Beiträge von GoldGaleone

    GoldGaleone

    Danke für deine Antwort. Ich schau mir das nachher mal an (also aus meinem eigenen Interesse heraus). Es geht mir lediglich darum, meinen eigenen (finanziellen) Horizont zu erweitern. Das Thema Dividenden ist spannend. Von daher freue ich mich über den Austausch hier.

    @gregoriw

    Gern geschehen. Ich würde mich auch über ein kritisches Feedback von dir zu meiner Allokation freuen - vielleicht komme ich dann zu der Auffassung, dass ich an der ein oder anderen Stelle nachjustieren muss/sollte. Vielleicht bist du auch so nett und legst deine Depot-Allokation dar - würde mich freuen.

    Vielleicht sollte ich noch den zentralen Punkt meiner Entscheidung für mein „2/3-Emitter-Depot“ darlegen:

    Weil eben spät angefangen mit ETFs und Rente in Sicht, war für mich die zentrale Frage: Was mach ich, wenn es kurz nach Rentenbeginn richtig crasht oder sogar das nächste „verlorene Jahrzehnt“ (wie z.B. 1973 - 82 oder 2000 - 09) bevorsteht?

    Und irgendwann - trotz Saidi oder Thomas von Finanzfluss etc. - entschied ich mich für die selbstgewählte 2/3-Emitter-Variante, weil ich damit m. E. so eine Baisse oder Mega-Krise besser überstehe, da ich dann eben NICHT gezwungen sein würde, ETF-Anteile mit (höchstwahrscheinlich großem) Verlust zu verkaufen.

    Für meine beiden Thesaurierer gilt übrigens: In einer Krise wird so lange kein Anteil davon verkauft, bis ich wieder mit einem oder beiden im Plus bin - für Cashflow sorgen in der Krise allein die Emitter-Dividenden.

    Auch wenn die Dividendenrendite analog der Kurse in der Krise sinkt: Der Corona-Crash hat zumindest für mich gezeigt, dass ich mit der Dividenden-Strategie nicht ganz falsch liege und mir wegen Kurseinbrüchen etc. relativ wenig Gedanken machen muss.

    Das zweite wichtige Argument war für mich: Da von den Dividenden-ETFs nichts verkauft werden soll, habe ich bis zum letzten Atemzug eben ein ziemlich gutes Sicherheitspolster (was natürlich im äußersten Notfall eben doch angeknabbert werden kann).

    Alle anderen „Pro-Dividenden-ETF“-Argumente, z.B. das Vererben, kein Market-Timing bei Anteilverkauf betreiben zu müssen, kein sonstiger Aufwand außer nur die regelmäßige Überweisung von Depot auf Girokonto etc. etc., sind für mich entweder nicht ganz so wichtig oder schlicht Nebensache.

    Ich hoffe, meine Überlegungen konnte ich einigermaßen verständlich darlegen.

    Moin zusammen,

    @gregoriw

    als Thesaurierer habe ich den Vanguard S&P 500 im Depot sowie den Ishares Edge World Momentum - diese ETFs will ich nach Rentenbeginn für Urlaube, Haus, Gesundheit (3. Zähne! 😉) verwenden und deren Anteile dürfen auch komplett verbraucht werden.

    Als Emitter habe ich im Depot von Fidelity den Global Quality Income sowie den US Quality Income, den VanEck Developed Markets Leaders sowie als relativen „Sicherheitsbaustein“ die Anleihe Pimco Short Term High Yield (ich weiß: viel zu viel US-Exposure im Depot).

    Diese Emitter sollen eben bis zum Schluss unangetastet bleiben und vererbt werden. In meinen Augen weisen die beiden Fidelitys sowie der VanEck ein gutes Verhältnis zwischen Gesamtrendite und Dividendenrendite auf.

    Stand jetzt bzw. mit laufenden Sparplänen werden diese 4 Emitter ausreichen, um mir nach Steuern ein durchschnittliches monatliches Zusatzeinkommen zwischen ca 500 bis 700 € ab Rentenbeginn zu ermöglichen, was vollkommen ausreichend sein wird. Und gleichzeitig betrachte ich diese Emitter als unverzichtbares Sicherheitspolster bis zum letzten Atemzug, auch wenn ich sie - im hoffentlich nicht eintretenden Notfall - natürlich verkaufen würde.

    In meinem alten Onvista-Depot liegen leider noch die beiden Ladenhüter und „Jugendsünden“ Vanguard All World High Dividend und Ishares Stoxx Global Select Dividend (zum Glück nur mit überschaubaren Beträgen); von denen werde ich mich voraussichtlich auch trennen, evtl.nach Rentenbeginn.

    Ihr dürft jetzt alle lästern und mich als Vollidioten hinstellen, aber so passt‘s eben für mich. Und das ist gut so 👍

    Versteh ich auch nicht. Das würde nur Sinn ergeben, wenn du im Alter auch schon größere Teile deiner Dividenden-ETFs verkaufst.

    Es macht für mich Sinn, weil ich spät mit ETFs angefangen habe und in absehbarer Zeit in Rente gehe. Ergo: Nach meiner Rechnung habe ich zu wenig Zeit, um ein vernünftiges Thesaurierer-Depot aufzubauen, dass mich sicher bis zu meinem letzten Atemzug finanziell über Wasser hält. Mit einem Dividenden-Depot scheint mir das schon wesentlich eher möglich, da ich da - hoffentlich - bis zum Schluss möglichst viele/alle Anteile behalten kann und nicht gezwungen bin, diese - wie bei Thesaurierern - peu a peu verkaufen zu müssen.

    Und so seh ich den Punkt auch! Ich find die Idee nett, irgendwann nur noch die Ausschüttungen für mich zu verwenden, gerade wenn die Einkünfte im Alter insgesamt für ein gutes Leben reichen! Soll sich ruhig die nächste Generation drüber freuen, die werdens noch schwer genug haben, fürchte ich… :rolleyes:

    Super geil, dass du diesen Punkt ansprichst: Die (kaum vorhandenen) Rentenchancen der Generationen nach uns. Deshalb hoffe ich wirklich sehr, dass meine Erben irgendwann ein relativ dickes ETF-Portfolio von mir übernehmen können - weshalb für mich eben auch Dividenden-ETFs Vorrang vor Thesaurierern haben. Von Letzteren würde ich vermutlich am Ende wenig oder nix mehr zu vererben haben. Leider!

    @gregoriw

    Die Diskussion dreht sich hier deshalb im Kreis, weil Dividenden-ETFs so gut wie immer gegenüber Thesaurierern den Kürzeren ziehen. Also: Aktuell gibt es kaum oder keine Vorteile, die ein langfristiges Invest in Dividenden-ETFs rein nach Zahlen rechtfertigen würden.

    Es gibt aber Leute - und da zähle ich mich dazu - die aus bestimmten Gründen eben doch in Dividenden-ETFs investieren und sich damit wahrscheinlich oder hundertprozentig - je nach Sichtweise - ein großes Stück vom Renditekuchen ganz bewusst entgehen lassen.


    Wenn ich an das Ausgangsthema dieses Threads von @Hessenmax denke

    Spdr Dividend Aristocrats ucits etf --- Erfahrungen ?

    artete ein eigentlich völlig harmloses Thema beinahe zum Glaubenskrieg aus. War aus meiner Sicht eigentlich völlig unnötig 😉

    Zumal der Threadstarter ja auch noch ausdrücklich darauf hingewiesen hat, das es ihm NICHT um die Gesamtrendite geht, sondern er mit den Dividenden einfach nur seine Rente aufbessern will … Zitat: „Geld muß nicht unbedingt vermehrt werden, aber die Dividendenausschüttungen wären schön als zusätzliches Einkommen.“

    monstermania

    Ach, Monster, jetzt krieg ich langsame die Plaque!

    Ich wollte doch nur aufzeigen, dass es nach meinem Wissen nur EINEM EINZIGEN Dividenden-ETF in den letzten Jahren gelungen ist, einen thesaurierenden Welt-ETF „zu schlagen“.

    Heißt doch im Umkehrschluss: ALLE ANDEREN Dividenden-ETFs haben es nicht geschafft, eben auch die vielen „Global“-Dividenden-ETFs nicht! Auch nicht der von dir angeführte Fidelity Global Quality Income, was dir sicherlich auch bekannt ist.

    Natürlich darf man einen US-Dividenden-ETF nicht mit einem thesaurierenden Welt-ETF vergleichen. Mir ging’s nur darum, diesen US-Fidelity-ETF zu nennen, weil er in Bezug auf die Gesamtrendite der einzige Dividenden-ETF zu sein scheint, der so großartig performt hat.

    Ich hoffe, jetzt ist es klarer, oder?

    Die aus meiner Sicht relevante Frage an der Stelle ist und bleibt doch die nach dem Gesamtvermögen: Wenn ein auf Ausschüttungen von vll. rund 4% optimierter ETF dann in der Entnahmephase real (also spätestens nach Abzug der Inflationsrate) deutlich Wert verliert, dann ist z.B. 10 Jahre nach Rentenbeginn die Gesamte Bilanz dieser 10 Jahre (Summe aus entnommenen Ausschüttungen und Restwert des ETF im Depot) wahrscheinlich unter der selben Bilanz im Falle eines Weltaktieninvestments, sofern nicht der von monstermania angesprochene Punkt eintritt, dass (in meinen Augen eher zufällig) die Aktienauswahl des Dividenden ETF besser performt als die eines Weltmarktinvestments.

    Ist absolut korrekt 👍

    Und der Fall, dass ein Dividenden-ETF besser performt als ein Welt-ETF, ist meines Wissens nach in den letzten 7 nur einem Emitter gelungen: dem Fidelity US Quality Dividend (IE00BYXVGX24).

    Die Schmerzen werden durch Dividendenzahlungen gelindert.

    Also in Schulnoten: Thesaurierer 1- ; Ausschütter 2+ ,

    Bei beiden ist die Versetzung nicht gefährdet, da die Inflation langfristig geschlagen wird.

    Horst Talski: Hast du super auf den Punkt gebracht. Gibt von mir ne 1+ 👍👍👍👍👍

    @TamInvest ist häufiger so hilfreich und gibt regelmäßig solche Belehrungen und "Ratschläge" von sich. Lass dich davon nicht ärgern! Glaube, die Grundrechenarten haben wir hier alle verstanden. :) Warum diskutieren wir hier nicht respektvoller und mehr in der Sache?

    Sehe ich genauso wie du, FinanztipUser! Inhaltlich gibt’s ja nichts zu meckern, aber wie immer gilt: Der Ton macht die Musik 😉

    Die Mathematik kann man auch mit einer Dividendenstrategie nicht umgehen. Und ich kann mir auch mit einem thesaurierenden ETF ein 'ewiges Depot' bauen ohne Angst haben zu müssen, dass das Depot irgendwann zu Ende geht (zumindest theoretisch, da begrenzt durch die tatsächliche Anzahl der ETF-Anteile im Depot).

    monstermania

    Ich bin da vollkommen bei dir mit deiner Argumentation - alles richtig: Wenn man einen entsprechend langen Anlagehorizont hat, dann kriegt man auch mit einem Thesaurierer ein ewiges Depot hin.

    Aber ich habe diesen langen Anlagehorizont bis zur Rente eben nicht mehr, weil schon zu alt. U.a. deshalb habe ich mich für eine Strategie überwiegend mit Dividenden-ETFs entschieden.

    Wäre ich 10 oder 15 jünger oder hätte schon 2009 mit dem ETF-Investieren begonnen, hätte ich vermutlich nur Thesaurierer im Depot

    Um Dich zu beruhigen, ich wäre auch beruhigt, wenn Du nur Ausschütter am Start hast. Erstens weil ich die Argumentation pro Ausschütter gerade ein Deiner Situation nachvollziehen kann (weil Geldanlage eben nicht nur Mathematik ist, sondern auch Psychologie), zweitens weil es Dein Geld ist und es für mich noch nicht mal negative Folgen hätte, wenn Du es unauffindbar im Garten vergräbst. ;)

    Mein Rat an Dich wäre aber dennoch, Dich mit den Grundlagen der Geldanlage und der Prozentrechnung (2 Prozent von 1 x 100 Euro ist so viel wie 2 Prozent von 2 x 50 Euro) noch weiter vertraut zu machen, sodass Du auf Basis falscher Annahmen und Gefühle nicht doch auch mal einen Weg begehst, der renditetechnisch weh tut.

    Ich bin ja so dankbar, dass du so hilfsbereit bist und so viel Verständnis für andere Ansätze hast - findet man echt selten 🤪

    Genau hier liegt wohl das Problem für die andere Fraktion, ja nicht verkaufen, wird ja weniger. Für die Psyche mag das stimmen, für die Mathematik eher nicht, aber als erstes sollte das eigene Wohlbefinden im Vordergrund stehen und zweitens sollte jeder mit seinem Geld anstellen was er/sie für richtig hält.

    Na ja, nicht nur für die Psyche. Rein realistisch betrachtet: Wer weiß denn schon, wann er/sie den Löffel abgibt? Und nicht nur Finanztip weißt regelmäßig auf die Gefahr hin, dass zu viel und zu schnell entspart wird bzw. man einfach länger lebt, als die Ersparnisse reichen. Mit Dividenden-ETFs dürfte diese Risikosituation eher nicht eintreten.

    Und so ganz nebenbei: Ich habe dann auch noch was zu vererben, ein vermutlich nicht nur für mich wichtiger Aspekt ✌️

    Deine Argumentation mit Ausschüttungen, die zu mehr Käufen führen, ist absurd: Mit den Ausschüttungen nimmst Du aus dem ETF-Topf Geld heraus, und dann machst Du erstmal weniger daraus, weil Du es versteuerst. Und den reduzierten Betrag steckst Du dann wieder rein und freust Dich, mehr als nur mit Deiner Sparrate reingesteckt zu haben.

    Mag sein, dass meine Argumentation in deinen Augen absurd ist, aber für mich fühlt sich mein Portfolio umso besser an, je mehr Anteile an Dividenden-ETFs drinliegen. Und ganz nebenbei gesagt: Es wäre doch völliger Blödsinn, die Ausschüttungen für Konsum zu verschwenden. Da kaufe ich doch lieber ETF-Anteile per Sparplan.

    Und wie weiter oben schon geschrieben - keine Ahnung, ob du es gelesen hast - mein Eintritt in die Rente ist absehbar, weshalb mir die Zeit fehlt, um sorglos allein bzw. überwiegend auf Thesaurier zu setzen - habe mich erst 2019 an ETFs rangetraut.

    Aber um dich zu beruhigen: Ja, ich habe auch noch Thesaurierer am Start!

    Und warum sollte man nicht Ausschütter und Thesaurierer kombinieren wie von GoldGaleone vorgeschlagen? Wenns ins eigene Konzept passt, kann es doch Sinn machen, auch steuerlich…

    Vielen Dank, dass du meine „Kombistrategie“ erwähnst, lieber FinanztipUser! Für mich stellen die Dividenden-ETFs eindeutig den Kern meines Portfolios dar und geben mir besonders im Fall einer Baisse hoffentlich die Möglichkeit, meine wenigen Thesaurierer nicht im Minus verkaufen zu müssen, sondern die Krise entspannt aussitzen zu können

    @gregoriw

    Ich würde an diversen Stellen das Geschehen etwas zurückhaltender formulieren, aber im Endeffekt liegst du mit deiner Kernaussage (in den allermeisten Fällen) komplett richtig: Ein thesaurierender Welt-ETF ist - auf lange Sicht mit mindestens 15 oder mehr Jahren betrachtet - die definitiv bessere Investition, daran gibt’s nix zu rütteln.

    Weshalb ich mich für Dividenden entschieden habe, hat den Hintergrund, dass mein Rentenbeginn in ziemliche Nähe gerückt ist, ich also absolut keine 15 oder mehr Jahre Zeit habe, um mit einem ETF-Portfolio eindeutig so stark in den grünen Bereich vorzustoßen, dass ich bei einem Crash nicht in die roten Zahlen rutsche und dann Thesaurierer-Anteile mit Verlust verkaufen müsste. Mit den Dividenden-ETFs kann ich vermutlich relativ problemlos einen Crash aussitzen, unabhängig davon, wie lange die Baisse andauert. Und wie schon geschrieben: Meine Rente wird monatlich durch die Dividenden gut gepimpt, ohne dass ich auch nur einen Finger rühren muss (von der Überweisung vom Depot aufs Girokonto mal abgesehen)

    Das erscheint mir unlogisch. Der Thesaurier legt die Dividenden doch einfach nur an. Dementsprechend würde es auf das Gleiche hinauskommen, wenn du die Dividenden reinvestierst.

    Nee, passt definitiv:

    Durch die Dividenden kann ich monatlich deutlich mehr in ETFs investieren (also Anteile kaufen) als wenn ich NUR den maximal möglichen Betrag meines Gehalts anlegen würde.

    Der Thesaurierer schiebt zudem die Rendite direkt wieder in den eigenen ETF, mit den Dividenden bin ich wesentlich flexibler, wenn’s um das Einkaufen von Anteilen geht - ich kann mir ja die gewünschten ETFs zielgerichtet aussuchen und bin nicht festgelegt wie beim Thesaurierer.

    Ist eben Geschmackssache - aber ganz klar: Auch Thesaurierer haben ihre Vorteile.

    FinanztipUser  monstermania

    Ergänzung zum Ishares Stoxx Global Select Dividend 100: Dieser ETF war der erste namhafte und zunächst relativ gut performende Dividenden-ETF, der in Deutschland zugelassen war (2009). 2013 kamen der SPDR Global Dividend Aristocrats sowie der Vanguard All World High Dividend an den Markt.

    Der Vanguard performt seit der Corana-Krise etwas besser als der Ishares und SPDR, welche sich bis dato eigentlich nicht richtig erholt haben vom Corona-Einschlag, aber alle drei zeichnen sich durch eine relativ (unter-)durchschnittliche Gesamtrendite aus - mit Thesaurierern können sie keinesfalls mithalten.

    Da es in Bezug auf die Gesamtrendite inzwischen deutlich besser performende Dividenden-ETFs gibt, empfinde ich die drei genannten eher als eine Art „Ladenhüter“.

    FinanztipUser  monstermania

    Ich muss mal meinen Senf zu eurer sehr interessanten Diskussion dazugeben:

    Bin ja bekennender ETF-Dividenden-Fan, und zwar nicht nur, aber überwiegend aus drei Gründen:

    a) Ich will meine ETF-Substanz bis zum Ende behalten (sonst: schlaflose Nächte!)

    b) der Cashflow versetzt mich in die Lage, wesentlich mehr ETF-Anteile kaufen zu können, als wenn ich ausschließlich in Thesaurierer investieren würde

    c) der regelmäßige Cashflow ohne aktiv tätig werden zu müssen ist für mich einfach mega motivierend

    Da mir natürlich alle Nachteile bewusst sind - vor allem die steuerlichen Nachteile - in Bezug auf Dividenden-ETFs, habe ich ein zweites Depot am Start, in dem auch Thesaurierer bespart werden.

    Diese Kombination aus Emittern und Thesaurierern im Verhältnis ca 2/3 zu 1/3 versetzt mich dann HOFFENTLICH in die komfortable Lage, dass nach Rentenbeginn die Dividenden-ETFs meine monatliche Rente deutlich dauerhaft aufbessern, während die Thesaurierer mir temporäre Sonderausgaben wie Urlaube, Sanierung/Instandhaltung der Immobilie etc. ermöglichen.

    Ich hoffe, ich habe richtig gerechnet und gehandelt und komme mit dieser „Doppelstrategie“ aus überwiegend Dividenden-ETFs, flankiert von Thesaurierern ans gewünschte Ziel eines in finanzieller Hinsicht relativ entspannten Ruhestands.

    In den Kommentaren zum.YT Video hat aber wohl jemand das gleiche (?) Problem.

    Wobei ich das für den automatischen import.nocut bestätigen kann. Da ist bei mir das richtige Kaufdatum drin.

    Einzig beim Depotwechsel scheint er das Datum des übertrags anstatt des ursprünglichen Kaufdatums zu nehmen.

    Habe jetzt alle Depotwerte gelöscht und werde diese morgen nochmals neu eingeben und dabei haarscharf auf die richtigen Transaktionsdaten achten. Mal sehen, ob‘s dann besser wird mit der korrekten Darstellung der Vermögenswerte