Beiträge von rzf9bgw-jyt@vgd4CWP

    Billigheimer Tarife kenne ich ja nicht. :)

    Die alles entscheidende Frage: Wie viel haben Sie für Ihren Billigheimer Tarif zu Beginn bezahlt, wie viel bezahlen Sie jetzt und wie hoch war zu diesen Zeitpunkten jeweils der GKV Höchstbeitrag? Bitte in Euro - vom Konto werden ja keine Prozent abgebucht. Darf ich mal vermuten, dass sich daraus eine dicke fette Ersparnis vs. GKV ergibt? Welchen Betrag können Sie seither und künftig sparen und welche Summe würde sich bei einer moderaten Rendite von 6% bis 67 ergeben? Wie viel würden Sie dann bei einem entsprechenden Entnahmeplan aus dem Depot noch für Ihre PKV bezahlen, die durch Entfall GZ und KTG ohnehin wieder günstiger geworden ist? :)

    Ich hatte das schon mal anderer Stelle geteilt.

    Ich bin seit nun fast 20 Jahren selbstständig. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit mit entsprechend geringen Umsätzen und Gewinn. Seit ca. 5 Jahren zahle ich mir ein marktübliches Geschäftsführergehalt aus und kann auch privat genug zurücklegen, sodass ich ziemlich entspannt auf meine Beiträge im Alter blicke.

    Man muss es eben tun und nicht auf die lange Bank schieben oder verkonsumieren. Das gehört für mich zu verantwortlichem Unternehmertum dazu. Ich möchte der Solidargemeinschaft jedenfalls später nicht zur Last fallen.

    Richtig, auch die PKV wird teurer. Die "medizinische Inflation" trifft beide Systeme.

    Der GKV-Höchstbeitrag inkl. Pflege ist seit 1970 jedes Jahr um 5,68% gestiegen. Ich kenne keinen PKV-Tarif mit einer so hohen jährlichen durchschnittlichen Verteuerung. Die Probleme der Finanzierung der GKV werden künftig noch deutlich zunehmen, Stichwort Demographie.

    Es spielt ihrer Argumentation in die Karten, aber ich möchte darauf hinweisen, dass die Beiträge meines „Billigheimer-Tarifs“ in der PKV in den vergangenen 18 Jahren um durchschnittlich 7,24 % gestiegen sind. ;)

    Ansonsten zur HUK: Versichert neben der Debeka traditionell den öffentlichen Dienst. Hat Roundabout 1 Mio Versicherte. Das kann so schlimm wie hier dargestellt nicht sein. Zahlt halt keine Maklerprovision. Klar: Leistungen und Beitragsstabilität je nach Tarif sicherlich nicht Top of the Line, man muss nun mal wissen, worauf man sich einlässt. Die Scare-Tactics und Beispielrechnungen, die hier im Forum, halte ich aber für maßlos überzogen und gehen für mich in Richtung Framing/Nudging. Ich verstehe auch nicht wie warum Finanztip, dass immer wieder unkommentiert stehen lässt.

    Neulich hat mal einer eine PKV-Basher-Seite verlinkt, auf der stand, daß man als PKV-Versicherter im Ruhestand allein für die Bezahlung des Beitrags einige hunderttausend Euro auf der Seite haben sollte (samt Sparrechnung über Jahrzehnte). Ich halte das für Sargdeckelklappern.

    Stünde ich vor einem Neuabschluß, würde ich mir von Ihnen wohl schon den Unterschied zwischen einem Billigtarif und einem Komforttarif erläutern lassen.

    M.e. war die Stiftung Warentest / Stiftung Finanztest, die ich schon für halbwegs seriös in ihrem Urteil halte. Das da im Mittel easy 250k zusammen kommen können, mag für einige eine Binse sein. Ich finde aber, dass man gut beraten ist, dass bei der Entscheidung GKV/PKV zu berücksichtigen.

    die käufe sind ja nun passiert und es wurde sich viel ausgetauscht. ich möchte ausnahmsweise forumsfreund @Achim Weiss zustimmen. hier wurde verschrieben, bevor diagnostiziert wurde. hard- und software sollte sich aber immer nach den bedürfnissen und anwendungsfällen der nutzer richten. ich hatte McProfit "fall" so verstanden:

    bedürfnisse:
    – fotos speichern und verwalten
    – standard office anwendungen (v.a. excel)
    – anschluss am heimarbeitsplatz mit möglichst grossem bildschirm

    da möchte ich aus eigener "betreuungserfahrung" im familienkreis in spiel bringen (auch wenn ich dafür hier im forum wahrscheinlich entsprechend kassiere)

    - wie wäre es mit einem Mac?

    * Software: beste User Experience auf dem Markt, insbesondere consumer cloud dienste -> fotos speichern und verwalten über mehre geräte hinweg quasi ohne irgendwelche konfiguration möglich. ms office läuft auch inzwischen anständig, wenn es was anders sein darf ist die google office suite im browser für die meisten einfachen tätigkeiten ausreichend.
    * hardware: klar man bezahlt premium, aber für McProfit wäre ein MacMini (700 EUR) oder MacbookAir (1200 EUR) mehr als ausreichend.
    * für einen mac spricht daneben noch sicherheit und der fast wartungsfreie betrieb (software updates bekommt auch meine 80 jährige mutter hin)
    * und die sehr gut umgesetzten accessibility features (grosse schrift, höhere kontraste, sprach steuerung), die insbesonder für ältere leute den alltag deutlich angenehmer machen können.


    Herzlich willkommen!

    Insgesamt bist du auf einem guten weg, sieht doch alles ganz ordentlich aus. Zu deinen Fragen:

    > Ist die Übergewichtung der Schwellenländer (EM) mit 30% sinnvoll?


    Das kann dir keiner sagen (Glaskugel). In der Vergangenheit gab es lange Zeiträume in denen die Schwellenländer Überrendite geliefert haben, das letzte Jahrzehnt ist global aber von big tech USA dominiert worden, da wäre man mit einem reinen MSCI World besser gefahren.

    > Passt der Anteil von 10% Small Caps zu meiner Strategie?

    Hier gilt das gleiche, es gab in der Vergangenheit eine leichte Überrendite. Aktuell letzte 10 -15 Jahre ist die nicht da.


    > Ist mein Notgroschen von 7000€ angemessen?

    Ich finde: ja. Faustregel ist ja 3 Monatsgehälter. Du solltest überlegen, was die finanziellen Risiken sind, die du mit dem Notgroschen abdecken möchtest. Für die wirklich schlimmen Sachen gibt es Versicherungen (Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, bei Kind ggf. Risikoleben, kommt darauf, an was deine Frau verdient), da solltest du zusätzlich checken, ob du abgesichert bist.

    > Wie bewertet ihr die Wahl der ETFs? Gibt es bessere Alternativen?

    Finde ich in Ordnung. du könntest für den Anfang auch mit einer one etf lösung starten (z.b. vanguard esg global all cap oder MSCI ACWI oder FTSE all world), ist einfacher und macht sich nicht ständig den Kopf darüber zwischen einzelnen etfs hin und herzudenken

    so long. rest vielleicht später.

    Wenn man verpartnert ist, dann kann man sich die Kundenbetreuung aufteilen. (Partner A bringt den Nachwuchs in die KiTa, Partner B holt ab.)

    Und ob "Lust haben" ein universeller Indikator sein kann bzw. sollte? Naja, die Gelehrten streiten sich noch.

    Also Eltern als Service-Dienstleister (an den Kindern nicht _Kunden_) geht mir im Einzelfall dann doch zu weit, zurück zum Thema ;)

    also ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ohne sinnvolle erprobungs und übergangsphase das bestehende setup killen. einige essentielle funktionen sind ja noch nicht in der app abgedeckt. gerade aktuell konkret login probleme in der DKB app und muss wieder zurück auf tan2go für die tan freigabe.

    In der Schule wird meines Erachtens gar kein nennenswertes Finanzwissenschaft vermittelt.

    Dabei gibt es dort das Fach Wirtschafts und Gesellschaftskunde in dem man dieses Thema wunderbar unterbringen könnte.

    also bei uns in der schule (20+ jahre her) wurde schon im politik/gesellschaftslehre beigebracht wie marktwirtschaft funktioniert. ich teile diese ganzen forderungen nach finanzbildung in der schule ehrlich gesaht nicht und halte das für einen ziemlich vereinfachenden ruf nach "praktischerer" ausrichtung des schulsystems. da sollen lernfähige und mündige junge bürger rauskommen.

    Ok. Vielen Dank für die Antworten eurerseits!

    – Unsere Kids sind noch klein (4/1), da hätten wir zumindest noch über 20 Jahre Kinderzulage vor uns.

    – Szenario zwei (Meine Frau verdient wieder mehr) wäre das Realistischere. Wenn dem so sein sollte – prima! – dann fließt automatisch mehr Geld in ihre GRV (und vielleicht auch wieder VBL) und wir legen den Riester wieder still, wenn das Verhältnis aus Einzahlungen und Förderung nicht mehr attraktiv ist.

    Der Vergleich hinkt an der Stelle.

    Die angenehme Relation von Eigenbeitrag zu Förderung wird es ja nur für wenige Jahre geben. Man riestert dann eben nur für 5 bis 6 Jahre (vielleicht auch weniger) und im Anschluss ist es "Riestergarantie abzüglich Inflation".

    Meinst du damit, dass ich damit rechnen sollte, dass sich zukünftig die Förderungsbedingungen ändern oder sich das Verhältnis negativ ändert, wenn meine Frau wieder mehr verdienen sollte?

    Referat Janders Danke für die Übersicht!

    Dass damit nur ein geringer Teil (ihrer) Altersvorsorge abgedeckt wäre, ist klar. Wir sorgen anderweitig bereits recht großzügig via ETF vor. Ich frage mich, ob es trotz entgangener Förderung, nicht sinnvoller sein kann, auch diesen Betrag in einen ETF zu stecken. Hier meine Annahmen dazu:

    * Durch die Beitragsgarantie, kann man innerhalb Riester eigentlich nicht sinnvoll in Fonds/ETF investieren, siehe Fair-Riester/Corona.
    * Daneben sind die aktuellen Garantie-Zinsen weitestgehend gegen null, wenn ich das richtig sehe.

    Im direkten vereinfachten Vergleich (Äpfel/Birnen) kommt da für mich Folgendes raus:

    Riester

    Code
    27 * 300 + 300 + 175 | Förderung
    27 * 12 * 55,41 | Eigenanteil
    38.880 | Endkapital 


    Eigene Anlage, "sicherheitsorientiert"

    Code
    27 * 12 * 55,41 | vereinfacht, 2%/Jahre via Zinsen Berechnen 
    23.755,74 | Endkapital 


    ETF-Sparplan, "chancenorientiert"

    Code
    27 * 12 * 55,41 | vereinfacht, 7%/Jahr via Zinsen Berechnen 
    51.023,28Euro | Endkapital 

    Klar, kann man nicht direkt vergleichen, dass eine ist risikolos und man bekommt Roundabout 20k Zulagen vom Staat. Gleichwohl doch ziemlich ernüchternd, oder?

    Hier ist unsere Situation:

    – Wir sind verheiratet, zwei Kinder
    – Ich, 41, selbstständig, aktuell 32h/Woche, 100k+ Einkommen, komplett private Altersvorsorge.
    – Meine Frau, 40, angestellt, Teilzeit 30h/Woche, ~36k Einkommen, aktuell in Elternzeit, GRV + kleine Ansprüche aus der VBL.

    Meine Frau verdient aktuell in der freien Wirtschaft und durch Elternzeit/Teilzeit nicht viel. Perspektivisch wird sie aber wieder mehr arbeiten. Dann wäre es auch denkbar, dass sie wieder im öffentlichen Dienst landet. Sie hat promoviert, und könnte damit in TvöD 13/14 landen. Dann sähe die Lage natürlich ganz anders aus.

    Mir ist soweit klar, dass die Produkte aktuell am Markt noch verfügbaren Produkte eigentlich durchgängig Murks sind. Ich frage mich, ob es sich trotzdem lohnen kann, in diesem Fall für meine Frau, einen Riester-Vertrag abzuschließen? Die Idee wäre, nur das notwendige Minimum einzuzahlen, um die staatlichen Zulagen mitzunehmen.