Beiträge von Ozymandias

    Wenn die Verrentungspflicht fällt und es ein Produkt mit ETF ähnlichen Kosten geben sollte fresse ich nen Besen!

    Wenn es irgendwelche staatliche Förderung gibt (die es eigentlich nicht bräuchte, sondern nur sinnige steuerliche Regelungen), dann nur mit zig bürokratischen Vorgaben. Ähnlich KfW-Förderung. Daher kann man das gesamte Theater eigentlich in Ruhe ignorieren.

    Die EU hat mit PEPP (pan european pension product) auch nichts gerissen.

    Kommt auf das Alter und die Rendite an. Nettotarif ist schon mal gut.

    Für junge Selbständige oder Gutverdiener kann Rürup sehr sinnvoll sein. Man kann eben nur mit Rürup eine Steuerrückerstattung von investiertem Kapital erhalten und kann damit zügig in jungen Jahren eine gute Basis schaffen.

    Säule 1 sollte nur einer gewissen Basis dienen. Danach sollte man als Unternehmer eher privat anlegen.

    Für Rürup muss man sehr lange leben, es hindert aber auch niemanden daran eine jüngere Ehegattin zu finden. :D

    Gbr ist steuerlich komplizierter. Da die Einkünfte gesondert festgestellt und verteilt werden müssen. Und die KK interessiert sich dann eventuell auch dafür.

    Ein Einzelunternehmen mit Kleinunternehmerregelung, bzw. Freiberufler wenn die Fotografie mehr künstlerisch ist wäre daher besser (Elterngeld mal ausgeblendet). Ein Hochzeitsfotograf/Stockftografie z.B auf Adobe Stock wäre eher im gewerblichen Bereich.

    Man sollte auch über eine VG Bild Mitgliedschaft nachdenken.

    Thema Rentenerhöhung: Die Bescheide der GRV sind mal wieder super schlau gestaltet.

    Nimmt man den Rentenbetrag mal Rentenerhöhung kommt ein falscher Betrag raus. Man muss die Punkte nehmen, die stehen aber nicht auf dem Bescheid.

    Ohne auf das eigentliche Thema (Positives) einzugehen - und auch, ob von einer derartigen Schuldenorgie wie hierzulande überhaupt Positives zu erwarten ist (allein im Planungszeitraum bis 2029 dürften sich die Zinszahlungen von 30 Mrd. € per annum auf über 60 Mrd. € mehr als verdoppeln - wenn an den Märkten nichts Ungewöhnliches passiert, was zu einem höheren Zinsniveau führt). In nicht wenigen Fällen wirkt eine derartige massive staatliche Neuverschuldung zudem tendenziell inflationstreibend.

    Es werden nach ersten Berechnungen sogar noch mehr als 60 Milliarden Euro Zinsen pro Jahr am Ende der Legislatur. Zusätzlich zu fast 200 Milliarden für Verteidigung und 120 Millarden für die Rente. Da bleibt kein Spielraum mehr. Naja vielleicht hätte man auf einen Antifa-Politikwissenschaftler als Finanzminister verzichten sollen.

    In den letzten Merkeljahren waren es wegen Nullzinsen teilweise nur 4 Milliarden pro Jahr. Dort hat man das Geld nicht investiert und für nicht-investive Wohltaten ausgegeben, das rächt sich heute doppelt.

    Zusätzlich zur Inflationswirkung verdrängt man damit auch private Investitionen. Denn diese konkurrieren auf dem Kapitalmarkt mit dem Staat. => Crowding-Out-Effekt.

    Es gibt sehr günstige Nettopolicen.

    Condor ist z.B. sehr gut, manche Vermittler wollen nur ca. 150 Euro einmalig. Bruttotarife kosten oftmals mehrere Tausende über die Vertragsdauer. Wenn man doch noch niedrige Monatsbeiträge vereinbart und mit Einmalzahlungen arbeitet kann man sehr günstig den Versicherungsmantel bekommen und kriegt dafür die Steuervorteile.

    Das Hauptproblem bei den ganzen ETF-Sparern ist, dass die meisten Leute nicht die notwendige Disziplin zum langfristigen Sparen haben. 2 Mausklicks und die Altersvorsorge ist futsch, weil man seine ETFs verkauft und irgendwelche Memeaktien kauft wegen FOMO, etc.

    Gab in der Vergangenheit genug Fälle, auch bei Wirecard. Auf Reddit hat vor 2 Tagen jemand 2x200k in irgendwelche KO-Zertifikate gesteckt und verloren "Affenkönig" nennen die ihn.

    Daraus hätte man generational wealth machen könenn.

    Das Versicherungsprodukt kann man nicht von heute auf Morgen mit 2 Mausklicks loswerden.

    Eine Nettopolice kann sich daher rechnen, wegen der Steuervorteile und wegen dem Selbstschutz. Ob das hier besprochene Produkt die niedrigen Kosten hat, kann ich nicht beurteilen da ich das PID nicht gelesen habe. Da muss man sehr genau hinschauen. Ist aber wie immer Eigenverantwortung.

    Durch höhere Verteidigungsausgaben werden in dieser Branche Arbeitsplätze und Industriestandorte geschaffen - damit kommen mehr Menschen in Lohn und Brot. Wenn mehr Menschen wieder mehr Geld in der Tasche haben wollen sie das auch ausgeben - womit die Inlandsnachfrage steigt und somit Handel, Handwerk, Gastronomie usw. wieder mehr Geld in die Kassen spült.

    Also ist die Antwort auf Deine Frage:

    Definitiv ja!

    Die Frage lautet nach Wohlstand, genauer ökonomischer Wohlfahrt.

    Zitat

    Zwei Wirtschaftswissenschaftler gehen in einem Wald spazieren, als sie auf einen Haufen Scheiße stoßen.

    Der erste Ökonom sagt zu dem anderen: „Ich zahle dir 100 Dollar, wenn du diesen Haufen Scheiße isst.“ Der zweite Ökonom nimmt die 100 Dollar und isst den Scheißhaufen.

    Sie gehen weiter, bis sie auf einen zweiten Haufen Scheiße stoßen. Der zweite Ökonom wendet sich an den ersten und sagt: „Ich zahle dir 100 Dollar, wenn du diesen Haufen Scheiße isst.“ Der erste Wirtschaftswissenschaftler nimmt die 100 Dollar und isst einen Haufen Scheiße.

    Der erste Ökonom geht ein Stück weiter, schaut den zweiten an und sagt: "Weißt du, ich habe dir 100 Dollar gegeben, damit du Scheiße isst, und du hast mir dieselben 100 Dollar zurückgegeben, damit ich Scheiße esse. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir beide gerade umsonst Scheiße gegessen haben."

    "Das ist nicht wahr", antwortete der zweite Ökonom. "Wir haben das BIP um 200 Dollar erhöht!"

    Moral der Geschichte: Nur weil man Geld ausgibt, erhöht man damit nicht den Wohlstand.

    Knappst formuliert, sind damit wohl die bislang für Pflichtversicherte, also KVdR-Renntiere und Arbeitnehmer, beitragsfreien Miet- und Zinseinkünfte gemeint.

    Über kurz oder lang sehe ich da auch schon das Ende der Fahnenstange.

    Genau, ich denke dort werden Rentner und auch Arbeitnehmer bald zur Kasse gebeten. Ist halt etwas mehr Verwaltungsaufwand. Vielleicht nimmt man auch nur die Mieten, da dort sowieso eine Steuerklärung abgeben werden muss. Kapitalerträge könnte man über die Steuer-ID eigentlich einfach aufbereiten, aber Föderalismus dies und das.

    Die Alternative sind höhere Beitragssätze und höhere Bemessungsgrenze. Das ist die letzten Jahre schon explodiert und die Kassen sind heute noch leerer als zuvor.

    Ist halt wichtiger irgendwelche Formulare per Papier mit Schneckenpost zu schicken und alles unausgefüllt zu lassen mit Daten die man bereits hat. Dafür kann man schon mal paar Feiertage streichen oder auch durch gewisse andere zu ersetzen. :rolleyes:

    Haben Sie eine Erklärung dafür? :/

    Das Geld wird in der Regel sowohl von den Unternehmen, als auch von den Anteilseignern versteuert. Rechnet man beides zusammen, liegt oftmals ein höherer Steuersatz vor.

    Jedenfalls auf dem Papier. Bei ersteren wird der Periodengewinn besteuert, bei zweiteren der Überschuss.

    Selbstständige sind selbstständig und müssen sich dennoch krankenversichern.

    Müssen diese übrigens nicht unbedingt. Wer keine PKV hat muss keine Strafe oder ähnliches zahlen. Nur einen Prämienzuschlag. z.B. bei Wegzug und darauffolgendem Rückzug nach Deutschland ohne PKV. § 193 Abs. 4 VVG

    Nur GKVler sind immer Gelackmeierte, da zahlen selbst die obdachlosen psychisch kranken den Höchstbeitrag.

    Mich "nerven" die Scheine ein wenig, da sie im Vergleich zu echten Optionen Recht in transparent und weniger Möglichkeiten bieten.... Aber ich eh euch keine wirkliche Alternative.

    Warum dann keine richtigen Optionen handeln?

    Bei IBKR wird der informative Steuerbericht mittlerweile größtenteils steuerlich akzeptiert.

    Ich kann das nur empfehlen.

    Die Wheel-Strategie kann einem mit den richtigen Basiswerten einiges zusätzlich verdienen.

    Der Angestellte/Teilzeit-Angestellte wird mit 50 aus der Firma rausgeschmissen, krebselt 10-15 Jahre als Selbständiger rum und kassiert dann Grundsicherung als Selbständiger.

    So dürften die meisten Grundsicherungsfälle der Selbständigen aussehen.

    Wer Langeweile hat, kann sich ja gerne das Datenmaterial dazu anschauen. Die meisten Fälle dürften gemischte Erwerbsbiographien haben, wo das Angestelltendasein überwiegen dürfte.

    Die meisten Grundsicherungsbezieher im Alter haben 400-800 Euro Einkommen. Das spricht eher für niedrige GRV-Renten. Gescheiterte Selbständige sind oftmals komplett pleite und mit den Dauerarbeitslosen bei 0 Euro Einkommen.