Beiträge von Ledma

    Der Spruch könnte glatt von einem Verkäufer-Spacken stammen ;)

    Wenn du 30 bis fast 60 Jahre deine Riesterrente beziehen musst, um überhaupt das eingezahlte Kapital wieder 1 zu 1 heraus zu bekommen, ist die Sinnhaftigkeit dieser Finanzprodukte doch leicht infrage zu stellen, oder?

    Rieser war von Beginn an ein totgeborenes Kind der Politik und diente der Finanzindustrie... in dem Vertriebs- und Verwaltungskosten (von 10 bis zu 25% auf die Bruttobeiträge bezogen) im Wesentlichen über Zulagen finanziert wurden. Nüchtern betrachtet wurde/wird mit diesem Mist nicht einmal das Plus an "Rentenlücke" ausgeglichen, das in den Zeiten der Erfindung dieser Vertragsmodelle neu aufgemacht wurde. Darüber hinaus decken diese Schrottverträge (nur von gaaaaanz wenigen Ausnahmen abgesehen sind es keine Schrottverträge), wie du schon erkannt hast, nur "kleine Beträge" ab. Was will jemand, wie der TE, in 37 Jahren mit einer "Rente" von 68€ kaufen?

    Noch mal zum Langlebigkeitsrisiko: Ein vernünftiger Entnahmeplan deckt das sog. Langlebigkeitsrisiko weitaus besser ab, als jedes Versicherungsprodukt.

    Das Brainwashing hat bei mir funktioniert ;)

    Spaß beiseite, ich selbst beziehe die Kinderzulagen, daher fahre ich da genug Rendite ein, sodass es sich für mich tatsächlich lohnt.

    Achtung, es geht hier um den Bezug von ALG2 (Hartz 4) bzw. Sozialleistungen! Arbeitslosengeld 1 wird unabhängig von Deinem sonstigen Vermögen gezahlt.

    Ansonsten hast Du recht, aber sollte man darauf seine Lebensplanung aufbauen!?

    Auf gar keinen Fall.

    Aber ich wollte einfach zeigen, dass der Riester nicht nur Nachteile hat. Und mit einem Riester einen kleinen Baustein zu haben, der die Langlebigkeit (wenn auch mit einem kleinen Beitrag) abdeckt, ist nicht ganz verkehrt.

    Das ist wohl wahr und bei volatilen Invests immer zu beachten! Allerdings... wenn ich immer meine Schleifer finanziere oder lease, kann ich die Liqui im ETF stecken lassen und diese Geschichte "langfristig" betrachten... wobei sich die Kreditkonditionen "langfristig-historisch" auch geändert hatten und dies künftig auch so sein könnte.

    Ich habe in jüngeren Jahren einmal doppelt so viel Kredit aufenommen, wie ich für einen Autokauf gebraucht hatte... und diese Hälfte + die angesparte Liqui in Aktien investiert. Aus diesem Topf konnte ich dann die jeweiligen Differenzen zwischen Restwerten der jeweils "alten" Autos und den Preisen für "neue" Autos decken und nach etwas über 15 Jahren quasi kostenlos Autos kaufen und fahren. Anmerkung: Mit 7-Prozentern (MSCI World o.ä.) dauert es länger...

    Ja bei einer 0% Finanzierung würde ich sofort das Geld nehmen und eben investieren.

    Da es aber ein Jahreswagen und damit ein gebrauchter ist, sind die Konditionen eben nicht sofort prickelnd.

    Das Geld ist da um es direkt zu zahlen und der Notgroschen danach auch noch.....d.h es würde dann nichts monatlich vom Gehalt in den Kredit fließen, sondern das erspart via ETFs wieder aufgestockt werden. Nur der Urlaub muss eben dafür weichen ;(

    Der Händler + Hersteller verschenkt nichts !!. 0% Finanzierung ist nicht geschenkt.

    Bar hätte er dir einen weiteren Nachlass gegeben ?

    Fürs Autohaus ist es eben egal ob bar oder finanziert.....die bekommen ihr Geld so oder so, daher ist das kein Grund zum handeln.

    Die Finanzierung wäre mit knapp 3% und daher eben ein 50:50 Spiel ob der ETF das reingekommen, zumal aufgrund der Delta Covid Variante, dem Halbleitermangel etc derzeit an der Börse ja noch einiges passieren kann.

    Hallo Zusammen,

    Ist es sinnvoller einen Kredit aufzunehmen und das verbleibende Geld z.B. in ETFs anzulegen, das man durch den Kredit an Liquidität zur Verfügung hat?

    Oder sollte das Auto einfach direkt abbezahlt werden und damit das Sparkonto ausgenutzt werden? Dann müsste man monatlich wieder vom Gehalt Geld in das Sparkonto und ggf. Etfs stecken.

    Vielen Dank für eure Meinung schon im Vorfeld