Beiträge von markus_ks

    Mit zunehmenden Verschuldungsgrad wird die Verfügbarkeit von 0%-Finanzierungen abnehmen.

    Ich spreche mich hier gar nicht gegen solche Zins-Arbitrage-Geschichten aus, aber ich glaube aus der Werbung lässt sich kein genereller Anspruch ableiten.

    Wenn man eine 0% Finanzierung abschließt und die 700 Euro bei 4,5% Zinsen anlegt, erhält man „gigantische“ 31,50 Euro pro Jahr.

    Das wäre mir den Stress nicht wert.

    Außerdem war die Ursprungsfrage wieso die Santander die Finanzierung ablehnt.

    Das wird dir hier niemand beantworten können.

    Ich finde es vielmehr falsch, dass eine Bank mit einem Angebot lockt, dass sie Interessenten dann doch nicht gewährt, trotz ausreichender Bonität. Eventuell sind solche Lockangebote sogar strafbar? Jedenfalls ist es nicht richtig.

    Dann wäre das evtl. ein Fall für die Verbraucherzentrale. Vielleicht können die eine Sammelklage anstreben.

    Das ist richtig übel.

    Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Die Verluste sind echt dramatisch. Vielleicht kannst du da etwas anfechten.

    Das bestätigt wieder eine Erkenntnis von mir: Gemanagte Produkte sind „für den Allerwertesten“.

    Und ja: Auch ich bin mit etwas Vergleichbarem mächtig auf die Nase gefallen.

    Ich würde an deiner Stelle in den Laden gehen und nach einer 0% Finanzierung fragen.

    Dann lass dir ein Angebot erstellen und gegen Ende des Gesprächs sagst du, dass du das Gerät evtl. doch bar bezahlen kannst. Dann lass dir sagen, was es dann kosten würde.

    Ich gehe davon aus, dass du locker 5 bis 10 Prozent Rabatt bekommen kannst.

    Die 0% Finanzierungen waren doch selbst in der Niedrigzinsphase reinste Augenwischerei und bei Barzahlung wurde nochmal kräftig nachgelassen.

    Und wenn ihr ein Haushalts-Nettoeinkommen von 7k€ und ein abbezahltes Haus habt sollten wohl alleine von einem Monats-Gesamteinkommen 700 Euro für das neue Handy übrig bleiben.

    Dann muss entweder das neue iPhone oder der Wäschetrockner einen Monat warten.

    Was heisst das?

    Das ist, wenn Produkte schnell gekauft werden sollen und im Gegenzug für einen bestimmten Zeitraum ein hoher Rabatt angeboten wird.

    Zum Beispiel: Kauf jetzt und du bekommst es 50% billiger.

    Da gibt es relativ seriöse Angebote wo durch Großbestellungen Rabatte an die Kunden weitergegeben werden und eben unseriöse, wo Kunden zu überstürzten Handlungen bewegt werden sollen.

    Wir bekommen nächstes Jahr Glasfaser in unseren Ort gelegt. Wer bis letzte Woche bestellt hat bekam die Anschlusskosten für 149 Euro. Danach wird es teurer. Das halte ich für relativ seriös.

    Unseriös wird es, wenn es keinen wirklichen Grund für hohe Preisnachlässe gibt. Dann sind es meist nur "virtuelle" Rabatte, wo auf den eigentlichen Verkaufspreis etwas aufgeschlagen und anschließend wieder runtergerechnet wird. Es verkauft sich eben besser wenn man sagt vorher hätte etwas 200 Euro gekostet und jetzt wird es für 100 Euro verkauft als dass man es direkt für 100 Euro anbietet. Verkaufspsychologie und so.

    Klar ist:

    Wenn es einem Anleger um Dividende geht, dann muss er eine Aktie auswählen die nicht nur regelmäßig hohe Dividende zahlt sondern deren Kurs sich zumindest langfrist zusätzlich noch oben entwickelt, sonst ist es am Ende keine gute Anlage trotz Dividende.

    Das ist bedingt richtig.

    Die BASF würde ich da durchaus als Sonderfall bezeichnen.

    Bei mir gestaltet sich die Sachlage folgendermaßen: Ich bin seit einigen Monaten selbständig und aus der gesetzlichen Rentenversicherung raus. Als Altersvorsorge investiere ich in Aktien mit einem Anlagehorizont von rund 20 Jahren. Aufgrund der stabilen Dividendenpolitik der BASF möchte ich diese Aktien günstig einsammeln. Deswegen ist mir ein niedriger Kurs mittel- bis langfristig sehr recht. So kann ich günstig kaufen.

    Im Übrigen könnte ich auch mit einer Dividendenkürzung leben, wenn es für das Unternehmen die bessere Lösung ist. In den letzten 25 Jahren wurde die Dividende der BASF lediglich einmal gesenkt. Aufgrund des langen Anlagehorizonts kann ich damit durchaus leben wenn es mal weniger Dividende gibt.

    Nochmal zurück zur BASF:

    Beim Kurs von 40,995 Euro stand heute beträgt die Dividendenrendite 8,29 Prozent.

    Noch dazu ist der Kurs von 97,00 Euro runtergekommen. Also auch nochmal ca. 58 Prozent Verlust.

    Von daher spricht mich die Aktie irgendwie an.

    Noch dazu ist das Unternehmen in der Krise.

    Das könnte auch ein Fall sein von „kaufen wenn die Kanonen donnern“.

    Wie ist eure Meinung zum Unternehmen?

    Das ist eben wie alles im Leben relativ und vom Einzelfall abhängig.

    Die BASF-Aktie ist zum Beispiel um mehr als 50 Prozent gefallen.

    Die Firmenpolitik sagt, dass die Dividende jedes Jahr stabil gehalten und im Idealfall erhöht wird.

    Bei einer derzeitigen Dividende von 3,40 je Aktie und einem Kurs von etwa 42,00 Euro ergibt sich eine Dividendenrendite von gut 8 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, diese Dividende oder möglicherweise auch mehr in der Zukunft zu erhalten.

    Im Gegenzug frisst die großzügige Dividendenzahlung aber auch einen Großteil des Firmengewinns auf. Wenn es mit der geschäftlichen Situation weiter bergab geht muss somit entweder die Dividende gekürzt oder für die Dividendenzahlung an die Substanz gegangen werden.

    Deswegen: Wo Licht ist, ist auch Schatten.

    Aktien zu finden, die eine gute Dividende zahlen und trotzdem im Kurs steigen ist Aufgabe des Investors.

    PS: Die BASF ist für mich im Moment ein Fall von „kaufen wenn die Kanonen donnern“. Wenn sich das Unternehmen berappelt kann es die Kombination von guter Dividende und Kurssteigerungen sicherlich schaffen.

    Wie immer ist das meine persönliche Meinung und keine Anlageberatung. Kauf von Wertpapieren erfolgt immer auf eigene Gefahr.

    Ich bin auch bei 1und1 und auch weitgehend zufrieden.

    Ich hatte einen Verkäufer bei mir zu Hause sitzen und habe ihm gesagt, dass meine Eltern und ich an einer 100er Leitung hängen. Dazu noch Festnetz und drei Handys. Grundpreis 50 Euro im Monat und inkl. Telefonate in andere Netze insgesamt ca. 60 Euro.

    Da hatte er dann auch keine Argumente, die für einen Wechsel sprechen. Er hat sich auch ethisch-moralisch nichts zu Schulden kommen lassen. Er war freundlich und hat auch nicht versucht, etwas aufzuschwätzen.

    Es hätte sich für uns einfach nicht gelohnt, auf Glasfaser umzusteigen.

    Im Gegensatz zu einer normalen Kapitalanlage, bei der zum Ende des Anlagezeitraums die Einlage zu 100% zurückgezahlt wird, muss bei einer PV-Anlage das eingesetzte Anfangskapital komplett abgeschrieben werden. Rückzahlung also 0%. Man kann natürlich einen Restwert der Anlage nach 20 Jahren annehmen und damit rechnen. Davon habt ihr aber nichts erwähnt.

    Es gibt vielleicht keine direkte Rückzahlung, die Rückzahlung ist aber der selbst produziert und damit weitgehende kostenfreie Strom.

    Ich habe bei meiner PV-Anlage z.B. die Garantie, dass die Anlage nach 20 Jahren noch 80 Prozent der Nennleistung hat. Der Strom ist dann entsprechend noch einige Jahre kostenfrei.

    Meine Meinung zum Thema:

    Zuerst den Kredit ablösen, der dich emotional am meisten belastet.

    Wenn dich alles gleich belastet: Erst den am schnellsten abzulösenden Kredit ablösen bzw. den mit dem höchsten Zinssatz. Das werden ja sehr wahrscheinlich die Kreditkartenschulden oder der Dispo sein.

    Wenn es für euch möglich ist würde ich persönlich überlegen, den Dispo zuerst auszugleichen und den Allerwertesten zusammenkneifen und die 1.000 Euro monatlich zum Ausgleich des Dispo nutzen. Dann hast du in sechs Monaten schon das erste Erfolgserlebnis. Danach kannst du dann evtl. 500 Euro monatlich, wenn es gut läuft vielleicht auch die 1.000 Euro, für die Kreditkartenschulden nutzen.

    Somit hättest du dann zwei von drei Krediten in 1 bis 1,5 Jahren abgelöst. Für mich persönlich wäre das schon sehr befreiend. Ich kenne deine persönliche Situation nicht, trotzdem würde mich persönlich das sehr motivieren.

    So, ich habe per Briefpost auf meinen Anruf nun ein Schreiben bekommen, in dem mir lang und breit was von Kosten erklärt wird und der Umlage der Abschlusskosten. War ja alles gar nicht meine Frage.

    Zur eigentlichen Frage dann dieses hier:

    Und dann noch ne Menge bla bla wie toll doch so eine Rentenversicherung ist und dass bei einer angenommenen Wertentwicklung von 4% das mögliche Vertragsguthaben xxx Euro beträgt, was ja sogar mehr als meine Einzahlungen ist. Aber Achtung, dies ist nur ein unverbindliches Beispiel... bla bla blubb

    Zusammengefasst ist die Antwort eigentlich eine Frechheit. Ich hatte eine einzige Frage gestellt: Wieviel Euro gehen von meiner monatlichen Zahlung in Höhe von 61,36€ in die Fonds. Dies ist aber wohl ein Geschäftsgeheimnis. Warum wohl nur...?

    Inhaltlich ist die Antwort zumindest schon mal nicht falsch bzw. nicht gelogen.

    Es gibt einerseits Gebühren, die sich prozentual auf die Beiträge berechnen. Andererseits gibt es Fixkosten, z.B. für die Sachbearbeitung eines Vertrag. Ob du 50 oder 100 Euro monatlich einzahlst macht für die Kosten der Sachbearbeitung keinen Unterschied.

    Trotzdem hast du insgesamt natürlich Recht: Die Antwort ist eine Frechheit. Leider sind wir hier rechtlich wieder im Bereich des „nicht verboten“. Früher galt mal: Alles was nicht erlaubt ist, ist verboten. Heute sagt man: Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt.

    Ich würde an deiner Stelle das Geld für eine Vertragsprüfung durch die Verbraucherzentrale investieren und einen entsprechenden Widerruf prüfen lassen.

    Ich bin nach wie vor in der Prüfung eines Widerrufs meiner fondsgebundenen Lebensversicherungen und wäre heilfroh, wenn ich da rauskomme.

    Wie immer gilt: Das ist meine persönliche Meinung und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar.

    Woran machst du das gute Gewissen fest? Mir gefallen die Affiliate Links nicht, weil verlinkte Empfehlungen gegenüber nichtverlinkten bevorzugt werden. Fair wäre es, wenn dann Links eingebaut sind, auch wenn da kein Geld fließt. Die Markierung als Affiliate Link kann/sollte natürlich bleiben. Und eigentlich müsste dann eine codierte Linkebene mit Weiterleitung eingezogen werden, um nicht die beiden Link-Typen an den URLs unterscheiden zu können.

    Ich weiß, ist zu viel Erwartung an Gerechtigkeit.

    Das wäre aus meiner Sicht absolut nicht fair.

    Du musst sehen, dass du hier eine Dienstleistung erhältst.

    Hinter der Dienstleistung stehen echte Menschen, die dafür arbeiten, die eigene Kosten haben und dafür bezahlt werden (müssen).

    Wärst du damit einverstanden, wenn dein Arbeitgeber Leistungen verschenkt und das dein Gehalt reduziert?

    Wenn du zum Friseur gehst bezahlst du doch auch die Dienstleistung.

    Und redaktionelle Arbeit sowie der Produktvergleich ist auch Arbeit.

    Ganz umsonst arbeiten geht eben nicht.

    Insbesondere Afiliate-Links stellen für beide Seiten einen Vorteil dar. FT verdient Geld und wir als Verbraucher müssen nicht mehr bezahlen. So ist beiden geholfen.

    Wenn FT irgendwann kein Geld mehr hat werden sie den Geschäftsbetrieb wohl einstellen müssen.

    Bin nicht angesprochen, aber ich finde es grds. schon problematisch, wenn ein angeblich / hoffentlich sachlicher und objektiver Ratschlag mit monetären Interessen verknüpft ist. Zugleich bin ich aber auch nicht blauäugig und weiß, dass alle von was leben, also nach entsprechendem Geldeingang schauen müssen. In der Gesamtschau denke ich, dass Finanztip diesen Spagat ganz gut bewältigt … ich bin aber gewohnt, alles, was ich lese, (quellen)kritisch zu lesen und bei allen Ratschlägen ein cui bono? mitzudenken.

    Solange die Produkte mit gutem Gewissen empfohlen werden finde ich das völlig OK.

    Der TE hat ja auch gefragt, warum man Finanztip nicht mit einer Spende unterstützt.

    Durch den Afiliate-Link kann man FT finanziell unterstützen und es kostet einen kein Geld.

    Für mich ist das ein win-win.