Beiträge von HeikoW

    Danke zusammen, so wie Oekonom das beschrieben hat, ist es offensichtlich korrekt. Kauf war natürlich nicht ein Sonntag, sondern der Montag. Auf der Abrechnung steht, dass kein Kupon ausbezahlt wird. Das liegt daran, dass das Zeitfenster zwischen Kauf und Auszahlung zu klein ist. Ich fand das trotzdem merkwürdig und warf die Frage in die Community.

    Das ist in der Tat merkwürdig: auf boerse-stuttgart mit Stückzinsen., auf comdirect ohne. Da frage ich nochmal die IR, jetzt ist wohl die Verwirrung komplett. Abgerechnet hat es die Bank ohne Stückzinsen.

    Hallo Ökonom,
    danke für deine Ausführung. Das ist richtig, ökonomisch macht das keinen großen Unterschied.

    Ich habe weder Stückzinsen bezahlt noch den Kupon bekommen. Aber ich kenne das so, dass der Kurs am Stichtag in dem Fall um 5,25 Prozent fällt. Hier nicht. Ist das eine besondere Art von Anleihe, also hat sie einen bestimmten Namen, der zeigt, dass man keine Stückzinsen bezahlt?

    Ich habe die Anleihe A11QFG gekauft, eine nachrangige Anleihe einer liquiden Lebensversicherung . Bisher bin ich mit Anleihen gut gefahren.

    Die hier hat keine Stückzinsen. Der Kauf war am 10.07., die Kuponzahlung am 15.07. Ich habe jedoch keinen Kupon erhalten. Weiß jemand, woran das liegt?

    Der Kurs der Anleihe ist am Folgetag nicht gefallen. Wenn man die Anleihe einen Monat vorher gekauft hätte, wie sähe es dann aus? Es ist ja wenig wahrscheinlich, dass die Verzinsunng nur dann ausbezahlt wird, wenn man die Anleihe 365 Tage gehalten hat, oder? Weder IR noch die Bank hat eine Antwort auf die Frage. Weiß jemand von Euch Rat?

    Und ich habe da unseren Kurzurlaub gebucht, für 21 Euro, es fallen dann noch 75 Euro an wie Kurtaxe und Beistellbett. Schwäbische Preise einfach.

    http://www.mydealz.de/deals/deutschl…chtungen-600554

    Manchmal gibt es auch Schund und Product Placement, das liegt nicht an myDealz, sondern vermutlich an - sag ich mal - eifrigen Mitarbeitern einzelner Firmen. Deshalb ist es wichtig, immer ausreichend mit anderen Angeboten zu vergleichen.

    Ich würde mich freuen, lieber Herr Tenhagen, von Ihnen und anderen
    Mitgliedern eine Bewertung zu hören. Haben Sie solche Dienste schon mal
    ausprobiert?

    Die Provisionen, die der Vermittler erhält, gibt er im Cashback zurück an den Endkunden. So gesehen teilen sich Cashback-Portal und Kunden diese Rückzahlung, die z.B. Amazon als Provision für den Kauf von einem Paar Schuhe vergütet.

    Eines solte man immer im Hinterkopf behalten: einige Unternehmen werten die Daten aus, bekommen somit Präferenzen und erstellen damit ein Profil, aus dem sich ableiten lässt, ob der Nutzer eher vermögend und damit tendenziell mehr für Markenprodukte ausgibt oder aber insgesamt weniger konsumfreudig ist.

    Qipu nutze ich seit es sie gibt, im Schnitt sparen wir zu zweit 350 Euro pro Jahr. Sicher, keine Megasumme, aber: Das Gute daran ist, dass man sich das Geld separat wieder auf das Konto überweisen lassen kann. Alleine beim jährlichen Kfz-Versicherungs-Hopping sprangen diese Mal wieder 2x 70 Euro heraus. Für 15 Minuten Aufwand ein guter Stundenlohn, oder?

    Der Flug ging von Deutschland über Madrid weiter nach Santiago und dann zum Zielflughafen in Chile. In Santiago musste ich das Gepäck abholen (bei manchnen Auslandsflügen passiert das). Die Fluggesellschaft Iberia vertröstete uns 5 Fluggäste vor Ort, das das schon noch kommen werde. Ich wartete und verpasste den Anschlussflug.

    Die Fluggesellschaft Iberia lehnt nun eine Entschädigung strikt ab, auch den Weiterflug musste ich aus eigener Tasche bezahlen. Ist das korrekt? Bezieht sich das Abkommen bei Flugverstätungen nur auf die Person, nicht aber auf das Gepäck?

    Das ist eine typische BWL- Frage; die der Nutzenmaximierung. Wer gut verdient, muss
    es mit seinem Lebenspartner ausmachen, ob es wichtig ist, das Leben
    mitzugestalten. Bei mir ist bewusst so, dass ich die Elternzeit als eine Art Sabbatical nutzen möchte, ohne vom Arbeitgeber Geld zu bekommen. Der Nutzen, den ich durch die Elternzeit und für das Kind habe ist höher als das nun verminderte Einkommen.

    Andreas: Das stimmt, nach dem 3. Punkt habe ich gesucht. In der Tat ziehen sie also zusätzlich neben den 21 Prozent Sozialabgaben noch Steuern und Soli ab. Wenn also in Fachblättern zu lesen ist, ab 2770 Euro netto auf dem Gehaltszettel (65 % davon sind 1800 Euro) sei das Elterngeld gedeckelt, stimmt das so nicht.

    Zusätzlich zahlt man dann für das Elterngeld im Nachhinein einen Progressionsvorbehalt.

    Insgesamt ist es dennoch eine gute Sache. Dennoch finde ich es schade, dass der Gutverdiener 1800 netto (abzgl. Progressionsvorbehalt) bekommt und der Normalverdiener z.B. nur 800. Eine Bekannte, die die einen Aufhebungsvertrag mit ihrem alten Arbeitgeber geschlossen hat und danach faktisch als arbeitslos galt, als das Kind einige Monate später zur Welt kam, bekommt fast nur den Sockelbetrag über 300 Euro.

    Auf finanztip.de/elterngeld geht Katharina Nickoleit detailliert auf die Berechnung des Elterngelds ein. Mich würde interessieren, wie die Abzüge prozentual oder absolut aussehen.

    Vom Nettoeinkommen der 12 Monate werden abgezogen:

    1000 Euro Arbeitnehmerpauschale
    21 Prozent als pauschale Sozialabgaben

    Nun stellt sich die Frage, wie hoch die Pauschale für Steuern ist? Ist die ebenfalls prozentual, wovon ich ausgehe? Wie hoch ist die?

    Im Internet steht, dass sie der letzten Gehaltsabrechnung entnommen wird. Aber wie hoch die ist, wird nicht erläutert.

    das kann ich mir schwer vorstellen, das die Cortal diese Kondition um ein Jahr verlängert, ausser sie benötigt diese Gelder für die Bilanz :)

    Da muss ich leider widersprechen. Unternehmen bezahlen z.B. sogenannte (Werbe-)kostenzuschüsse, um einen Kunden zu behalten oder als solchen neu zu gewinnen. Dieser finanzielle Anreiz ist in der Autobranche sehr üppig ("der VW jetzt mit 3000 Euro Preisvorteil", "Handy für 1 Euro"). Was kostet das für die Bank? Das hängt vom Kundenvermögen ab, sagen wir der Kunde hat 20.000 Euro auf dem Konto, davon 10.000 Euro noch nicht angelegt. Das macht bei 1,2 Prozent 120 Euro aus.

    Übrigens bin ich da nicht der Einzige, der die 1,2 Prozent für das zweite Jahr holt. Zugegeben, es kostet einen Anruf von 5 Minuten, aber um damit die o.g. 120 Euro zu holen, ist das doch nicht sooo schlecht, oder? :)

    Auch die Bank profitiert: direktes "Cashback" ist billiger als aufwendige Werbekampagnen im Fernsehen, die hohe Streuverluste haben.


    Wieso sollte es sich eine Bank nicht erlauben können einen negativen Zins einzuführen? Es gab auch schon Staatsanleihen (z.B. die USA), welche Anleihen mit null oder leicht negativem Zins vergeben haben. Aus meiner Sicht hat eine Bank kaufmännisch zu handeln und Produkte zu überdenken, die sich finanziell nicht lohnen oder subventioniert werden müssen.

    Das ist eine Hemmschwelle, die sich keine konventionelle, verbraucherorientierte Bank traut, zu brechen. Die Banken handeln auch jetzt und bei negativen Zins kaufmännisch, schliesslich holt sie das Geld bei der Zentralbank für 0,05 Prozent, um den Kredit für 1,5 (Baudarlehen) oder 4 Prozent (Konsumkredit) an den Endkunden weiter zu reichen. Banken verdienen zur Zeit an den Konsumenten genauso gut wie vor 10 Jahren.

    P.S.: Cortal Consors bezahlt 1,2 Prozent p.a., wer ein Konto dort eröffnet. Nach 12 Monaten ruft man an und kann mit etwas Geschick die aktuelle Verzinsung für Neukunden auch noch weitere 12 Monate mitnehmen. Hört sich überschaubar an, ist aber jedenfalls besser als bei den meisten anderen Girokonten. Und wie sieht´s bei euch aus?

    Die Banken warten doch nur darauf, ihre teuren Fonds und Zertifikate so besser zu verkaufen.

    Das ist richtig. Aber ich glaube kaum, dass es eine Bank oder Sparkasse sich erlauben kann, Kapitaleinlagen (und sei es auch auf dem Girokonzo) negativ zu verzinsen. Genau an der Stelle werden viele Kunden das Institut verlassen, deshalb werden die Banken die Schwelle unangetastet lassen. Es ist mal wieder Zeit für Panikmache. ;) Die Skatbank hat das gemacht hat, und sie merkt selbst, dass es nicht klug war, hier vorzupreschen. Eilig hat sie den Bertrag eben mal auf 3 Mio angehoben. Nur: welcher Kunde hat cash so einen Betrag auf dem Girokonto?

    Das Wort Zinsen emotionalisiert so sehr, dass der (Werbeboschafts)-Empfänger nur die scheinbar niedrige Prozentzahl im Auge hat. Aber wichtig sind die gesamten Umstände, die meist nicht erfüllt sind:

    Wer z.B. eine Scoring-Bewertung von der Schufa von 97 oder 98 Prozent hat, wird vermutlich kaum den Superzins erhalten. Ich lasse mir die Bewertung jährlich (übrigens auch kostenlos möglich) zuschicken, um Korrekturen sofort vorzunehmen. Der ist übrigens (bei mir) etwas schlechter als erwartet, weil Überweisungen für Unternehmen riskanter sind als Einzugsermächtigungen.

    * Steuerklasse eins? Besser wäre drei, mit dem Partner in fünf, weil das Ausfallrisiko für die Bank kleiner ist.

    * Job gewechselt und noch in der Probezeit? Eine Aufschlagprämie könnte fällig sein, die Bank weiß ja nicht, ob es über die sechs Monate hinaus klappt und es zu einem Forderungsausfall kommen könnte.

    Das ließe sich noch weiter ausführen...

    Hallo Manuel,

    danke für den Link, guter Artikel.

    Zudem fällt meist Abgeltungssteuer beim Verkauf an, und man steigt dann mit einem geringeren Betrag wieder ein als ohne den zwischenzeitlichen Verkauf

    Der Fiskus besteuert immer die reinen Kursgewinne. Entstehen bei einem erneuten Kauf - auch zu einem geringen Kurs - wieder Gewinne, müssen auch diese besteuert werden, weil die Gewinnsumme beider Börsengeschäfte höher ist als bei nur einem Trade. So gesehen ist das Prinzip gerecht, dass pauschal 25 Prozent vom Saldo (Gewinne . / . Verluste) an das Finanzamt abgeführt wird.

    Ich will es an einem Beispiel darstellen:

    Investition Nr. 1 in 2012: 10.000 Eur zu einem Zinssatz über 1,2 Prozent: 120 Eur Zinsertrag
    Investition Nr 2 in 2013: weitere 10.000 Euro (d.h. Gesamtinvest 20.000 Eur) zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent: für beide Anlagebeträge erhalte ich diese Verzinsung über 1,5 Prozent, auch wenn die 2. Investion erst in
    diesem Jahr erfolgte Zinsertrag in 2013: 150 + 150 = 300 Eur

    Investition Nr. 3 in 2014: weitere 10.000 (Gesamtinvestition 30.000,- Eur) bei 2,5 Prozent: Zinsertrag 250 + 250 +250 = 750 Eur

    Wenn Du nun am Ende des dritten Jahres den Vertrag auflöst, hast Du 750 + 300 + 120 = 1.170 Euro eingenommen, von denen 1170 minus 801 Freibetrag = 369 Euro zu versteuern sind, weil der gesamte Gewinn im Jahr der
    Entnahme, in diesem Beispiel in 2014, kumuliert zu versteuern ist.

    Die Alternative ist, und so mache ich das, weil der Gewinn über dem
    Freibetrag liegt: Einen Teil der Investition mit einem Ertrag bis max. 800 Euro kündige ich in 2014, den Rest in 2015. So kommt man auf 800 + 370 Euro steuerfreien Kapitalertrag. Klar, das ist etwas mathematisch, nur:
    für 20 Minuten nachdenken und Arbeit spart man Steuern.

    Nochmal zum Thema ETF im Thread: Das Investment ist aus Sicht der Kosten zur Zeit unschlagbar. Aber man sollte auch nciht vergessen, dass man an diesem Markt partizipiert. Wenn er in den Keller rauscht, wie der DAX in
    den letzten Wochen über 15 Prozent, kann das empfindliche Folgen haben. Viele halten am Investment fest, haben kein Stopp Loss und warten dann, bis der Markt sich erholt hat. Im guten Fall sind das drei oder sechs
    Monate. Im schlechten Fall können das auch mehr als zehn Jahre sein.

    Eine Alternative für ETFs ist der "Arero Fonds", den ein Professor von der Uni Mannheim aufgelegt hat und aktiv betreut. Er streut vertikal und horizontal; vereinfacht gesagt: über Länder und Branchen. So reduziert man das Risiko auf ein Minimum, auch niedriger als bei ETF. Nachteil: etwas höhere Kosten als ETF. Darüber habe ich einmal einen Fachartikel in einem Wirtschaftsmagazin publiziert. Wenn du den lesen möchtest, schicke eine persönliche Nachricht.

    Hallo Henning,

    man muss sich schon die Mühe machen und den Markt beobachten, um sich ein Urteil bilden zu können. Das machen einige nicht und wundern sich dann, dass die Rendite unter den Erwartungen liegt. Der Spiegel meldete vor einigen Wochen übrigens, dass drei Millionen Vermieter Miese machen, ich finde gerade den Artikel nicht mehr.

    Inwiefern sprach er von "Amateurvermieter", weil Du hier ja mehrfach bewiesen hast, dass die Bezeichnung bei Dir absoluter Unfug ist?

    Was nützt ein Eigenheim, wenn ich im Alter keine Barmittel in ausreichender Höhe zur Verfügung habe oder gar für den Erhalt des Vermögens noch Instandhaltungsinvestitionen vornehmen muß ?

    Das stimmt. Bei solchen weitreichenden Entscheidungen zeigen sich erst im Nachhinein, ob sie richtig waren. Studien zeigen, dass das Vermögen nachhaltig ansteigt, wenn man "kauft statt mietet". Das ist im Schnitt nach 29 Jahren erreicht. Eine lange Phase, über die keine Planungssicherheit besteht. Leider.

    Das Problem ist, dass man ja nicht voraussehen kann, wie die wirtschafltiche Lage im eigenen Umfeld und die ökonomische Lage des Landes in 15 oder 30 Jahren ist. Auch ist noch heute unklar, ob in 2050 das heute geltende Umlageverfahren in der Rente gekippt wird und die gesetzliche Rente gedeckelt wird (z.B. eine Basisrente über 500 Euro im Monat).

    Fakt ist, dass der Anteil der Einnahmen, die für die Miete vom monatlichen Einkommen verwendet wird, im Laufe der Zeit immer weiter gestiegen ist.

    Wenn man die Historie aus den letzten 50 Jahren Revue passieren lässt, ist es offenbar eine der aussichtsreichsten Investments, eine Wohnung zu 20 oder 30 Prozent mit Eigenkapital zu kaufen und den Rest mit Baudarlehen zu finanzieren. Der Staat (Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW) und die Städte haben hier eine Menge Programme, um den Kauf von Eigentum zu unterstützen. Warum ist das sinnvoll? Eine Wohnung ist ein Sachwert, regt dazu an, weniger Impulskäufe im Konsumbereich zu tätigen. Sollte es zu einer empfindlichen Inflationsperiode kommen, ist die Chance, dass ein Sachwert langfristig den ökonomischen Wert abzüglich der realen Inflation beibehält oder vergrößert, relativ hoch.

    Ich habe das nicht gemacht und bereue das ehrlich gesagt. Beim Kauf muss man allerdings den Markt genau studieren, denn es ist schon wichtig, wo es sich lohnt, eine Wohnung zu kaufen und wo eher nicht, weil das Wohngebiet z.B. weit ab vom Schuss liegt.

    Fazit: Je weiter die Zeit voran schreitet, umso größer wird die Rentelücke werden, wenn man kein Eigentum hat.