Beiträge von DeSa

    Woher kommt die Annahme, dass das System gesund ist? Für die zugesagten Pensionen gibt es keine entsprechenden Rückstellungen und es ist ein offenes Geheimnis, dass die Haushalte von Bund und Ländern hier bald in die Bredouille kommen werden.

    Was dann letztendlich auch wieder gar nicht so anders ist als die Situation der GRV, die ohne massiven Steuerzuschuss auch nicht funktionieren würde

    Touché.

    Du hast Recht, habe fälschlicherweise das System als gesund betitelt. Eher meinte ich, dass es für die Bezugsberechtigten "gesund" ist.

    die vernünftige Entwicklung wird wohl eher so gegen 70 gehen …

    Ich sehe es nicht so !

    Imho wäre es vernünftig Pensionen und Diäten von Beamten und Politikern abzuschaffen und alle in die DRV einzahlen zu lassen. Solange diese "Elite" ihr eigenes, gesundes System hat (mit Beträgen, die ein normaler AN nur knapp nach ~30-35Jahren Gehalt an/oberhalb der BBG RV erreicht), ändert sich nichts in eine vernünftige Richtung. Dieser Personenkreis verschlimmbessert ein System, von dem sie selber ja nicht betroffen sind - denn die eigene "Rente" (Ruhegehalt/Pension oder Diät) ist definitiv sicher und zwar auch in der Höhe inkl. Beihilfe zur KV..

    Schau mal, hier gab/gibt es eine ähnliche Fragestellung und Diskussion:

    https://www.wertpapier-forum.de/topic/62821-ve…n-neugeborenes/

    Ansonsten sind hier noch drei Seiten zu Kinderversicherungen:

    https://www.finanzberatung-bierl.de/leistungen/fin…g-junge-eltern/

    https://www.versicherungenmitkopf.de/versicherungen-fuer-kinder

    https://schlemann.com/berufsunfaehig…ng-fuer-kinder/

    Mir stellt sich zu aller erst die Frage, ist es ein "unabhängiger" Versicherungsmakler oder ein gebundener Versicherungsvertreter (Ausschließlichkeitsvertreter) der Signal Iduna ?

    Wenn letzteres ist klar, dass er "nur" Verkaufsabsichten hat - bei ersterem stelle ich die Frage, welche Auswahlkriterien haben ihn (und ggf. euch als Eltern) zur Auswahl der Signal Iduna und den verschiedenen Abstufungen der einzelnen Komponenten (in Basis, Plus und Top) geführt ?

    Das soll keine Wertung meinerseits ggü. der Signal Iduna und den Tarifen sein - dafür kenne ich mich nicht genug aus. Aber diese Fragen würde ich an deiner Stelle stellen.

    Ich bin zwar derzeit noch nicht soweit, aber wenn in den nächsten 1-2-3 Jahren das Kinder bekommen bei mir Thema wird, mache ich es wahrscheinlich so, wie ich es in Beitrag #10 im Wertpapierforum geschrieben habe. Ggf. mit entsprechenden Anpassungen an den dann aktuellen Stand.

    Ich erlaube mir die Seiten und Blogeinträge von Herrn Dr. Schlemann, aber auch von Sven Hennig (online-pkv.de) zu verlinken:

    https://schlemann.com/sozialversiche…rechengroessen/

    https://www.online-pkv.de/pkv-bu-blog/re…sicherung-2023/

    Wenn man ganz genau sein will, dann sind es 977,56€ - zusammengesetzt aus:

    - Höchstbeitrag GKV + 1,6% durchschnittlicher Zusatzbeitrag: 807,98€

    - Höchstbeitrag Pflegeversicherung ohne Kind: 169,58€ (152,12€ mit Kind)

    In allen drei Fällen wurden mir bei der selben Versicherungsleistung günstigere Tarife angeboten.

    Das kann ich auch nicht ganz glauben. Hatte das gleiche Phänomen von '20 auf '21 - aber lies dir das Kleingedruckte und allen voran die SF-Klassen Tabellen mit den Rückstufungen an. Da war bei mir der Hase begraben.

    Ich bin das Risiko jedenfalls eingegangen, eine stärkere Rückstufung bei selbst verursachtem Schaden im Gegenzug für einen geringen Jahresbeitrag in Kauf zu nehmen. Aber der Umstand sollte einem zumindest bewusst sein.

    Das ist – leider – kein Urteil sondern eine einstweilige Verfügung. Die Frage ist also bei weitem noch nicht ausgeurteilt.

    Pardon, mein Fehler.

    Bin mit den Termini des Rechtswesens nicht so gut vertraut und hatte den Begriff "Beschluss" synonym für "Urteil" wahrgenommen. Hätte ich mal den letzten Absatz aus dem zitierten Artikel genauer gelesen.. da steht's drin wie du sagtest - nur eine einstweilige Verfügung. Für's nächste Mal weiß ich es besser.

    Iwie ist auch der Wurm bei mir heute drin und mit dem Musterbrief war ich auch zu vorschnell - der ist nur für ExtraEnergie & Co. gültig. Könnte aber ggf. als Basis für einen erneuten Widerspruch dienen.

    Es gibt dazu schon ein erstinstanzliches Urteil aus Düsseldorf:

    Landgericht Düsseldorf - Beschluss vom 26.08.2022 (Aktenzeichen: 12 O 247/22)

    Demnach ist eine Erhöhung der Gaspreise bei einem Vertrag mit Preisgarantie auch mit dem §313 BGB nicht zulässig.

    Weiterhin gibt es auch von der VZ NRW einen Musterbrief auf solche, wie oben gezeigte Schreiben vom Gasanbieter, zu widersprechen. Hier zu finden, unter dem Teil mit der Überschrift "Preiserhöhung trotz Preisgarantie bei ExtraEnergie und ExtraGrün":

    Strom und Gas: Preiserhöhungen trotz Garantie und plötzliche Kündigungen

    Hallo Karle

    Ist es korrekt, dass immer nur eine Absicherung von 1400 € bzw. 1500 € möglich ist?

    Vielleicht ist das bei der SI so, aber bei anderen Versicherern ist eine höhere Absicherungssumme möglich. Auch die Laufzeit nur bis zum 40. Lebensjahr ist Quark.

    Meine Empfhelung:

    Löse dich von dem Verkäufer der Signal Iduna und kontaktiere echte Experten auf dem Thema BU/DU. Auch hier kann ich mich nur wiederholen und vier Namen nennen: Finanzberatung Bierl, Guido Lehberg, Torsten Breitag und Sven Hennig.

    Vorab: kontaktiere nicht alle vier zugleich und stell bei allen Anfragen. Bei jedem einzelnen bist du sehr gut aufgehoben und es bringt nichts, wie auf einem Basar Preise zu vergleichen - denn diese sind bei allen gleich. Dazu und auch generell kannst/solltest du auch deren Blogs durchstöbern und lernen. :)

    Ich persönlich würde mich auch vorrangig um eine Schüler-BU bemühen und dann je nach Lage ergänzend eine bessere UV als die der Württembergischen suchen (wenn es im Fall deines Sohnes Sinn macht; achte beim Vergleich hier explizit auf die Versicherungssumme, Progression, Gliedertaxe und die sogenannte Mitwirkung).

    Ergänzend zu der Empfehlung von tom70794, einen Spezialmakler aufzusuchen, kann ich folgende vier Kontakte empfehlen:

    - Finanzberatung Bierl

    - Guido Lehberg

    - Torsten Breitag

    - Sven Hennig

    Dazu ein paar Links zum nachstöbern:

    - Schüler-BU Vergleich [Bierl]

    - Schüler-BU - aus dem Nähkästchen geplaudert [Bierl]

    - Braucht ein Schüler eine BU ? [der BU-Profi / Guido Lehberg]

    Außerdem noch zu nennen und wärmstens zu empfehlen:

    Torsten Breitag

    Guido Lehberg

    Finanzberatug Bierl

    Sven Hennig

    Die ersten zwei sind Koryphäen in Deutschland zum Thema BU, die Bierls sind im täglichen Austausch mit Torsten Breitag. Diese drei veranstalten auch regelmäßig das sogenannte BU-Forum, wo auch die Versicherer selber teilnehmen. Teilweise "schreiben" diese auch an den Versicherungsbedingungen mit - bzw. werden von den Versicherern gefragt, wie sie die AVBs verbessern können. Außerdem werden die anonymen Risikovoranfragen nicht einfach pauschal an die Gesellschaften geschickt sondern sondieren auf Grund den AVBs und deiner Gesundheitshistorie sinnvoll aus. Plus die RiVos werden nicht an eine Software gesendet (bspw. bei der ansonst guten AL nur noch Software zur Einschätzung; die AL ist auch nicht mehr DER VR schlechthin wie vor 5-10Jahren - er wurde eingeholt; außerdem gibt es nicht DEN einen passenden VR für jeden ;) ), sondern zu echten Menschen - entsprechend belastbar sind die Risikobewertungen dann auch.

    Falls du selber auch stärker in die Thematik einsteigen magst und die Hintergründe besser kennen zu lernen, lies dir die Blogs der o.g. Personen an. Lesen und VERSTEHEN heißt die Devise. ;) Zusätzlich gibt's noch diesen alten und trotzdem weiterhin gültigen Leitfaden von Torsten Breitag & Matthew Pyor aus dem Wertpapier-Forum:

    https://web.archive.org/web/2016090903…pps-und-tricks/

    Diese Personengruppe findest du aber nicht den Finanztip-Empfehlungen, dafür gibt's tlw. & u.a. aber auch Gründe auf deren Seite. Mehr Kenntnisse und Praxiserfahrung als diese hat keiner zum Thema BU. Im Leistungsfall sieht es wieder anders aus, aber das betonen alle der oben genannten und verweisen u.a. auf Angela Baumeister. Oder auch Stephan Kaiser/BU-Expertenservice.

    Hallo KR_83,

    für meinen Teil kann ich sagen, dass ich keine triftigen Gründe gegen einen Abschluss feststellen kann.
    Ich bin in Bezug auf die bAV in der gleichen Lage wie du und habe den AG-Anteil (bei uns sind es fixe 30€/mtl. für jeden) über die MetallRente letzten Monat mitgenommen. Bin da voll bei dir, dass ich das auch als geschenktes Geld ansehe - auch wenn es nur wenig ist und sein wird.


    Exkurs:
    Die Bruttoentgeltumwandlung habe ich abgelehnt. Der Berater (bei uns ist es die Allianz) meinte zwar, dass ich eine 50%ige Steuerförderung habe, da von 100€ Bruttoeinzahlung ich nur 50,12€ netto spüre.

    Dann habe ich dem netten Herren das ganze mal durch- bzw. vorgerechnet und höflich (wirklich höflich!) mitgeteilt, dass er da Stuss redet. Ich habe keine Steuerförderung, sondern die Sozialabgaben verlagern sich von der Beitragszeit in die Leistungszeit. Nach Abzug aller Kosten, Sozialabgaben, fehlender gesetzlicher Rente (!!!), Einkommensteuer (ok, anstatt meinen jetzigen 42% Grenzsteuersatz habe ich nur 30% angenommen, aber das machte nur Centbeträge aus), dem kleinen Rentenfaktor von nur 14,69 hatte ich eine wirkliche "Netto-Mehr-Rente" von 3,53€/mtl. auf dem Blatt stehen.
    Danach hat er mich mit großen Augen kommentarlos angeschaut... und ich dachte, ich bin der Laie auf dem Gebiet. Vllt. habe ich auch nur Mathematik mit Marketing verwechselt...

    Eine eigen-verwaltete Anlage in ETF bringt da deutlich bessere Ergebnisse und ist flexibler.


    Hinweis: meine obigen Aussagen im Exkurs trifft nur in meinem speziellen Fall zu. Das muss jeder für sich selber durchrechnen und dann entscheiden. Es gibt definitiv Fälle und auch Angebote, in denen eine bAV mit BEUW sich für einen persönlich lohnen kann.


    Meiner persönlichen Meinung nach (Angestellter), reicht ein Standbein in jeder Rentenschicht absolut als Diversifikation aus (gesetzliche Rente, bAV oder Riester, private Vorsorge). Vor allem in Schicht 2, sprich bAV oder Riester, ist m.E. meistens nur eines von beiden für einen passend. Und beide muss man sich vor Abschluss genau anschauen, verstehen, durchrechnen und entscheiden: lohnt sich das für MICH !
    Und: es ist immer eine MOMENTaufnahme in Schicht 2 - ändert sich auch nur eine der Rahmenbedingung
    "Gehaltshöhe, ledig oder verheiratet, kinderlos oder Kind oder Kinder, zu erwartende nachgelagerte Besteuerung im Leistungsbezug"
    dann muss die komplette Rechnung aktualisiert und neu entschieden werden.

    Hallo Herr Gamper,

    die alte/kleine BUZ ist von 2008 mit einer Absicherung von 300€ (+5% jährliche Dynamik) und war anfangs eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung und wurde dann 2015 in eine BU umgewandelt. Die Anfrage bzw. das Angebot dazu kam von der Allianz und das wurde dann auch so wahrgenommen. Der Teil der Altersvorsorge in dieser besteht in Schicht 1.

    Die neue/große BUZ ist von 2018 mit einer Absicherung von 2000€ (+5% jährliche Dynamik). Der Teil der Altersvorsorge besteht in Schicht 3. Also noch nicht mal steuerliche Vorteile, die ich daraus ziehen könnte.

    Das habe ich bisher raus gefunden. Ich gebe auch zu, mich vor Abschluss der 2018er BUZ nicht informiert zu haben und habe blind dem Versicherungsvertreter getraut - meine Eltern leider auch, die waren dabei. 2008 habe ich sogar einfach nur unterschrieben.... :S


    Ebenso habe ich mich in der Zwischenzeit dazu entschieden eine neue SBU abzuschließen (zum Glück bin ich kerngesund und bin "nur" älter geworden) und die Altersvorsorge anderweitig abzuschließen & auszubauen.

    Gruß
    Saur

    Hallo zusammen.

    Seit knapp einem Jahr verfolge ich den Blog, die Community und die Ratgeber inkl. Videos von finanztip.de. Ich finde es super, dass es eine solche Anlaufstelle für alle möglichen Finanzangelegenheiten gibt und auch kostenfrei zur Verfügung steht. Vielen Dank dafür !


    Nun zu meinem Anliegen:

    - Jahrgang 1990, 29Jahre alt
    - Abitur mit Ausbildung 2007-2011
    - Studium BA(dual) & MA 2011-2019
    - unbefristet angestellt seit 7/2018


    Im Januar 2019 habe ich mich mit meinem "Standard"-Versicherer (Allianz) zusammen gesetzt und zum Berufseinstieg nach meinem Studium eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Dabei habe ich einen Kombivertrag, sprich BU mit Altersvorsorge, abgeschlossen.
    Über die Vor- und Nachteile weiß ich nun nach einigen Ratgebern Bescheid und einzig die Punkte der abhängigen Dynamikerhöhung sowie der Passivdynamik lassen mich immer hin und herschwanken. Na gut, abgeschlossen ist es nun und daran kann ich erstmal nichts ändern.

    Während meines letzten Urlaubs habe ich mich auch in all meine anderen Verträge eingearbeitet (bisher hat tatsächlich meine Mutter weitestgehend alles für mich geregelt bzw. bis vor kurzem wir gemeinsam :whistling: ), ist mir aufgefallen, dass ich bereits einen solchen Kombivertrag von 2008 besitze. Dies war zuerst für eine Erwerbsunfähigkeit und wurde im Wechsel 2017/2018 in eine BU umgeschrieben. Nennt sich StartPolice laut Unterlagen.


    Mir stellt sich jetzt die Frage, warum ich zwei solcher Kombiverträge brauche ?
    Ich habe bereits meinem Versicherer kontaktiert und einen Termin für nächste Woche vereinbart, um das zu besprechen.
    Am Telefon wurde mir gesagt, dass der alte Vertrag nicht mein jetziges Nettoeinkommen zu 60-70% im Fall der Fälle "abdeckt". Außerdem soll wohl der alter Vertrag nicht aufstockbar sein (was ja sowieso meist Kosten bedeutet und allgemein nicht empfohlen wird) und es 2015 einige grundlegende Änderungen gab (genaueres weiß ich dazu nicht - ich werde nachhören).

    Ich persönlich bin hin- und hergerissen, ob ich da in einer guten/schlechten/passablen Situation stecke und was/wie ich etwas ändern könnte/sollte ?


    Was sind eure Meinungen und Ratschläge ?
    Falls ihr mehr Eckdaten braucht, lasst es mich wissen.

    Gruß
    Dennis