ist noch keiner ARM geworden..."

    inzwischen antworte ich darauf:

    "Aber auch nicht Reich"

    Voraussetzung für langfristigen Erfolg ist jedoch,

    nur Aktien von erfolgreichen Weltkonzernen zu kaufen,

    am besten solche, die seit 100 Jahren oder länger jedes Jahr ohne Ausnahme Dividende zahlen.

    Damit hat man selten die höchsten Gewinne, aber man erspart sich viel Nerven und braucht nicht jeden Tag die Kurse sehen oder sich von Meldungen nervös machen zu lassen.

    Mir reicht einmal im Jahr mein Depotauszug fürs Finanzamt,

    die Dividenden kommen ohnehin automatisch alle 3 Monate....

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    Ich freue mich weiterhin auf die vielen sehr unterhaltsamen Kommentare hier im Forum.

    Hallo Forumsfreund GCEA

    Zu Deiner Frage hast Du schon so viele präzise Vorschläge bekommen, dass ich da gar nicht mehr dazu beisteuern kann.

    Ich kann Dir nur meine Erfahrung aus über 40 Jahre Börse mitteilen.

    Ich war lange Jahre Anhänger von Einzelaktien.

    In den letzten Jahren auch von ETF Fonds.

    Vor allem deshalb ,weil Umschichtungen der Aktien innerhalb eines Fonds steuerfrei sind, während der direkte Aktienanleger bei Umschichtungen vom Kursgewinn Steuer zahlt.

    Mein Fehler war jedoch dass ich mich nicht auf einen einzigten ETF beschränkt habe, sondern gleich 5 verschiene gekauft habe.

    Jetzt habe ich dasselbe Ergbnis, dass die Fonds in den letzten Jahren erheblich auseinander driften. Von Plus 10% bis rund 100% (beim Nasdaq).

    Aus eigener Erfahrung würde ich heute im Nachhinein nur noch einen einzigen Welt-ETF kaufen und fertig, auch wenn das für Profis langweilig erscheint.

    Wem der Anteil an Technologie zu hoch ist, kann noch einen PHARMA-ETF nehmen, also einen Fonds mit Pharmaherstellern.

    Wir werden alle älter und brauchen mehr Medikamente und mehr Ärzte

    (Ich mit meinen Ü75 merke das ganz besonders!!)

    Wer z.B. einen Herzschrittmacher braucht kauft den, egal wie gerade die Zinsen stehen oder wer gerade regiert.

    Beim Auto kann man vielleicht auf ein Gebrauchtes zurückgreifen, aber bei einem Herzschrittmacher (von Medtronic) oder einem Hüftgelenk (von STRYKER) will man normalerweise schon ein neues Modell.

    Das war jetzt auch noch der Kommentar eines alten Hasen an der Börse.

    Viele Grüße und viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Hallo liebe Forumfreunde,

    erstmal ein Kompliment an Nordlicht.

    Mit dieser "Bargeldfrage" hast Du ja Thema eröffnet, bei dem für mich das Lesen der vielen Komentare schon ein Vergnügen war.

    Ich habe aus den vielen Kommentaren nur ein Thema herausgegriffen, das mir besonders aufgefallen ist.

    Sehr viele Forumsfreunde sind der Ansicht, dass das Bargeld

    vor allem für die GASTRONOMIE eine Möglichkeit ist,

    steuerfreie Umsätze zu generieren,

    (sofern man beim Gast bar kassiert)

    Da ich zufällig selbst zu einer Gastronomiefamilie gehöre, habe ich da eine ANDERE Sichtweise.

    Nahestehende Angehörige von mir betreiben in 2. Generation seit 40 Jahren in Sutttgart Großgastronomie mit zeitweise über 100 Mitarbeitern. Darunter klassische Restaurants, aber auch Catering von Großveranstaltungen, Messe, Imbiss, Freibadbewirtung, Austernbar usw.

    Mein Neffe (50) sagt mit jedesmal, dass die GASTRONOMIE wohl zu den am meisten geprüften Branchen beim Finanzamt gehört.

    Mancher Gastronom unterschätzt immer noch die Qualität der FA-Prüfer in Sachen Gastronomie. Die Prüfer können sehr schnell erkennen, wenn auch nur ein kleiner Punkt nicht zusammenpasst.

    Verhältnis Wareneinkauf zum Umsatz, Energieverbrauch, Serviettenverbrauch, Branchenvergleich.

    In einer Immobolie von mir, bei der ich das EG an einen südeuropäischen Imbissbetreiber vermietet habe, hat das FA am gegenüberliegenden Gebäude eine Camera angebracht und die Anzahl der Kunden gezählt und dann hochgerechnet.

    Die Differenz war so groß dass der Pächter am Ende insolvenz anmelden musste weil er die Steuernachzahlung für viele Jahre nicht zu stemmen konnte.

    Ein befreundeter Gastronom berichtetemir dass er öfters Reservierungen von Herrenrunden hatte, die ihm sagten, dass sie bar zahlen und auch keine Rechnung brauchen.

    Wie er hinterher festgellte waren es Testesser vom FA.

    Da die Umsätze in der Umsatzsteuererklärungen fehlten, führte es zu einem Steuerverfahren. Das FA schätze für ihn eine Steuernachzahlung rückwirkend für 5 Jahre von jährlich 50.000 plus doppelte Strafe, das waren dann 500.000 Euro.

    Er hat jedoch keinen Steuerprozess riskiert sondern sich mit dem FA auf einen Vergleichsbetrag von der Hälfte geeinigt, daran zahlt er bis heute jeden Monat ab...

    Nicht vergessen sollte man auch das Personal.

    In der Regel gibt es heute fast keine Gastronomie mehr, wo der Chef persönlich alles macht von der Bestellung bis zur Zahlung.

    Sobald jedoch Mitarbeiter wissen oder gar die Anweisung bekommen, dass der Chef manche Zahlung nicht bonnieren würde, sind das Mitwisser mit einem hohen Erpressungspotential

    (z.B. bei simplen Wünschen nach mehr Lohn oder freien Tagen)

    Die Gewinnspanne in der Gastronomie ist lt. Aussage meines Neffen derart knapp geworden, dass im Grunde genommen selbst jeder Umsatz offiziell gebraucht wird, damit man keinen Jahresabschluss mit roten Zahlen ausweist.

    Das waren nur ein paar Argumente die mir gerade eingefallen sind als ich gelsen haben dass doch eine ganze Reihe der Forumsfreunde hier der Ansicht ist, die Gastronomie wäre ein Profiteuer von Bargeldzahlungen. Weit gefehlt.

    Schöne Grüße aus Stuttgart McProfit.

    15.2.2024

    Hallo liebe ETF-Fonds-Freunde

    hier kommt mal wieder ein Kommentar zum Thema ETF vom alten Praktiker McProfit

    Ich selbst war jahrzehntelang ein Anhänger von Einzelaktien, am Anfang von spuklativen Firmen, im Laufe der Jahre dann immer mehr von Dividenden-Aktien.

    Nach einigen Jahren oder bei mir - besser gesagt - Jahrzehnten ist es so, dass alle Aktien im Gewinn lagen, nebenbei bin ich aber auch Ü75 geworden.

    Das Problem war, wenn man es so bezeichnen will, dass sich die Aktien extrem unterschiedlich entwickelt haben.

    Manche Werte gerade mal 10 oder 20% im Plus, andere 100 oder 200% oder noch mehr.

    Wenn man die Werte umschichten will fällt jedoch Gewinnsteuer an.

    Also habe ich sie behalten und bei Neukäufen erstmal vor ein paar Jahren auf ETF Fonds gesetzt.

    (Man muss wissen dass ich durch Immobilienverkäufer über mehr Kapital verfüge, als der Durchschnittsanleger. Allerdings kommt diese Situtaion aber bei der heutigen Erbengeneration in gewaltigem Ausmaß auch vor.

    Bei den Fonds ist es bekanntlich so, dass dort Umschichtungen innerhalb des Fonds für den Anleger steuerfrei bleiben.

    Mein Fehler dabei war jedoch, dass ich nicht einen einzigen ETF Fonds gekauft habe, sondern in Anbetracht meines nun mal höheren Vermögens gleich 5 verschiedene Fonds..

    Und jetzt habe ich dasselbe (aushaltbare) Problem.

    Der MSCI Welt hat sich wie allseits bekannt sehr erfreulich, oft 2-stellig pro Jahar entwickelt

    Extrem übertroffen nur vom NASDAQ (wegen den vielen Technologiewerten) dessej Anstieg einfach kein Ende nehmen will...

    Ausgrechnet meine Lieblingsbranche PHARMA herhinkt hinterher. Vermutlich dort ja ganz bewusst keine Technolgieaktien enthalten sind.

    Jetzt aber zur SACHE:

    Inzwischen habe ich bei den Fonds dasselbe Problem wie bei den Aktien.

    Erheblich auseinderdriftende Vermögenswerte.

    Schichte ich um, fällt Steuer an. Also lasse ich sie liegen und ärgere mich jetzt nur noch über die neu eingeführte Vorabsteuer von Buch-Gewinnen bei thessaurierenden Fonds.

    So kann es auch einem alten Profi gehen.

    Daher mein Rat an Neulinge:

    Versuche bei einem einzigen Fonds zu bleiben.

    Der für einen echten Börsianer eher langweilige MSCI ist in der Tat vermutlich die beste Empfehlung.

    Wenn es Dir wegen dem hohen Technologieanteil Angst und Bange wird, dann nimm eben einen 2. Fonds dazu, z.B. den HEALTH- also Gesundheits-ETF-FONDS.

    Da bist Du immer auf der richtigen Seite.

    Schließlich werden wir nun mal immer älter und damit steigen eben auch die Arztkosten und Medikamente.

    Denk nur an meine Lieblingsaktie STRYKER, führender Hersteller von künstlichen Hüftgelenken. Heute erhalten noch 90jährige eine neue Hüfte, früher war man in diesem Alter längst tot.

    Viele Grüße aus Stuttgart von McProfit

    Hallo Forumsfreund Gomera23

    Wenn mich schon @TamInvest persönlich erwähnt, dann muss ich natürlich auch meinen Kommentar abgeben wenn es um das Thema SCHENKUNGEN zu Lebzeiten geht.

    Im Grunde genommen haben die bisherigen Schreiber schon das Wichtigste gesagt.

    Bei mir ist es lediglich so, dass ich altersbedingt und vermögensbedingt diverse Vermögensübertragungen an Kinder und Exehefrauen und nahestehende Angehörige schon gemacht habe und in der Praxis festgestellt habe, dass der Teufel im Detail steckt.

    Am Einfachsten sind klassische Schenkungen von klar definierten Beträgen.

    Also eine Geldüberweisung von Konto zu Konto ist steuerlich kein Problem.

    Eine Depotübertragung an einem festen Tag zum Tageskurs ist auch kein Problem.

    Wichtig ist, dass unbedingt angeklickt wird dass der TAGESKURS gilt und nicht der Kaufkurs.

    Sonst müssen die Beschenkten die Steuer für die Kursgewinne des Schenkers zahlen.

    Schwieriger sind Schenkungen mit unklarem Wert, z.B. Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen oder nicht börsennotierte Aktien.

    Das ist bei Deiner Frage jedoch nicht entstanden.

    Schenkungen an Kinder sind mit 400.000 Euro pro Kind alle 10 Jahre steuerfrei, an Ehefrauen beträgt der Betrag 500.000 Euro pro Ehefrau bzw. Ex-Ehefrau.

    Wichtig ist dass die Schenkung während der Ehe gemacht wird,.

    Vor der Hochzeit gelten nur 20.000 und

    NACH der Scheidung ebenfalls nur 20.000 Freibetrag.

    Wenn man eine Schenkung macht um Schenkungsssteuer oder spätere Erbschaftssteuer zu sparen, aber als SCHENKER die Erträge weiterhin behalten möchte, kann man das mit Nießbrauch machen.

    Dann bekommt der Schenker weiterhin die Erträge, bei Immobilien die Miete und bei Aktien die Dividende.

    Bei Aktien muss jedoch mit der Bank vereinbart werden, dass Änderungen beim Depotbestand nur gemeinsam gemacht werden können.

    Ich habe mit Schenkungen mit Nießbrauch gute Erfahrungen gemacht.

    Allerdings ist bei mir die Anzahl der nahestehenden Personen auch etwas größer und schwieriger, so dass bei mir ein besonders großes Interesse war, Vermögensverteilungen noch zu Lebzeiten zu machen um späteren Streit zu umgehen.

    Durch die Möglichkeit des NIeßbrauch ist das gut möglich.

    Falls noch Fragen zu Besonderheiten bei Schenkungen von Immobilien bestehen, einfach melden. Ach das steckt der Teufel im Detail.

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    14.2.2024

    Hallo zusammen

    ich bin selbst langjähriger Kunde der ING mit hohem Depot und hohem Extrakonto.

    Daher hilft mir das Angebot der ING leider nicht....

    ABER:

    Meiner Frau habe ich schon länger ebenfalls empfohlen, ihr Depot von der Hausbank zur ING zu übertagen. Schon wegen den hohen jährlichen VERWAHRGEBÜHREN die sich bei Langfristanlage summieren und bei der ING überhaupt nicht anfallen.

    Sie hatte das ohnehin vor und hat daher das Angebot für diesen Übertrag von Aktien UND GELD diese Woche bereits genutzt.

    Da es um 6-stellige Beträge geht, lohnt sich der Übertrag nicht nur wegen den Prozenten sondern auch wegen dem ERTRAG in Euro den man tatsächlich richtig auch im Geldbeutel merkt.

    Ich kann übrigens die Einschätzung der Forumsfreunde hier besätitgen, dass die ING natürlch davon ausgeht, dass der Geldanleger über kurz oder lang auch Aktienkunde wird.

    In unserem Fall trifft das sogar zu, da wir ohnehin die ING als 2.-Bank für Börsengeschäfte nutzen.

    Viele Grüße aus Stuttgart McProfit

    Hallo potter

    vielen Dank für den Hinweis wegen der Steuer.

    Da der oder die Fragestellerin aber im Ausland lebt und dort einen Laden kaufen will, kann es sein, dass dort ganz andere Steuergesetze herrschen.

    Privatvermögen und Betriebsvermögen gibt es hierzulande. wie das in Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien oder Polen ist weiß ich nicht.

    Auch die Versteuerung von Gewinnen bei einem Verkauf des Betriebsvermögens gibt es in Deutschland, wie das im Ausland ist weiß ich nicht.

    Ich bezweifle doch schon mal ob der Fragesteller/in überhaupt einen Kredit bekommt um ein Ladengeschäft zu kaufen.

    Wenn Du bei einem möglichen Wiederkauf bei Gewerbeimmobilien auf einen Gewinn hoffst, wirst Du eine böse Überraschung erleben.

    Gewerbeimmobilien sind sehr invididuell.

    Daher muss ein Nachfolger fast immer für seine Bedürfnisse umbauen.

    Mit Gewerbeimmobilien habe ich selten Gewinne beim Verkauf erzielt.

    Gewerbeimmobilien sind für Kapitalanleger jedoch interessant weil die Rendite, also die Miete, im Verhältnis zum Kaufpreis viel höher ist als bei Wohnimmobilien.

    Aber immer nur wenn der Gewerbemieter lange Mieter bleibt und regelmäßig Miete zahlt.

    Das ist leider das Risiko, daher sind die Miete ja auch höher.

    Ich glaube nicht dass wir dem Fragesteller mit diesen _Feinheiten einen Gefallen tun.

    Wie heißt es hierzulande: "Schuster bleibt bei Deinen Leister"...

    Daher stimme ich Pantoffelheld voll und ganz zu, der auch vorschlägt, erst mal eine Gewerbefläche MIETEN und das Geschäft auf gute Basis stellen.

    Das wird noch schwer genug, zumal der Frager bis heute nicht geschrieben habe ob er einen Friseursalon oder einen Handyladen oder Bürobedarfladen oder was auch immer und in welchem LAND er denn lebt. Gruss McProfit

    Hallo cydia

    Das was Du da so schreibst, liest sich alles recht chaotisch.

    Für eine echte Beratung müsste man viel mehr von Dir und dem Gschäft wissen.

    Erstes Problem: "Du lebst nicht in Deutschland"

    Wie soll Dich denn jemand beraten der weder Deine Geschäft, noch Deine Branche kennt und der nicht mal weiß in welcher Stadt und welchem Land Du auf der Welt das Geschäft betreiben willst.

    Wenn man eine Immobilien kaufen will, dann gelten in den meisten Ländern der Welt ganz bestimmte Regeln.

    Eine Immobilie kann man nur beim Notar kaufen.

    Dazu braucht man einen Kaufvertrag.

    Die Immobilie hat ein Grundbuch und wenn es kein ganzes Haus ist dann auch noch eine Teilungserklärung.

    Dort steht drin welcher Teil des Hauses Du kaufst.

    Z.B. nur das Erdgeschoss mit einem Ladengeschäft.

    Da stehen aber auch Nutzungsregeln drin, Hausgemeinschaft, Nebenkostenregelung, Hausverwalter, Instandhaltungsrücklage usw.

    Weiterhin brauchst Du eine Bank die Dir das Geld zum Kauf gibt, da Du vermutlich nicht bar zahlen kannst.

    Die Bank braucht Sicherheit, d.h. in Deutschland eine Grundschuld die im Grundbuch eingetragen wird.

    Außerdem braucht die Bank für die Finanzierung eine Einkommensnachweis, .dh. in der Regel Lohn oder Gehaltsabrechnung.

    Das hast du aber nicht weil Du ja selbständig bist.

    Wenn Du dennoch Geld von der Bank haben willst, dann braucht die Bank Steuererklärungen oder Bilanzen der letzten Jahre damit sie sieht, ob sich das Geschäft rechnet.

    So wie Du alles beschreibst habe ich Zweifel dass eine Bankk da mitmacht.

    Vergiß die Kauf-Nebenkosten nicht.
    In Deutschland fallen beim Kauf an:

    Grunderwerbsteuer meist 5 - 7%, Notarkosten meist rund 1%, oft Maklergebühr 3 - 5%

    Der Laden muss meist renoviert werden, und auf Deine Verhältnisse eingerichtet werden,

    es muss Ware gekauft werden usw.

    Man braucht Geschäftskapital. Deion Eigenkaital kannst Du nicht für den Kauf ausgeben.

    Wie willst Du sonst den Laden betreiben?

    Für mich ist nach Deinen dürftigen Angaben der Fall klar.

    Du mietest Dir ein kleines Ladengeschäft und arbeitest erst mal fleißig.

    Dein Eigenkapital brauchst Du dringend als Geschäfskonto, Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Ware, Versorger Strom, Energie usw.

    An Aktien brauchst Du im Moment keinen Gedanken verschwenden.

    Du investierst ja bereits in "Deine eigene Aktie"

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    Hallo Schnack

    Ich schreibe dir von unterwegs per Spracheingabe vom Handy.

    Bei Dividenden Aktien interessiert mich nicht das Land, sondern nur das Unternehmen.

    Ich bevorzuge Aktien von Firmen, die jedes Jahr Dividende zahlen.

    Am besten seit mehr als 100 Jahren.!!

    Danach schaue ich, welche Firmen davon nicht nur jedes Jahr Dividende zahlen, sondern jedes Jahr eine höhere.

    Es gibt viele Firmen, die seit 50 und mehr Jahren jedes Jahr ohne Ausnahme ihre Defizite erhöht haben.

    Dies führt nach wenigen Jahren zu einer unglaublich hohen persönlichen Dividendenrendite, die natürlich so in keiner Zeitung steht, weil für dich ja immer nur dein persönlicher Einstiegskurs zählt

    Auch die beste Dividendenrendite hilft natürlich nichts, wenn der Aktienkurs nicht parallel dazu ebenfalls steigt..

    das Beispiel hierzu lande ist BASF oder auch Daimler.

    BASF zahlt aktuell glaube ich fast 8 % Dividende,

    hilft aber nichts, weil der Kurs seit vielen Jahren Nur seitwärts schwankt.

    Genauso wie Daimler oder viele deutsche Firmen.

    Die meisten meiner Dividenden kommen daher aus den USA.

    Du kennst den Namen Procter & Gamble, Colgate, McDonald’s usw.

    In Europa, die französische Air liquide, Nestle, Evtl noch Beiersdorf

    Es gibt aber auch noch eine ganze Reihe großer Konzerne, die hierzu Lande nicht so bekannt sind.

    Aber hervorragende Ergebnisse seit Jahrzehnten liefern .

    Zum Beispiel Medtrobnik Herzschrittmacher, Streyker künstliche Gelenke.

    Alles Weltmarktführer in ihrer Branche

    Der Ehrlichkeit muss ich aber trotzdem darauf hinweisen, dass man auch mit Aktien von Firmen ohne oder mit wenig Dividende eine hohe Rendite erzielen kann, wenn der Kurs entsprechend steigt.

    So Ist es Beispiel bei den ganzen Technologie, Aktien von Amazon, Apple, Microsoft und so weiter

    Ich liebe eben Dividenden Aktien, weil ich mir keine Gedanken über Teilverkäufe machen muss.

    Die Dividende kommt alle 3 Monate automatisch auf mein Girokonto und am Kontoauszug sehe ich jedes Mal ist es etwas mehr

    .da kommt selbst die Miete bei meinen Immobilien nicht mit.

    Viel Erfolg wünscht Dir M cProfit.

    1.2.204

    Hallo Forumsfreund Hardtobeat420

    Obwohl ich ein alter Hase im Immobiliengeschäft bin, kann ich Dir die Frage nur als persönliche Meinung beantworten aber nicht rechtlich gesichert.

    Das kann Dir jedoch ein Steuerberater problemlos beantworten weil ja Schenkunge von Immobilien an Kinder mit Nißbrauchvorbehalt häufig vorkommen.

    Im Normalfall ist es, wenn Eltern ihre Wohnung an Kinder verschenken und in der Wohung ein Wohnrecht oder Nutzungsrecht oder Nießbrauchsrecht haben, dann ist es im Normalfall so, dass der BEWOHNER, also die Eltern alle Kosten der Wohnung, Strom, Wasser, Heizung, Kundendienst, Versicherungen, Reparaturen, aber auch die Grundsteuer übernehmen. Genauso wie ein Mieter

    Nur Umbauten, neue Fenster, Heizung, Böden, Türen, Dach Fassade also richtige wertverbesserende Arbeiten zahle der Eigentümer.

    Da die Schenkung von Immobilien immer notariell gemacht werden muss, steht das auch in im Notarvertrag drin, wie es gehandhabt werden soll.

    Was ich Dir hier schreibe ist daher nur der Normalfall, man kann davon auch abweichen.

    Wenn Du die Grundsteuer zahlst kannst Du diese natürlich auch steuerlich geltend machen, also von Deinen Einnahmen absetzen.

    Da es jedoch keine MIETE gibt, gibt es auch keine Einnahmen und somit kannst Du nichts absetzen.

    Was ich nicht weiß isz, ob Du in diesem FAll die Grundsteuer bei den Einnahmen von anderen Immobilien absetzen kannst. Ich glaube eher nicht, weil jede Immobilie sep. gerechnet wird.

    Ob eine von DIR bezahlte Grundsteuer den Verlustevortrag bei Immobilien erhöht weiß ich auch nicht, das weiß alles der Steuerberater. Vermutlich sind das bei einer Wohnung aber alles keine großen Summen.

    Bei kostenlosem Wohnen rechnet das FA oft auch den fiktiven Mietwert als Einnahme.

    Daher ist es vermutlich besser diese Immobilie im Privatvermögen zu behalten und keine schlafenden Hunde wecken falls der Mietwert nicht bei der Wertfestsetzung der Schenkung berücksichtigt wurde.

    Aber nochmal:

    Im Detail Steuerberater fragen oder warten ob sich hier ein schlauerer Forumsfreund meldet als ich.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Forumsfreund/in cydia und Danger92

    Wenn Du in einer Branche bist wo ein LADENGESCHÄFT notwendig ist, dann solltestg Du das vor allem als Neuling erst mal MIETEN.

    Es kann sich so viel geschäftllich ändern. Nur als MIeter bist Du flexibel.

    Ein Ladengeschäft ist aber teurer als ein LAGER oder als ein BÜRO.

    Wenn es nur um eine Büro-Geschäftsadresse oder ein LAGER geht, dann mietest du ein kleines BÜRO oder einen LAGERRAUM, oft geht das auch als Untermieter in Bürogemeinschaften.

    Das kostet höchstens die HÄLFTE odt noch weniger.

    Ein Ladengeschäft in einer Einkaufsstraße mit 50m2 kostet mindestens 1.000 bis 2.000 Euro

    Ein Büro in deselben Größe höchstens 500 Euro,

    ein Lagerrum ohne Heizung, WC oder Dusche 200 Euro.

    Wenn Du Laufkundschaft brauchst, dann wird es teuer.

    Je stärker eine Straße frequentiert ist, desto teurer die Miete.

    In Fußgängerzonen von Großstädten bis zu 200 Euro pro m2, also 100 m2 auch mal 20.000 Euro!!

    Neugründungen von Ladengeschäften rechnen sich heute kaum noch.

    Meist mieten das Filialisten oder Geschäfte die schon Stammkunden haben.

    Wenn Du mit Deinem Geschäft irgendwann mal (nach Zahlung von Steuern und Unternehmerlohn) noch Geld verdienst, dann kannst Du Dir als Anlage am besten AKTIEN kaufen.

    Falls Du eherein Fan von Immobilien bist, dann kaufst Du Dir eine Wohnung oder mehrere zum VERMIETEN. Wohnungen werden leicht finanziert vor allem wenn man die Mieteinnahmen für die Rückzahlung einsetzen kann.

    Reine Gewerbeimmobilien kaufen ist ein hohes Risiko weil bei einem MIeterwechsel viel schwieriger ein Nachmieter gefunden wird, als bei einen Wohnung.

    Daher solltest Du auch kein eigenes Gewerbe kaufen.

    Wenn Du mal im Laufe der Jahre sehr erfolgreich bist und etabliert bist, dann kann man natürlich auch überlegen, ob man eine eigene Immobilie für sein Geschäft KAUFEN soll.

    Damit man langfristig den Standort sichert und vor Mieterhöhungen gefeit ist.

    Das ist aber eher die Aussnahme.

    Geschäftsinhaber die in eigenen Räumen heutzutage ihr Geschäft betreiben, haben die Immobilie oft schon über Generationen, von den Eltern, Großeltern und führen den Betrieb nur weiter.

    Zur Frage von DanGER

    Lieber Forumsfreund, ich habe jahrzehntelang in Immobilieni investiert.

    Darunter AUCH in Gewerbeimmobilien, aber immer zum VERMIETEN.

    Bei den meisten Gewerbeimmobilien hierzulande handelt es sich um ätere Mehrfamilienhäuser im Zentrum.

    Im EG oder ein Laden oder Gastronomie und in den oberen Etagen Wohnungen.

    Solche Objekte bekommt man leichter finanziert als reine Gewerbeimmobilien.

    Ich habe im Laufe der Jahre auch im Industriegebiet Gewerbeobjekte gekauft,

    aber immer mit mehreren MIETERN.

    Also nie mit einem einzigen Mieter weil das Risiko eines Ausfalls zu groß ist und man dann auf einen Schlag gar keine Miete mehr bekommt.

    Der Vorteil von Gewerbeimmobilien ist, dass diese meist eine HÖHERE Rendite bringen,.

    In der Regel mindestens 5 - 10% pro Jahr, je nachdem wie sicher der Mieter ist.

    Je riskanter der Mieter langfristig ist, desto höher die aktuelle Rendite.

    Bei Wohnimmobilien beträgt die Rendite meist nur 2 - 5% pro Jahr, je nach Baujahr und Lage.

    Oder anders rum gerechnet:

    Eine Wohnung oder ein reines Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage kostet je nach Baujahr meist die 25 - 30-fache Jahresmiete.

    Eine Gewerbeimmobilie gibt es schon ab der 10-fachen Jahresmiete zu kaufen, also mit 10%.

    Meist jedoch mit größerem Risiko, z.B. bei Gastronomie.

    Viel Erfolg wünscht Euch McProfit

    Hallo Forumsfreund

    für ein Geschäft macht es keinen Sinn, eine Immobilie zu kaufen.

    Ein Geschäft kann sich schnell ändern.

    Es kann erfolgreich sein, dann ist der Laden zu klein,

    Ein Umzug aus einer Mietimmobilie ist einfacher als aus einer eigenen.

    Wenn der Laden nicht mehr laufen sollte,

    dann hast du eine leerstehende Gewerbeimmobilie am Hals

    Ladengeschäfte sind zur Zeit Objekte die am wenigsten gesucht werden,

    weil immer mehr Einzelhändler schließen.

    Auch Banken finanzieren Gewerbeobjekte nur mit höheren Zinsen.

    Mietobjekte für Ladengeschäfte gibt es wie Sand am Meer.

    Es kommt natürlich darauf an ob Du Laufkundschaft brauchst, dann wird die Miete teuer weil Du in zentraler Lager einen Laden mieten musst.

    Reicht Dir eine Nebenstraße (wie z.B. einem Friseur mit Stammkunden) dann wird es biliger.

    Denk auch an den steuerlichen Nachteil wenn Du einen Laden kaufst, dann ist das Betriebsvermögen, es sei denn Du hast eine Frau/Mann oder Lebensgefährten/in dann kauft der oder die und Du zahlst Miete.

    Dann hat aber derjenige das Risiko wenn das Geschäft nicht funktioniert.

    Viel Glück wünscht Dir McProfit

    Hallo Forumsfreund Bernd

    Es ist immer empfehlenswert die Kursentwicklung seiner einzelnen Aktien oder Fonds von zheit zu Zeit mit dem ganz normalen MSCI Weltindex zu vergleichen.

    Das geht ganz einfach, indem man den Kurschart seiner einzelnen Titel mit dem MSCI überlagert.

    Und zwar über mehrere Zeiträume. 1 Jahr, 5 Jahre, 10 Jahre und falls möglich 20 Jahre.

    Sehr übersichtlich bei der ING Bank möglich, auch wenn man dort kein Depot hat.

    Wenn der Kursverlauf Deiner eigenen Aktien oder Fonds über verschiedene Vergleichszeiträume dabei ÜBER dem MSCI liegt, dann hast Du alles richtig gemacht.

    Allerdings kann ich Dir jetzt schon sagen, dass das auch Profis nur selten gelingt.

    In der Regel ist es so, dass man oft Aktien ausgewählt hat die teilweise besser oder schlechter laufen als der Durchschnitt.

    Wenn Du z.B. letztes Jahr 20% Wertzuwachs erzielt hast, dann ist das wohl erfreulich.

    Letztlich aber entspricht es nun mal nur dem Durchschnitt des MSCI.

    Ein Anleger der nur in den Index investiert hat, hat dasselbe Ergebnis -

    und das mit erhenlich weniger Aufwand.

    Ich selbst bin ja ein Anhänger von Einzelaktien.

    Selbst ich bin in meinem Depot nach vielen Jahrzehnten nicht mehr sicher ob ich tatsächlich den Durchschnitt übertreffe oder mir das nur schönrechne.

    Das ist auch nicht einfach zu berechnen, weil ja oft frischen Geld dazu kommt oder man einen Teilverkauf macht und manches Minus einfach gedanklich ausgebucht hat.

    Bei mir ist jedoch altersbedingt ohnehin die Wertentwicklung nicht mehr so wichtig,

    sondern viel mehr die zum Glück regelmäßigen steigenden Kapitalerträge also die Dividenden, von denen ich lebe.

    Das ist dann so ähnlich wie bei Immobilien.

    Dort ist für den Anleger die MIETE wichtig und dass diese regelmäßig kommt.

    Der Wert ist eher für die Erben interessant weil der echte Anleger ohnehin nicht vorhat zu verkaufen.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    30.1.2024

    Hallo lieber ichbins

    in meinem letzten langatmigen Steuerdisput mit @gregoriw habe ich ja am Ende immerhin noch die Kurve gekriegt und von mir aus selbst darauf hingewiesen, dass die Frage von Schnack in diesem Forum darum ging:

    "..lohnt sich eine Geldanlage in ETF im Alter von Ü60 noch.."

    Darauf bin ich ja zumindest auch noch eingegangen, indem ich dem Forumsfreund geschrieben habe, dass ich noch im Alter von Ü70 erstmals in ETF statt in Einzelaktien investiert habe.

    (Was ich heute nicht mehr machen würde...)

    Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden,

    Ich habe lediglich MEINE damaligen Gründe für ETF dargelegt

    und warum ich HEUTE anders entscheiden würde...

    Nochmals Entschuldigung für den Disput mit @gregoriw .

    Von meiner Seite kehren wir wieder zu unseren Finanzthemen zurück.

    Viele Grüße aus Stuttgart McProfit

    Hallo michael-kluf

    bei den langjährigen Forumsfreunden hier gelte ich vermutlich als Verfechter einer Anlage in Einzelaktien mit hoher Dividende.

    Ich will Dir hier meine Gründe sagen warum ICH das so mache.

    Es gibt aber auch andere Anlagestrategie die zum Erfolg führen.

    Nicht umsonst heißt es ja: Viele Wegen führen nach Rom...

    MEINE Gründe sind:

    1.) Ich bin Ü70 und lebe von meinen Kapitalerträgen, Mieten und Dividenden.

    2.) Ich habe ein relativ hohes Vermögen so dass man von den Erträgen leben kann.

    3.) Die Ausschüttungen haben den Vorteil, dass man sich nicht Gedanken machen muss, ob man Teilverkäufe macht und wenn ja, bei welcher Aktie.

    Nicht einmal um die Kurse muss ich mich kümmern, weil ich ja ohnehn weder meine Immoblien noch meine Aktien verkaufe.

    4.) Ich bin persönlich überzeugt, dass ich bei der eigenen Auswahl von Dividendenaktien sogar die Dividendenfonds übertreffen kann.

    Den Grund habe ich hier schon mehrfach erklärt.

    Ich kaufe Dividenenaktien nicht nur nach der Höhe der Dividende,

    sondern es müssen noch 2 weitere Kriterien hinzu kommen.

    Das jeweilige Unternehmen muss nicht nur jedes Jahr Dividende zahlen

    sondern auch jedes Jahr die Dividene erhöhen.

    Es gibt zahlreiche Weltkonzerne die seit über 100 Jahren jedes Jahr OHNE Ausnahme Dividende zahlen und oft seit 50 und mehr Jahren jedes Jahr die Dividende erhöhen.

    Dadurch steigt die persönliche Dividenenrendite Jahr für Jahr. teilweise auf 20% vom Kaufpreis u.a. z.B. McDonalds, Prodtrer&Gamble, AirLiquide usw.)

    Das Wichtigste kommt aber noch:

    Eine hohe Dividendenrendite macht nur dann Sinn, wenn auch gleichzeitig der Aktienkurs langfristig steigt.

    Daher fehlen bei mir Aktien wie z.B. BASF oder Daimler, die zwar eine hohe Dividende zahlen deren Kurs aber seit Jahrzehnten nur auf einer Ebene stark schwankt.

    FAZIT

    Das ist MEINE Strategie in meiner persönlichen Situation.

    Andere Menschen sind in einer anderen Lebensphase mit anderen finanziellen Voraussetzungen.

    In deren Fällen ist eine Dividenenstrategie möglicherweise gar nicht empfehlenswert ,

    weil sie in den nächsten Jahren erst mal Kapital bilden wollen.

    Viel Erfolg und ein glückliches Händchen wünscht Dir McProfit

    30.1.2024

    Hallo liebe Forumsfreunde

    irgendwie tut mir der gute @gregoriw schon fast leid.

    Allerdings schafft es immer wieder, dass viele Forumsfreunde seine Thesen nicht nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen sondern mit köstlichen Kommentaren erwidern.

    (Vielen Dank Sovereign)

    Vielleicht liegt es auch daran, dass gerade Karnevalssaison ist.

    Ich bin auch nicht davon gefeit immer wieder auf die Kommentare von Gregoriw reinzufallen und meinen Widerspruch zu formulieren.

    Bisher hatte ich immer versucht , sachlich Punkt für Punkt, Pauschalbehauptungen von GREGORIW richtig zu stellen.

    Z.B. Vewechslung von Einkommens-Millionär mit Vermögenmillionär,

    oder Erbschaftssteuer mit Schenkungssteuer

    oder Privatvermögen mit Betriebsvermögen usw. usw.

    Im Endeffekt wird das Thema gewechselt und man könnte wieder von vorne anfangen.

    Dabei habe ich in meinem Fall sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich eben kein klassischer Kapitalist oder Reicher bin, (die er offensichtlich verabscheut), sondern sogar eine nachvollziehbare Steuererhöhung mitmachen würde!!!

    Warum ich dann trotzdem als Feind der "Linken" hier angesehen werde ist mir schleierhaft.

    Schließlich ist bei dieser Partei genauso wenig "alles falsch" wie bei einer AfD oder allen anderen Parteien.

    Wer dieses Forum länger verfolgt der weiß, dass der McProfit aus Stuttgart natürlich den Ursprung alles Erfolges eines Landes und damit auch der Menschen in einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik sieht.

    Alle Wohltaten des Staates sind nur möglich, wenn die Steuern sprudeln.

    Dazu muss die Wirtschaft brummen, die Menschen brauchen für Investitionen in die Zukunft egal ob neues Auto oder neues Haus Optimismus in die Zukunft.

    Eine Vermögenssteuer ist nicht nur kompliziert sondern auch mit viel Bürokratie verbunden.

    Ich habe altersbedingt noch die Zeit erlebt als es in Deutschland eine Vermögenssteuer gab.

    Ich weiß noch wie jedes Jahr die Disskussion über die gerechte Bewertung los ging.

    Schon damals waren Immobilien der Knackpunkt.

    Jedes Haus ist ja verschieden und hat somit einen anderen Wert.

    Man sieht das Problem ja aktuell an der Grundsteuerreform.

    Forumsfreund JDS hat das besser beschrieben, als ich es je formulieren könnte.

    Fazit:

    Forumsfreunde wie @regoriw machen das Forum hier aber auch lebendig.

    Leider ververgessen wir dabei manchmal das eigentliche Thema.

    Ursprünglich ging es um die Frage von Schnack zur Geldanlage in ETFs im fortgeschrittenen Alter.

    Ich habe dem Forumsfreund geschrieben, dass ich noch im Alter von über 70 erstmal neu in ETF investiert habe.

    Zuvor war ich ein Anhänger nur von Einzelaktien (mit hoher regelmäßiger Dividende)

    Inzwischen bin ich mir bei meinen ETF Anlage nicht mehr so sicher.

    Wenn ich heute noch übriges Geld habe, investiere ich wieder meine Einzelaktien.

    Zuletzt übrigens Rheinmetall, die größte deutsche Rüstungsfirma.

    Ich hoffe nicht, dass ich deshalb im Forum als Unterstützer des Krieges ausgeschlossen werde.

    Heute hat mir @Achim Weiss geschrieben, dass er aus dem Forum ausgeschlossen worden sei wegen ungebührlicher Kommentare.

    Ich hoffe nicht dass der liebe @gregoriw mangels Argumenten zu diesem Mittel gegriffen hat.

    Gelassen bleiben,

    meist kommt es ohnehin anders als man denkt und oft auch das Gegenteil davon.

    Schöne Grüße von McProfit

    Hallo @gregoriw

    Ich habe mir schon gedacht, dass unsere Diskussion hier nicht funktioniert.

    Wenn Du mir antwortest ,dass die Vermögensteuer notwendig ist um Schulen, Polizei un Straßen zu finanzieren, dann hast Du mein Argument immer noch nicht verstanden.

    Daher noch einmal von vorne:

    Wenn man mehr Geld für Schulen, Polizei und Straßen braucht,

    dann braucht man dazu keine komplizierte neue Vermögenssteuer einführen.

    Dazu kann man auch den Einkommensteuersatz erhöhen und zwar so, damit eben NUR hohe Einkommen davon betroffen sind und Menschen wie Du ausdrücklich außen vor bleiben.

    Noch einmal ganz penetrant im Detail:

    Ich bin bekanntlich in Deinen Worten ein sogenannter "Reicher".

    Ich habe tatsächlich auch ein Bankkonto auf das meine Mieter ihre Miete zahlen.

    Von diesem Mietenkonto zahle ich brav jedes Jahr meine Einkommensteuer, in der Regel rund 45%.

    Bei Mieteinnahmen von beispielsweise netto rund 200.000 Euro sind das rund 90.000 Euro.

    So weit so gut.

    Wenn Du jetzt meinst, für die Schulen Polizei und Straßen braucht man mehr Steuer, dann gibt es von mir keinen Widerspruch.

    Es geht also NICHT darum, dass ich gegen Deine höhere Steuer bin.

    Es geht NUR darum, dass ich mit meiner schwäbischen Logik der Ansicht bin, für eine höhere Steuereinnahme braucht man keine neue dazu noch komplizierte Vermögenssteuer.

    Wenn man den Einkommensteuersatz für hohe Einkommen erhöht, hat man das Problem ohne Verwaltungsaufwand gelöst.

    Ich zahle dann im obigen Beisspiel statt 45% = 90.000 Euro Einkommensteuer eben beispilesweise 50% = 100.000 Euro oder was auch immer.

    Wenn Du aber vorschlägst die Einkommensteuer NICHT zu erhöhen

    sondern eine neue extra Vermögenssteuer zu beschließen,

    dann ist das nur viel Aufwand und ändert am Betrag nichts.

    Warum:

    Ich zahle bei Deinem Vorschlag in Zukunft eben weiterhin 90.000 Einkommensteuer und dann je nach Berechnungsmethode zusätzlich 10.000 Euro Vermögenssteuer, insgesamt also auch die genanten 100.000 Euro und das sogar vom gleichen Konto.

    Ich bin nicht sicher ob Du nach dieser penetranten Erklärung warum ich nicht gegen mehr STEUER bin sondern nur gegen eine NEUE STEUER mich endlich verstanden hast.

    Nochmal: Ich bin kein Gegner von neuen Straßen, Polizei oder Schulen.

    Allerdings bin ich nicht sicher ob eine Steuerhöhung bei der Einkommensteuer oder eine extra Vermögenssteuer dazu auch nur ansatzweise ausreichen würde.

    Da verwechselst Du die Größenordnungen. Das ist aber ein neues Thema.

    Viele Grüße aus Stuttgart vom immer noch geduldigen McProfit

    Hallo Impidimpi

    Ich bin kein ausgewiesener Fachmann für die Vermögensübertragung zu Lebzeiten auf künftige Erben.

    Ich habe lediglich auf Möglichkeiten hingewiesen die ich teilweise auch selbst genutzt habe.

    Wenn Menschen zuz Lebzeiten das Vermögen oder einen Teil davon an die voraussichtlichen Erben übertragen erfolgt dies meist mit einer Schenkung.

    Beim größten Teil davon handelt es sich um die Übertagung des selbst bewohnten Wohnhauses der Eltern an Kinder.

    Als Sicherheit lassen die Eltern sich einen lebenslängliches Nießbrauchrecht im Grundbuch eintragen.

    Das ist ein Nutzunsrecht/Wohnrecht zu Lebzeiten der Eltern.

    Der Grund für diese Übertragung ist, dass der Wert dieser Schenkung auf Grund des Nutzunsrechtes geringer ist und somit meist keineoder weniger Schenkungssteuer anfällt.

    Das ist sozusagen der Klassiker.

    Bei Vermögen wo es nicht nur um das selbst bewohnte Haus geht, sondern wo meist weitere vermietete Immobilien vorhanden sind kann man durch die Übertragung mit Nießbrauch ebenfalls den Wert der Immobilien deutlich reduzieren.

    In diesem Fall hat der NIeßbrauch den Sinn, dass die Kinder wohl Eigentümer der Immobilien werden, die MIETE erhalten jedoch weitern lebenslänglich die Eltern.

    Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, also hohes Immobilienvermögen vorhanden ist, ist das eine legale Supermöglichkeit Erbauseindersetzungen nach dem Tod zu vermeiden und dennoch lebenslänglich die Erträge zu erhalten.

    Bei AKTIEN oder FONDS gilt im Grunde genommen genau dasselbe.

    Das DEPOT wird auf die Kinder übertragen (verschenkt).

    Der Schenker erhält das Nießbrauchrecht, dadurch ist der WERT der Schenkung geringer.

    Die Dividenden erhält der Schenker. Kursgewinne gehen bereits zu Gunsten der Beschenkten so wie die Wertsteigerung bei Immobilien.

    Jetzt Deine Frage

    Wenn man eine Immobilie oder Wertpapiere verschenkt, die KEINEN Ertrag haben.

    Z.B. das selbst bewohnte Haus oder AKTIEN ohne Dividende oder thessauerierende FONDS ohne Ausschüttung, dann geht der Inhaber des NIESSBRAUCHS leer aus.

    Wenn es bei Immobilien keine Miete gibt

    und bei Aktien keine Dividende

    dann gibt es keine Ausschüttung.

    Wenn der Schenker jedoch auf ERTRÄGE angewiesen ist, dann sollte er nur solche Anlegen verschenken bei denen es auch ERTRÄGE gibt.

    Im Falle von Aktien muss man dann das Depot vor der Schenkung so umgestalten, dass am Schenkungstag im Depot ausschließlich Dividenenwerte oder ausschüttende Fonds enthalten sind.

    Da ist nur das klassische Beispiel so wie es im Alltag am meisten vorkommt.

    Wie überall, gibt es aber auch bei Schenkungen unendlich viele Sonderfälle.

    Meist dann, wenn ein Schenker nicht den klassischen Bilderbuchlebenslauf hat mit 1 Ehefrau und mit gemeinsamen Kindern nur aus dieser Ehe.

    Oft werden Schenkungen zu Lebzeiten an frühere Lebensgefährtinnen oder an Mütter von Kindern gemacht mit denen man nicht verheiratet war.

    Oder direkt an Kinder die nicht von der eigenen Ehefrau stammen.

    Oder an andere nahestehenden Personen um diese im Todesfall aus der Erbengemeinschaft heraus zu halten.

    Da ich beruflich mit diesen Fällen zu tun hatte und auch selbst PRIVAT keinen ganz gradlinigen Lebenslauf hatte, gibt es viele Varianten die im jeweiligen FAll sehr hilfreich sind und das Ziel haben nach dem Tod einen Streit zwischen den oft unterschiedlichen Erben zu vermeiden.

    Auch wenn der Text jetzt wieder einmal sehr lang wird noch ein wichtiger Tip.

    Im Todesfall können Schenkungen die in den letzten 10 Jahren vor dem Tod gemacht wurden von den Erben angefochten werden.

    Der Sinn dieser Regelung ist, dass man verhindern will dass ein Mensch vor dem Tod große Vermögensteile z.B. an eine neue Lebensgefährtin verschenkt weil sie ihn möglicherweise beeinflusst hat und die Erben dann leer ausgehen

    Daher gibt es auch die Möglichkeit dass man z.B. Immobilien an nahestehende Menschen (z.B. die Mutter eines unehelichen Kindes) nicht verschenkt sondern zum gerade noch vertretbaren günstigsten Preis an diese VERKAUFT.

    Den Kaufpreis finanziert die Begünstigte mit einem Kredit den sie dann durch die Mieteinnahmen tilgt.

    Wenn der Kaufpreis "günstig" ist, reicht die Miete für Zins und Tilgung aus und die Immoblie zahlt sich von selbst ab und entspricht dann im Endeffekt einer Schenkung ohne Schenkungssteuer und ohne Risiko einer Anfechtung durch Erben.

    In diesem Fall handelt es sich um einen normalen Verkauf und KEINE SCHENKUNG.

    Daher ist dieser Verkauf im Todesall auch nicht anfechtbar sondern endgültig.

    Die "Beschenkte" hat natürlich erst dann einen Nutzen wenn der Kredit durch die MIete getilgt ist.

    Das ist nur ein Beispiel von vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

    So bunt wie das Leben oft ist, so bunt sind die Gestaltungsmöglichkeiten.

    Wobei ich nur rechtlich legale Möglichkeiten meine.

    Wer jedoch bewusst die Summen für seine gesetzlichen Erben so klein wie möglich halten will, der hat auch noch eine ganze Bandbreite von nicht ganz freundlichen Gestaltungen.

    Darauf will ich aber hier nicht eingehen.

    Ich wünsche ein gutes Händchen. McProfit

    Von McProfit an Forumsfreund adrianberg

    Hier kommt die Antwort zum Thema Deptoübertrag auf künftige Erben mit Nießbrauch.

    Ich habe altersbedingt seit vielen Jahren immer wieder Vermögenswerte auf die künftigen Erben mit Nießbrauch übertragen, d.h. entweder verkauft oder verschenkt.

    Wenn man sich den Nießbrauch vorbehält, also das lebenslslange Nutzungsrecht, dann bekommt der Schenker weiterhin lebenslänglich die ERTRÄGE, also die Miete bei Immoblien oder die DIVIDENDE bei Aktien.

    Somit der der WERT viel geringer und somit auch eine Schenkungssteuer.

    Bei einer Immobilie ist ein "Übertrag" mit Nießbrauch einfach.

    Dazu geht man zum Notar und macht einen Kaufvertrag oder Schenkungsvertrag mit Nießbrauchrecht.

    Im Grundbuch wird dann die Immobilie auf den Erben umgeschrieben jedoch mit einen Nießbrauch in Abteilung II vom Grundbuch. Damit ist die Immobilie zu Lebzeiten des bisherigen Eigentümers gesperrt.

    Der Eigentümer erhält weiterhin die MIete und zahlt aber auch die Unterhaltskosten.

    Ich habe selbst lange Zeit selbst nicht gewusst,

    dass man auch ein Aktiendepot mit Nießbrauch übertragen kann.

    Dazu kann man zum Notar gehen, muss es aber nicht.

    Es reicht ein ganz normaler privater Kauf- oder Schenkungsvertrag mit Nießbrauch

    Die Sicherheit ,dass das Depot nicht aufgelöst oder verkauft werden kann erfolgt durch eine Vereinbarung mit der DEPOTBANK.

    Der einfachste Weg: Über das Depot kann zu Lebzeiteni des Schenkers NUR von beiden Menschen verfügt werden.

    Eine Auflösung des Depot oder ein Verkauf von Einzelaktien oder Umtausch von Aktien kann somit nur erfolgen, wenn BEIDE zusammen den Auftrag erteilen.

    Ein anderer Weg ist eine Depotsperre für eine gewisse Zeit für den neuen Depotinhaber

    Wenn das Depot bein einer Hausbank ist kann man das mit dem Berater besprechen.

    Achten Sie aber darauf, dass Sie auch die jährlichen Verwahrgebühren aushandeln.

    Im Gegensatz zu den kostenlosen Depots bei Onlinebankeni verlangen Hausbanken in der Regel bis zu 0,5% pro Jahr Gebühren.

    Ich selbst habe mit meiner Hausbank eine Verwahrgebühr von jährlich 0,071% incl. Mest ausgehandelt. Hängt auch vom Depotwert ab.

    Gemeinsame Verfügungskann aber auch bei Onlinebanken vereinbart werden.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit