Beiträge von MichaG

    Wir kennen den Tarif nicht, aber typische Bausparverträge sind meist auf eine 7-8-jährige Ansparzeit kalkuliert, d.h. nach ca. 8 Jahren sollte das Mindestguthaben für eine Zuteilung (oft 50% der Bausparsumme) erreicht sein.

    Bei einer Bausparsumme von 40k sollte die mtl. Einzahlung also etwa 20k/8/12 = €200 sein. Dann sind nach ca. 4 Jahren die 9.500 angespart.

    Wenn Pott84 4 Jahre als "Ewigkeit" bezeichnet hat, hast Du recht.

    Wenn jemand z.B. nur €100 mtl. in einen Vertrag einzahlen will, wäre 20k eine sinnvolle Bausparsumme. Ggf. sogar zunächst weniger und später aufstocken. Wenn bei dieser Einzahlung eine Bausparsumme von 40k verkauft wird (also zuteilungsreif nach 16 Jahren), dann ist das m.E. eine klare Fehlberatung zwecks Generierung von Abschlussprovision.

    Vielleicht kann uns Pott84 ja Abschlussjahr oder mtl. Rate verraten?

    Ich habe das auf das Guthaben von 15.000 Euro bezogen in Verbindung mit der Bausparsumme. Bin mir jetzt aber auch nicht sicher, ob diese Summe vielleicht doch als Gesamtvermögen gemeint ist. Es gibt noch die Möglichkeit der Wahlzuteilung.

    Generell würde ich bei so einer engen Geschichte von Wohneigentum abraten. Das wäre mir persönlich alles zu eng.

    Vor einer Ewigkeit abgeschlossen und noch nicht mal 25% angespart, d.h. es dauert noch mehr als eine weitere Ewigkeit, bis der Vertrag zuteilungsfähig ist ...

    Klassisches Beispiel für eine Fehlberatung mit viel zu hoher Bausparsumme?

    Aber ich verstehe auch Deine alte Planung nicht. Deine Sparquote scheint extrem niedrig zu sein. Das hätte auch nicht gereicht, wenn es Wohnungen zum Schnäppchenpreis gäbe. Und mit der Altersvorsorge musst Du dringendst anfangen!! Gut, dass Du das jetzt machen willst.

    Mit der Fehlberatung möchte ich widersprechen. Der Differenzbetrag zur Bausparsumme sollte ja ursprünglich als günstiges Darlehen genommen werden.

    Das glaube ich sofort ;(:D

    Ich habe vor das meiste Geld davon in den MSCI World ETF zu packen und so eine jährliche Rendite von 5-7 % zu bekommen. Zusätzlich werden die ETFs dann auch monatlich bespart. Mindestens 10-15 Jahre soll das Geld dort angelegt bleiben. Je nach was in den Jahren passiert natürlich...

    Das ist zumindest eine realistische Erwartung. Kann man definitiv so machen.

    Ich habe quasi kein Eigenkapital. Ich würde vielleicht auf 15000 Euro kommen.

    Eine Rentenversicherung ist vorhanden, aber wie schon erwähnt sind meine Rücklagen aktuell nicht wirklich hoch.

    Der LBS Bausparvertrag ist ein Riester Classic F Ma (Guthabenzins 0,5 %, Darlehens-Sollzins 3,3 % , Bausparsumme 40000 €. Den Vertrag habe ich vor einer Ewigkeit abgeschlossen gehabt

    Das mit dem Riester macht die Sache jetzt nicht unbedingt einfacher:)

    Hier gibt es einige Punkte mehr zu beachten.

    Welche Erwartung hast du denn an deine ETF Anlage? Was möchtest du erreichen?

    Um hier eine seriös Tipps geben zu können, fehlen noch einige Details, z.B. Gesamtvermögen, Anlagehorizont, Risikobereitschaft, sind die wichtigsten Lebensrisiken bereits abgesichert, sind Rücklagen für kurzfristige Investitionen vorhanden...

    Dann kann man meiner Meinung nach eine Aussage treffen.

    Zudem waren noch Infos zum Bausparvertrag interessant.

    Viele Grüße Michael

    Haftpflicht und Berufsunfähigkeit werden jeweils vom Verbraucherschutz empfohlen, denke dies ist schon ein Hinweis für die Wichtigkeit der Versicherungen.

    Bei den Gesundheitsfragen würde ich durch richtige Antworten bzw. ggf. Rückfragen beim Arzt dafür sorgen, der Versicherung kein Vorwand zu liefern, nicht zu zahlen.

    Halte die Annahmen für relativ realistisch.

    Wenn du Riester am Ende mit dem MSCI World vergleichen wirst, ist die Enttäuschung vorprogrammiert.

    Wenn du es als Sicherheitsbaustein betrachtest, könnte am Ende sogar ein "kleines" Lächeln dabei rauskommen.

    Na ja das ist schon ein Vertrauensverhältnis und es gab deshalb auch mal das Bankgeheimnis. Es kommt ja drauf an, was das für Auffälligkeiten sind. Ich rede hier nicht von Auslandsüberweisungen an den Taliban. Wenn die Überweisung erfolgt ist, welche Spuren soll man dann noch vernichten. Dann muss man sich erklären können und falls nicht, kann es seinen Lauf nehmen.

    Wenn Dein Nachbar keine Hose im eigenen abgeschirmten Garten an hat, meldet man das auch nicht. Frage ist, warum weißt du das? Weil Du mit dem Fernglas drauf wartest? (im übertragenen Sinn unterstellt dir deine Bank was). Wenn er das auf öffentlicher Strasse vielleicht vor anderen Menschen tut vielleicht schon (es offensichtlich eine Straftat ist). Also man kann durchaus differenzieren (mit Hausverstand), was gemeldet werden sollte.

    Mich würde nach wie vor interessieren um welche Überweisung es sich denn gehandelt hat? Bist du betroffen?

    I.d.R. hat es meist einen Grund, wenn so eine Meldung erfolgt. Mir ist es zumindest noch nie passiert..

    Danke für die Info...

    Würdest du die Verträge weiterhin besparen und so die Förderung zumindest mitzunehmen?

    Oder alle Verträge still legen und damit aber auch auf die Förderung zu verzichten?

    Viele Grüße!

    Ich bespare meinen Riester weiter, aber nur mit dem Wissen, dass es meinen sicheren Teil meines Vermögens darstellen wird.

    Eine größere Rendite erwarte ich nicht mehr.

    Kann für mich auch nicht ausschließen, dass ich den Vertrag irgendwann platt mache.

    Ich habe meinen monatlichen Sparplan und führe ihn unbeirrt fort. Die fallenden Kursen nutze ich als Gelegenheit relativ günstig einzukaufen.

    Ich habe allerdings auch einen sehr langfristigen Anlagehorizont für meine Anlage.

    Trotzdem hoffe ich natürlich, dass die Krise bald vorüber ist und die Sache noch einigermaßen gut ausgeht.

    MichaG

    Mir gehts ganz allgemein darum, ob die Bank mich fragt, wenn in ihren Augen etwas „unerklärliches“ auf meinem Konto geschieht. Ich kanns ja erklären, möchte aber halt nicht, dass sie ohne mich zu fragen, es an Behörden melden, mit denen ich dann mehr Arbeit habe, als es meiner Bank einfach zu belegen und gut ist.

    Beispiel hierfür wäre, dass ich gerade mein Haus verkaufe und öfter mal Geldeingang durch verkaufte Gegenstände habe, dies aber nicht gewerblich ist. Habe auch einen Freund in Österreich, mit dem ich oft was unternehme und er mir oder ich ihm öfter was überweise, wenn er mir z.b. was ausgelegt hat oder wir gemeinsam Flüge buchen. Auslandsüberweisungen können ja auch sowas unerklärliches sein. Aber es kann ja auch sein, dass man mal Bitcoins verkauft, die viel wert sind, aber nicht versteuert werden müssen, wenn sie länger lagen. Das kann man dann aber eben alles klären, ohne dass gleich das Finanzamt einem auf die Pelle rückt oder man eben wegen Auslandszahlungen irgendwo als Terrorist dasteht.

    Deswegen interessiert mich einfach, ob mich meine Bank zuerst fragen würde oder ob ich jedes Mal rein vorsorglich sagen sollte, was das ist. Allerdings käme ich mir da auch blöd vor. Frage mich halt auch, warum sie mich nicht fragen sollte, um es geheim zu halten, also mich nicht fragen dürfte. Denn die Buchung ist dann ja achon im System und kann von mir nicht mehr beeinflusst werden. Würde ich es also nicht erklären können, kann sie immer noch melden.

    Danke für deine Antworten! Lg

    Wenn du auf Nummer sicher gehen möchtest, dann würde ich tatsächlich jeweils den Nachweis vorher erbringen.

    Insbesondere wenn es sich nicht um deine üblichen Transaktionen handelt.

    Guten Abend,

    ich habe meine ETW über ein BHW Bausparkassendarlehen finanziert. Die ETW soll jetzt verkauft werden.

    Die BHW verlangt eine Vorfälligkeitsentschädigung. Soll ich die VFE erst einmal bezahlen, mit dem Verkaufserlös das Darlehen und die VFE bezahlen, um die Löschung des Darlehens im Grundbuch nicht zu gefährden, und dann später die Rechtmäßigkeit der VFE und deren Höhe anwaltlich überprüfen lassen und die VFE zurückfordern? Oder wäre eine andere Reihenfolge besser?

    Vielleicht kann mir jemand einen guten Rat geben?

    Mit welcher Begründung möchtest du denn die VFE nicht zahlen?

    Früher gab es einmal eine Faustformel

    100 - Lebensalter können in Aktien investiert werden. So verkehrt finde ich die Formel nicht.

    Den sicheren Anteil dann ggf. in Tagesgeldkonten investieren.

    Man müsste natürlich auch noch deine persönliche Situation kennen um weitere Tipps geben zu können.