Auch von mir vielen Dank an deine Frau für ausführliche Antwort, Tomarcy !
Beiträge von rzf9bgw-jyt@vgd4CWP
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James Choi ist Economy Prof in Yale und hat eine neue, praxis-orientierte Theorie zur persönlichen Aktienquote herausgegeben.
Ich hatte noch keine Zeit das in Tiefe zu lesen. Aber grob wird hier anstelle sowas wie "100 - Lebensalter", mehr Faktoren mit einbezogen , z.B. auch das Humankapital und seine Volatilität. Hat das schon jemand von Euch gelesen und sich einen Reim drauf gemacht?
https://www.nber.org/papers/w34166
Es gibt dazu Berichterstattung unter anderem im Wall Street Journal, aber das ist hinter der PayWall. -
Wir haben wie gesagt die Kinder versichert. Das ist jetzt 1 Jahr her, es gab eine moderate Beitragserhöhung zum Jahreswechsel. In unserer Beratung haben wir uns leistungstarke Tarife von der Debeka, Barmenia, DKV und Signal Iduna angeschaut. Die haben alle ungefähr gleich viel gekostet (jeweils ca. 250 EUR, wie gesagt Kinder). Gegen die Debeka hatte unser Berater nichts einzuwenden ausser den geschlossenen Hilfsmittelkatalog, Barmenia hat er wegen der Beitragsstabilität abgeraten. Ich würde das jetzt aber an deiner Stelle nicht extrapolieren – Der Bedarf von jedem ist anders und wie es in der Zukunft kommt, dafür gibt es keine Garantien.
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Ich hatte meiner besseren Hälfte damals auch nahegelgt, sich auf Grund des damals besseren Testergebnisses in der Finanztest die LVM mal genauer anzuschauen. Sie wollte stattdessen unbedingt zur Debeka, weil ich da ja auch wäre und ein Großteil ihrer Kollegen/innen auch.

Wie gesagt: Meine Gründe damals pro Debeka sind auch heute nicht kurzfristig quantifizierbar oder beitragsabhängig, sondern eher politischer und ganz langfristiger Natur…
Die zu dem Zeitpunkt neue „Ottonova“ wäre z.B. auch so ein Experiment, auf das ich mich trotz aller Leistungsversprechen und günstigerer Beiträge nicht eingelassen hätte. Nicht bei einem Vertrag der über etliche Jahrzehnte bis zum Lebensende in eine doch ziemlich ungewisse Zukunft läuft.Also wir sind mit den Kindern nach umfangreicher Beratung durch einen Versicherungs-Honorarberater (ja, sowas gibt es auch) bei der Signal Iduna im Tarif "Prime" gelandet. Wichtig waren uns gute Leistungen und eine hohe Beitragsstabilität. Daten zur Beitragsstabilität haben wir damals über Morgen & Morgen bekommen, die sind aber für Endverbraucher nicht ohne weiteres zugänglich. Ob die Beiträge langfristig moderat bleiben wird die Zukunft zeigen.
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Es gibt meiner Ansicht nach keine dunkelgrünen etf. Entweder man muss mit der moralischen Grauzone (sri, esg) leben oder zu den entsprechenden anderen „einwandfreien“ stellen (GLS, umweltbank, …) gehen.
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peterlustig das ist was das sogenannte "sequence of return risk", v.a. relevant für leute, die kurz vor der entnahmephase stehen. siehe z.b. hier: https://www.finanzen-erklaert.de/sequence-of-return-risk/
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Danke für das Update deiner Übersicht! Lese deine Beiträge immer gerne, gutes Gelingen weiterhin!
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Also ich hab mich sehr lange mit möglichen nachhaltigen Investments beschäftigt und bin dann aber zum Schluss gekommen, dass es für mich nichts einwandfreies gibt, auf das ich meine komplette Altersvorsorge aufbauen möchte. Da ich selbstständig bin, ist das auch mein einziger Baustein. Da war es mir wichtig, dass es möglichst breit gestreut ist. Für die Kinder haben wir weiterhin den MSCI World Sri. Der ist deutlich strenger, aber eben auch weniger Gestreut.
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Sowas hier in der Art wäre eine Möglichkeit.
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Ja, ist mir bewusst. Wir sind aus ideologischen Gründen mit dem Giro bei der GLS (Genossenschaft etc …) – auf die letzte Nachkommastelle kommt es uns da nicht an. Das Geld verdient wird im risikobehafteten Teil.
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Das hat eher praktische Gründe: Auf das Tagesgeld bei der GLS hat meine Frau direkten Zugriff, alles andere ist per Vollmacht hinterlegt, das würde im "Ernstfall" sicher ein paar Tage dauern bis sie das hinbekommt.
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Also mein "grün angestrichenes" Portfolio sieht mittlerweile so aus:
Risikoreich: 80%
30% MSCI Europe ESG Screened
20 % Vanguard ESG Global All Cap
20% Vanguard FTSE All World High Dividend Yield
20% iShares MSCI World Small Cap
10% SPDR Emerging Markets Small Cap
Risikoarm: 20%
1/3 XTRACKERS II EUR OVER.RATE SW. INHABER-ANTEILE 1C O.N.
1/3 GLS Bank Mitglied Tagesgeld 1.5%
1/3 VW Bank Tagesgeld 2.4%
Die ETF-Zusammenstellung basiert auf einer Empfehlung eines Honorarberaters aus '22. Vorher habe ich ich mit GLS Fonds und SRI ETFs rumgebastelt. Ich denke nicht, dass ich die Zusammensetzung des risikoreichen Anteils noch einmal wesentlich verändern werde. Wenn ich mit meinem jetzigen wissen nochmal neu starten würde, würde ich entweder alles in den Vanguard ESG Global All Cap oder den Gerd-Kommer-ETF packen. -
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Bin auch Unternehmer (etwas jünger, nicht ganz deine Beträge), aber habe sehr gute Erfahrungen mit einem unabhängigen Honorarberater gemacht. Wichtig ist es, nach dem Stichwort "Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h GewO" zu suchen, damit du nicht aus Versehen an einen Makler gerätst. Die Liste von dem Walz oben ist ein guter Startpunkt, dann muss du in einem Erstgespräch schauen, ob es funkt und du dich gut verstanden und beraten fühlst.
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Parquet kann das auch mit seiner "X-Ray Funktion".
https://www.parqet.com/
Das Feature ist im Testzeitraum vorhanden, danach kostet es. -
Tja, irgendwann wirst Du Dich wohl entscheiden müssen ...
Ich bin privat versichert (nicht bei der Debeka). Ich traue mir aber nicht zu, über meine Gesellschaft und meinen Tarif ein kompetentes Urteil abzugeben. Ich habe noch nicht einmal den Vergleich innerhalb meiner Gesellschaft (weiß nicht, welche Tarife sie anbietet, und wie gut oder schlecht die sind), geschweige nicht den Vergleich verschiedener Gesellschaften am Markt.
Ich könnte mir vorstellen, daß die anderen privat versicherten Mitforisten über ihre Versicherung und ihren Tarif letztlich auch nichts sagen können.
Ich fürchte, Du wirst die von Dir gewünschte unabhängige Meinung nicht finden können und letztlich doch einen Profi konsultieren müssen, wenngleich dieser selbstverständlich nicht unabhängig sein kann (Interessenkonflikt).

es gibt die möglichkeit einer professionellen versicherungsberatung – auch ohne interessenkonflikt, z.b. hier:
Beratersuche - BVVB Bundesverband der Versicherungsberater e.V.Beratersuche für Versicherung: Finden Sie ihren passenden Versicherungsberater / Versicherungsberaterin, z.B. für Krankenzusatzversicherungwww.bvvb.deallerdings sind die damit einhergehenden beratungshonorare (stundensatz in etwa in der höhe eines anwalts), ähnlich wie bei finanzberatern für den grossteil der bevölkerung einfach zu abschreckend.