Beiträge von Benjamin2021

    Geil! Geld (Geldwerte) wird (werden) vernichtet... deshalb raus aus Aktien (Sachwerte verkaufen), damit das Geld auch richtig vernichtet werden kann! Wie weltfremd ist das denn?

    Die Börsen brechen nun massiv ein. Lach nur, wirst es sehen. Die ganzen Aktienfreunde werden sehen was sie davon haben. Grund: massive Inflation. Zinsen werden steigen, deutlich. Aber erst nachdem die Inflation Vermögen noch weiter vernichtet hat. Die Staatsschulden müssen getilgt werden.

    Das ist die Strategie. Ergo: man kann entscheiden vom man viel, oder sehr viel verliert. ich will lieber viel als sehr viel (Aktien) verlieren bis sich alles beruhigen haben wird. Die Rally ist nun vorbei. Wer ernsthaft als "kleiner Mann" meint seine Altersvorsorge in Aktien zu sichern, fährt auf volles Risiko. Aktien können ein kleines Zubrot sein, mehr nicht (wenn man Normalbürger ist). Ich glaube nicht an die Propaganda die alle von guten Renditen sprechen - es sei denn, man hat Glück. Glücksspiel ist allerdings riskant.

    Was bringt dich denn zu dieser Einschätzung?

    Und wenn die Inflation das Geld entwerten sollte, wäre es doch absurd, möglichst viel Bargeld auf dem Tisch zu haben, damit das möglichst effizient vernichtet wird.

    (Ich persönlich glaube nicht an eine Inflation und auch nicht an hohe Zinsen. Die EZB hat bisher die Zinsen und die Inflation extrem niedrig gehalten. Ich sehe nicht, warum das anders kommen sollte. Falls du auf die neuen Staatsschulden durch Corona anspielst, dann ist das nur ein Tropfen auf dem Gesamtschuldenberg.)

    edit
    Und warum soll in einer imaginären Zeit hoher Inflation eine bAV das Heilmittel sein? Die sagen einen konkreten Betrag zu, entweder als monatliche Rente oder als Einmalzahlung. Ob man für diesen monatlichen Betrag dann einen Lolli bekommt oder einen Kleinwagen, ist für die unerheblich.

    Ich sehe, wie die Aktienkurse zunächst in den USA massiv momentan einbrechen.

    Habe eben meine gesamten Fondanteile dort abgestossen und rette die Gewinne, die schon arg geschmolzen sind.

    Die Inflation ist ausgemacht und zwar massiv. Besser Bargeld das von Inflation angegriffen wird als demnächst bei einem Crash vernichtete Werte.

    Es ist aus meiner Sicht ausgemacht durch eine Strategie der Aktienwertvernichtung (erst Aufblähung der Kurse um zu locken, dann Crash) die Staatsfinanzen zu refinanzieren. Ich glaube einfach nicht an das ewige Lied vom Börsenboom und den ETF's. gut, dass ich etwas gewann; das Schmelzen der Ersparnisse kann niemand wirklich abwenden.

    Ich werde dagegen ansparen und verlieren aber die Börsenliebhaber werden als Kleinanleger viel mehr verlieren.

    Wenn die Kurse richtig unten sind, steige ich mit kleineren Summen wieder ein: Aktien sind schlicht keine ratsame Altersvorsorge. Das halte ich für Propaganda um an das Geld der kleinen Leute zu kommen.

    Habe die letzte Woche in Gold zudem umgeschichtet - ich schätze eher, dass bei der für mich ausgemachten starken Inflation der Goldpreis etwas anzieht. Den Dax zum Beispiel halte ich um etwa 30-40% überteuert: nichts spiegelt die wirkliche Wirtschaftskraft der Unternehmen wieder. Bei den Amerikanern noch übler: die gesamte Finanzindustrie ist letztlich nicht auf einem stabilen Fundament ruhend.

    Ich bin mir sehr sicher, dass Aktien nun beginnen weltweit in die Knie zu gehen - umfassend. Die Inflation bewirkt es. 30% Abrutschen halte ich in den nächsten 12 - 16 Monaten für sehr wahrscheinlich. Vielleicht fällt es weniger stark aus, aber ich denke das ist absolut realistisch.

    zurück auf den Boden der Tatsachen (Fakten):

    "Ein vollzeit­beschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Jahr 2020 durch­schnittlich 3 975 Euro brutto im Monat. Sonder­zahlungen, zum Beispiel in Form von Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Gratifikationen, sind hier noch nicht berücksichtigt. Die Höhe des Verdienstes ist dabei nicht nur von den individuellen Merkmalen des Beschäftigten, wie zum Beispiel Ausbildung, Art der Tätigkeit und Alter abhängig. Auch die Branche, in der der Arbeit­nehmer beschäftigt ist, ist ausschlaggebend.

    Die Branchen mit den höchsten Verdiensten waren im Jahr 2020 auf grober Gliederungsebene die Bereiche "Information und Kommunikation", "Energie­versorgung" und "Erbringung von Finanz- und Versicherungs­dienst­leistungen". Hier verdienten die Beschäftigten im Monat durchschnittlich zwischen 5181 und 5 543 Euro brutto. Die niedrigsten Brutto­monats­verdienste wurden im "Gastgewerbe" mit 2 050 Euro gezahlt.

    Schaut man innerhalb der Branchen noch eine Gliederungs­ebene tiefer, ist die Spannbreite bei den Verdiensten noch ausgeprägter. Die Branche "Gewinnung von Erdöl und Erdgas" (6 206 Euro) führt hier das Ranking an, vor "Kokerei und Mineralöl­verarbeitung" (6 065 Euro) und "Rundfunk­veranstalter" (5 859 Euro). Am unteren Ende des Rankings rangieren die Bereiche "Gastronomie" (2 047 Euro), "Beherbergung" (2 054 Euro) sowie "Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften" (2 380 Euro)."

    Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbe…e-branchen.html

    Diese Angaben sind aber nicht zielführend. Zielführend ist, was Arbeitnehmer verdienen, die nicht am Anfang ihrer beruflichen Karriere stehen und einen gewissen Qualifikationsgrad erreichen konnten - einen Hochschulabschluss.

    Genau das sind die, die sich Aktienspekulationen auch leisten können. Aktien sind eben KEINE geeignete Geldanlage für Niedrigverdiener denn das Aktiengeschäft ist hochspekulativ. Wer sehr wenig verdient riskiert sehr viel, wenn er / sie verliert und sollte die Finger von Aktien lassen.

    Das ist meine feste Ansicht. In den nächsten Monaten wird der Aktienmarkt aufgrund der zu erwartenden Inflation die durchaus auf bis zu 10% schnellen kann einbrechen und die zinsen werden angehoben. Geld wird eh dann vernichtet. Ich rate den Niedrigverdienern dazu Aktienbestände vorsorglich zu reduzieren und das Aktiensparen besser hinten an zu stellen, soweit (soweit!) sie sich große Verluste nicht leisten können oder wollen.

    Niedrigverdienern bleibt in meinen Augen absehbar eigentlich gar keine Alternative zur bAV und zur klassischen Garantielebensversicherung - übel aber nicht so gefährlich wie bei der gigantischen Blase an der Börse.

    Wer den Verlust von 20 - 50% seines Aktiendepotwertes locker wegstecken kann, mag das so machen. Das aber sind dann die Leute, die dann über dem liegen, was Du hier anzeigst.

    Was geht denn hier ab? Merkt ihr noch was? Der Bundesparteitag der "Alternativen" war doch eigentlich schon vor einigen Tagen...

    Mir wird schlecht.

    ohhh ... erstens habe ich nichts gegen die von mir dargestellte Bevölkerungschicht aufgrund materieller Defizite, um es klar zu stellen.

    Mich regt eigentlich eher auf, wenn man beobachtet wie gerade diese Schichten bei den sogenannten Alternativen massiv ausgeprägt rumhängen (diese sogenannten Abgehängten) und dann gegen noch weiter unten stehende Immigranten hetzen. Und genau diesen Typus, finde ich anstrengend.

    Es bleibt die Frage: Wohin?

    Zypern hat wunderbares Mittelmeerklima und zwar das beste im Mittelmeer - selbst im Dezember oft 20 C und Sonne.

    Das Essen ist wie auch in Kreta sehr sehr gut, die Immobilien nicht billig aber günstig. Mit 60 000 Euro, kann man ein kleines schönes Häusschen erwerben und zwar als Volleigentümer.

    Interessant sind auch ein paar asiatische Länder: die Philippinen und mit Abstrichen noch Thailand (wird immer teurer...) Aber dort gefällt mir die Instabilität nicht so. Mein Plan ist: Sommer Asien, Winter Südeuropa (Kreta oder Zypern) und im Frühsommer etwas Deutschland.

    Hauptwohnsitz Zypern. Der Steuern wegen. Ich denke, so kann man wenn man vorgesorgt hat gut Steuern sparen und ich habe auch ein paar Lebensversicherungen abgeschlossen die mir Renten bringen.

    In der EU darf man unproblematisch Eigentum erwerben. zypern hat auch eine sehr gute Infrastruktur.

    Wenn Dich das interessiert: (werde aber dazu nicht mehr schreiben, weil es nicht Thema ist und nur sehr indirekten Bezug hat zum Thema. Allerdings haben die keine Steuern auf Finanztransaktionen. Finde ich super und Renten fliessen unproblematisch; auch die Krankenversicherungen kannste mitnehmen...)

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    Lieber BENJAMIN, die Idee mit den Auslandsimmobilien gegen den CRASH hört sich gut an. Es ist ein teures Hobby. Wer jemals welche hatte oder noch hat kann das bestätigen. Diese Idee kannst Du schon mal als Crashvorsorge streichen. Gruss aus dem Schwabenland von McProfit.

    Beim nächsten Mal meine Erfahrung mit Deinen anderen Vorschlägen.

    Nu ja nu ja: warum erkundigt man sich nicht, was welche Immobilie wo Steuern verschlingt?

    Die Länder die ich kenne, kennen solche enorm hohen Steuern nicht.

    ich empfehle generell darüber mal nachzudenken, seinen Lebensabend nicht in Deutschland sondern in einem Land zu bestreiten, indem man mehr für den Euro bekommt, das Klima nicht durchdreht und man gesund leben kann. Möglichst noch mit einer akzeptablen Infrastruktur:

    Zypern wäre so ein Fall. Nur zum Beispiel...

    Das mit dem Einkommen beziehe ich auf meine Altersgruppe. Klar fängt nicht jeder mit 18 mit 5000 Bruttoeinkommen an aber mit fortgeschrittenem Alter ist das nichts enormes. Weder gut noch schlecht und die meisten Menschen die ich kenne, bekommen weder gut noch schlecht Gehalt. Wie ich das schrieb. ganz normal.

    @BE:Zugleich richte ich mich auch darauf ein, dass ich genügend Rücklagen habe,sagtst Du. wie sehen diese Rücklagen ,die du dann vorhalten willst aus um in einem dann völlig heruntergekommen Deutschland zu überleben?

    Wer nur 25 Euro zum Sparen hat, sollte das nicht machen und es in Pizza und Eis investieren. +


    Sorry, aber wer weniger als 300 Euro im Monat hat sie zu investieren, möge das gleich komplett lassen denn diese Kandidaten sind eh dazu verdammt Altersarmut zu akzeptieren.

    Was soll das denn?

    Ein normaler Job also ein Durchschnittsjob bringt so 5 k brutto. Ein paar 6 - 8 k, ein paar weniger. JEDER der also normal verdient kann MINDESTENS 500 Euro im Monat investieren.

    Ich rede von Durchschnittsjobs, nicht von Jobs als Kellner ect. Gute normale Jobs. Wer da weniger als 4 k macht ist schlicht selbst schuld. Da erzählt mir keiner was.

    Aber bitte nicht in Aktien! Das Geld ist dann nämlich weg.

    Immobilien, Tagesgeld, solide Anlagen, kein Zockergehabe - 10-20% in Aktien ok aber mehr ist Wahnsinn.

    @BE:Zugleich richte ich mich auch darauf ein, dass ich genügend Rücklagen habe,sagtst Du. wie sehen diese Rücklagen ,die du dann vorhalten willst aus um in einem dann völlig heruntergekommen Deutschland zu überleben?

    * Grund und Boden, kleinen Immobilienbesitz in verschiedenen Ländern.

    * Gold

    * Bargeld in verschiedenen Währungen

    * Direkte Gesellschaftsanteile in gut funktionierenden Firmen bzw. Anteile an Projektrechten

    * bAV

    * klassische Lebensversicherungen (ich weiss, die magst nicht. Sie sind aber ein Teil des Pakets).

    * Investition in meine Gesundheit. In jeder Hinsicht.

    * das klassische Sparbuch (einen Notbetrag)

    * ununterbrochene Weiterbildung beruflich - durch die Firma organisiert in der ich tätig bin.


    Gute Investition ist vor allem auch gutes Essen und eine schöne Ehe. In jeder Hinsicht ;)

    Dystopien verkaufen sich besser als rosige Aussichten, zumindest bekommen sie mehr Klicks. =O

    Ich finde meine Aussichten nicht so negativ.

    Ich finde es ist nicht zwingend negativ, wenn die Wirtschaft deutlich schrumpft. Mindestens nicht nur.

    Mehr Platz für andere Dinge.

    Zugleich richte ich mich auch darauf ein, dass ich genügend Rücklagen habe. Ich bin schlicht nur nachdenklicher geworden. Pessimismus ist etwas ganz ganz anderes.

    Im Grunde ist es mir ziemlich egal, ob wir auf das Wirtschaftsvolumen Bulgariens sinken. So schlecht lebt es sich dort auch nicht. Ostsee statt Südsee - geht auch.

    Nur sollte man vielleicht nicht zu sehr diesen ganzen Bitcoinjüngern (ich meine damit eine bestimmte Mentalität) nachhecheln. Bringt nix.

    Aktien gehören zur Altersvorsorge. Gesundheit, eine gewisse geistige und körperliche Beweglichkeit und auch die Gabe sich zu beschränken durchaus auch.

    Mir gefiele es, wenn der Flugverkehr bleibt wie er momentan ist und die ganzen überflüssigen Airlines pleite gingen...

    Nur ein Beispiel... von vielen.

    Da haben wir ja Glück, dass wir weltweit in Aktien investieren, während Benjamin2021 und Konsorten ihr Geld bei deutschen Banken parken, die dann reihenweise Pleite gehen werden

    Ich halte Aktien nicht für falsch aber ich halte es für falsch überwiegend in Aktien vorzusorgen. So lange es gut geht, kannst Du so kommentieren.

    Wenn es aber so richtig knallt und einseitige Investitionen oder zu stark in Aktien gewichtete schwierig werden... nun gut.

    Wieviele Autos, Flugzeuge, Maschienen sollen denn noch so laufen mal vom Istzustand nach vorne gedacht? Wer soll bei uns all die Güter noch kaufen (können) ?

    Wieso glaubst du, dass ein System, das zwei Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen und major crashes seit 120 Jahren überstanden hat sich in den nächsten 30 Jahren nachhaltig gegensätzlich verhalten wird? Du erwartest ja quasi dass die Gravitation auf der Erde aufhört zu funktionieren und alles Richtung Mond gezogen wird. Wieso sollte das geschehen?

    Starke Crashes minus 40 bis minus 60% kann ich mir lebhaft vorstellen. Aber ein Index, der über 100 Jahre mit 7% p.a. performt hat, müsste es doch in meinem Leben wohl auf 5% schlimmstenfalls bringen. Zumal es ja auch in den letzten Jahren +30% auf den MSCI World gab (2018).

    Oh, ich respektiere gerne und sanft auch die Deine (Einstellung). Ich schwimme etwas gegen den Strom, ernte leicht etwas Spott. Wer älter wird geniesst es, sich das leisten zu können. Man lehnt sich zurück, schiebt im Zweifel alles darauf senil zu sein (ohne das das wirklich der Fall wäre) und trinkt einen schönen heissen Tee mit Milch und Honig.

    Ich glaube Deine und die meisten anderen sorglosen Prognosen verkennen ein paar grundsätzlich anders geratene Rahmenbedingungen. Anders geraten als sie die letzten 2-300 Jahre liefen, vielleicht noch länger...

    Ich will KEINE politische Diskussion lostreten aber die Parameter die ich meine sind auch politisch:


    * die Klimakatastrophe wird sich in den nächsten 20-30 Jahren massiv bemerkbar machen. Die Politik, die Wirtschaft hat weg geschaut, alles ignoriert, total versagt. TOTAL. Anstatt 1998 spätestens massiv in Erneuerbare Energien weltweit zu investieren, haben die Menschen mantraartig Egoismus gepredigt. Keine moralische Wertung, null. Aber wirtschaftlich wird der Zeitfaktor einen echten Crash eben deshalb nicht mehr raushauen: es wird in 20 Jahren einfach nichts mehr laufen, was Wachstum ausmacht weil die Menschen zu dumm sind und zu langsam beim Umsteuern. Die Fakten liegen auf dem Tisch und die die entscheiden sind zu feige sie zu benennen und die Konsequenzen zu ziehen. Sie befürchten nicht mehr gewählt zu werden, wenn sie den zwingenden Verzicht predigen - kann ich gut nachvollziehen, ist verständlich. Keine Frage.

    * Der Geldmarkt ist ein ungedeckter Cheque. Das Erfinden von Finanzkraft durch virtualisiertes Nichtgeld, ist eine absolute unaufhaltsame Zeitbombe die bei größeren Unsicherheiten platzen wird. Dann werden Millarden Menschen wirklich strampeln um sich noch zu ernähren denn dann wird die Inflation massiv anziehen. Folge: Hungersnöte. Diese Querdenker und Wutbürger werden dann so derartig offensichtlich nerven und Unsinn einfordern, dass man die entweder zu 100% ignoriert oder den Polizeiknüppel klären lassen wird / muss um ruhe einkehren zu lassen. Denke das Erstere, da die Deutschen doch vernünftig genug sind am Ende nicht weiter durchzudrehen, weil sie mal nicht nach Malle kommen. Aber zurück zum Ergebnis:

    Corona wird wirtschaftlich einen Flashback produzieren, der den Crash auslösen wird - in 1-2 Jahren denke ich.

    * Die aus den knapperen Ressourcen (auch zunehmend Wasser und Energie) sich ergebenden Spannungen werden irre Staatslenker wie Trump, Orban, Erdogan, Putin weiter befeuern. Das von mir extrem geschätzte System "liberale Demokratie" wird durch diese Leute im Westen sabotiert und in China wird man uns sodann zeigen "wo es lang geht" - wir sind dann Bittsteller. Länder wie China jedoch haben keinen Rechtstaat. Die, die mächtig sind machen dort noch eindeutiger was ihnen halt nutzt ohne Rücksicht auf Verluste und das setzt sich durch wird uns jedoch insgesamt in den Abgrund reissen:

    Krieg, Hunger, Krankheiten, Dürre, Überschwemmungen...

    Welche Weltwirtschaft wird bei sowas wachsen? Keine, richtig - ausgenommen die der Chinesen, die auf Kosten der anderen wachsen was langfristig ein Minusgeschäft ist.


    Nein, wir bekommen hier keinen Bürgerkrieg und nein, auch keine Diktatur. Nicht die nächsten 50 Jahre.

    Wir bekommen allerdings einen Niedergang. Deutschland wird 2050 etwa einem Land wie Bulgarien / vielleicht noch Polen entsprechen. Entweder gerade noch 1 Welt aber abgeschlagen oder halt 2.te Welt aber mit Massenarmut und die, die alt sind gute Nacht.

    Wenn dann noch Populisten hier stark werden, wird es ungemütlich.

    Ich lehne mich zurück, trinke meinen heissen Tee und akzeptiere, dass man meine Prognosen für idiotisch einstuft. Sie sind nicht trollig gemeint und ich entschuldige mich bei jedem, der sich auf die Füsse getreten fühlt.

    Entschuldigung. Ich habe ja nur vom recht der Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht und ich sehe keine Basis für langfristig steigende Börsenmärkte, wenngleich durchaus für partiell gute Gewinne.

    Wer aber nicht echt Kohle hat, sollte die wenige die er hat nicht so einseitig in Aktien stecken - just my 2 Cents.


    Es ist zu riskant!

    Das hast du ja schon mehrfach propagiert. Bist du auch so fair zu dir selbst gewesen und hast verglichen, wo du bzw. dein Depot ohne Verkäufe stehen würde?

    Und zu den Höchstständen gibt es ja auch hinreichende Artikel bzw. Videos. Natürlich gibt es ständig neue Höchststände. Auf diesem Wachstum ist ja das ganze System aufgebaut und nur deshalb wird die Anlage in ETFs ja zum Vermögensaufbau empfohlen.

    ... und nach dem Crash ist alles verdampft. Die Welt ist eine komplett andere. Sie mit den 70gern und 80gern zu vergleichen ist nicht zielführend. Wir haben 7 Milliarden Menschen, eine totale Klimakatastrophe, eine Pandemie, das weltweite Internet, Zockerbanken ohne Ende...ich selber halte genau deshalb die Börse eben für kein extrem langfristiges Anlageinstrument. Das können nur bleibende stabile Werte sein. Eine Berufsausbildung, ein schönes Haus, Gold, Grund und Boden...aber Aktienzockerei? Die Börse? Sie war, ist und bleibt - geschieht es im größeren Stil - etwas für Champagnerfreunde und reiche Leute. Mittelfristige Gewinne in überschaubarem Stil mitzunehmen mag ich. Einen erheblichen Teil meines Vermögens ähnlich einem Zocker in den Sturm zu stellen?

    Wenn man sowas mag...


    Der Crash wird kommen und ich meine das nicht wertend, panisch oder sonstwie. Er wird schlicht kommen. Es gibt absolut keine Basis für 15 000 Punkte im Dax oder 33 000 im Dow Jones. 10000 im Dax wären schon viel, würde man das realistisch betrachten. 5000 ist eine denkbare Größe wenn es abrauscht.

    Man riet mir (bei meiner Bank) 80% meines Vermögens in Aktien zu investieren. Wahnsinn. Da lasse ich es besser zuu 80% auf dem tagesgeldkonto und investiere 20% in die Zockerei. 80% in Papiere? Nie und nimmer. Die Zinsen müssen rauf, wenn die Inflation kommt und die wird kommen. Gehen die Zinsen rauf, wird es stürmisch an der Börse. Nächstes Jahr mal hier zurücklesen...

    Wenn ich ehrlich bin, ist es mir persönlich ziemlich egal, was in Deutschland mit welchen Unternehmen unter welcher Regierung zukünftig möglicherweise passiert. Da stecken über den MSCI World nur ein Prozent in D drin!

    Hier im Fred geht es ja mehr um die Weltwirtschaft.

    Hier gab es ja Leute, die im Oktober vor dem drohenden Bürgerkrieg in den USA gewarnt haben und deswegen Ihr Pulver trocken halten wollten. :)

    Tja, seit November hat mein Depot satt Plus gemacht! Meine 'Flughöhe' für den nächsten Crash ist damit nochmal besser geworden.

    Ich lasse einfach jeden Monat meine Sparpläne weiterlaufen. Zwischenfazit ziehe ich dann in 13 Jahren...

    Dann machst es wie mein Cousin.


    Der investiert, schaut sich alles ab und zu an und realisiert nie Gewinne weil er sagt: "soll eh noch 20 Jahre da bleiben, mir zu stressig. ich kaufe nur und verkaufe nix."

    So spart man sich die Beschaffungsgebühren. Ich habe allerdings in der vergangenheit durch etwas mehr Aktivitäten immer kleine aber feine Gewinne mitgenommen wobei mein Misstrauen auch stieg weil ich beobachten konnte, wie derartig unsicher alles ist.

    Die Aktienhöchststände werden mir langsam unheimlich...

    Wenn ich ehrlich bin, ist es mir persönlich ziemlich egal, was in Deutschland mit welchen Unternehmen unter welcher Regierung zukünftig möglicherweise passiert. Da stecken über den MSCI World nur ein Prozent in D drin!

    Hier im Fred geht es ja mehr um die Weltwirtschaft.

    Hier gab es ja Leute, die im Oktober vor dem drohenden Bürgerkrieg in den USA gewarnt haben und deswegen Ihr Pulver trocken halten wollten. :)

    Tja, seit November hat mein Depot satt Plus gemacht! Meine 'Flughöhe' für den nächsten Crash ist damit nochmal besser geworden.

    Ich lasse einfach jeden Monat meine Sparpläne weiterlaufen. Zwischenfazit ziehe ich dann in 13 Jahren...

    Dann machst es wie mein Cousin.


    Der investiert, schaut sich alles ab und zu an und realisiert nie Gewinne weil er sagt: "soll eh noch 20 Jahre da bleiben, mir zu stressig. ich kaufe nur und verkaufe nix."

    So spart man sich die Beschaffungsgebühren. Ich habe allerdings in der Vergangenheit durch etwas mehr Aktivitäten immer kleine aber feine Gewinne mitgenommen wobei mein Misstrauen auch stieg weil ich beobachten konnte, wie derartig unsicher alles ist.

    Die Aktienhöchststände werden mir langsam unheimlich...

    Zitat

    Gut möglich, dass es auch eine art "bedingungsloses Grundeinkommen" in Amerika kommt, was die Wirtschaft auch ziemlich antreiben wird

    persival17: wieso sollte sowas Aktien pushen? Dadurch entsteht doch nicht Mehrwert sondern eher das Gegenteil: Inflation.mehr Geld für null Gegenleistung = Inflation = Niedergang . So interpretiere ich das. Nullsummenspiel

    Eine andere Regierung verteilt das erwirtschaftete Geld in D halt einfach Anders um. :) Ach ja, hat in den letzten 25 Jahren Jemand einen merklichen Unterschied zwischen Rot/Grün, Schwarz/Gelb oder Schwarz/Rot bemerkt!?

    Zwischen schwarzgelb und rotgrün gab es Unterschiede, die ich im Energiebereich sehe weshalb ich Aktien im Bereich der Erneuerbaren Energien bei einer grünen Regierung sinnvoll erachte. Da habe ich einen Fondsparplan eingerichtet, weil ich dort viel Investitionen sehe - die Klassiker indes nd Schwergewichte im Dax werden leiden vermute ich...

    Autobauer, fette langsame Versorger die nix können (RWE), Banken... insgesamt könnet der Dax leiden. die deutsche Industrie ist lahm geworden befürchte ich. Wenn ich RWE zum Beispiel ansehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln... geht mir bei der Trägheit der Autobauer hier ähnlich. Zu lange Diesel. Der wird nun aus dem Verkehr gezogen und das bei den Grünen sehr fix.

    Die Tourismusbranche wird wegen Corona ebenfalls noch lange leiden...

    Ich denke, es wird Verwerfungen geben die es in sich haben im Lande. Schlägt sich auf den Dax nieder.

    Bei schwarzgelb würden diese Verwerfungen durch Subventionen aufrecht erhalten - noch eine Weile und z.B RWE weiter massiv im Energiebereich subventioniert mitsamt deren Steinzeittechnologien. Bei Grün würde das gestoppt, RWE würde massiv sinken und neue kleinere Stromproduzenten aus dem Greenbereich würden kommen. So meine Vermutungen. Was da an Milliardensubventionen geflossen ist, ist unvorstellbar...

    Unter Rot-Grün hätte es niemals Entschädigungszahlungen an die versorger wegen des Atomausstieges gegeben weil die niemals so dumm gewesen wären die Laufzeitverlängerung zu machen...

    Andererseits wird eine Vermögensabgabe die die Grünen und Roten wollen (die ich verständlich finde) sofort Kapitalflucht auslösen denke ich und damit Verluste auch im Dax als Bremsspur mitbringen.

    Zudem will sich eine solche Regierung von der Schwarzen Null abkoppeln - das könnte sehr wohl Unterschiede bringen meine ich...

    Du kannst da überhaupt nichts absehen oder gar steuern, und zwar auch nicht das geringste. Die Information über den Hätschfonds ist nun in der Welt bekannt, bereits bewertet und entsprechend eingepreist.

    Wieso glaubst Du, dass wir etwas wissen, was die Profis nicht wissen?

    Nachdem in den USA die Wirtschaft massiv anzieht und massiv dort Geld für Konjunkturprogramme rausgehauen wird und zudem die Zinsen im Keller bleiben, ist doch mindestens für mich dort an Boom absehbar der bei uns dann voll ankommen könnte, wenn wir weiter in der Pandemiebekämpfung sein werden.

    Sollte aber eine rot-rot-grüne oder grün-rot-rote Baerbock Regierung rann kommen, bin ich froh einen Großteil der Aktien nicht im Dax zu haben.

    Das sind schon Dinge, die man grob abschätzen kann.

    Im Übrigen schaue ich, was die großen Investoren machen und hänge mich drann - die wissen schon, warum sie wo reingehen...

    Blackrock ect...

    Was ich mich eher frage ist ob ich gute Gewinne mitnehmen sollte um sodann wieder einzusteigen oder einfach immer investieren und mich ansonsten 15 Jahre tot stellen sollte.

    Du kannst da überhaupt nichts absehen oder gar steuern, und zwar auch nicht das geringste. Die Information über den Hätschfonds ist nun in der Welt bekannt, bereits bewertet und entsprechend eingepreist.

    Wieso glaubst Du, dass wir etwas wissen, was die Profis nicht wissen?

    Nachdem in den USA die Wirtschaft massiv anzieht und massiv dort Geld für Konjunkturprogramme rausgehauen wird und zudem die Zinsen im Keller bleiben, ist doch mindestens für mich dort an Boom absehbar der bei uns dann voll ankommen könnte, wenn wir weiter in der Pandemiebekämpfung sein werden.

    Sollte aber eine rot-rot-grüne oder grün-rot-rote Baerbock Regierung rann kommen, bin ich froh einen Großteil der Aktien nicht im Dax zu haben.

    Das sind schon Dinge, die man grob abschätzen kann.

    Der Sparplan auf die Welt läuft weiter.

    Mich interessieren die Bewegungen auf die nächsten 30 Jahre gesehen, nicht dieser kurzzeitige Kram. :sleeping:

    Wenn man mit einer gewissen Summe einsteigt, sollte man vielleicht wenigstens versuchen einen günstigen Moment abzupassen und vielleicht nicht gerade vor absehbaren massiven Rücksetzern oder gar einem Crash. Niemand kann das alles exakt steuern aber insoweit interessieren mich auch kurz bis mittelfristige Entwicklungen.

    30 Jahre sind eine extrem lange Zeitspanne. Viele Leser hier wissen auch, dass sie in 30 Jahren entweder steinalt sein werden und eh nichts mehr unternehmen werden können (es sei denn wir bekommen "Medikament Supermann" aber ich halte nix von solchen Ideen), oder sie wären sogar reif für das Guinessbuch.

    10 - 15 Jahre sind mindestens mein Horizont - darüber hinaus sollen die Glaskugeln so dick werden, dass sie alles umfassen...

    Ich vermute eigentlich, dass die jetzt wirklich enormen Investitionen eine erneute deutliche Wirkung zeigen sollten.

    Der Sparplan auf die Welt läuft weiter.

    Mich interessieren die Bewegungen auf die nächsten 30 Jahre gesehen, nicht dieser kurzzeitige Kram. :sleeping:

    Wenn man mit einer gewissen Summe einsteigt, sollte man vielleicht wenigstens versuchen einen günstigen Moment abzupassen und vielleicht nicht gerade vor absehbaren massiven Rücksetzern oder gar einem Crash. Niemand kann das alles exakt steuern aber insoweit interessieren mich auch kurz bis mittelfristige Entwicklungen.

    30 Jahre sind eine extrem lange Zeitspanne. Viele Leser hier wissen auch, dass sie in 30 Jahren entweder steinalt sein werden und eh nichts mehr unternehmen werden können (es sei denn wir bekommen "Medikament Supermann" aber ich halte nix von solchen Ideen), oder sie wären sogar reif für das Guinessbuch.

    10 - 15 Jahre sind mindestens mein Horizont - darüber hinaus sollen die Glaskugeln so dick werden, dass sie alles umfassen...

    Ich vermute eigentlich, dass die jetzt wirklich enormen Investitionen eine erneute deutliche Wirkung zeigen sollten.