Beiträge von monstermania

    Es kommt auf das Verhalten des Anbieters in Abstimmungen an, wenn etwas bewirkt werden soll.

    Amundi hat wie fast alle ETF-Emittenten viele ETF. Nachhaltige und nicht nachhaltige ETF.
    Jetzt agierend diese ETF ja nicht im luftleeren Raum, sondern enthalten Aktien. Akten von Unternehmen.
    Und genau auf den Aktionärsversammlungen können die Aktionäre (in dem Fall Amundi) nun Ihre Stimmgewalt nutzen. Soweit, denke ich, dürften wir grundsätzlich einer Meinung sein.

    Nun hat aber Amundi Aktien von z.B. nVidia sowohl in nachhaltigen als auch nicht nachhaltigen ETF.
    Wie soll nun Amundi Ihren Stimmanteil bei der nächsten Aktionärsversammlung von nVidia einsetzten?
    Muss Amundi schauen wie viele Prozent Ihrer nVidia-Anreile Sie in nachhaltigen und wie viele Prozent Sie in nicht nachhaltigen ETF halten und dann wird nach Mehrheitsprinzip entschieden?
    Sollte Amundi als ETF-Emittent nicht allen Ihren Anlegern neutral verpflichtet sein? Also sowohl jenen Kunden die bewusst nachhaltige Amundi-ETF kaufen als auch jenen Kunden die bewusst nicht nachhaltige ETF kaufen.
    Hast Du darauf eine Antwort wie Amundi Ihre Stimmgewalt nutzen soll um allen Ihren Kunden gerecht zu werden? :/

    Jutta aus der Yoga-Gruppe suchte über Finanztip eine Empfehlung für nachhaltige ETFs.

    Hier ein nachhaltiger ETF von einem auf Nachhaltigkeit spezialisierten Emittenten. Etwas dunkelgrüneres dürfte Jutta aktuell nicht finden.

    Nun, ich habe mal irgendwo gelesen, Mann sollte das 7-10 fache des Jahresnetto-Einkommen zum Renteneintritt haben.

    Ich weiß nicht wo Du so etwas gelesen hast?! :/
    Zunächst mal kommt es darauf an, ob Du allein mit Deinen zukünftigen Renteneinkünften Deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst.

    Als Immobilienbesitzer sollte man darüber hinaus natürlich über ausreichende finanzielle Mittel zum Unterhalt und Erhalt der Immobilie verfügen. Gut möglich, dass irgendwann mal die Fenster, das Dach oder die Heizung erneuert werden müssen. Wie hoch die finanzielle Rücklage für die Immobilie konkret sein sollte hängt natürlich auch stark vom Zustand der Immobilie ab. Wenn Alles auf Strand ist, ist das natürlich etwas ganz anderes als wenn Heizung, Dach, Fenster, usw. bereits 20-30 Jahre alt sind.

    So zu tun, dass die DAX-Unternehmen gar keine Rolle spielen, nur weil sie fürs eigene Investieren keine Rolle spielen, finde ich naiv bis überheblich. Denken wir sie uns also einfach weg - die reichlich 1 Mio. Menschen in D.

    Was hat der Index (DAX oder ATX) damit zu tun, ob die Unternehmen eine Rolle spielen?:rolleyes:
    Natürlich spielt JEDES Unternehmen eine Rolle für die Wirtschaft. Auch der kleine Bäcker nebenan.

    Nur spielen die DAX-, oder ATX-Unternehmen halt für mein investiertes Geld eher keine Rolle. Ich bin natürlich allein schon wegen der gesetzlichen Rentenansprüche an einer gut funktionierenden deutschen Wirtschaft interessiert. Aber dazu gehört eben weit mehr als die 40 DAX-Konzerne von denen ein Gutteil die Mehrheit der Umsätze im Ausland erzielt.:rolleyes:

    Für Sparplan-Anleger:innen heißt das: Es lohnt sich, gerade an typischen Ausführungstagen (z. B. 1. des Monats) die tatsächlichen Ausführungskurse mit dem Referenzkurs zu vergleichen, statt sich nur auf einen engen Spread zu verlassen.

    Die Frage ist doch: Lohnt es sich für Sparplan-Anleger überhaupt darüber nachzudenken? Über welche Summen sprechen wir da z.B. bei einem Sparplan über 200€?
    Ich weiß es nicht und wenn ich ehrlich bin interessiert es mich auch nicht wirklich.

    Hier mal die Schlusskurse des SDPR MSCI ACWI IMI der letzten 30 Tage im Chart:

    Der konkrete Kauftag hat innerhalb dieser 30 Tage mit Sicherheit größere Auswirkungen gehabt als der Spread beim Kauf. :rolleyes:

    Ist dann der ATX für mich besonders relevant?

    Wenn Du speziell in diesen Index mit einem relevanten Teil Deines Geldes investiert bist, möglicherweise schon.
    Ich habe aktuell 4 ETF (auf 4 Indizes) in meinem Depot. Und natürlich spielt es eine Rolle für mich ob und wie einer dieser Indizes performt.

    BTW: Wie der DAX oder der ATX performen interessiert mich eher wenig.

    Dax, das ist Home Bias. Vor allem aber ein Gradmesser für die Enwicklung der Wirtschaft in Deutschland.

    Deutschland ist immer noch das Land des Mittelstands. Und diese Unternehmen sind eben nicht börsennotiert.
    Einfach mal einen Blick auf einen weltweiten Börsenindex werden. Dort macht D noch nicht mal 2% Anteil aus.:/
    Wenn man mal das mit Japan vergleicht (ähnliches BIP wie Deutschland) haben die japanischen Unternehmen etwa eine 3 mal größeres Gewicht in einem weltweiten Aktienindex.

    Das Dax ist ein Aktienindex, der aber mit Sicherheit kein Gradmesser der deutschen Wirtschaft darstellt.

    Hallo, der empfohlene IMI setzt auf Marktkapitalisierung. Manche Akteure stellen mehr das BIP in den Vordergrund. Was ist davon zu halten?

    Beide Ansätze haben Ihre Berechtigung/Begründungen.
    Viel entscheidender für den langfristigen Anlagerfolg ist jedoch die Risikoaufteilung Deiner Geldanlage.
    Konkret, welchen Anteil Deines Anlagebetrags Du in den Risikoteil investierst (z.B. Aktien-ETF) und welchen Anteil in den sicheren Teil (z.B. Tagesgeld).

    Ich denke es ist wichtig sich für ein Produkt zu entscheiden und die Strategie durchzuziehen. Mit mehreren ETF irgendwas zu basteln geht über kurz oder lang schief.

    So sehe ich das auch.

    ETF ist nur der „Mantel“ als Konstrukt für den Börsenhandel. Ein aktiver ETF ist also auch ein aktiv gemanagter Fonds.

    Die Grenzen sind da m.E. fließend. Ist ein Faktor-ETF nun ein aktiver ETF oder ein passiver ETF?
    Schließlich wird durch den ETF ja ein Index nach definierten Regeln getrackt.
    Oder ist ein Fonds/ETF erst aktiv, wenn ein Mensch/KI aktiv eingreift und kein Index getrackt wird?

    Ich mache das (auch) nicht und meine Rendite auf den MSCI World schlägt buy and hold um Längen.

    Da erlaube ich mir mal die Frage, wie Du das genau ermittelt hast und über welchen Zeitraum?

    Anleger 1: Investiert einmalig 10.000€ und kauft dann immer am 1. Werktag des Monats für 500€ per kostenlosem Sparplan.

    Anleger 2: Investiert einmalig 10.000€, spart 500€/Monat auf einem Tagesgeldkonto und kauft nach Bauchgefühl oder regelbasiert immer bei einem Kursdip nach.

    Dazwischen gibt es dann noch den Anleger 3, der 250€ an jedem 1. Werktag per Sparplan investiert und 250€ pro Monat auf das Tagesgeldkonto legt und dann nach Bauchgefühl oder regelbasiert immer bei einem Kursdip nachkauft.

    Für jede der obigen Anlsagestrategien kannst Du nun individuell ermitteln wie die Rendite z.B. nach 1 Jahr, 5 Jahren oder 10 Jahren aussieht.
    Und es spielt dabei auch keine Rolle ob es nun um eine Einzelaktie, Krypto oder eine Index-ETF geht. Es muss einfach nur von jedem Anleger die gleiche Summe in das gleiche Asset investiert werden und schon kannst Du vergleichen, welche Auswirkungen die Anlagestrategien auf die Rendite haben.

    Und natürlich kann es sein, dass jemand über einen bestimmten Zeitraum mit seiner Anlagestrategie den Anleger 1 von der Rendite her schlägt. Das kann in einem anderen betrachteten Zeitraum dann aber schon wieder ganz anders aussehen.

    Ich halte es wir Sarah aus dieser kleinen Geschichte:

    https://finanzgeschichten.com/timing-beim-in…tfs-so-geht-es/

    Ist halt eine Frage der Bequemlichkeit. Kiss erzeugt nicht zwangsläufig die höchste Rendite.

    Nö, das garantiert KISS nicht!
    Aber es macht die Sache einfach. Ich muss nicht auf mein Bauchgefühl hören. Oder bin gerade nicht Online, wenn das Nachkaufsignal aufploppt.

    PS: Wenn ich mehr Rendite wollen würde, müsste ich einfach nur meine Aktienquote erhöhen. ;)

    Das Problem war aber, dass die Allianz den Beleihungswert sehr niedrig eingewertet hat und darauf dann nur 40% auszahlen wollte.

    Ist das wirklich so, dass die Allianz einen sehr niedrigen Wert angesetzt hat? Oder glaubt Ihr nur, dass Eure Immobilie einen anderen Wert haben müsste?
    Habt Ihr Euch selbst mal um eine Wertermittlung gekümmert? Z.B. über einen Gutachter?

    Meine Schwester und ich haben im letzten Jahr unsere Elternhaus geerbt (Bj. 1974). Ich habe dann auf 2 Portalen eine Wertermittlung durchgeführt um mal eine Hausnummer zu haben.
    Anschließend haben wir dann einen Makler beauftragt. Der Makler kam in etwa auf den gleichen Wert, den wir vorab auch ermittelt hatten (alle Werte lagen im Bereich +/- 5%).
    Inzwischen läuft der Verkauf schon fast 1 Jahr. Wir sind im Preis auch schon um einiges runter gegangen. Verkauft ist das Haus immer noch nicht. :/
    Der Makler sagt uns, dass vor 2022 das Haus für deutlich mehr als den Beleihungswert verkauft wurden wäre. Nur das nutzt eben nix.
    Daher wäre ich sehr vorsichtig was die Wertschätzung angeht. Wenn ich Bekannten aus meiner alten Heimat erzähle, für was das Haus jetzt zum Verkauf steht, sind die baff. Aber kaufen will es eben auch zu diesem Preis aktuell niemand. :/
    Die Lage am Immobilienmarkt hat sich durch die Zinswende geändert und insbesondere Immobilien mit einem Renovierungsstau sind nur noch schwer zu verkaufen.
    Das Dach müsste bei unserem Elternhaus auch neu gemacht werden (Wärmedämmung).

    2. Eltern müssen die Immobilie wechseln wollen. Wollen sie nicht, sonst wäre es auch leicht. Wir haben durchaus mal Mietobjekte angesehen, das sind alles zu viele Kompromisse.

    Klar, muss man wollen. Unsere Eltern wollten auch nicht. Also haben Sie sich so lange es ging durchgeschleppt (z.B. Treppenlift).
    Nur irgendwann ging es eben nicht mehr. Und jede Woche 400Km fahren um meine Mutter zu irgendwelchen Terminen (Arzt, Friseur, Fußpflege, usw.) zu fahren und für Sie einzukaufen kann man auch nicht jahrelang machen.
    Ganz zum Schluss hat meine Mutter sich sogar bei mir entschuldigt, dass Sie seinerzeit nicht auf mich gehört haben. Das Haus rechtzeitig verkaufen und in eine seniorengrechte Wohnung/betreute Wohnanlage gezogen sind. Da war die Erkenntnis dann da, dass Alles seine Zeit hat. :rolleyes:

    In meinen Seminaren sind immer wieder mal solche Menschen. Die sehen auch definitiv jünger aus als die üblichen in ihrer Altersgruppe. Und die inspirieren mich total.

    Was machst Du für Seminare (Zielgruppe)? Bisweilen verfälscht das den Blick auf das Ganze, weil man sich in einer Blase bewegt. Sieht man ja auch hier im Forum. Die finanziell am unteren Ende existierenden Menschen wirst Du hier wohl nur in Ausnahmefällen antreffen.:/

    Natürlich hilft ein gesunder Lebensstil dabei gesund zu bleiben bzw. das Leben zu verlängern. Ich würde aber auch die Gen-Lotterie nicht unberücksichtigt lassen.
    In meiner Familie wurden meine Vorfahren tendenziell eher Älter als der Altersdurchschnitt Ihrer Alterskohorte. Lange Krankenhausaufenthalte oder ein jahrelanges Leben im Pflegeheim gab es auch nicht.
    Daher gehe ich einfach mal davon aus, dass ich rein vom Gen-Pool her tendenziell eher eine gute Chance habe relativ Gesund recht alt zu werden.
    Am Samstag haben wir einen guten Freund zu Grabe getragen. Er wurde 60 Jahre alt. Sein Vater ist seinerzeit mit 67 gestorben.
    Beide sind völlig unerwartet an einem plötzlichen Herztod in Ihrer Wohnung verstorben.:/
    Und unser Freund war regelmäßig, allen schon wegen seiner familiären Vorgeschichte, bei Vorsorgeuntersuchungen.
    Das gibt einem schon zu denken wie schnell das Leben vorbei sein kann. Und das es überhaupt keine Garantie gibt, dass sich die Träume vom finanziell entspannten Ruhestand erfüllen.

    Wir haben u.a. Tagesgeld und eine Festgeldtreppe. Wenn es gepasst hat oder auch passt, habe ich ein Festgeld, das fällig wurde, nicht komplett neu angelegt, sondern einen Teil zum Dip-Kauf genutzt. Die Treppenstufe wurde dann halt etwas niedriger. Es sind nun 12 Stufen, die nacheinander monatlich frei werden und in der Regel neu angelegt werden.

    Wow. 12 x Festgelder die monatlich fällig werden. :/
    Lohnt sich das wirklich? Also Ertrag vs. Aufwand?

    Ich hatte für meine Mutter ja auch eine Festgeldtreppe. Aber mit jährlichen Stufen. Schließlich reichte das Tagesgeld ja aus um Ihren finanziellen Bedarf für 1 Jahr zu decken. Und dann wäre ja wieder ein Festgeld fällig gewesen.

    Den Sinn hinter Deiner Strategie verstehe ich aber trotzdem nicht. Wenn ich das Geld eh im Falle eines Dip in Aktien anlegen will, kann ich das ja auch gleich machen. :/
    Wenn ich mir meine Käufe der letzten 12 Monate ansehe im Kurschart ansehe, hätte ich liebend gern die gesamten Investition der letzten 12 Monate schon im August 2025 getätigt.
    Nur da hatte ich ja das Geld ja noch gar nicht!;)
    Es kommt ja erst durch die monatliche Gehaltszahlung auf das Konto.
    Und wenn ich jetzt warten würde bis der Kurs um 10% nachgibt, um dann in einem Dip das angesparte Geld zu investieren, warte ich wohlmöglich ewig darauf. :/

    Natürlich würde ich auch viel lieber bei gleichbleibenden oder gar stetig sinkenden Kursen investieren. Zumindest die nächsten Jahre lang.


    Das heisst auch, dass von meiner gesetzlichen Rente überdurchschnittlich lange profitieren würde, aber auch, dass ich meine Depotentnahme länger strecken müsste als üblich.

    Könnte sich in diesem Fall eine betriebliche Rentenversicherung sogar lohnen?

    Natürlich würde sich auch eine Rentenversicherung rechnen, wenn man nur alt genug wird.;)

    Die Versicherungen nutzen aber eigene Sterbetafeln, die ganz anders kalkuliert sind wie die offiziellen Sterbetafeln die z.b. für die gesetzl. Rentenversicherung genutzt werden.
    Kann man ja ausrechnen, wie alt Du mindestens werden musst, bis Du das eingezahlte Geld wieder raus hast (Rentenfaktor). Dabei sollte man natürlich auch die Inflation berücksichtigen (mit 2% p.a).
    1.000€ Rente heute werden natürlich eine andere Kaufkraft haben wie 1.000€ in 20 Jahren.

    Fazit: Die Chance mit einer privaten Rentenversicherung Plus zu machen sind da, aber Du kannst ja auch im Lotto gewinnen. ;)
    Die gesamte Kalkulation der Versicherungen ist aber daraus ausgelegt, dass Sie dabei im Schnitt aller Versicherten keinen Verlust machen. Ganz im Gegenteil. Die Versicherungen kalkulieren sogar Sterblichkeitsgewinne ein.

    Im Übrigen finde ich es spannend, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass wir auch in Zukunft im Durchschnitt immer älter werden und sich dieser Trend in dieser Weise fortsetzen wird. Wie verlässlich sind diese Prognosen. Ich bin mir da nicht so sicher, wenn ich auf Themen wie Klimawandel oder Ernährung blicke, auch wenn die Medizin natürlich Fortschritte macht und sich gerade in ärmeren Ländern die Lebensgrundlagen verbessern.

    Ich gebe zu bedenken, dass ein höheres Lebensalter nicht unbedingt mit einer hohen Lebensqualität einhergeht.
    Die agilen 90 jährigen werden auch zukünftig eher eine Ausnahme bleiben.

    Es gibt die Möglichkeit einer Sofortrente, lohnt sich aber erst ab 85 Jahren.

    Es ist völlig egal, wie alt Du bist, wenn Du die Versicherung abschließt. Es kommt einzig darauf an wie alt Du wirst, ob sich der Abschluss nachher gelohnt hat.

    Liebe/r monstermania , jeder hat ein anderes Sparverhalten oder kann eben mehr oder weniger sparen. Bei mir war es so, das ich immer eine sehr hohe Sparquote gehabt hatte, die dann bei jeder Beförderung auch immer höher wurde. Das waren am Ende 33% vom Netto und ich finde das ist schon deutlich über dem Durchschnitt.

    Ist mir nicht fremd. Liege auch bei 1/3 Sparquote.
    Und genau das Geld, also 1/3 geht jeden Monat in meinen Vermögensaufbau.

    Ich habe nach meinem Erbe im letzten Jahr meine Sparrate inzwischen eingefroren. Zukünftige Lohnsteigerungen fließen nicht mehr in die Erhöhung meiner Sparrate. Dafür gönnen wir uns jetzt lieber etwas mehr im hier und jetzt.
    Am Samstag haben wir einen guten Freund von mir beerdigt. Er wurde nur 60 Jahre alt!

    Zusätzlich hatte ich immer einen Puffer auf dem Verrechnungskonto um die 10k - 15k, einfach nur so falls es mal wieder crasht oder minicrasht, wie auch immer. Erfahrungsgemäß kam so was aber nur ein bis zwei mal im Jahr vor, und zack hatte ich Gewehr bei Fuß. Das war ne einfache Sache.

    Also die Extraschublade! ;)
    Dann nenn es doch Strategie. Fakt ist aber doch, dass Du/Ihr hier extra Geld geparkt habt um im Dip nachzukaufen.
    Und was macht Ihr, wenn es dippt und Ihr nachgekauft habt? Wie füllt Ihr den Extrapuffer dann wieder auf? Wir die Sparrate dann reduziert?
    Die Sparrate wird ja nicht größer, sondern bleibt bei den 1/3.
    Lässt man den nächsten Urlaub sausen, weil man ja lieber wieder den Puffer aufbaut?
    Bei 1-2 mal im Jahr Dip-Nachkauf muss man ja auch noch mal ein paar Tausend € in die Extraschublade schieben. :/

    Nur darum geht es doch überhaupt bei dieser kleinen Nebendiskussion.
    Ich habe halt keinen Extrapuffer den ich für einen Nachkauf nutzen kann. Ich kaufe einfach stumpf jeden Monat nach so viel die Sparrate hergibt.
    Wenn es tatsächlich mal zu einem großen Crash kommen würde, könnte ich höchstens darüber nachdenken, ob ich etwas aus meinem sicheren Vermögensteil in den Risikoteil umschichten könnte/möchte.
    Nur müsste ich dann ja auch darüber nachdenken, wie ich den sicheren Vermögensteil anschließend wieder aufstocke.

    Werden diese von finanztip aus Prinzip nicht empfohlen, ...

    Das dürfte wohl der Grund sein.
    Man darf nicht außer Acht lassen, dass Faktoren immer mal auch viele Jahre (Jahrzehnte) komplett ausfallen können.

    Dafür ist die Performance des Invesco Global Active ESG mit über 20% pro Jahr in den letzten 5 Jahren mehr als 7% pro Jahr besser als sämtliche von finanztip empfohlenen ETFs.

    Du verglichst aber halt Äpfel und Birnen. Wenn Du den Invesco Global Active ESG mit den ETF auf die einzelnen Faktoren Quality, Momentum und Value und Faktor-Neutral vergleichst wird da schon eher ein Schuh draus.

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…72,IE00BJ0KDQ92

    Quality läuft seinem 1 Jahr eher schlecht. Value hat dafür richtig performt. Und Momentum hat halt auch seine Phasen.

    So der so: 5 Jahre ist kein wirklich langer Zeitraum. Könnte auch mal bitter für den Invesco werden, wenn die 3 Faktoren gemeinsam ausfallen oder auch nur 2 der Faktoren.
    Auf die letzten 5 Jahre wäre der Gewinner dank eines starken Jahres im Übrigen der Value-Faktor gewesen! ;)

    PS: Ich bin neben der Finzantip-Empfehlung in den Momentum-Faktor investiert. ;)

    Der Beispiel-Beamte macht sich auch keine größeren Sorgen um seine Altersvorsorge. Das ist allerdings kein Argument dafür, dass er einfach ein AVD anlegt und damit ggfls. Geld verschenkt (oder vielleicht auch nicht?). Die Antworten (abgesehen von der 1.) helfen ihm herzlich wenig weiter, ob er ein AVD anlegen soll oder nicht.

    Der Beispiel Beamte könnte das AV-Depot aber genau so wie jeder Andere AV-Depot Sparer rechtzeitig förderschädlich kündigen. ;)
    Und nach aktueller Rechtslage (12/62 Regelung) kommt dann das Halbeinkünfteverfahren zum tragen.
    Sprich es müssen alle Steuervorteile und Zulagen zurück gezahlt werden. Dafür wird der Gewinn aber nur mit dem halben Einkommensteuersatz versteuert. Und die Gewinne auf die Steuervorteile und Zulagen dürfen ja auch behalten werden.
    Hier mal eine Erklärung / Beispielrechnung:

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    Ob das so in dieser Form dann auch in 20, 30 oder gar 40 Jahren noch möglich ist, ist eine ganz andere Frage.